lohnt sich ein 80mm ED?

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NGC

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Hallö :)

Unten im Schuppen steht mein 10" Dobson. Platz für das Gerät habe ich ja, dennoch hätte ich gerne etwas kleineres und kompakteres. Da habe ich an einen 80er ED gedacht. Wobei 80mm doch schon sehr gering sind. Lohnt es sich überhaupt, Geld für 80mm Öffnung auszugeben oder kommt man bei dieser Größenordnung schnell ans Beobachtungslimit? Für Deep Sky lohnt es sich mit sicherheit nicht. Aber wie siehts mit Planeten aus? 100%ig farbrein ist er ja nun auch nicht.

Mirco
 
Hi!

Ich hab nen Celestron ED80 und schätze das Gerät genau anders ein als Du: Für Planeten ist mir die maximal 160fache Vergrößerung (die ich im Augenblick mangels Okularen noch nicht mal erreiche, bei 8mm ist grad noch Schluß) eher zu wenig, auch wenn Saturn und Jupiter ganz gut aussehen - aber soo der Planetenfan bin ich eh nicht.

Angeschafft hab ich das Gerät gerade für DeepSky/Widefield, und da zeigen 80mm schon ziemlich viel. Aber man sollte vorher schon einiges beobachtet haben - wenn es nicht auf den Riesen-Wow-Effekt ankommt, sondern man schon beobachten gelernt hat und weiß, dass einen keine bunten Bilder erwarten, macht so ein kleines Gerät durchaus Spaß. Wobei ich meinen mit dem Ziel angeschafft hab, was transportables zu haben (Teleskopkoffer samt Okularen + ursprünglich Fotostativ mit Videoneiger, jetzt alternativ Vixen Porta = zwei Teile zum Tragen oder ein voller Fiesta-Kofferraum, wobei oben noch einiges draufpasst). Das schöne ist, die Objekte in ihre Umgebung eingebettet zu sehen, was mir das C14 der örtlichen Sternwarte nicht bieten kann.

Falls Du Phillip Harringtons Touring the Universe through Binoculars kennst: Da sind über 1000 Ziele für's Fernglas drin - dank der höheren Vergrößerung lässt sich an denen im ED80 sogar was erkennen:-)

Als einziges Teleskop gerade für einen Einsteiger würde ich es nicht (mehr) empfehlen, als Zweitgerät, das man schnell in den Kofferraum schmeißen kann und ziemlich viel zeigt, ist es toll. Und einen 10-Zöller hast Du ja schon, von daher würde ich sagen: Nur zu. Allerdings mangels Vergrößerung nicht als Planetenspezialist, sondern als durchaus ernstzunehmende DeepSky-Ergänzung zum Dobson.

Mit Mond, Saturn, Orionnebel, M13 und den anderen üblichen Verdächtigen kann man damit auch bei einer kleinen Führung im Garten Nicht-Astronomen begeistern. Ich hab die Anschaffung als einziges eigenes Gerät in Ergänzung zu den großen Teleskopen der Sternwarte jedenfalls nicht bereut, auch weil ich mir den Aufwand einer parallaktischen Montierung erspart habe. Die Aufbauzeit mit Porta oder Videoneiger ist vergleichbar mit einem Dobson - beide Montierungen haben Schnellkupplungen, sodass das Ausziehen der Stativbeine die längste Zeit in Anspruch nimmt. Pflegeleicht ist er als Refraktor auch noch - nichts mit Justieren (geht bei den EDs, die ich kenne, auch gar nicht). Auch wenn ein C14 natürlich mehr zeigt, Spaß macht mir das kleine Teil.

Gruß,
Alex
 
Ich habe zum 'Schnellspechteln' ein Fernglas 20 x 70, das mitlerweile auf gutem Stativ steht. Das nehme ich z.B. gerne 'mal so eben' nach Österreich mit in den Urlaub und geniesse dort immer wieder die Nebel im Milchstrassenzentrum.

Obwohl ich auch mit nem 6" Newton, einem 6" Refraktor, und einem stationären 16" Cassegrain beobachte, find ich den 20 x 70 immer wieder toll. Daher glaub ich dass auch ein 80 mm Refraktor sicher eine gute Ergänzung zu einem grossen Dobson ist. Oder vielleicht auch ein Grossfernglas ala 20 x 70?

