Mak, SC, RC oder was es noch gibt

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mischamd

Mitglied
Hallo,

ich bin am überlegen welches Teleskop ich mir zulegen soll und wollte deshalb einmal erfragen welche Unterschiede es bei den Bauarten beim beobachten und auch beim fotografieren gibt.

Es geht mir nicht um teure Modelle sondern eher um günstigere im Bereich von max 1000euro der tubus.

Mir geht es um die normale Beobachtung sowie auch die Fotografie und wie man am Titel erkennt um kleine Tuben. Falls die Frage aufkommt es geht um Planeten, Sonnen und auch ein wenig Deep Sky.

Ich freu mich schon auf eure antworten.
 
Hallo,

da du den Preis ja schon begrenzt hast gibt es eigentlich nicht mehr so viel Auswahl. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir ein C8 XLT mit ruhigen Gewissen empfehlen. Damit mache ich Planeten und Mondaufnahmen in guter Qualität. Auch visuell ist es brauchbar, es ist bekanntermaßen sehr kompakt, sehr leicht, hält die Justage sehr gut, ja was soll ich sagen, das wäre meine persönliche Empfehlung an dich, mit der du nicht viel falsch machst. Dass du eine Montierung brauchst, ist dir aber klar? hast du schon eine?

Schaust du dich auf dem Markt um, kommen noch z.B die Skywatcher MAKs in Frage, über die ich aber mangels eigener Erfahrungen nichts sagen kann. Auf dem Gebrauchtmarkt kann man vielleicht noch russische MAK Optik erwerben. Da musst du dich mal umschauen.




Gruß
Christian
 
Hallo!

In dem Preisbereich sind die RCs klein und haben große Sekundärspiegel. Daraus resultiert eine sehr große Obstruktion, welche beim visuellen Einsatz das Bild massiv beeinträchtigen dürfte. Dafür haben sie ein ordentliches Öffnungsverhältnis von meist 1:8, vorteilhaft für mehr wahres Gesichtsfeld und kürzere Belichtungszeiten.

Die SCs haben kleinere Sekundärspiegel und dadurch weniger Obstruktion. Das Bild gewinnt an Qualität, aber bei 1:10 sind die Belichtungszeiten größer und das wahre Gesichtsfeld kleiner.

Die MCs (="Mak") haben meist noch kleinere Sekundärspiegel, also ein noch besseres Bild, besonders am Planeten. Das Öffnungsverhältnis von meist um 1:14 macht bei der Deep-Sky-Fotografie aber wenig Spaß, die Austrittspupille wird selbst bei langbrennweitigsten Okularen nicht mehr groß, und das wahre Gesichtsfeld läßt sich als mickrig bezeichnen.

Visuell würde ich die RCs in dem angepeilten Preisbereich nicht empfehlen, es sind Spezialisten für DS-Fotografie. Die meisten MCs sind dagegen für die DS-Fotografie kaum und die Beobachtung nur moderat geeignet. Planeten und Sonne machen aber Spaß. Und die SCs sind recht gut für Planeten und kleinere hellere DS-Objekte geeignet. DS-Fotografie ist allerdings eher schwierig.

Ein Newton ist relativ lang, dafür aber recht universell. Je nach Auslegung macht DS-Fotografie viel oder moderat viel Spaß. Zu beachten ist, daß ein Newton zum gleichen Preis wie ein SC oder RC eine größere Montierung braucht, selbst bei kurzbrennweitiger Auslegung - die Öffnung ist halt deutlich größer.

Grüße

fquadrat
 
Vielen dank schon mal. Ja das ich eine Montierung brauch weiß ich und die Frage welche stellt sich erst dann wenn ich weiß welchen tube ich mir kaufe.

Ok also is von den 3 genannten Typen scheint es ja als sei keiner so richtig allround geeignet, das macht die suche nach etwas kleines kompaktes schwieriger.
 
Hi Micha

das ist eben das Problem, DAS Teleskop für ALLES gibt es eben nicht.

Das SC wäre schon ziemlich allround mit dem entsprechenden Reducer und Hyperstar Option kann es von Planeten bis hin zu DeepSky Foto alles und auch visuell ist es ausreichend.


