Benjamin Olry
Mitglied
Hallo,
dies ist mein erster post auf Astrnomie.de und daher will ich mich ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Benjamin Olry, ich wohne in Bonn, bin verheiratet und zweifacher Papa. Ich arbeite als Sofware-Entwickler in einer kleinen Firma, die eng mit der deutschen Telekom zusammenarbeitet. Zur Astrofotografie kam ich über die herkömliche Fotografie und einem generellen Interesse an Naturwissenschaften. Seit 3 Jahren lichte ich nun am liebsten den Himmel ab.
Bisher bin ich auf:
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und im Köln Bonner Astrotreff aktiv.
Nun zur eigentlichen Aufnahme:
Gear
Auch zu finden unter : M31Nov2018NNF.jpg
Noch ein paar Worte zu dem eher ungewöhnlcihen Teil des neuronalen Netzwerkfilters in fitswork. Meine Optik (Canon 300/2.8 L USM mit 2 x TC III ) hat, wie jede Optik, gewisse Defekte und diese kaschiere ich in meinen fertigen Bildern normalerweise mit allerhand Tricks. Diese sind zu Vorderst:
Daher habe ich versucht meinen stack mittels eines Referenzbildes mit einem universellen nn-filter in fitswork etwas zu verbessern. Zuerst habe ich das ganze erstmal für die Luminanz gemacht und das hat schon halbwegs gut geklappt. Die Sternformen wurden regelmäßiger, aber das neuronale Netz hat auch das Histogramm des Ursprungsbildes stark an das Referenzbild angepasst. Ich habe mir bei Astrobin daher ein zu meinen Daten passenderes Exempel von M31 herausgesucht und das neuronale Netwerk erneut, nun auch mit allen 3 Farbkanälen trainiert.
Nach dem training war der Filter in der Lage aus meinem Ursprungsbild:
Dieses Filterresultat zu erzeugen:
Den gleichen Filter habe ich dann auf das gesamte Bild angewendet und, wie oben im post processing beschrieben, weiterverarbeitet.
Beste Grüße aus Bonn und CS
Benny
dies ist mein erster post auf Astrnomie.de und daher will ich mich ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Benjamin Olry, ich wohne in Bonn, bin verheiratet und zweifacher Papa. Ich arbeite als Sofware-Entwickler in einer kleinen Firma, die eng mit der deutschen Telekom zusammenarbeitet. Zur Astrofotografie kam ich über die herkömliche Fotografie und einem generellen Interesse an Naturwissenschaften. Seit 3 Jahren lichte ich nun am liebsten den Himmel ab.
Bisher bin ich auf:
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und im Köln Bonner Astrotreff aktiv.
Nun zur eigentlichen Aufnahme:
Gear
- Imaging camera : Sony A7rII stock
- OTA : Canon 300/2.8 L USM + 2 x TC III
- Mount : Skywatcher - Star Adventurer
- guided with Lacerta MGen II and Orion Mini Guide Scope
- 84 x 120 sec lights, 30 flats, 25 darks
- 4th of October - Hönningen - Germany - pretty dark skies - Seeing was good and got a little worse over the night
- converted DNG raws to tiff files with dcraw in order to keep everything linear
- Stacked in AstroPixelProcessor
- Light Pollution (and sensor glow) removed in AstroPixelProcessor
- fitswork universal nn filter with reference image -> image with proper starshapes and colors (see below)
- luminance sharpening with richardson-lucy decon in Gimp on the original image for sharper galaxy non star parts
- masked layering of sharpened galaxy parts and result of the neural network filter in Photoshop
- crop and final cosmetic touches in Lightroom
Auch zu finden unter : M31Nov2018NNF.jpg
Noch ein paar Worte zu dem eher ungewöhnlcihen Teil des neuronalen Netzwerkfilters in fitswork. Meine Optik (Canon 300/2.8 L USM mit 2 x TC III ) hat, wie jede Optik, gewisse Defekte und diese kaschiere ich in meinen fertigen Bildern normalerweise mit allerhand Tricks. Diese sind zu Vorderst:
- Chromatische Aberrationen in Form von blauen und gelben Farbsäumen an den Sternrändern
- Tangentialer sowie sagitaler Astigmatismus
- Beide Defekte orientieren sich nur bedingt an der optischen Achse, daher vermute ich auch ein oder mehrere dezentierte Linsenelemente oder ein Absacken im optischen Gesamtzug
Daher habe ich versucht meinen stack mittels eines Referenzbildes mit einem universellen nn-filter in fitswork etwas zu verbessern. Zuerst habe ich das ganze erstmal für die Luminanz gemacht und das hat schon halbwegs gut geklappt. Die Sternformen wurden regelmäßiger, aber das neuronale Netz hat auch das Histogramm des Ursprungsbildes stark an das Referenzbild angepasst. Ich habe mir bei Astrobin daher ein zu meinen Daten passenderes Exempel von M31 herausgesucht und das neuronale Netwerk erneut, nun auch mit allen 3 Farbkanälen trainiert.
Nach dem training war der Filter in der Lage aus meinem Ursprungsbild:
Dieses Filterresultat zu erzeugen:
Den gleichen Filter habe ich dann auf das gesamte Bild angewendet und, wie oben im post processing beschrieben, weiterverarbeitet.
Beste Grüße aus Bonn und CS
Benny