Laffy
 
Hi
mit hochwertigen 80mm kann man sehr viel anfangen. Sowohl Ds als auch am Planeten. Gewicht und Maß machen es zu einem kleinen Universalgerät das schnell eingesetzt werden kann.
Die China Ed sind zwar nicht top, aber dennoch schon so gut, das Sie Öffnungsnachteile gegen andere Systeme kompensieren können. Die etwas größeren Einsteigernewton z.B. kommen da nur schwer mit. Dank 2" ist es universeller
und ein schönes Übersichtsgerät, und mit 3-4mm Okularen am anderen Ende durchaus auch am Planeten verwendbar. Danke dem längeren Öffnungsverhältnis bei kurzer Brennweite ist ne gute Okularstaffelung bei kurzen Brennweiten wichtig.
Während 10mm grade 60fach sind, machen 3mm schon 200 fach.
Bei guten Bedingungen ist auch bei DS einiges sichtbar, auch wenn es natürlich was anders ist mit 12" bei 300fach einen M13 zu sehen.

Das viele meinen, das es sich lohnt sieht man ja derzeit auch am Markt für 80mm ED und Apos.
Aber am Ende kannst nur Du sagen, ob Du das auch so siehst.
CS
 
Hallo Mirco,

ich denke auch, dass Du mit dem 80er ED DS nicht unter- und die Planetenleistung nicht überbewerten solltest.

Persönlich habe ich einen 102/500er FH und ganz unwissenschaftlich würde ich dem besser gefertigten und mit besseren Gläsern ausgestatteten ED nicht nur bei hohen Vergrößerungen mehr zutrauen sondern auch im Niedrigvergrößerungsbereich, in der Übersicht, in etwa Gleichstand.
DS undter halbwegs dunklem Himmel bedeutet dann, dass Du z.B. Nordamerikanebel und Pelikan oder auch alle Komponenten des Cirrus mit entspechenden Filtern in einem Feld siehst. Dein Dobson löst das besser auf, aber Du musst die Objekte "abfahren", ihre Orientierung im Raum entgeht Dir dabei.
Die großen Nebel/Sternhaufen der südlicheren Sommermilchstraße zu Mehreren in einem Bildfeld kann so ein kleiner "Richfielder" auch und mit dem ED kannst Du auch Mal über die 80fach die ich mir und meinem hochgeschätzten (weil bestimmungsgemäß eingesetzten) 100er Farbwerfer maximal antue weit hinaus.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Ein 80mm ED ist (aus meiner Sicht) für irdische Naturbeobachtungen ganz gut aber für astronomische Beobachtungen oftmals zu schlapp. Kompakte 5" Maks oder SCs kosten auch nicht mehr. Sie sind transportabler, binotauglich, lichtstärker und haben eine höhere Auflösung. Man kann das übliche Brennweitenverhältnis der EDs mit großen Blickwinkeln bei geringen Vergrößerungen als Vorteil betrachten, doch greife ich lieber zum Feldstecher, wenn die Plejaden ganz ins Bildfeld passen sollen.

Hätte ich bessere Teleskopaufstellmöglichkeiten könnte ich mir einen 80mm ED als zweites Instrument zur Orientierung vorstellen, also als zweiten Sucher, der zudem eine gute Vorstellung von der Umgebung der zu beobachtenden Objekte vermittelt.

Tom
 
danke für eure super antworten :) an einen mak. habe ich auch schon gedacht.
planetentauglich sollte das gerät auf jeden fall sein. welchen ed könnt ihr mir denn empfehlen? bei einem mak hätte ich ja etwas mehr öffnung fürs geld. was sagt ihr denn zu solch einem gerät?
 
Hallo Mirco,

kommt drauf an was Du willst. Der Mak lässt sich gut "hochziehen" (Vergrößerung), hat aber kleines Feld und kleine erreichbare AP. DS-mäßig nicht so schön.
Vor allem wenn das Gerät als Zweitgerät zum 10-Zöller dienen soll, sehe ich persönlich im ED mit dem erreichbaren großen Feld das vielseitigere Zweitgerät.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo
Ich nutze meinen 80iger ED gerne zur Erdbeobachtung. Mit einem 45 Grad Amiciprisma, ist er einfach klasse. Zudem scheint sich jetzt der Preis von knapp 300 überall zu festigen, manchmal gibt es sogar Rohrschellen und Schiene dabei.
Ich glaube das Ding hat zu seiner Einführung mal 700 gekostet.
Bis denn
Marcus
 
ihr macht mir die wahl schwer. langsam weiß ich selber nicht mehr so ganz, was ich nun will. einen refraktor finde ich schon super.
es macht auch nicht immer soviel spaß, diesen riesen klopper immer rauszutragen. da wünsche ich mir schon etwas kleineres oder kompakteres. vielleicht sogar als ersatz fürs dobson.
 
