M27 und NGC 6946 mit einem Mak 127

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Patrick93

Mitglied
Hallo Leute
dies hier sind einer meiner ersten Ergebnisse, bin also noch ein Anfänger in diesem Hobby (Dementsprechend noch etwas unbeholfen mit der Nachbearbeitung, aber mit Siril und Darktable hatte ich richtig Spaß zu lernen)

Mein Equipment:
Celestron Mak 127/1500 auf EQ3 Pro
Kamera: EOS 1200D
Guiding: Asi 120 MC-S und 60mm Guidescope
Software:
EQMOD, APT, PHD2, Siril, Darktable

NGC 6946 (270x60s, iso800)
NGC6946.jpg

M27(60x1m, iso1600)
M27.jpg



Spaßeshalber hab ich auch mal versucht mit dem 60mm Guidescope Fotos zu machen.
Sphärische und chromatische Aberration ist deutlich sichtbar, finde es dennoch schön.
M31:
M31.jpg



Die Aufnahmen wurden alle unter Bortle 5 Himmel gemacht.

Würde mich sehr über Feedback freuen.
Wäre ein Umstieg auf ein PDS 130 sinnvoll? Könnte ich damit zB ein schärferes Bild der Fireworks Galaxie erzielen? Bin mir nicht sicher ob bei mir das Teleskop, die Aufnahmetechnik oder die Kamera der größte "Flaschenhals" ist, was Schärfe angeht..

CS
Patrick
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich finde es gar nicht so schlecht.
Hast auch ausprobiert wie lange du belichten konntest?

Habe es mit auch schon mit dem einem MAK 150/1800 draufzuhalten.

Viele Grüße
Joachim
 
Hallo Patrick,

der PDS 130 würde dir hauptsächlich mehr Tiefe bringen. Du brauchst damit vielleicht noch 1/5 der Belichtungszeit wie mit dem Mak. Mehr Schärfe bringt das erst mal an sich nicht, eher weniger. Allerdings kommt da das Seeing ins Spiel. Deine Kamera hat mich 4,3µ relativ kleine Pixel. Damit kannst du wenn alles passt so etwa 1m Brennweite ausnutzen. Alles darüber kostet dich nur Tiefe, bringt aber nicht mehr Auflösung. Daher würde der PDS 130 mit Sicherheit das bessere Bild liefern, da du das vorhandene bessere Signal zum Schärfen verwenden kannst. Wenn du auf Auflösung aus bist, brauchst du also ein Teleskop mit viel Brennweite UND Öffnung. Z.B. ein 10" f/4 Newton. Dann hast du die optimale Auflösung UND extrem viel Signal, dass du zum Schärfen verwenden kannst. Dazu braucht man aber eine Montierung die mindestens 3 Nummern größer ist.

Davon bist du aber weit weg. Da ist zum einen viel zu wenig Signal da, es fehlt aber auch generell an Auflösung. Evtl. hat der Fokus nicht ganz gepasst. Dann ist in der EBV noch extrem viel Luft nach oben. Die Bilder sind alle nicht richtig gestreckt. Es sieht aus als ob über die Highlights gestreckt wurde und gleichzeitig wurde ein Teil des Hintergrunds über den Schwarzwert abgeschnitten. Dadurch sind die Sterne klecksig, der Hintegrund ist komplett schwarz und das Objekt kommt nicht gut raus. Gestreckt werden sollte immer über die Mitten und der HIntergrundberg darf über den Schwarzwert nie angetastet werden. Sonst verlierst du alle schwachen Signale und das Bild wirkt verrauscht.

Zur Feuerwerksgalaxie...die ist nicht ohne. Die braucht sehr viel Belichtungszeit und die Bearbeitung ist auch nicht ohne. Ich habe die schon einige Male versucht und war nie wirklich zufrieden damit.

Grüße
Joachim
 
Hallo, bin etwas überrascht dass das Thema jetzt noch Aufmerksamkeit bekommen hat :D
@joachim Danke für die Tipps. ich habe inzwischen den 130 PDS mit und der macht tatsächlich deutlich mehr Spaß.
Habe eine (für mich) erfolgreiche Galaxie Saison hinter mir :)


CS Patrick
 
Hi ,
Der MAK ist nicht die beste Wahl,nicht so Lichtstark. Trotzdem könnte mehr auf dem ersten Bild zu sehen sein, 270min ,über 4 Std.
Liegt vielleicht auch an der Bildbearbeitung. Der Hintergrund ist mir auch zu dunkel/schwarz. Versuche mal mit einem anderen Programm zu stecken.... Ich würde den Hintergrund bei 20bis25 Schwarzwert nicht unterschreiten.
 
