Danke.
Daniel, die Spacer bezogen sich auf den Abstand zwischen dem TRF-2008 Reducer und der Kamera. Mit OAG, Filterrad und 12mm Spacern komme ich auf lehrbuchmässige 55mm, habe aber Verzerrungen in den Ecken wie hier. Mit 7mm Spacern, wie bei meiner Walgalaxie, sehen die Ecken besser aus.
Peter und Peter, ja mit den Farben bin ich auch noch nicht zufrieden. Normalerweise tut die automatische Farbkorrektur gut, welche die mittlere Sternfarbe als Weiss und den Histogrammpeak als schwarz annimmt. Ich habe das Gefühl, ich habe die Einzelframes tendenziell zu lange belichtet, so dass einzelne Farbkanäle in den Sternen in die Sättigung gehen. Ich habe statt 5 RN^2 mit 10 RN^2 belichtet, damit ich mit der Luminanz bei 30s/Gain 50 bleiben kann. Bei niedrigerem Gain wird das Banding der Kamera sonst unschön. Evtl muss ich den Farbmix dann doch manuell machen; und künftig eher 15s Lum belichten.
Das Hintergrundrauschen ist so ein Thema. Momentan macht meine Automatik Gammakorrekturen und Schwarzpunktverschiebungen, bis der Histogrammpeak bei 20% und die Standardabweichung bei 4% liegt. Das entspricht ca 51/256 als Scheitelpunkt mit 2/3 des Histogramms zwischen 31/256 und 72/256. Danach mache ich eine weitere Gammakurve ca 1 Standardabweichung rechts des Peaks, um das Objekt weiter aufzuhellen; und schiebe den Schwarzpunkt zum Schluss so, dass der Scheitelpunkt um 8/256 liegt.
Ich habe das Gefühl, mit 20% und 4% ziehe ich das Rauschen zu breit auf. Evtl muss ich andere Werte wählen. Wenn ihr manuell stretcht, wo liegt dann der Scheitelpunkt des Histogramms und die Standardabweichung, bevor ihr in das Feintuning mit Tonwertkurve einsteigt? Und nutzt ihr eher Gamma oder eher Asinh für die ersten Aufhellschritte?
M