LZOS > drastische Preiserhöhung steht an

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Jürgen,

ich stimme deinem Posting 100% zu! Nach und nach verschwinden
Top-Produkte vom Markt (teleskope, Okulare, Zubehör) und die
vollmundig beworbenen Chinateile sind kein adäquater
Ersatz dafür. Daran ändern auch aufgehübschte Interferogramme
nichts. Die Optik ist das Herz des Teleskopes. Aber die Mechanik
muß zumindestens so gut sein, daß sie die Optik nicht in ihrer
Leistung einschränkt (shiftender Auszug, fehlplatzierte Blenden,
fehlende Schwärzung, etc). Wenn die Taiwanesen das gut genug
hinbekommen, dann könnte ich mir eine hochwertige optik in einem
solchen Tubus vorstellen. Der Auszug sollte meiner Ansicht
nach ein 2,5" Auszug sein, denn dahinter kommt ja noch der
2" Zenitspiegel mit seinem Lichtweg, und man sollte eine
Vignettierung möglichst vermeiden.

Viele Grüße, Karsten
 
Hallo Manfred,
Hi Michael,

zu Deinen Ausführungen nur eine Anmerkung:

Schau Dir mal h & chi oder M 35 im 4" Apo unter dunklem Himmel an bzw. staune über den lehrbuchmäßigen Anblick von Epsilon Lyrae. So etwas Schönes kann Dir kein Newton zeigen.

Gruß von einem, der sich nicht rechtfertigen muss.

Manfred
also ich weis nicht.
Epsilon Lyra ist doch ein total einfaches Objekt, was soll da ein Apo für Vorteile haben?

Ich habe ihn beim diesjährigen ATB mit vielen Teleskopen gesehen, mal schlecht, mal gut.
Und das war definitiv unabhängig vom Teleskop-Typ.
Am schlechtesten in einem dermaßen dejustierten 10" Meade Lightbridge daß dieser
die Sterne nicht "trennen" konnte, nur andeuten, daß es wohl 2 sein mögen, so ausgedehnt
waren die Komaschweife.

Am besten in einem 10" katadioptischen Kutter nach Dittie, meinem Silberdobby, einem
12" Birkmaierdobson, einem TMB Apo. Aber ich habe durch viele Teleskope
am Platz ja gar nicht durchgesehen, Zeitmangel.

Bei h+chi sieht das schon schwieriger aus. Man muß unbdingt mit etwa gleicher Öffnung
und Brennweite vergleichen. Mein 1200mm Teleskop kann den Doppelhaufen so gerade
im 40mm XL zeigen, aber es dürfte mehr Platz drumherum sein.
Also zu meinem 200/1200mm Newton einen 175/1200mm Apo nehmen, das wäre ideal.
Gleiche Helligkeit, gleiche Vergrößerung. Und da das Öffnungsverhältnis fast gleich ist
reagieren die Okulare ebenfalls fast gleich (Okularastigmatismus).
Da gewinnt der Apo ganz sicher wegen seiner weniger schlechten Randabbildung.
Der 2 oder 3-Linsen-vorne-Apo hat Bildfeldwölbung und off-axis-Astigmatismus.
Der Newton hat (zwar weniger) Bildfeldwölbung, aber auch off-axis-Astigmatismus
und ganzheftige off-axis Koma.

Aber erst wenn das Okular gut genug ist sieht man diese Koma, sonst überwiegt sogar
noch der Okularastigmatismus.

Beim Apo ist es ähnlich:
Der 115/800mm vom Jürgen H zeigte mit dem 30mm Widescan eine ziemlich
schlechte Randabbildung. Mit meinem 40mm XL war das besser, ohne aber ideal zu sein.

Für große Felder würde ich mittlerweile sogar einen bildfeldgeebneten Apo anstreben,
ich bin einfach zu pingelig.

Der Newton hat also bei gleicher Brennweite und minimal größerer Öffnung (um den
Lichtverlust durh die Verspiegelungen und die Obstruktion auszugleichen) bei der
Verwendung von sehr guten Okularen den Nachteil der off-axis Koma.

Und das sieht man auch wenn man hinschaut!

