Low-Budged-Teleskop ~100Euro

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ForXone

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Hallo!
Wie bereits im Titel erwähnt, suche ich ein günstiges Teleskop um damit den Himmel (wortwörtlich) etwas näher betrachten zu können. Es soll dabei wohl erstmal schwerpunktmäßig um den Mond und Planeten gehen. Später vllt auch Deepsky?!
Ich habe mir ein knappes Limit von rund 100 Euro gesetzt. Ich weiß, dass ich dafür kein High-End Gerät bekomme, aber ein einfaches Teleskop ist sicherlich besser als keins... :D
Gerne kann es auch etwas Gebrauchtes sein.
Ich habe bei ebayKleinanzeigen ein Bresser 76/700 für VB 50 Euro entdeckt. Ist das was?
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!
LG
ForX
 
Hallo ForX,

kann mich Michael nur anschließen, ich habe selbst mit einem 114/900mm Newton angefangen und damit viele Jahre beobachtet.

Das Stativ / Montierung war allerdings ziemlich wackelig.
Vielleicht findest Du gebraucht auch nur die Optik / Tubus und baust Dir dann eine Rockerbox und somit einen eigenen Dobson.

Gruß,
Holger
 
Hallo ForX,

schau mal hier nach. Da habe ich zum gleichen Thema was geschrieben.

Eine Rockerbox selbst zu bauen ist nicht wirklich schwer oder teuer, wenn man eine Stichsägen unfallfrei bedienen kann ;)
Das gilt auch für das 'tunen' eines Nwetons.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo!
Sry, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Ich war im Urlaub und habe mir die Sterne von Spanien aus angesehen... war auch schön :-)
Ich bin bei ebay Keinanzeigen auf dieses Angebot gestoßen:
Spiegelteleskop Oregon N114/900 EQ-1 mit 2 Okularen (10 und 25 mm), 6 Jahre alt, Neupreis 199 Euro. Jetzt wird es für VB 75 Euro verkauft...
Meint ihr, das ist was?
Danke für eure Hilfe!
 
G2_Astro: Exakt die EQ3-1 Montierung hatte ich zuerst und sie ist das Geld nicht wert. Nach etwa einem Jahr war sie verschlissen. Stabil ist sie auch kein bisschen.

Das TS 1149 ist eben das Teleskop aus dem Thread "Wie gut sollte man Jupiter mit einem 114/900 sehen?" Sowas muss man nicht neu kaufen. ;-)

Das gebrauchte Angebot klingt mir nicht schlecht, wenn die Spiegelflächen in Ordnung sind (keine Abplatzungen, keine Sprünge). Die EQ-1 ist etwas wackelig, aber entweder macht man einen Dobson draus oder kauft irgendwann eine gebrauchte NEQ3. Das Wackeln der EQ3-1 hat mich am Anfang nicht gestört, ich kannte es ja nicht anders.

Dazu wäre noch ein billiger Leuchtpunktsucher zu empfehlen. Die zwei Okulare sollten für den Anfang in Ordnung sein, wenn es die aus Metall sind.

Michael
 
Hallo Michael,


trotzdem ist Sie für viele beginnenden Astrofreunde, die Sie vielleicht geschenkt bekommen oder selbst dafür gespart haben, das einzig Finanziell erreichbare in Kombination mit einem Einsteiger Teleskop!

Denen ist mit > ... hatte ich zuerst und sie ist das Geld nicht wert. < nicht geholfen!

Der größte Teil vom Wackeln kommt aus dem Stativ, begründet durch die zu schwache Verbindung, zum Montierungsflansch und der Torrision der labberigen Stativbeine!
Das aber erkennt man eigentlich sehr schnell, bei der ersten Bewegung und wagerecht liegendem Tubus, sind hier 8° - 12° möglich.

Neue Stativbeine in Passender Höhe, aus Holzlatten mit 6mm Schloss - Schrauben und großen U - Scheiben verringerten das auf ca. 3° - 6 ° ein guter Wert, ähnlich dem einer guten EQ5 mit so einem Newton!

Meine EQ3 - 1 = Lidl - Montierung, läuft in beiden Achsen Motorisch angetrieben seid 8 Jahren mit verschiedenen Teleskopen!
Die Montierung, Schneckenrgetriebe eingeschliffen, neu gefettet + justiert, läuft leicht ohne irgend eine schwergängige Stelle.
Richtiges austarieren der Tuben ist hier aber unbedingt notwendig!


Diese Zeichnung wurde damit z.B.

... Link zur Grafik: http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/userpix/3_Mondbild_3fertig_1.jpg
die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift
bei Vergrößerung von 100 -194 Fach am Lidlscop 70/700 mm gezeichnet!