Hallo, bin etwas überrascht dass das Thema jetzt noch Aufmerksamkeit bekommen hat :D
@joachim Danke für die Tipps. ich habe inzwischen den 130 PDS mit und der macht tatsächlich deutlich mehr Spaß.
Habe eine (für mich) erfolgreiche Galaxie Saison hinter mir :)


CS Patrick
Ja, jetzt sehe ich erst, dass der Thread schon ein Jahr alt ist. Ich hatte den in der Liste der neuen Beiträge, wohl weil jemand darauf geantwortet hat.

Mich würde dann doch eins der neueren Resultate interessieren :)
 
Hallo,

ich hatte auf dem Beitrag geantwortet. :)
Da es mich interessiert wie es ist mit einem MAK den Huntelnebel abzulichten.
Ich hätte den 150/1800 und da müsste der Nebel eigentlich groß rauskommen.

Als Kamera hab ich an einer modifizierten DSLR gedacht mit Autoguiding.
An Belichtungszeit habe ich so an 300 sek bei ISO 1600 gedacht.

und ganz viel Belichtungszeit

Viele Grüße
Jachim
 
@Hubsi75 also mehr als 60 min hab ich glaube nie ausprobiert beim Hantelnebel. Ich würde beim Belichten einzelner Frames einfach verschiedene Zeiten ausprobieren. Der Nebel ist recht hell und man kann da glaube auch schnell überbelichten.

@joetaiga
Also ein Bearbeitungsass bin ich immernoch nicht, aber hier mal Ergebnisse aus der Galaxie Saison :D

M51 ca. 3.5h Belichtung
DSS m51 siril_02 photo DT.jpg

M81 & M82 ca 4h Belichtung
m81comb.jpg

Hickson 68 ca 1.5h
hickson 68 n.jpg

CS Patrick
 
Hallo Patrick,

eine sehr gute Entwicklung innerhalb eines Jahres. Die Bilder sind deutlich besser als die ersten Aufnahmen. Aber du verschenkst noch jede Menge Dynamik, weil du den Schwarzwert zu weit rechts plazierst und dir damit einen Teil der Tiefe wegschneidest. Mit RGB-Werten um 10 ist der Hintergrund immer noch etwas dunkel.

LG
Willi
 
@steinplanet Hi Willi, danke für das Feedback. Ja irgendwie hab ich einen Hang dazu, den Hintergrund sehr dunkel zu machen. An sich mag ich das einfach , andererseits habe ich das Gefühl wenn der Hintergrund heller ist, sieht man nur mehr von dem Rauschen und Banding und anderen Negativeffekten, die auf meine EOS 1200D zurückzuführen sind.
Dithering würde bestimmt helfen, allerdings ist meine EQ3 mit dem 130PDS am Limit und Dithering führt zu sehr schlechtem Autoguiding und braucht lange, sich wieder einzupendeln..


@fluthecrank Danke, ja also heute würd ich nie mehr auf die Idee kommen einen kleinen Mak für Deep Sky Fotografie zu kaufen :D Das war ein Impulskauf durch ein Lidl Angebot und ich hatte die naive Vermutung, dass der Objektdurchmesser alles ist, was zählt.

Inzwischen hab ich den 130PDS (geht noch mit der EQ3, wenn auch am äußersten Limit)
Außerdem habe ich meine 1200D selber modifiziert, also Ha auch kein Problem mehr
California HaRGB DT.jpg
 
So wie dein Bild sah mein Versuch vom Ringnebel in der Leier auch in etwa aus.
Nur das ich kein Guiding hatte und somit mit der 6v EQ5 mit 25sek belichtet habe.
Eigentlich sehr schade, das es für einen MAK anscheinend KEINEN vernünftigen Reducer gibt,
Der dann auch noch APS-C ausleuchten kann.
Denn so macht der 127er eigentlich Spaß, auch mit DSLR.
Aber auf Sternenhaufenjagd, kann man damit super gehen.
Auch wenn dich jetzt der 130er PDS (verständlicherweise) wahrscheinlich eher rocken wird ^^

Gruß
Markus
 
@SkyBob ja so ein Reducer wäre absolut genial gewesen, der Mak 127 ist kompakt und leicht zu handlen.
Der 130 PDS ist für mich ein absolut geniales Gerät mit dem man auch wachsen kann, da man Dinge wie Kollimation, Reflexionsflächen und Flex optimieren kann ohne groß Geld auszugeben. Manche sehen das vielleicht als nerviges Hindernis, für mich macht es das Hobby interessanter. Und ich finde von der Abilldungsqualität kann ein 130PDS locker mit einem doppelt so teurem Apo mithalten.
 
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