Allerdings könnte der Newtonbesitzer einen Parakorr einsetzen, der die off-axis- Koma
weitestgehend kompensiert. Dann hat der Newton keine schlechtere Abbildung über das Feld
als ein nicht-geebneter Apo, eher im Gegenteil.
Allerdings bleiben Spikes an hellen Sternen. Bei h+chi sicher eher nicht, wenn du einen
(fiktiven, denn in der Größe gib es nichts gutes von der Stange) 130mm Newton mit einem
115mm Apo vergleichst, denn der 130mm Newton zeigt da visuell wohl noch keine Spikes.

Bei helleren Objekten aber doch, allerdings könnte man dort ebenfalls etwas tun:
Eine gebogene Spinne einsetzen.

Zusammenfassend würde ich sagen:
Bei kleinen Öffnungen steht der Apo immer besser da. Vor allem auch deshalb, weil es in dem
Öffnungsbereich keine guten Newtons gibt, mit 2" Auszug, mit Komakorrektor für große Felder.

Bei großen Öffnungen sieht das anders aus. Da gibt es Newtons zu kaufen die in Bezug auf die
Abbildung mit einem um (ca) die Obstruktion kleineren Apo mithalten können, wenn man für
große Felder einen Komakorrektor einsetzt.

Man könnte auch ein Pretoria-Okular einsetzen, das kompensiert die off-axis Koma bei Newtons
bis hinunter zu f/4.

Die Okularfrage ist übrigens eine zenrale Frage: Alle erhältlichen Okulare wurden für komafreie
Teleskope entwickelt, mit Ausnahme des Pretoria-Okulares.

Zusätzlich gibt es kaum Okulare die für lichtstarke (= "schnelle") Systeme tauglich sind.
Wenn man nun einen lichtschwachen (= "langsamen") Apo mit einem lichtstarken Newton
unter verwendng von einfachen (Kellner, Ortho, Plössl, ... Okularen) vergleicht, dann benachteiligt
man den Newton gleich in mehrfacher Hinsicht:
1) die Okulare bringen es nicht am Newton
2) Abbildungsfehler, auch und vor allem off-axis Abbildungsfehler, nehmen mit der lichstärke des Systems zu
3) die Okulare wurde konstruiert in Hinsicht auf Teleskope wie Refraktoren

Mein Plädoyer:
Immer möglichst Vergleichbares vergleichen, sonst macht das keinen Sinn.

Viele Grüße, Karsten
 
Hi Karsten,

da muss ich aber doch nochmal antworten :) .

also ich weis nicht.
Epsilon Lyra ist doch ein total einfaches Objekt, was soll da ein Apo für Vorteile haben?

Ich habe ja nicht behauptet, dass Epsilon Lyrae ein schwieriges Objekt ist. Mir geht es auch nicht um die Frage, ob der Vierfachstern getrennt wird oder nicht, sondern darum, welches Bild der Betrachter sieht.

Und hier ist der Anblick dieses Objekts im Apo ( TMB 115 ) schon deutlich besser als im IM 500 ( Maksutov-Cassegrain, Rumak f 10) oder 8" GSO Dobson ( Newton f6 ). Wenn ich durch eines der erwähnten Spiegelteleskope schaue, ist der Vierfachstern klar aufgelöst, aber das Bild bei unserem meist mäßigen Seeing eher ein Disaster: keine sauber definierten, kreisrunden Beugungsscheibchen sondern eher kleine, unförmige Klumpen, die ihre Form laufend ändern, keine gleichmäßigen Beugungsringe, sondern mehrere, in unterschiedliche Richtungen auslaufende Lichtausbrüche. Klar, das ist auch ein Effekt der größeren Öffnung, aber ein 125mm Maksutov sollte in der DS-Abbildung einem 115er Apo doch recht ähnlich sein, Tubusseeing und Obstruktion verhindern dies aber offensichtlich.