Wenn es ein Ersatz für einen 10" Dobson sein soll, ist der 80mm Refraktor ein extremer Rückschritt. Dann würde ich mir eher einen gebrauchten C8 oder zumindest einen C6 auf einer GP-ähnlichen Montierung kaufen. Damit kann man nichts falsch machen.

Tom
 
Hallo Zusammen,

Micro, ich habe einen 100er ED und einen 6" Mak. Wenn Du mal schnell spechteln möchtest und auf sehr gute Abbildung bei Planeten und Mond Wert legst, vielleicht einmal Bino-Beobachtung anstrebst kann ich Dir aus meiner Sicht den 100er ED empfehlen (da Du scheinbar dem 80 mm ED Öffnungsmäßig nicht so ganz traust). Der 100er steht einem 6" Mak oder Schmidt Cassegrain in nichts nach, hat aber eine schönere Abbildung und benötigt keine Auskühlzeit.

Mit etwas Glück kannst Du auf dem Gebrauchtmarkt ein solches ED sehr günstig erhalten.

Wie Tom empfiehlt: auf eine GP oder GP-DX montiert! Auch eine solche Montierung ist auf dem Gebrauchtmarkt günstig zu bekommen. Mit den 4 kg des ED sind auch noch fotografische Reserven vorhanden.

Den Dob würde ich trotzdem behalten .. für DS!

Hoffentlich fällt Dir Deine Entscheidung nun etwas leichter!

Mit einem Gruss aus der Eifel
von
Karl Heinz
 
Hallo Mirco,
Deine Frage ob sich der Kauf eines 80 er ED lohnt, kannst nur Du selbst entscheiden. Ich kann nur folgendes dazu sagen:
Eine Alternative zu Deinem 10 Zoll Dob kann das Röhrchen niemals werden. Ein Dob steht für ein noch transportables Allround Instrument mit Schwerpunkt DS. Mit so einem fährt man ins Gelände und erfreut sich bei einem hoffentlich 6 er Himmel an den zahlreichen DS Objekten.
Ein kurze 80 er Refraktor hat ganz andere Vorzüge. Leichte Transportiermöglichkeit (auch im Flugzeug). Es leichte kleinere Montierung (wegen des geringen Gewichtes und Hebel) Daraus leichte Nachfürmöglichkeit und meistens auch für Langzeitbelichtung ausbaubar. Bequeme Beobachtungen von Planeten auch bei hohen Vergrößerungen. Schnelle Einsetzbarkeit ( mal schnell auf dem Balkon durch die Wolkenlöcher spechteln)
Mein Fazit:
Als E r g ä n z u n g zum Dob absolut geeignet und von hohem "Lustgewinn" . Vielleicht wirst Du sogar öfters mit dem Kleinen beobachten. Spätestens bei lichtschwachen DS Objekten oder Kugelsternhaufen wirst Du den Dob nicht missen wollen.
Mein Rat:
Beobachte doch mal ausgiebig mit solch einem Röhrchen. Bestimmt wirst Du einen Sternfreund finden, der einen solchen ED hat. Nur durch eigene Beobachtung kann man die richtige Entscheidung treffen.

Gruß und CS Willi
 
Hallo Mirco,

ERSATZ für den 10" Dobson kann werde der Mak noch der ED (auch nicht der 100er) sein.
Der ED wäre, wie Willi schon schreibt, eine sehr gute Ergänzung.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallöchen,
zu meinem 10er Newton habe ich mir zuerst den 80 ED, vor ein paar Tagen auch den 100 ED gegönnt.

Der 80er ist ein schönes Instrument, aber aufgrund der kleinen Öffnung reicht er dem 10 Zoll Newton nunmal nicht das Wasser. Ich habe ihn hauptsächlich als Reisegerät und zum fotografieren angeschafft.

Der 100 ED dagegen hat schon das Zeug, meinen 10" Spiegel das Wasser abzugraben. Kontrast un Abbildungsqualität sind einfach deutlich besser.

Neulich habe ich zuerst 2 Stunden mit dem 100 ED beobachtet und habe dann meinen 10er Newton auf die Montierung gesattelt. Oh man, das war ein Schock...so ein matschiges Bild (im direkten Vergleich zum 100er ED).

Also mein Tipp wäre ganz klar der 100er ED.

Gruß
Andreas Biniasch
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Mirco,

wenn Du auch - und vor allem - Planeten damit beobachten willst, hole Dir auf alle Fälle den ED 100. Ich habe auch beide EDs, wobei ich den ED 80 fast ausschließlich für die Sonne verwende. Den ED 100 benutze ich mit Bino bei V=233x am Planeten und bin absolut zufrieden. Mein ED kommt sehr nahe an meinen früheren FL 102 von Vixen heran und mir fehlen ehrlich gesagt die Argumente, mir jetzt noch einen Vollapo zu kaufen.