Ein Instrument speziell zum Planetenschauen wäre meiner Meinung nach ein optimiertes Newton ab 8 Zoll.

Wenn du vorhast zu fotografieren würde ich unbedingt eine möglichst stabile Montierung kaufen. Da würde ich sogar mit anfangen - meine persönliche Meinung.




Gruß
Christian
 
Es geht mir ja nicht darum, das ich das mega Allroundteleskop habe, das in allen Bereichen super ist. Eher möchte ich ein kompacktes teleskop haben, mit dem ich mir die Sonne, die Planeten und auch einige Nebel und Galaxien anschauen kann (halt eben nur die, die dann auch nur gehen mit dem Teleskop).
Ich möchte halt abends einfach mal eine Runde durch das Teleskop schauen und ein wenig beobachten. Nix spezielles halt. Es sollte halt auch für ganz einfache Astrofotografie tauglich sein, falls einem mal was schickes vor die Linse kommt.
Das mit der Montierung weiß ich, ich bin mir halt noch nicht sicher welche Öffnung das Teleskop haben soll. Ich weiß ja nicht ob es bis 1000 Euro schon solche qualitätsunterschiede gibt, wo ein 120er besser ist als ein 200er zum Beispiel.
 
Zitat von mischamd:
Was ist eigentlich der Unterschiedt von einem C5 und einem omni xlt?

omni xlt ist im Hause Celestron die Sammelbezeichnung für Gesamtpakete, bestehend aus einer Optik der gemäßigten Mittelklasse und einer CG-4-Montierung. Gemeinsames Merkmal ist die Montierung, obendrauf findet man unter anderem auch einen 5-Zoll-Schmidt-Cassegrain.
 
Hallo Micha

welchen Bresser 120 meinst du denn?

Ich denke du musst dir vorher ein klareres Bild machen. ziellose Fragen hier im Forum werden da nicht viel bringen.

Vor- und Nachteile der von dir zu Beginn erfragten Teleskope wurden schon genannt.


Gruß
Christian
 
Zitat von Christian_P:
Hallo Micha

welchen Bresser 120 meinst du denn?

Ich denke du musst dir vorher ein klareres Bild machen. ziellose Fragen hier im Forum werden da nicht viel bringen.

Vor- und Nachteile der von dir zu Beginn erfragten Teleskope wurden schon genannt.


Gruß
Christian

Ich mein kein Bresser :D

Ich meinte, das ich nicht weiß ob es in dem Preissegment schon gravierende unterschiede in der Qualität gibt. Zum Beispiel ob es ein Tube mit 120mm Durchmesser gibt der genausoviel kostet wie einer mit 150mm oder 200mm aber trotzdem besser als diese zwei ist?
 
Hallo Mischamd. Es gibt ab und zu günstige "2nd hand" clestron C9.25 XLT teleskope. Die sind ganz gut. Apertur ist gross genug für die "Deep Sky Objekten" und der teelskop ist wirklich gut für Planeten (visuell oder foto). Der Hauptspiegel dieses Teleskopes ist zu #f=2.5 geschliefen. Das heisst, es ist bischen mehr präzis wie die standarde SCT (da gibts #f=2.0). Cg-5 montierung kann dieser Teleskop für visuelle Beobachtunge bzw. Planetenfotografie problemlos tragen. Vorteil: CG-5 ist jetztziemlich billig. Mann kann der C9.25 für cca. 1000Euro oder weniger finden.
 
Hallo Mischa,

auch mir drängt sich der Eindruck auf, dass Du das Thema Teleskop noch nicht ganz strukturiert hast. Wenn man eine solche Anschaffung vom Budget her plant und nicht vom Bedarf her, macht man einen Fehler. Für maximal 1000 EUR bekommt man, um die Spannweite einmal zu verdeutlichen, einen kleinen ED-Apo-Refraktor von 80 oder 90 mm Öffnung, oder aber einen zehnzölligen Newton. Was besser zu Dir passt, hängt nicht von zehn EUR mehr oder weniger ab. Also vergiss erst mal den Preis. Kein Mensch würde, weil beides um die fuffzichtausend EUR kostet und je vier Räder hat, sich ernstlich fragen ob das nächste Auto ein Landrover Defender oder eine E-Klasse werden wird.

