komposer
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Hallo,
hier nun meine über mehrere Nächte entstandene Aufnahme von M31 mit der Asi120mc und dem Sonnar 135mc M42 Objektiv, etwas abgeblendet.
Insgesamt 1292 x 15 Sek. Frames, also 5 Std. 23 Min. Das ist für mich bisher die längste Gesamtbelichtungszeit eines Objektes.
Die Nachbearbeitung mit fitswork und gimp war aufwendig. ich musste bei den hellen Sternen auch die rötlichen Halos entfernen. Die sind bei dem Objektiv eigentlich nicht zu verhindern.
Die einzelnen Kanäle bzw. Wellenlängen scheinen unterschiedliche Fokuslagen zu haben. Zumindest war hier blau und grün recht gut, vor allem grün. Aber im Rotkanal deutlich aufgeblähte Sterne.
Ich habe das aber auch schon ausgetestet, fokussiere ich mehr auf rot, wird der Blaukanal schlechter. Es geht also nur ein Kompromiss.
Durch die fitswork Funktion Sternradius verkleinern konnte ich das beim Rotkanal aber recht gut in den Griff kriegen.
Die Farbsäume sind dadurch schon deutlich weniger ausgeprägt und den Rest habe ich zum Schluss in gimp manuell eleminiert.
Ich hatte mir da allerdings noch etwas mehr Details erhofft oder ist mit dem alten Objektiv nicht mehr möglich ?
Ich muss dazu sagen, dass die Nächte nicht gerade sehr klar waren. Ich hatte aber die Hoffnung, das mit mehr Gesamtbelichtungszeit zu kompensieren.
Vielleicht könntet Ihr mir da ein paar Ratschläge geben. Ich habe noch nicht so viel Erfahrungen in dem Bereich Deepsky-Aufnahmen.
z.B.:
1. Kann ich schlechtere Durchsicht überhaupt mit mehr Belichtungzeit ausgleichen ? Oder kann ich da gleich auf die Aufnahme verzichten ?
2. Wenn ich z.B. eine Serie bei guter Durchsicht mit weiteren Aufnahmen bei weniger klaren Nächten kombiniere, erhalte ich dann dennoch ein etwas besseres Endergebnis oder sorgt das sogar für eine Verschlechterung ?
3. Kann ich bei M31 mehr Details nur mit speziellen Filtern erreichen ?
Gruß,
Holger
hier nun meine über mehrere Nächte entstandene Aufnahme von M31 mit der Asi120mc und dem Sonnar 135mc M42 Objektiv, etwas abgeblendet.
Insgesamt 1292 x 15 Sek. Frames, also 5 Std. 23 Min. Das ist für mich bisher die längste Gesamtbelichtungszeit eines Objektes.
Die Nachbearbeitung mit fitswork und gimp war aufwendig. ich musste bei den hellen Sternen auch die rötlichen Halos entfernen. Die sind bei dem Objektiv eigentlich nicht zu verhindern.
Die einzelnen Kanäle bzw. Wellenlängen scheinen unterschiedliche Fokuslagen zu haben. Zumindest war hier blau und grün recht gut, vor allem grün. Aber im Rotkanal deutlich aufgeblähte Sterne.
Ich habe das aber auch schon ausgetestet, fokussiere ich mehr auf rot, wird der Blaukanal schlechter. Es geht also nur ein Kompromiss.
Durch die fitswork Funktion Sternradius verkleinern konnte ich das beim Rotkanal aber recht gut in den Griff kriegen.
Die Farbsäume sind dadurch schon deutlich weniger ausgeprägt und den Rest habe ich zum Schluss in gimp manuell eleminiert.
Ich hatte mir da allerdings noch etwas mehr Details erhofft oder ist mit dem alten Objektiv nicht mehr möglich ?
Ich muss dazu sagen, dass die Nächte nicht gerade sehr klar waren. Ich hatte aber die Hoffnung, das mit mehr Gesamtbelichtungszeit zu kompensieren.
Vielleicht könntet Ihr mir da ein paar Ratschläge geben. Ich habe noch nicht so viel Erfahrungen in dem Bereich Deepsky-Aufnahmen.
z.B.:
1. Kann ich schlechtere Durchsicht überhaupt mit mehr Belichtungzeit ausgleichen ? Oder kann ich da gleich auf die Aufnahme verzichten ?
2. Wenn ich z.B. eine Serie bei guter Durchsicht mit weiteren Aufnahmen bei weniger klaren Nächten kombiniere, erhalte ich dann dennoch ein etwas besseres Endergebnis oder sorgt das sogar für eine Verschlechterung ?
3. Kann ich bei M31 mehr Details nur mit speziellen Filtern erreichen ?
Gruß,
Holger