 
Hallo zusammen,

also ich habe die letzten 2 Tage mit den guten Bedingungen genutzt, um endlich mal meinen 80/600 TMB William und meinen 8"f6 GSO Newton am Mond zu vergleichen. Mir ging es dabei um hohe Vergrößerungen. Zum Einsatz kam ein 6mm Baader Genuine Okular, sowie eine gute 2X Barlow am Refraktor. Damit erreiche ich an beiden Geräte 200 fach. Zur Qualität der beiden Geräte ist zu sagen, sie zeigen beide sehr schön den Sterntest, sollten somit gut bis sehr gut sein.

Zum vergleichen nutze ich Plato mit seinen Kleinkratern, die Kraterkette zwischen Copernikus/Stadius und die bei Davy Y, sowie die Rima Birt und Details in Clavius.

Um es kurz zu machen, der Refraktor zeigt trotz seiner kleinen Öffnung alle Deatils und hat ein enormes Spaßpotential! Selbst die sehr hohe Vergrößerung scheint ihm nichts auszumachen. Die Schärfe bleibt selbst bei 200fach erhalten und die Beobachtung ist einfach ein Genuß! Um so neugieriger war ich auf den Newton und er sollte nicht enttäuschen...

...denn unter den Bedingungen der letzten Tage ließ sich sein Potential auch nutzen. Er zeigt nicht nur ebenfalls alle erwähnten Testobjekte, sondern noch weitere Detail drum herum, die im 80er nicht so auffielen. Anhand von Bildhelligkeit/Schärfe/Kontrast wird deutlich, bei 200fach ist noch lange nicht Schluß! Ab hier wird es erst richtig interessant. Auch der Gesamteindruck des Mondes wirkt erhabener und majestätischer. Unverkennbar, ein 8"er ist ein gewaltiges Werkzeug! Allerdings eben auch in den Abmessungen zum 80er Refraktor...

Mein Fazit zum 80er Refraktor: Ein tolles Instrument, was eine hervorragende Ergänzung und zum Teil auch einen Schnellersatz zum "Großen" bringt.

Ich hoffe, ein wenig geholfen zu haben!

Peter

 
soviel ratschläge hier :)
welchen ed (hersteller) könnt ihr denn empfehlen? es gibt ja soviel verschiedene auf dem markt. der eine hat williams, der eine celestron und und und. was sagt ihr denn zu den scopos geräten?
 
Meiner Meinung nach bieten die ED´s von Skywatcher bzw. Orion ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.
Optisch liegen die Gerät auf hohem Niveau, lediglich der Auszug ist nicht der Allerbeste, aber durchaus zu gebrauchen (sowohl visuell wie auch fotografisch). Zudem kann der Auszug leicht optimiert werden.

Gruß
Andreas
 
Hallo Mirco,

wenn Du viel rausfahren willst um an einem besseren Standort zu beobachten, würde ich sagen ja, ein 80er ED lohnt sich, wenn Du ihn nur zum mal eben beobachten am heimischen Standort anschaffen willst, dann lass es lieber sein! Ein 10" Newton ist wenn er gut durchoptimiert und optisch Einwandfrei ist, jedem 3 oder 4" ED oder auch APO dermaßen überlegen, das man mit den kleinen Öffnungen dann einfach nicht mehr viel beobachtet! Ich habe selber mal einen wirklich guten 75 er Pentax neben meinem 8" F8 Newton gehabt! Ich habe den Pentax dann dann wieder verkauft, weil er zu keiner Zeit und an keinem Objekt auch nur annähernd das zeigte, was der 8-Zöller zeigte, also lag er viel zu häufig ungenutzt rum und das Gleiche glaube ich würde bei Dir auch passieren!


cs Uwe
 
Zitat von astrofuchs:
...Ich habe den Pentax dann dann wieder verkauft, weil er zu keiner Zeit und an keinem Objekt auch nur annähernd das zeigte, was der 8-Zöller zeigte, also lag er viel zu häufig ungenutzt rum und das Gleiche glaube ich würde bei Dir auch passieren!...

Man sollte ja bekanntlich nicht von sich auf andere schließen.

Im Gegensatz zu Uwe beobachte ich viel häufiger mit meinem Kleinen, weil er leichter, und schneller einsatzbereit ist als der 8"er. Insofern glaube ich, ob sich ein kleiner ED "lohnt" hängt von Micros Umständen, Gewohnheiten, Erwartungen und nicht von Uwes ab. Pauschales wie "...laß es, bei mir...", ich weiß nicht... ?)