Beste Grüße

Manfred
 
Hallo Markus,

wenn die in RU gefassten Optiken derart in China-Tuben verbaut würden, dass die Tuben zwar mechanisch OK sind, hätte das den Nachteil, dass die Chinatuben üblicherweise nicht die richtigen Justagemöglichkeiten für die Linsenfassung bieten, also Zentrierung auf die Tubusmitte und passende Verkippung, so dass die Achse zum OAZ passt.
Wenn passende Tuben gefunden würden, und die mechanische Qualität auch OK ist (mit 10 Kilo Kraftaufwand am OAZ zu reißen simuliert ja nicht, was eine Kamera am OAZ zieht, ganz zu schweigen von Oku und Zenitspiegel), könnte man schon dran denken. Fragt sich halt, in welchem Zustand die Teile dann herkommen. Wenn dann hier in Europa doch wieder einer sitzen muss, der Teile Objektive ordentlich auf den Tubus justiert, geht der Preisvorteil wahrscheinlich auch wieder in die Knie, und dann ist das alte Problem wieder da.

Ich denke bewiesen worden ist derweil, dass man mechanisch hochwertige Lösungen in China herstellen lassen kann, wenn man die Qualitätskontrolle in vertrauensvolle Hände gibt, und eben keine überstürzten Aktionen macht.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Manfred,

wir trashen jetzt den Thread hier nicht. Die ganze Geschichte ist schon oft durchgekaut worden. Natürlich müssen auch für den Newton spezielle Bedingungen angesetzt werden - doch die gelten für den Apo ja auch. Ein f/6 Apo mit 4" Öffnung hat ja auch seine Abweichungen vom Lehrbuch, und Koma ist eben beim Newton eher mit f/6 und schneller ein Problem.
Man sollte nicht immer Spiegeloptiken als schlecht darstellen, nur weil man Spiegeloptiken Eckdaten abverlangt, die man als Apo-Freund nicht akzeptieren würde. Schließlich wird als State of the Art der 4" Dreilinser mit Doppelspalt FPL (oder ähnlichem) eben mit f/8 zum Vollapo, mit f/6 bereits Kompromissgerät.
Geht man vom klassischen f/9 Zweilinser CaF2 aus, kann man auch einen f/9 Newton dagegen setzen und wird mit schönen Bildern bedient. Man muss ja nicht den serienmäßigen 114/900 als Vorstellung dagegen setzen, der schon in der Theorie durch seinen Kugelspiegel nicht mehr viel zusetzen kann.

Setzt man also solche Dinge nicht voraus, wie es zu gern gemacht wird, kann man das ganz entspannt betrachten. Und auch ich finde es schade, wenn richtig gute Apos vom Markt gefegt werden. Den 100/800 TMB habe ich ja seinerzeit sehr gut kennengelernt.
Das liegt aber auch daran, dass auf die Leistungsparametern von Apos, EDs und anderen Halbapos wegen der üblichen Apo-Verklärung viel zu wenig eingegangen wird. Auch hier im Forum wurde und wird viel zu gerne so getan, als könne ein China ED zumindest visuell all das, was ein TMB Dreilinser mit Luftspalt kann. Und Fotografisch fehlt dann nur der Reducer/Flattener - aber da gibt es ja jetzt ein Universalteil...
Das geht aber so einfach nicht und wer ein solches Gerät hat und der Frage nachgeht, was denn als Leistungsmaximum herauszuholen ist, dem wird recht bald bewusst, wo die Grenzen solcher Designs liegen.
Wäre das einem größeren Kundenkreis klar, müssten diese High-End-Geräte nicht mit der günstigen Chinaware konkurrieren.
Und doch wissen wir alle, dass der 5" auch noch sterben wird, weil China nicht stehenbleibt und weil die Apo-Verklärung so weitergehen wird, wie bisher. Nämlich undifferenziert.

Manfred, ich hoffe wir kommen in dieser Hinsicht auf einen Nenner.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Leute

also ich überleg mir das nun mal. Derzeit haben wir ja einen Kleinauftrag mit Chinesen für 106 mm Apo mit Flattner und Mechanik laufen, wenn diese gute ist, haben wir etwas auf das wir aufbauen können

 
hallo,

grad von draussen kommend, den 120/900 mit 230/1320 Newton verglichen:

Oh ja, die Airy Disk und Beugungsringe bei Doppelsternen sehen im ED-Apo wirklich bezaubernd aus, wie ruhig das Bild steht, einfach toll.

Am Mond aber, um Rupes Cauchy und dem Karter Sina die Details beim Terminator betrachtend, ist der ED-Apo zwar schön, aber der Newton liefert einfach das klarere und kontrastreichere Bild. Obwohl man kaum eine Airy Disk am Stern sieht vor Geflimmere...