Dann: wofür interessierst Du dich wirklich, und welche Mühe bist Du bereit, dafür aufzubringen:

"Nebel" und Galaxien einerseits, Sonne und Mond andererseits liegen an entgegengesetzten Enden einer Skala. Für die ersteren kannst Du gar nicht genug Licht sammeln, bei den anderen hältst Du Dir den größten Teil davon vom Leib. Sehr respektable Sonnenteleskope kommen mit 40 bis 60 mm Öffnung daher. Galaxienjäger akzeptieren so was allenfalls als Sucher.

Kannst Du von zu Hause aus sinnvoll beobachten, oder musst Du rausfahren? Es macht keinen Sinn, aus der Stadt heraus Nebel und Galaxien betrachten zu wollen. Wenn Du fahren müsstest: bist Du dazu ernstlich willens? Es geht darum, im Stockfinsteren aufzubauen, stundenlang (oft mutterseelalleine) fast bewegungslos in der Kälte zu hocken und dann alles da draußen wieder einzupacken, allenfalls mit ein paar Notizen oder Skizen in der Hand, für die sich zu Hause kein Mensch interessiert. Deep Sky ist ein hartes Brot, und nirgendwo ist der Frust-Faktor so hoch wie hier, gerade bei Einsteigern, Gelegenheitsbeobachtern oder gar Gästen. Objekt nicht gefunden, erwartete Details oder Farben nicht gesehen, und, und, und,...und dann sagt auch noch einer: "na und?".

Es ist legitim, das nicht auf sich nehmen zu wollen. Dann braucht dem aber auch das Equipment nicht zu entsprechen, und damit engt sich die Wahl ein. Jedenfalls wenn Sonne ernsthaft dabei ist, würde ich Schärfe über Lichtsammelleistung stellen und in Richtung höherwertiger Refraktoren denken. Sie sind auch weniger aufwändig zu montieren (wenn man von einer Dobson-Lösung absieht - bei der mit Komfort erst mal nichts stattfindet, vor allem keinerlei GoTo-Hilfe). Sonne, Mond und Planeten, dazu immerhin die hellsten und fasslichsten Deep-Sky-Objekte einschließlich vieler hübscher Doppelsterne, sind dann jedenfalls drin. Auch ein SCT oder Mak hätte hier Platz, selbst mit weniger als acht Zoll. Bei unbeschränkter Leidensfähigkeit würde ich eher in Richtung Lichtsammelvermögen, also großer Öffnung und damit in Richtung Newton denken.

Ich denke, mit so einem ernsthaften Check, um was es Dir eigentlich geht und wie tief Du wirklich einsteigen willst, kommst Du nachvollziehbaren Kriterien näher. Dann kann man auch sinnvoller raten. Und Du selbst wirst vermeidbare Fehlinvestitionen vermeiden.

 
Doch ich hab es Struckturiert ;)

Ich suche einen kleinen Tubus, weil ich zwar am Stadtrand von Magdeburg wohne und auf die Kuppel unserer Sternenwarte schaue, welche wieder an ihrem alten Platz ist, aber ich mir denke, das ich vom Balkon nich viel sehen werde und deshalb auch rausfahren muss. Desweiteren bin ich sozusagen an allem Interessiert was man sehen kann und wenn es halt nur die Sonne ist, freu ich mir schon einen Ast ab. Klar werd ich mit der Bauweise der kurzen Tuben nich das ultimative Deep Sky erlebnis haben und bis zur entsteheung des Universums sehen können aber das muss es ja auch nich.
Stundenlanges alleiniges rumsitzen mag ich, viel lieber als wenn mir dauernd einer auf die Nerven geht und das es keinen Interessiert was ich gesehen hab is mir egal, ich hab es gesehen und freu mich.

Also ich wollte einfach einmal wissen was die Unterschiede der Bauweisen dieser kurzen Tuben für Vorteile gegeneinander haben, da ja auf den Shopseiten wiedersprüchliche sachen stehen. (meiner Meinung nach)
Auch wollte ich wissen, ob es bei diesen Bauweisen und für die sagen wir mal 1000 Euro für den reinen Tubus, Qualitätsunterschiede gibt. Also quasi ob Skywatcher einen 127mm Tubus hat der besser ist als ein 200mm Tubus von GSO.