Peter
 
Hallo Peter,

ich bin ja auchder Meinung, dass diese kleinen Geräte ordentlich Leistung bringen,vor allm dann wenn man weiß was man erwartet.
Wenn Du den 80er ED und den 200er Newton bei 200fach vergleichst und den Schluss auf das Auflösungsvermögen ziehst, muss man aber auch sehen, dass der ED dann bei 4 mm AP liegt und der Newton bei 1,0 mm.
Zieht man dann den normal konditionierten Newton auf 300fach und nur AP 0,7. sollte er sich locker absetzen können.
Das greift auch beim Vergleich von 100 mm und 200 mm Öffnung noch ganz locker.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Peter,

erstens habe ich genau beschrieben, wann sich meiner Meinung nach ein 80 er ED lohnen würde und habe Ihn nicht grundsätzlich abgelehnt und zweitens geht es Mircos um hohe Vergrösserungen an Mond und Planeten und da ist ein 3 - Zöller egal welcher Machart einfach nicht die richtige Gerätschaft! Ich will niemanden seinen 80er ED madig machen oder ihn davon abhalten einen zu kaufen, aber objektiv gesehen, sind diese Geräte nur zum Spassgucken oder zum Fotografieren und nicht zum ernsthaften beobachten!

cs Uwe
 
Hi Uwe,


Das kommt darauf an, was man "ernsthaft" beobachten will. Dem einen sind halt manchmal Weitfeld-Beobachtungen wichtig, dem anderen nicht. Natuerlich geht das mit anderen System auch, nicht nur mit 3-Zoll EDs. Aber fuer meine "ernsthaften" Weitfeldbeobachtungen hat sich mein 80mm ED gelohnt. Allein die Plejaden sind jedesmal ein Traum.

Aber ich gebe dir recht, ein 80 mm ED kann kein grosses Teleskope ersetzen, sondern nur ergaenzen. Deshalb kommt bei mir irgendwann auch noch ein grosser Newton hinzu ...

Viele Gruesse,

Martin
 
Hallo Mirco,

meines Erachtens solltest Du auch über einen Großfeldstecher nachdenken - vorzugsweise mit zweimal 100 mm Öffnung (z.B. TS 25x100 oder Miyauchi 100iB).

Für rein astronomische Beobachtung ist mir ein 80 mm Refraktor zu wenig - sowohl an den Planeten als auch bei Deep Sky.

Grüße Klaus
 
Hallo Uwe,

Das beste Teleskop ist grundsätzlich das, welches man am meisten nutzt.

Da sind wir sicher einer Meinung. Bei Dir sind es die Großgeräte, bei mir der 80er und bei Micro...? Das kann nur er beantworten. Ich wollte meinen Beobachtungsbericht auch ursprünglich sepatrat posten, dachte dann aber, vielleicht passt er zum Thema...

Zitat von NGC:
es macht auch nicht immer soviel spaß, diesen riesen klopper immer rauszutragen. da wünsche ich mir schon etwas kleineres oder kompakteres. vielleicht sogar als ersatz fürs dobson.

Und wie es scheint, kommt es ihm auch auf die Bequemlichkeit an. Wenn man allerdings, wie Du schreibst, "ernsthaft" Planeten beobachten will, dann ist ein größerer Mak vielleicht die beste Wahl. Wenn es zum Vergnügen, auch für große Gesichtsfelder und vor allem schnell einsatzbereit sein soll, ist die Empfehlung des 80ers korrekt.

CS,

Peter
 
ich werde das hier nochmal alles in ruhe durchlesen und dann nochmal ganz genau überlegen was für mich nun das beste wäre. meinungen und ratschlage gab es ja hier genügend.
 
Hallo,

da hier so viel ED KnowHow vorhanden ist, möchte ich nur nachfragen, wie sich ein 80/600 ED fotografisch macht.

Ich spiele mit dem Gedanken, meinen alten 102/500 - (leider starke Fehler - Nebel um Sterne...) Skywatcher durch einen ED 80/600 zu ergänzen (einen 10"-er hätte ich) - Nur zum Fotofgrafieren von Nebeln und offenen Clustern fehlt mir ein Gerät mit einer akzeptablen "Fototauglichkeit".

Hat da Jemand Erfahrungen mit dem 80-er ED fotografisch?
Ich besitze eine EOS 300Da und eine EOS 400D. Monti: eine HEQ6PRO.

Danke im Voraus.

Gruß, JAn
 
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