Ich liebe sie beide!

lg Tommy
 
Hallo Leute,

in einem anderen Thread habe ich mal geschrieben, die Chinesen werden uns nicht mit Waffengewalt, sondern wirtschaftlich überrollen.

- Da haben mich einige ganz schön runter gemacht.

Nun kann man sehen, daß dies wohl bereits einsetzt. Es lohnt nicht mehr, gute Dinge zu verkaufen, weil schlechtere gutgeredet werden und man wirklich Gutes nicht mehr an den Mann bekommt. Schade darum. Ich kann Markus gut verstehen und würde ihm auch abraten, gute Optiken in Müllröhren zu verbauen. Natürlich gibt es in China auch Produzenten, die hervorragende Qualität in der Lage sind, zu liefern. Aber die werden dann eben auch nicht preiswerter sein, weil sie nicht preiswerter sein KÖNNEN.

Damit wird es einen Anbieter (Russland, nicht Markus) weniger geben.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

Zitat von Berberich:
... in einem anderen Thread habe ich mal geschrieben, die Chinesen werden uns nicht mit Waffengewalt, sondern wirtschaftlich überrollen.
- Da haben mich einige ganz schön runter gemacht.
Nun kann man sehen, daß dies wohl bereits einsetzt. ...
achje, Deine "bösen Chinesen" wieder - naja, wörtlich schriebst Du dort ...

Zitat von Berberich:
Da haben sie sich bereits einen Markt geschaffen, von dem wir zwischenzeitlich bereits abhängig sind. - Weltweit! Und das empfinde ich als das gefährliche. China braucht keine Waffen und keinen Krieg, sie nehmen sich das, was sie wollen, auf billig-wirtschaftlicher Art, indem sie uns nicht mit Waffen, sondern mit Waren überrennen und uns von sich dadurch abhängig machen. ...
... aber "wir" in Deutschland sind immer noch "Überrennungsweltmeister" ... :cool:

Aber mal positiv gedacht/gehandelt - Markus schrieb doch ...

Zitat von MLudes:
Das gute : wir können jederzeit zu den neuen Preisen eine neue Produktion anleiern. Dies wurde bei Zeiss nicht angeboten.
... was hält Dich und die scheinbar vielen anderen "Russenfreunde" (rein APO-mäßig! ;) ) denn davon ab, "den Chinesen" und ihrer(Deiner) angeblichen "Überrollung" tapfer die Highend-Stirn bietend, regelmäßig genügend angezahlte Vorbestellungen für die Weiterproduktion der nun mangels zu erwartender Nachfrage(!) auslaufenden Geräte bei Markus zu plazieren? ?)

Oder ist es einfach einfacher, sich (etwas sehr dreist) zum "Opfer" von "Überrollungen" zu erklären?

Gruß+cs,
Dietmar
 
Finde ich ja auch lustig, dass ausgerechnet Angehörige des Export-WELTMEISTERS Sorgen machen, eine andere Nation könnte mehr verkaufen im eigenen Land als bisher.

Putzig, wie hier mal wieder das erfolgreiche Niedermachen von Konkurrenten, Tschuldigung, das heißt ja heute ganz harmlos und friedlich Märkte erobern, immer nur beim anderen beklagt wird.

Diese Sichtweise herrscht leider auch in anderen Bereichen, wie z.B. Krieg und Frieden, Umweltverschmutzung usw. Da sind immer nur die anderen die Bösen und man selbst will nur das Beste für die Menschheit. Blöd nur, dass die anderen die Wohltaten zumeist gar nicht schätzen...
 
Hallo Winfried

Jetzt sind also wieder die bösen Chinesen schuld.
Du solltest schon wenigstens versuchen die Zusammenhänge etwas differenzierter zu sehen.

1.Der Auslöser das Markus diese Serie einstellen will ist ja wohl eine starke Preiserhöhung von LZOS die wiederrum in der hohen Inflation also auch entsprechende Kostensteigerung begründet ist.
Das hat mit China wirklich nichts zu tun und macht diese Optik nun mal uninteressanter, irgendwann ist halt eine Schmerzgrenze erreicht.

2.Das Realeinkommen in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich gesunken, der Mittelstand rutscht ab.
Die Zahl der in Armut lebenden ist dramatisch angestiegen.
Auch deshalb sitzt das Geld nicht mehr so locker.

