westphal_stefan
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Hallo Sternfreunde,
gestern nutzte ich die möglicherweise letzte Gelegenheit in dieser Schönwetterperiode, um M35 und Mars unter die Lupe zu nehmen. Von beiden Objekten fertigte ich eine Zeichnung an. Gegen 20:15Uhr kam ich am Beobachtungsplatz an. Es war nach der Mondperiode endlich wieder schön dunkel, jedoch wehte ein leichter Nordostwind und dass bei ohnehin schon eisigen -14°C. (Das Auto diente dabei als ziemlich effektiver Windschutz)
M35 war bereits im 7x50 Feldstecher vollständig in Einzelsterne aufgelöst. Wobei die Sterne im Zentrum noch in "Nebel" gehüllt und sehr dicht gedrängt waren. Der Sternhaufen erschien rund und war sehr leicht aufzufinden.
Im 4" Refraktor zeigten sich schätzungsweise 100 Sterne, die meisten davon entsprachen der 8.-10. Größe. Etwa 5 Sterne waren mit gut 7m heller und dominierten diesen reichen Sternhaufen. Darüberhinaus waren noch einige lichtschwächere Sterne ab 10.-11. Größe wahrnehmbar. M35 wies eine leicht elliptische Form auf. Für die Beobachtung verwendete ich ein 10mm Speers bei 70-facher Vergrößerung.
Danach erfolgte noch eine Beobachtung des Mars. Dazu verwendete ich den 85mm Schiefspiegler und 190-fache Vergrößerung. Die Polkappe war sehr leicht zu identifizieren, sowie ein dunkler Ring und ein weiteres dunkles Gebiet südlich der Polkappe. Leider stand der Mars noch nicht hoch genug am Himmel (22Uhr), sodass die Luft in dieser Höhe ziemlich wabberte. Zu allem Übel kam dann ein ziemlich lebhafter, eiskalter Wind auf, der überhaupt nicht mehr abflaute. Ich hatte meine liebe Not, das meine Ausrüstungsgegenstände nicht wegflogen. In Anbetracht dieser Wiedrigkeiten konnte ich leider keine weiteren Einzelheiten mehr auf Mars entdecken, wobei bestimmt noch mehr drin gewesen wäre.
Gegen 22:15Uhr gab ich dann den Kampf gegen den Wind auf.
Viele Grüße,
Stefan
gestern nutzte ich die möglicherweise letzte Gelegenheit in dieser Schönwetterperiode, um M35 und Mars unter die Lupe zu nehmen. Von beiden Objekten fertigte ich eine Zeichnung an. Gegen 20:15Uhr kam ich am Beobachtungsplatz an. Es war nach der Mondperiode endlich wieder schön dunkel, jedoch wehte ein leichter Nordostwind und dass bei ohnehin schon eisigen -14°C. (Das Auto diente dabei als ziemlich effektiver Windschutz)
M35 war bereits im 7x50 Feldstecher vollständig in Einzelsterne aufgelöst. Wobei die Sterne im Zentrum noch in "Nebel" gehüllt und sehr dicht gedrängt waren. Der Sternhaufen erschien rund und war sehr leicht aufzufinden.
Im 4" Refraktor zeigten sich schätzungsweise 100 Sterne, die meisten davon entsprachen der 8.-10. Größe. Etwa 5 Sterne waren mit gut 7m heller und dominierten diesen reichen Sternhaufen. Darüberhinaus waren noch einige lichtschwächere Sterne ab 10.-11. Größe wahrnehmbar. M35 wies eine leicht elliptische Form auf. Für die Beobachtung verwendete ich ein 10mm Speers bei 70-facher Vergrößerung.
Danach erfolgte noch eine Beobachtung des Mars. Dazu verwendete ich den 85mm Schiefspiegler und 190-fache Vergrößerung. Die Polkappe war sehr leicht zu identifizieren, sowie ein dunkler Ring und ein weiteres dunkles Gebiet südlich der Polkappe. Leider stand der Mars noch nicht hoch genug am Himmel (22Uhr), sodass die Luft in dieser Höhe ziemlich wabberte. Zu allem Übel kam dann ein ziemlich lebhafter, eiskalter Wind auf, der überhaupt nicht mehr abflaute. Ich hatte meine liebe Not, das meine Ausrüstungsgegenstände nicht wegflogen. In Anbetracht dieser Wiedrigkeiten konnte ich leider keine weiteren Einzelheiten mehr auf Mars entdecken, wobei bestimmt noch mehr drin gewesen wäre.
Gegen 22:15Uhr gab ich dann den Kampf gegen den Wind auf.
Viele Grüße,
Stefan