Wenn man kann ist eine EQ5 natürlich ein richtiges zu Hause für ein 900 mm langes Teleskop.

Gruß Günter




 
G2_Astro: So meinte ich das auch nicht. Klar ist eine EQ5 besser, aber ich bezweifle, dass eine EQ1 erheblich schlechter ist als genau diese Version der EQ3-1. Wo soll ich da anfangen? Beide Achsen haben wegen schlechter Gleitlager Spiel in allen Richtungen, dass es nicht mehr schön ist. Die Bremsen verstellen die Achsen und machen sie dabei kaputt. Das Stativ ist noch der beste Teil des Ganzen, wobei ich Deiner Kritik daran zustimme. Die motorische Nachführung konnte die Position nicht mal für die visuelle Beobachtung dauerhaft halten.

Das ist das Geld des Neukaufs nicht wert. Ich wusste es damals nicht besser und dachte: Besser neu vom Händler kaufen. Falsch gedacht.

Andere Versionen der EQ3 mögen ganz ok sein. Ein Freund hatte seiner EQ3-1 neue Gleitlager und Bremsen verpasst. Damit war sie erheblich besser zu benutzen und nur noch mit der Teleskoplänge überfordert, aber ein paar Sekunden Zittern nach Berührung sind eher schon ein Komfortproblem, wenn das alles ist.

Michael
 
Hallo Michael,

bei meinem ATT-Spontankauf war ein suboptimaler Astro3-Klon dabei, man kann aber viele Dinge ohne große Kosten verbessern.

Dann ist die Montierung ganz in Ordnung.

Grüße

fquadrat
 
Eigentlich geht es bei der Frage wohl eher darum, ob der Preis angemessen ist. Die Okulare sind wohl aus Kunststoff. Dass man für mehr Geld immer mehr Leistung bekommt ist klar, deshalb habe ich mir eine Grenze von 100 Euro gesetzt. Die Frage ist also:
Ist ein 6 Jahre altes 114/900 mit EQ1 Montierung 75,- Euro wert oder nicht?
Danke weiterhin für eure Hilfe :-)
LG
ForxOne
 
Ja, was kann schon schief gehen?

Du "investierst" einen Bruchteil dessen, was vermutlich Dein Smartphone kostet.

Wenn's nicht taugt, entsorgst Du es halt oder lässt es im Wohnzimmer stehn. Sieht dann schwer nach Bildungsbürgertum aus. ;)

Alternativ such' Dir jemanden, der Dir was schenkt, dann ist das Leistungs/Preisverhältnis unendlich groß.
 
Hallo FoxOne, (btw. ein Name währe schön)

wenn das Teleskop einen 1,25" Okularauszug hat, durchaus. Hängt dann noch von Zustand des ganzen ab. Wenn nur ein 0,95" OAZ vorhanden ist würde ich mich noch etwas umschauen (wenn Du nicht selbst basteln willst)

Das Alter spielt keine so wirklich große Rolle, finde ich. Vor einiger Zeit habe ich einen 114/900 incl. EQ1 allerdings ohne Stativ für 6,50€ bei eBay abgestaubt. Das Ding ist >30 Jahre alt und war arg schmutzig aber nach vorsichtiger Reinigung und etwas de-ce-fix sowie einem 1,25" OAZ für Planeten absolut prima. (siehe mein Verweis auf meinen anderen Beitrag weiter oben)

Einfache Plössel Okulare bekommt man gebraucht für kleines Geld, das würde ich mir schon gönnen. Der Unterschied zu den billigen Kellner Okularen macht sich sofort bemerkbar.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael,
Es handelt sich scheinbar um dieses Teleskop:
http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-114-900-eq-1/p,11266#tab_bar_1_select (bim am Handy, sonst würde ich den Link vernünfitg einfügen...)
Ein 1,25" OAZ müsste demnach dran sein.
In den Rezensionen wird beschrieben, dass das Teleskop für Einsteiger gut ist. Das Stativ, bzw. die Montierung sollen tatsächlich etwas wackelig sein, aber ich kenne es ja nicht "unverwackelt" :-)
Ebenso schreiben fast alle, dass der Sucher schlecht ist.

Werde es wohl kaufen und dann berichten, wie ich damit zurechtkomme. Im Zweifelsfall werde ich es sicherlich zu einem ähnlichen Preis wieder los...