Selbst wenn aus China kein einziger Refraktor käme würden sich aus oben genannten Gründen die Russenoptiken nicht mehr so gut verkaufen!!!

Zu der Zeit als Zeiss damals dieses Segment aufgegeben hatte kam meines Wissens außer irgendwelcher Schrott für Tchibo nichts großartig aus China jedenfalls nichts mit Sondergläsern.
Auch Zeiss war damals schlicht und ergreifend zu teuer geworden, es gab keinen Markt für so extrem teure Produkte.

Grüße Gerd
 
Hallo "ät all"

ich sehe diese Diskussion offen und ein jeder kann sich darüber, was Markus geschrieben hat, seine ureigenste Meinung bilden. - Die meine habe ich und habe sie kundgetan, gleich, was andere denken. Und jeder darf nun mal denken, was er selbst für richtig hält.

Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich eine Woche lang in Gesprächen mit Druckereien aus dem In- und Ausland erfahren, wer wie anbietet und wohin die Druckmaschinen gehen von deutschen Druckereien, die den Preiskampf nicht mehr durchhalten (Lohnkosten).
Das war mehr als erschreckend, rund 90% der Maschinen gehen nach China und wir erhielten auf unserem Stand mehrfach Besuche von Chinesen, die uns ihre Dumpingangebote unterbreiteten. Selbst italienische Druckereien boten ihre Dienste über chinesische Druckereien an (das könnte ich auch selbst). Trotzdem werde ich auch weiterhin in Deutschland drucken lassen, denn ich säge mir den Ast, auf dem ich selbst sitze, nicht ab. (habe selbst 2 kleinere Druckmaschinen).

Also: denke ein jeder was er möchte, ich will niemendem eine Meinung "aufprügeln", meine eigene aber steht fest.

CS
Winfried
 
Zitat von MLudes:
So nun sagt mal eure Meinung dazu, LZOS Optiken in Taiwan/China Tuben einbauen um Preis zu halten , ja oder nein?

Hallo Markus,

nun ja, wenn dadurch die LZOS Optiken weiterhin verfügbar bleiben würden, ist das zumindest eine interessante Option. Ich persönlich würde aber die aktuelle Produktlinie vorziehen.

Viele Grüße
Uwe
 
Zitat von orion11:
Die TMBs wurden doch schon immer in Willi-Tuben verbaut. Ist doch nichts Neues.

Guten Morgen Volker,

richtig, teilweise kamen bereits in der Vergangenheit solche Tuben zum Einsatz und in den Verkauf. Meines Wissens gilt das aber nur für die 80 mm Modelle (TMB 80/480 und TMB 80/600). Daneben gibt und gab es aber auch die hochwertigen CNC Tuben für alle Modelle.

Viele Grüsse
Uwe
 
William hat damals selbst die 80/480 Optiken von mir gekauft, deswegen haben wir gemeinsam eine Serie von 100 Tuben aufgelegt.
Davon liegen bei mir noch etliche auf Lager, derzeit unverkäuflich, da ich keine Lomo Optiken mehr beibekomme :-(.
Für den 80/600 gilt ähnliches, nur das ich hier allein die Tubusproduktion bezahlen mußte da William dieses Modell nicht verkaufte, auch hier haben wir derzeit unverkäufliche Bestände am Lager liegen.

Nun aber zurück zu den Modellen 105/650 und 115/805 deren Einstellung mir selbst nicht gefällt , da es wohl auch in weiter Ferne kaum gleichwertigen Ersatz aus China geben wird , habe ich mir überlegt , diese Optiken im Jahr 2009 in den bisherigen Tuben nur noch im Direktvertrieb zu verkaufen , sodaß ich die Wiederverkäuferspanne komplett absägen muß, sodas ich mit einer nur geringen Preisanpassung auskommen kann und diese Optiken dem Markt verfügbar bleiben.

Auch Binoptik und Astrotech.Italia betteln darum, da es nichts vergleichbares gibt.

Also werde ich reduzierte Stückzahlen in den Jahresauftrag 2009 bei LZOS bestellen.

Ich hoffe damit allen Freunden der LZOS Optiken einigermasen gerecht zu werden


 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben