Moin!Der 6-Zöller hat, da er ein f8-System ist, einen vergleichsweise kleinen Fangspiegel und daher etwas weniger Obstruktion.
jep, Olympus Mons.Der Kreis da oben gegen 12 Uhr ist wohl Olympus Mons.
Die Sache ist die, Je weniger Obstruktion bei einem Newton, SC desto Kontrastreicher das Bild! Die Russki bauten Planetennewton zwischen 12-15% Obstruktion.... ein SC z.B hat in der Regel 33-35%.Heißt das je kleiner das Öffnungsverhältnis, desto kleiner kann der Fangspiegel gebaut werden und daraus folgt geringere Obstruktion? UNd gilt das für alle Bauarten?
Und was denkst Du wie lange wäre der 8" bei f8?Wobei meiner ein "ganz normaler" von SW ist, halt der 150PL. dennoch ist er im Vergleich mit einem 8-Zoll-f5-Newton schon sehr lang
Nach dem 2. Weltkrieg wurden in der Sowjetunion die alten T34 Panzer recycelt (Materialknappheit war ja ein beherrschendes Thema im ganzen Ostblock), und aus den Kanonenrohren wurde dann eben Tuben für Teleskope gefertigt.So ein INTES MN78 (Russland) hatte gerade mal 13,4% Abschattung also 7" f8..... das wog aber auch eine gefühlte Tonne
Das verhinderte vorzüglich das Tubusseeing!außerdem gezogen....![]()
...wurden in der Sowjetunion die alten T34 Panzer...
Hallo NikiEs gab sogar einen T34-LZOS-Kit für die Nacht, da konnten wartende Soldaten in der Nacht Astronomie im Feld betreiben, indem man eine LZOS-Linse in militärgrüner Fassung auf die 76,2-mm-Kanone L-11 mit 30 Kaliberlängen aufsetzte. Das ergab also ein Teleskop mit 2.286 mm Brennweite. In den geöffneten Verschluss wurde ein Adapter mit Zenitspiegel und Okular eingesetzt.
Zahlreiche hervorragende Planetenbeobachtungen wurde so während der Kriegsnächte gemacht. Nach dem Krieg wurden viele LZOS-Rohre samt Panzertürmen (zwecks Nachführung) an Amateurastronomen verkauft, was hohe Anforderungen an die Fundamente ihrer Gartenhütten stellte. Dank guter Pflege sind mache der 76/2280 Teleskope jedoch bis heute im Einsatz.
lg
Niki