Ich weiß das man es nicht vom Budget her angehen soll, aber will ja wissen, welcher Tubus die beste Leistung bringt für das Geld was ich ausgebe und dabei ist es egal ob 1000 Euro oder 10000 Euro.
 
Hallo Namenloser,
Zitat von mischamd:
...Stundenlanges alleiniges rumsitzen mag ich, viel lieber als wenn mir dauernd einer auf die Nerven geht...
also ich weiß ja nicht, ob es für Dich nicht sinnvoller wäre, in Begleitung eines erfahrenen Hobbyspechtlers zu Beobachten und du Diesen(wie Du sagtest) auf die Nerven :mauer: gehen könntest?

Stell dir bitte mal vor, hier im Forum würden die Leute welche Dich versuchen zu beraten, Diese einstellen, da sie aufgrund deiner Anfängerfragen und einer erkennbaren Beratungsresistenz, dich als Nervensäge betrachten würden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich weiß zwar nich wo ich beratungsresistent bin, da ich keine Beratung möchte sondern lediglich aussagen über die Unterschiede der genannten Bauweisen.

Danke an fquadrat der es gemacht hat.

Danke an kapees für die erklärung des Omni xlt.

Jetzt wollt ich eigentlich nur noch wissen ob es Qualitätsunterschiede gibt in dem Preissegment.

Es tut mir leid falls das nich so durchgedrungen ist. Ich weiß schon was ich machen will und was ich dazu neben dem Tubus noch brauch. Mir ging es ja nicht darum das mir irgendwer eine Beratung eines Komplettsets gibt.



P.S.: Danke auch an Drobcek_k für die Hinweise zu den beiden Tuben.



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
:D Da hab ich mich doch glatt verlesen!



Naja, du meinst nicht Qualitätsunterschiede, du meinst eigentlich gerätezpezifische Unterschiede. Dazu musst du dich zum einzelnen Optiktyp belesen oder hier gezielt zu einer Optik fragen stellen. Dann können Leute dich beraten, wenn sie so ein Teleskop dann vielleicht selbst haben.


Warum brauchst du nochmal ein kompaktes Teleskop?

Versuche mal möglichst einzugrenzen, was du möchtest.



Mal ein Beispiel:

Skywatcher Skymax 127 EQ3

Damit kann man schon mal gut beobachten.




Gruß
Christian





 
Hihi kann passieren.

Nein ich mein wirklich Qualitätsunterschiede.

Z.B.: ein 127 Mak von Skywatcher is der genauso gut wie ein 127 Mak von GSO?

Also im allgemeinen ob man in der Preisspanne lieber einen kleineren Tubus eines Qualitativ besseren Herstellers nimmt.

Und es geht reineweg um den Tubus nich um das was da noch so beiliegt :D

Und den kompackten daher, weil ich wohl auch mal rausfahre und da nicht ein Riesen Newton oder Dobson rumschleppen will.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Man kann die "Leistung" nur innerhalb definierter Kriterien vergleichen. Es macht auch keinen Sinn, die Leistung eines Automobils in kw direkt mit dem maximalen Drehmoment in NM zu vergleichen. So ähnlich ist das auch bei Teleskopen.

Kein Mensch würde für einen guten Refraktor fünfmal soviel Geld auf den Tisch legen wie für einen Newton mit der doppelten Öffnung, wenn er nicht in anderer Hinsicht etwas hätte, was der Lichteimer nicht hat. Und dann muss man sich eben entscheiden, worauf man mehr Wert legt.