Liebe Grüße
Chris/ForX :-)
 
Hallo Chris,

ja, laut Beschreibung ist ein 1,25" OAZ dran. Das ist schon mal gut.
Wie gesagt es ist kein Superschnapp aber ich denke für den Anfang ist es ok. Das musst Du mit Dir ausmachen :biggrin:
Der Sucher taugt in der Tat nicht viel, hier kann man aber beizeiten mit einem Peilsucher abhelfen. Planeten findet man auch so per "Kimme und Korn".

Später einmal kann man eine vernünftige Montierung drunter schrauben, visuell sollte alles ab EQ-3 (vorzugsweise mit Polsucher) prima funktionieren. Mit einer Barlow kann man dann auch prima Planeten mit dem Teleskop per Webcam ablichten.

Aber noch mal, investiere die übriggebliebenen Euros in ein Okular vernünftiger Bauart. Ich kann es aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Natürlich kein Nagler oder Erfle, aber mit einem vernünftigen Okular (Plössel reicht völlig) machen Sternhaufen und dergleichen mehr Spaß.

Viele Grüße
Michael



 
Mit der Aussage kann ich etwas anfangen. Dann versuche ich den Preis noch etwas zu drücken; zur Montierung und den Okularen schreibe ich den den nächsten Tagen noch etwas... :-)
Danke für deine/eure Hilfe
LG
Chris
 
Die 5x24 und 6x30 Sucher sind bei allen Teleskopen einfach Mist, egal ob mit oder ohne Winkeleinblick.

Für den Anfang findet man eher etwas, wenn man am langen Rohr vorbei zielt. Ansonsten schlage ich einen billigen Peilsucher vor. Bei mir passte ein normaler Sucherschuh in die Befestigungslöcher des Billigsuchers. Das kann kein Zufall sein. ;-)

Am Anfang bringt es am Meisten, wenn man lernt, das Teleskop gut zu justieren. Okulare kommen erst danach.

Michael
 
Hallo zusammen,

wenn das Teil da ist, schau mal nach.
Bei meinem Dörr-Danubia gab es seinerzeit z.B. noch unter dem Sucherrohr, in der Halterung zwei verschieden große Peillöcher für die Grobpeilung am Tubus entlang.
Da die Plastiklinsen der Sucher wirklich unbrauchbar waren haben wir zusätzlich öfter mal den hinteren Teil davon entsorgt und die Linsen vorne einfach rausgeschlagen (mit einem langen Stiel durch die Röhre stechen).
Übrig beibt das nackte Rohr und dadurch kann man ganz gut auf Sterne peilen.
Oder man sucht sich ein passsendes Röhrchen aus Plastik z.B.
Okay, ein einfacher LPS ist dagegen ein Traum, aber es soll ja "low budget" sein.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach Monaten mit dichten Wolken gab es heute abend traumhaftes Seeing. Die Ringteilung an Saturn war sehr deutlich sichtbar und sogar ein Band zeigte sich sanft. M13 könnte noch etwas mehr Dunkelheit vertragen, M57 ebenso.

Also, wie schlagen sich die Kellner vom 114/900 (Metallgehäuse, Glaslinsen, 25 mm und 10 mm) im direkten Vergleich mit Planetary Okularen (20 mm und 9 mm) an meinem 150/1000? Eigentlich gar nicht schlecht. Klar, der Einblick ist mit dem Planetary schon angenehmer und die Randschärfe ist auch besser. Letzteres wird mit f/8 weniger ein Thema sein. Aber insgesamt sind die Kellner durchaus brauchbar. Wenn es um Geld geht, dann bringen ein Leuchtpunktsucher und ein Knopfautomat am Okularauszug erstmal mehr.

*entfernt*GMS: Brachial, aber ich kann mir vorstellen, dass man mit dem leeren Röhrchen wirklich besser zielen kann!

Wenn man aber schon bastelt, dann ergibt die Objektivlinse eines defekten 50er Fernglases von Ebay zusammen mit etwas Rohr und einem billigen Zenitspiegel einen sehr schönen Winkelsucher. Freilich kann man auch ein 60er oder 70er Glas nehmen, nur gibt es die seltener.

Michael
 
Hallo Namen- und Grußloser,

da das Teleskop schon als Neugerät Murks ist/war, den Einsteiger eher weg vom Hobbie bringt als umgekehrt, dürfte klar sein.

Du willst nicht mehr als 100€ ausgeben und fragst uns, ob das angebotene Gebrauchtgerät den Preis von 75€ wert ist, wie sollen wir das denn erkennen? Meine Glaskugel ist leider momentan in Reparatur..

Nein, Spass beiseite.
Kauf das Gebrauchtgerät, wenn es schief geht, hast eben Lehrgeld bezahlt. Das Gute daran, man kann solche Sachen dann sehr gut als Lebenserfahrung verbuchen.

Viel Glück!
 
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