Wenn ihr das nachmachen wollt, ein paar Hinweise:
- Die klassische Methode ist die Verwendung von schwarzen Filmdosen. Ein größeres Negativ ist aber viel besser. Ich habe eine Blech-Kaffeedose genommen, mit einem Deckel mit Schnappverschluss. Zum Deckel muss schwarze Folie mit eingeklemmt werden, damit er lichtdicht wird.
- Ob wohl das etwas obszön klingt: Man braucht ein "schönes" Loch. Wenigstens ungefähr sollte man den optimalen Lochdurchmesser einhalten: Für Filmdosen 1/10 mm, für Kaffeedosen 3/10 mm. Noch wichtiger: Die Löcher müssen schön rund sein. Ich verwende Teelicht-Alu als Material, steche mit eine Nähnadel durch, mache mit Schleifpapier glatt. Aus mehreren Versuchen wähle ich das beste unter dem Mikroskop aus, eine starke Lupe tut’s auch.
- Kaffedosen glänzen innen. Es ist zweckmäßig, sie innen schwarz zu lackieren oder mit schwarzem Papier auszukleiden.
- Start der Aktion ist nur z den Sonnenwenden sinnvoll, also ranhalten!
- Das fertige Bild ist sensibel: Es verändert sich am Licht und lässt sich auch nicht sinnvll fixieren. Schon ein einziger Scanversuch kann das Bild merklich verschlechtern. Es sollte also beim Scannen gleich klappen, die Scanparameter muss man vorher an einer anderen Vorlage ausprobieren.
Ansonsten ist alles ganz einfach. Die Dose muss man gegen Verrutschen sichern: Klebeband oder auf der Unterlage festkleben.
Viel Erfolg!