Wenn ich die sachlichen Kriterien mal zusammenfasse, geht es um etwas kurzbauendes, was sich, praeter propter, für alles mehr oder weniger gut eignet. Wenn es, abgesehen vom Preis, auf sonst nichts ankommt, wäre ein SCT oder Mak vermutlich doch die richtige Lösung. Das Fabrikat wäre, am oberen Ende der Skala entweder Meade oder Celestron, es kommt für die Qualität nicht drauf an. Für den Anfang würde ich dabei ernstlich ein etwas kleineres Kaliber in Betracht ziehen, fünf oder sechs Zoll Öffnung bringen eine ganze Menge und sind viel einfcher zu handhaben. Ob das dann Skywatcher oder sonstwie heißt, ist auch nicht so wichtig, Schrott verkaufen die auch nicht. Untereinander, wenn nicht alles sowieso aus der selben Fabrik kommt, reden wir hier echt über Nachkommastellen. Ein Refraktor mit vergleichbarer Öffnung kostet mindestens eine Null vorm Komma mehr, wenn er etwas taugen soll. Das gesparte Geld, auch gegenüber mehr Öffnung, würde ich in Okulare, Stativ und Montierung stecken. Davon hast Du mehr.




 
Das ist doch mal etwas. Vielen dank kapees.

War halt für mich etwas verwirrend was man so im Internet zu den ähnlichen Bauweisen findet. Mal war der Typ besser für das und mal ein anderer für das selbe. Da kommt man durcheinander.
 
Hi mischamd,

neben den Abmessungen (kompakt, Refraktor oder Newton) ist noch wichtig, wie viel Zeit so ein Teil zum Auskühlen braucht. Dazu steht leider nix auf den Seiten der Shops. Ich hab sowol Newtons, als auch Refraktor und jetzt auch einen Mak von Skywatcher.

Nehm ich die Teleskope aus der warmen Wohnung ins Auto, fahre damit ne halbe Stunde raus in die Nacht, macht sich die Auskühlzeit sehr negativ bemerkbar.

Der 100/500 Refraktor ist in 5 Minuten auf der Montierung und ich kann loslegen mit Beobachten.

Der 150/750 er Newton ist für Deepsky-Beobachtungen in 1 Stunde ausgekühlt, der 150/1800 Mak braucht fast 3 Stunden, bis der letzte Rest an Warmluftkeil weg ist.

Lager ich alle 3 Geräte in einem Wasserdichten Behälter auf dem Balkon, sind sie alle sofort einsetzbar...

CS
Silvia
 
Moin,

mach es Dir doch mal einfach und gehe einem anderen auf die Nerven! Ich meine fahr doch mal zu einem Treffen auf ne kleine Sternwarte und lass Dir ein paar Teleskope zeigen.
Wenn Du Deinen Standort hier preis gibst gibt es sicherlich auch viele Leute die sich dazu bereit erklären.
Ich z.B. habe einen 8" GSO F4 Newton. Preislich ist dass das untere Ende aber trotzdem 200mm Öffnung. Ich Fotografiere in der Regel da mich das visuelle nicht so interessiert. Ich finde einfach das man da nicht viel sieht. Beim Fotografieren kommt noch diverses Zubehör dazu! Das kostet dann gleich mal etwas mehr als der Tubus an sich.
Getern war ich trotz allem mal wieder drausen zum spechteln und es hat Spaß gemacht!
Ich hatte auch ein SC8" aber dafür brauchst Du auch schon ne Montierung der EQ6 Klasse. Darunter wird es in meinen Augen ein Wackel-Dackel. Auch wenn der Tubus kurz ist, 2000mm Brennweite sind nichts für Anfänger!

Gruß Markus
 
Ich habe meinen Standort schon sehr genau preisgegeben.

Falls man es überlesen hat Magdeburg 10m Luftlinie zur Sternenwarte/Planetarium.

Die kurzen Refraktoren hab ich irgendwie völlig übersehen in den Shops danke Sternenfee123.

Wenn ihr noch lust habt würdet ihr mir dazu einmal sagen was sie für Vor- und Nachteile gegenüber den SC und Maks haben?
 
Zitat von mischamd:
Die kurzen Refraktoren hab ich irgendwie völlig übersehen in den Shops danke Sternenfee123.

Wenn ihr noch lust habt würdet ihr mir dazu einmal sagen was sie für Vor- und Nachteile gegenüber den SC und Maks haben?

Na, was einen kleinen Refraktor von einem großen Reflektor eben unterscheidet:

Weniger Öffnung = weniger Grenzgröße, weniger Auflösung, weniger Maximalvergrößerung. Andererseits geringere Anfälligkeit gegenüber seeing.

Keine Fangspiegelabschattung = geringfügig hellere Abbildung, bessere Kontrast- und Schärfeleistung gegenüber gleich großen oder geringfügig größeren Reflektoren.

Schnellere Anpassung an die Umgebungstemperatur, deshalb effektiv mehr Beobachtungszeit.

Weniger Masse = einfacher zu montieren, geringere Anfälligkeit gegen Schwingungen und Wind bei gleich großer Montierung. Passt notfalls auch auf ein solides Fotostativ mit Neiger.

Passt in einen Koffer.

Hab ich was vergessen?

Wie Du siehst, denke ich imemr auch an das Handling, das gehört dazu und wird oft unterschätzt.

Grüße,

Klaus

 
Danke aber ich meinte nicht wegen der kleineren Öffnung sondern die kurze Bauweise und damit geringe Brennweite.

Also z.B. ein 102mm öffnung und 660mm Brennweite.

Welche Vorteile und Nachteile hat der gegenüber einen 102mm Öfnnung Mak oder SC aus das mit dem Auskühlen?
 
Da in der Teleskopwerbung der reine Euphemisus herrscht, mußt Du das Wort "besonders" durch das Wort "nur" ersetzen. Lies mal die Werbung unter diesem Gesichtspunkt.

Also Kurzachromat nur geeignet für Großfeld- und Kometenbeobachtung; Mak nur für Mond und Planeten; RC nur für Foto. Und ein Universalgerät ist ein Gerät das alles kann, aber nichts davon gut.

Gruß Uwe
 
Die kürzere Brennweite bedeutet grundsätzlich mehr Gesichtsfeld, aber schwerer zu erreichende höhere Vergrößerung (Vergrößerung = Objektivbrennweite / Okularbrennweite). Mit der Öffnung hat das insoweit etwas zu tun, als das 1,5-fache bis 2-fache der Öffnung (in mm) die sinnvoll erreichbare Höchstvergrößerung angibt.

Für später mal: durch einen kleinen Mak kann man Fotografie eigentlich nur an Mond, Planeten oder Sonne betreiben. Das Öffnungsverhältnis (das, was die Fotografen Blende nennen) ist einfach zu klein für anderes.

Auskühlzeiten sind bei geschlossenen, etwa gleich großen Optiken, auch etwa identisch. Nur: um das Vergrößerungspotential der langbrennweitigen Mak-Optik ausnutzen zu können, mus man doch etwas länger warten. Das ist jetzt aber nicht so wesentlich.

Auch hier kann man nicht sagen, was generell besser oder schlechter ist. Es kommt darauf an, was man haben möchte.

 
Hallo Uwe,

Also Kurzachromat nur geeignet für Großfeld- und Kometenbeobachtung; Mak nur für Mond und Planeten; RC nur für Foto.

So pauschal kann man das nun aber auch nicht sagen. Ich habe mir bspw. einen 5"-Mak zur Mond- und Planetenbeobachtung in der Stadt als Ergänzung zu meinem 80er ED gekauft, nutze ihn mittlerweile aber überwiegend für kompakte Deep Sky-Objekte. Die lange Auskühlzeit ging mir bei spontanem Mond- und Planetengucken in der Stadt zu sehr auf die Nerven, sodass ich dafür doch meist den 80er ED nehme, der in kürzester Zeit auskühlt und an Mond und Planeten nicht dramatisch weniger zeigt als der Mak. Dafür hat der Mak halt eine deutlich größere Lichtsammelleistung für kompakte Deep Sky-Objekte und ist eine sehr gute Möglichkeit, in ultrakompakter Form an eine Öffnung zu kommen, mit der unter dunklem Himmel in Sachen DS schon einiges geht. Wenn man weiß, dass Richfielden damit nix wird und das Aufsuchen der Objekte anspruchsvoller ist als mit 2"-Okus an einen kurzbrennweitigen Teleskop, halte ich einen mittelgroßen Mak durchaus für eine gute Idee, wenn leichte Transportiertbarkeit wichtig ist.

CS,
Fabian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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