M63

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mlnoga

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Hier noch ein M63 aus der Schönwetterperiode. Fünfeinhalb Stunden LRGB mit dem ED102SS, Televue 0.8x Reducer, Baader Filter, ASI 183mm pro auf einer GPD2. Steuerung pimoco, Bildverarbeitung nightlight.

Das Bild ist mit 12mm Spacern entstanden. Dass 7mm besser sind, habe ich erst danach bei den Experimenten zur Walgalaxie herausgefunden.

Clear skies,
Markus

m63_lrgb_curves4_qhd.jpg
 
Shalom Markus,
ok das mit den Spacern habe ich nicht verstanden. Wolltest du sagen, dass du nicht im Fokus warst?
Anzahl der Bilder und Angaben zur Belichtungszeit wären gut, denn wenn z.B. insgesamt nur 10min lang belichtet wurde, dann würde ich sachen, wow, super Leistung :)
.. ansonsten habe ich das Gefühl es ist insgesamt zu rotstichig.

CS, Daniel
 
Hallo Markus,

auf deine Bitte um Kritik muss ich sagen, dass ich die Farben nicht passend finde. Sie sind deutlich weg von dem, was ich von M63 kenne. Die Galaxie ist insgesamt eigentlich weitgehend goldgelb und außen bläulich. Auf der Scheibe ist mir zu viel Blau und das Magentarot der dunklen Nebel und die hellroten Bereiche sehen etwas krass bzw. künstlich aus. Die Aufnahme hat für 5 1/2 Belichtungszeit viel chromatisches Rauschen in der Galaxie und der Hintergrund ist recht unruhig.

Viele Grüße
Peter
 
Moin Markus,

bei mir kommt die Galaxie etwas rot/ blaustichig rüber, ich würden den Farbkontrast herunterregeln als einfache Maßnahmen mit vermutlich mit gutem Erfolg.

CS
Peter
 
Danke.

Daniel, die Spacer bezogen sich auf den Abstand zwischen dem TRF-2008 Reducer und der Kamera. Mit OAG, Filterrad und 12mm Spacern komme ich auf lehrbuchmässige 55mm, habe aber Verzerrungen in den Ecken wie hier. Mit 7mm Spacern, wie bei meiner Walgalaxie, sehen die Ecken besser aus.

Peter und Peter, ja mit den Farben bin ich auch noch nicht zufrieden. Normalerweise tut die automatische Farbkorrektur gut, welche die mittlere Sternfarbe als Weiss und den Histogrammpeak als schwarz annimmt. Ich habe das Gefühl, ich habe die Einzelframes tendenziell zu lange belichtet, so dass einzelne Farbkanäle in den Sternen in die Sättigung gehen. Ich habe statt 5 RN^2 mit 10 RN^2 belichtet, damit ich mit der Luminanz bei 30s/Gain 50 bleiben kann. Bei niedrigerem Gain wird das Banding der Kamera sonst unschön. Evtl muss ich den Farbmix dann doch manuell machen; und künftig eher 15s Lum belichten.

Das Hintergrundrauschen ist so ein Thema. Momentan macht meine Automatik Gammakorrekturen und Schwarzpunktverschiebungen, bis der Histogrammpeak bei 20% und die Standardabweichung bei 4% liegt. Das entspricht ca 51/256 als Scheitelpunkt mit 2/3 des Histogramms zwischen 31/256 und 72/256. Danach mache ich eine weitere Gammakurve ca 1 Standardabweichung rechts des Peaks, um das Objekt weiter aufzuhellen; und schiebe den Schwarzpunkt zum Schluss so, dass der Scheitelpunkt um 8/256 liegt.

Ich habe das Gefühl, mit 20% und 4% ziehe ich das Rauschen zu breit auf. Evtl muss ich andere Werte wählen. Wenn ihr manuell stretcht, wo liegt dann der Scheitelpunkt des Histogramms und die Standardabweichung, bevor ihr in das Feintuning mit Tonwertkurve einsteigt? Und nutzt ihr eher Gamma oder eher Asinh für die ersten Aufhellschritte?

M
 
Gerne :).

Ich mache die ersten Schritte mit APP und weiß nicht, welchen Algorithmus es für das Strecken verwendet. Ich benutze dort nahezu immer das DDP. Je nach Art/Helligkeitsverteilung des Zielobjektes gehe ich mit auf 10% oder 15% gestrecktem Hintergrund in 16 bit aus APP heraus und erst in starnet und dann für die Weiterbearbeitung in PS hinein. Bei Dunkelnebeln mit Reflektionsnebeln im Bild sind es auch mal 20% Hintergrundpeak, das ist aber eher selten. Das Sigma liegt für den Export bei 5% wenn sehr helle Sterne/Nebelkerne im Bild sind, ansonsten meist bei 3%. Vor einem weiteren Strecken in PS kommt dann erst die Rauschreduzierung. Zu diesem Zeitpunkt liegen bei mir aber dann schon sternloses und Sterne führende sowie Luminanzebenen und Farbebenen getrennt vor, für die ich jeweils unterschiedliche Workflows anwende.

PS Peter
 
Daniel, die Spacer bezogen sich auf den Abstand zwischen dem TRF-2008 Reducer und der Kamera. Mit OAG, Filterrad und 12mm Spacern komme ich auf lehrbuchmässige 55mm, habe aber Verzerrungen in den Ecken wie hier. Mit 7mm Spacern, wie bei meiner Walgalaxie, sehen die Ecken besser aus.
Ja das muss man immer selber ausprobieren. Meistens sind es mehr oder weniger 55.0mm..

Peter und Peter, ja mit den Farben bin ich auch noch nicht zufrieden. Normalerweise tut die automatische Farbkorrektur gut, welche die mittlere Sternfarbe als Weiss und den Histogrammpeak als schwarz annimmt.
Wenn du nicht zufrieden bist, dann einfach in PS die Farbsättigung zurückfahren..
CS, Daniel
 
Danke, Peter. Dann probiere ich mal Hintergrundpeak bei 10-15% Wie breit ist er bei Dir dann? Wenn Du 5% Sigma sagst, ist das die Standardabweichung des Hintergrundpeaks, oder ein anderer Wert?

Median, Mittelwert und Standardabweichung für ein typisches Galaxienbild wären toll, wenn Du sie zur Hand hast.

M
 
Hallo Markus,

die Hintergrundwerte gehen mit 5-6 in den Helligkeitswerten fast in den tiefschwarzen Bereich. Am linken Rand des Histogramms ist schon viel Hintergrundinfo geclippt. Das führt unweigerlich zu Problemen im Übergangsbereich Signal Hintergrund. Du siehst es am deutlichen Rauschen in diesem Bereich. Das Bild verliert dadurch viel Tiefe und wirkt sehr flach. Da würde ich nochmal drangehen, könnte sich lohnen.

LG
Willi
 
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