Rainmaker
Aktives Mitglied
Hallo,
inzwischen baue ich gerade meinen zweiten LiFePO4-Akku und bin da natürlich wieder auf neue Schwierigkeiten gestoßen. Da ja der Bau von Stromversorgungen bei Amateurastronomen gar nicht so selten sein dürfte habe ich mir gedacht, dass es vielleicht ganz sinnvoll wäre die aufgetretenen Probleme in einem Thread zu sammeln, damit nicht jeder alle möglichen Threads durchsuchen muss. Natürlich führt das zu einem etwas unübersichtlichen Haufen an Tipps, aber vielleicht kann man das ja irgendwann auch noch mal zusammenfassen.
Also haut alles raus was ihr an positiven und negativen Erfahrungen beim Bau vom Akkus und Akkuboxen gemacht habt, denn nicht jeder muss ja jeden Fehler nochmals machen.
- KFZ-Buchsen und Stecker sind zwar weit verbreitet, aber fehleranfällig und für die gebotene Leistung alles andere als günstig. XLR-Stecker und Buchsen aus dem Audiobereich sind zwar deutlich besser, aber auch schwerer und auch nicht gerade billig. XT60 oder XT90 aus dem Modellbau-Bereich sind halbwegs bezahlbar, bieten sicheren Kontakt und lassen auch hohe Ströme zu.
- Billige Zellen aus gescheiterten Projekten sind was feines, wenn man sparen will. Vor allem Rundzellen mit ihren relativ geringeren Kapazitäten führen aber zu einer Menge Arbeit, wenn man die Kapazitäten einzeln Durchmessern muss. Besonders viel Arbeit hat man, wenn man nur ein billiges Ladegerät verwendet, dass nur geringe Ströme beim Laden und Endladen zulässt. Wer viele große und oder große Zellen verwenden will sollte vielleicht nicht unbedingt Ladegeräte wie das IMAX B6AC verwenden ...
- Man brauch nicht zwingend beim BMS, wenn man über ein Modellbau-Ladegerät lädt, aber man sollte dann eines verwenden das einen ausreichend hohen Strom beim Balancen unterstützt. 200mA bei einem 36Ah Akku sind da nicht zwingend die richtige Größenordnung, zumindest nicht wenn man nicht ewig Zeit hat.
- Achtet auf den Innenwiderstand bei Zellen aus zweiter Hand, zumindest wenn höhere Ströme benötigt werden.
- Besonders leichte Zellen sind was feines, aber die Spannung solcher Zellen scheint unter Last stärker einzubrechen. Ein programmierbarer Unterspannungsschutz ist daher nicht die schlechteste Idee.
- Anfänger sollten meiner Meinung nach die Finger von zu verlötenden Zellen lassen. Man muss dabei doch ein klein wenig Übung haben und der Nervenkitzel, ob man es schafft eine anständige Verlötung in ein oder zwei Sekunden hinzubekommen oder gerade eine nicht ganz billige Zelle grillt ist vielleicht auch nicht jedermanns Sache.
- Schraubanschlüsse an den Polen erleichtern die Verarbeitung ungemein und mit ein paar dünnen Flachstangen und ein paar erschwinglichen Zellenhaltern kann man dem Zellenpaket eine gut zu handhabende Form geben.
- Ein großes Stück Schrumpfschlauch oder PE-Folie (Frischhaltefolie) schützen das Akkupaket gegen einzelne Wassertropfen und kleine herab fallende leitende Gegenstände.
- Lichtbögen durch Kurzschlüsse sind absolut uncool und belasten das Herz-Kreislaufsystem unnötig.
So das ist erst mal alles was mir einfällt und jetzt seid ihr dran. Hängt alles an was man vermeiden sollte oder was anderen vielleicht weiter hilft.
MfG
Rainmaker
inzwischen baue ich gerade meinen zweiten LiFePO4-Akku und bin da natürlich wieder auf neue Schwierigkeiten gestoßen. Da ja der Bau von Stromversorgungen bei Amateurastronomen gar nicht so selten sein dürfte habe ich mir gedacht, dass es vielleicht ganz sinnvoll wäre die aufgetretenen Probleme in einem Thread zu sammeln, damit nicht jeder alle möglichen Threads durchsuchen muss. Natürlich führt das zu einem etwas unübersichtlichen Haufen an Tipps, aber vielleicht kann man das ja irgendwann auch noch mal zusammenfassen.
Also haut alles raus was ihr an positiven und negativen Erfahrungen beim Bau vom Akkus und Akkuboxen gemacht habt, denn nicht jeder muss ja jeden Fehler nochmals machen.
- KFZ-Buchsen und Stecker sind zwar weit verbreitet, aber fehleranfällig und für die gebotene Leistung alles andere als günstig. XLR-Stecker und Buchsen aus dem Audiobereich sind zwar deutlich besser, aber auch schwerer und auch nicht gerade billig. XT60 oder XT90 aus dem Modellbau-Bereich sind halbwegs bezahlbar, bieten sicheren Kontakt und lassen auch hohe Ströme zu.
- Billige Zellen aus gescheiterten Projekten sind was feines, wenn man sparen will. Vor allem Rundzellen mit ihren relativ geringeren Kapazitäten führen aber zu einer Menge Arbeit, wenn man die Kapazitäten einzeln Durchmessern muss. Besonders viel Arbeit hat man, wenn man nur ein billiges Ladegerät verwendet, dass nur geringe Ströme beim Laden und Endladen zulässt. Wer viele große und oder große Zellen verwenden will sollte vielleicht nicht unbedingt Ladegeräte wie das IMAX B6AC verwenden ...
- Man brauch nicht zwingend beim BMS, wenn man über ein Modellbau-Ladegerät lädt, aber man sollte dann eines verwenden das einen ausreichend hohen Strom beim Balancen unterstützt. 200mA bei einem 36Ah Akku sind da nicht zwingend die richtige Größenordnung, zumindest nicht wenn man nicht ewig Zeit hat.
- Achtet auf den Innenwiderstand bei Zellen aus zweiter Hand, zumindest wenn höhere Ströme benötigt werden.
- Besonders leichte Zellen sind was feines, aber die Spannung solcher Zellen scheint unter Last stärker einzubrechen. Ein programmierbarer Unterspannungsschutz ist daher nicht die schlechteste Idee.
- Anfänger sollten meiner Meinung nach die Finger von zu verlötenden Zellen lassen. Man muss dabei doch ein klein wenig Übung haben und der Nervenkitzel, ob man es schafft eine anständige Verlötung in ein oder zwei Sekunden hinzubekommen oder gerade eine nicht ganz billige Zelle grillt ist vielleicht auch nicht jedermanns Sache.
- Schraubanschlüsse an den Polen erleichtern die Verarbeitung ungemein und mit ein paar dünnen Flachstangen und ein paar erschwinglichen Zellenhaltern kann man dem Zellenpaket eine gut zu handhabende Form geben.
- Ein großes Stück Schrumpfschlauch oder PE-Folie (Frischhaltefolie) schützen das Akkupaket gegen einzelne Wassertropfen und kleine herab fallende leitende Gegenstände.
- Lichtbögen durch Kurzschlüsse sind absolut uncool und belasten das Herz-Kreislaufsystem unnötig.
So das ist erst mal alles was mir einfällt und jetzt seid ihr dran. Hängt alles an was man vermeiden sollte oder was anderen vielleicht weiter hilft.
MfG
Rainmaker
