Canonist
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Hallo zusammen.
Ende November und Anfang Dezember gab es eine längere Schönwetterperiode, die ich nach der langen Wetterzwangspause auch zur (zeit)intensiven Beobachtung von Planeten genutzt habe. Leider stehen im Moment nur die lichtschwächeren Neptun und Uranus vergleichsweise hoch und in der Nacht länger am Himmel, von den größeren und hellen Planeten nur Jupiter am frühen Morgenhimmel. So habe ich Merkur und Venus in tiefsten Ekliptikregionen am Tage gejagt und abgelichtet, Mars am frühen Abend, danach dann Uranus. Auch Neptun und Jupiter konnte ich je einmal festhalten.
Der rote Planet ist jetzt besser zu beobachten als während der Opposition im Sommer, weil er inzwischen um rund zehn Grad höher am Himmel steht. Und auch bei einem Durchmesser von weniger als der Hälfte des Oppositionsdurchmessers gibt es noch jede Menge zu sehen, wie beigefügtes Ergebnis vom 5. Dezember zeigt.
Link zur Grafik: http://www.diefotomaus.de/astro/Mars_tab_051216.jpg
Am auffälligsten ist die kleine Südpolkappe, die uns günstig zugeneigt ist. An einigen Tagen war eine zweite Eisinsel auszumachen, die auf diesem Bild rechts neben der Hauptkappe angedeutet ist. Wolken sind im RGB-Bild kaum zu sehen, vor allem ist das wolkenfreie Hellas-Becken ein eher ungewohnter Anblick.
Bei weiter steigender Deklination und trotz sinkenden Durchmessers sollte sich die Marsbeobachtung noch bis weit ins Frühjahr hinein lohnen.
CS
Rudolf
Ende November und Anfang Dezember gab es eine längere Schönwetterperiode, die ich nach der langen Wetterzwangspause auch zur (zeit)intensiven Beobachtung von Planeten genutzt habe. Leider stehen im Moment nur die lichtschwächeren Neptun und Uranus vergleichsweise hoch und in der Nacht länger am Himmel, von den größeren und hellen Planeten nur Jupiter am frühen Morgenhimmel. So habe ich Merkur und Venus in tiefsten Ekliptikregionen am Tage gejagt und abgelichtet, Mars am frühen Abend, danach dann Uranus. Auch Neptun und Jupiter konnte ich je einmal festhalten.
Der rote Planet ist jetzt besser zu beobachten als während der Opposition im Sommer, weil er inzwischen um rund zehn Grad höher am Himmel steht. Und auch bei einem Durchmesser von weniger als der Hälfte des Oppositionsdurchmessers gibt es noch jede Menge zu sehen, wie beigefügtes Ergebnis vom 5. Dezember zeigt.
Link zur Grafik: http://www.diefotomaus.de/astro/Mars_tab_051216.jpg
Am auffälligsten ist die kleine Südpolkappe, die uns günstig zugeneigt ist. An einigen Tagen war eine zweite Eisinsel auszumachen, die auf diesem Bild rechts neben der Hauptkappe angedeutet ist. Wolken sind im RGB-Bild kaum zu sehen, vor allem ist das wolkenfreie Hellas-Becken ein eher ungewohnter Anblick.
Bei weiter steigender Deklination und trotz sinkenden Durchmessers sollte sich die Marsbeobachtung noch bis weit ins Frühjahr hinein lohnen.
CS
Rudolf