aro
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern Abend verschwand die Zirrus-Bewölkung doch noch und der Mond strahlte mich einladend an. :/
Hier mein Bericht:
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: Scopos 18mm/65°SGF, TS HR Planetary 7mm
Literatur: Rükl Mondatlas, Sky & Telescope Mirror-Image Field Map of the Moon
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 23.10.2012, 2035-2115 MESZ
--
Wie üblich bei meinen Mondbeobachtungen begann ich mit einer Gesamtansicht im Scopos 18mm. Auf der Suche nach spannenden Formationen am Terminator fiel mir dieses Mal ein abwechslungsreicher Krater mit vielen Nebenkratern und Strukturen in der Südhälfte auf: Maginus. Der sollte es also für heute abend sein...
Der Ostrand des Kraters warf lange Schatten in die Kraterebene hinein. Der Nebenkrater Maginus A löste sich eben aus diesem Schatten.
Der Westrand tauchte den Bereich westlich des Kraters ebenfalls ins Dunkel, das bis zum Terminator reichte.
Auf dem Kraterrand stach die Gruppe F-G-N schon im 18mm als markantes Dreiergrüppchen ins Auge. Beim näheren Betrachten mit dem 7mm erkannte ich zusätzlich noch die Nebenkrater V, W und L.
Auch innerhalb des Hauptkraters gab es einiges zu sehen. Mir fiel das flache Zentralgebirge sowie der hügelige Bereich im Süden des Hauptkraters auf. Bei genauerer Betrachtung erkannte ich einen flachen Geisterkrater im Südosten: Maginus Z. Weitere kleine Nebenkrater waren ebenso zu erkennen.
Hierzu habe ich noch eine Frage:
Weiß jemand von Euch, wo ich eine genaue Karte auch der kleineren Nebenkrater mit Namen finden kann? :gutefrage: Der Rükl hat nicht alle Krater benannt. Speziell interessiert mich der kleine Krater in der Hauptebene etwas südöstlich von Maginus A (s. Skizze).
Hier die Skizze, die ich während der Beobachtung gezeichnet habe:
Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/gallery/58/medium/25700.jpg
Zum Abschluss konnte ich noch etwas vom Sonnenaufgang über Clavius geniessen: Clavius selbst lag noch im Dunkeln. Lediglich der äußerste Rand des Ringgebirges wurde bereits von der Sonne beschienen und markierte so die Ausdehnung des Kraters. Innerhalb der Kraterebene tauchten drei weiße Ringen wunderschön aus der Mondnacht auf: Rutherford, Clavius C und Clavius D.
Mit diesem Anblick im Hinterkopf baute ich das Teleskop ab und sammelte ich meinen Kram ein.
Fazit:
Der Mond ist immer wieder schön!
Grüße,
Achim
gestern Abend verschwand die Zirrus-Bewölkung doch noch und der Mond strahlte mich einladend an. :/
Hier mein Bericht:
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: Scopos 18mm/65°SGF, TS HR Planetary 7mm
Literatur: Rükl Mondatlas, Sky & Telescope Mirror-Image Field Map of the Moon
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 23.10.2012, 2035-2115 MESZ
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Wie üblich bei meinen Mondbeobachtungen begann ich mit einer Gesamtansicht im Scopos 18mm. Auf der Suche nach spannenden Formationen am Terminator fiel mir dieses Mal ein abwechslungsreicher Krater mit vielen Nebenkratern und Strukturen in der Südhälfte auf: Maginus. Der sollte es also für heute abend sein...
Der Ostrand des Kraters warf lange Schatten in die Kraterebene hinein. Der Nebenkrater Maginus A löste sich eben aus diesem Schatten.
Der Westrand tauchte den Bereich westlich des Kraters ebenfalls ins Dunkel, das bis zum Terminator reichte.
Auf dem Kraterrand stach die Gruppe F-G-N schon im 18mm als markantes Dreiergrüppchen ins Auge. Beim näheren Betrachten mit dem 7mm erkannte ich zusätzlich noch die Nebenkrater V, W und L.
Auch innerhalb des Hauptkraters gab es einiges zu sehen. Mir fiel das flache Zentralgebirge sowie der hügelige Bereich im Süden des Hauptkraters auf. Bei genauerer Betrachtung erkannte ich einen flachen Geisterkrater im Südosten: Maginus Z. Weitere kleine Nebenkrater waren ebenso zu erkennen.
Hierzu habe ich noch eine Frage:
Weiß jemand von Euch, wo ich eine genaue Karte auch der kleineren Nebenkrater mit Namen finden kann? :gutefrage: Der Rükl hat nicht alle Krater benannt. Speziell interessiert mich der kleine Krater in der Hauptebene etwas südöstlich von Maginus A (s. Skizze).
Hier die Skizze, die ich während der Beobachtung gezeichnet habe:
Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/gallery/58/medium/25700.jpg
Zum Abschluss konnte ich noch etwas vom Sonnenaufgang über Clavius geniessen: Clavius selbst lag noch im Dunkeln. Lediglich der äußerste Rand des Ringgebirges wurde bereits von der Sonne beschienen und markierte so die Ausdehnung des Kraters. Innerhalb der Kraterebene tauchten drei weiße Ringen wunderschön aus der Mondnacht auf: Rutherford, Clavius C und Clavius D.
Mit diesem Anblick im Hinterkopf baute ich das Teleskop ab und sammelte ich meinen Kram ein.
Fazit:
Der Mond ist immer wieder schön!
Grüße,
Achim
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