MEADE 152MM REFRAKTOR LXD 75

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Batalgazi

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Hallo zusammen,

ich bräuchte mal etwas hilfe,
als erstes möchte ich anmerken das ich ein absoluter anfänger bin, und vor einigen tagen ein Teleskop geschenkt bekommen habe.

das: MEADE 152MM REFRAKTOR LXD 75

Technische Daten: (von Fernrohrland online shop Kopiert)

MEADE 152MM REFRAKTOR LXD 75
Preisgünstiger 2-linsiger Achromat mit 152mm Öffnung, der das theoretische Auflösungsvermögen dieses weit verbreiteten Optik-Designs bringt. Mond-, Planeten- und Deep-Sky-Bilder sind hell, kontrastreich und hoch aufgelöst zu beobachten; die chromatische Abberation ist dabei auf ein Minimum reduziert Die deutsche Montierung LXD 75 ist mit Nachführmotoren in beiden Achsen ausgestattet, die astronomische Objekte genau nachführen und mit bis zu 4,5° pro Sekunde positionieren kann.

Die AutoStar Handbox mit GoTo-Funktion steuert die LXD 75 genau und zuverlässig. Präzisionsgetriebe in beiden Achsen erlauben den Betrieb mit einem Minimum an Getriebespiel bei allen neun Geschwindigkeiten.

Technische Daten und Ausstattung:

Optische Bauart Fraunhofer Achromat
Objektiv-Durchmesser 152mm
Brennweite, Öffnungsverhältnis 1219mm, f/8
Auflösungsvermögen in Bogensekunden 0,74"
Vergütung der Optik Multi-Vergütet
Visuelle stellare Grenzgröße (ca.) 13,5mag
Empfohlene Maximal-Vergrößerung 400x
Optischer Tubus, Abmessungen (Ø x L) 203mm x 1067mm

Teilkreise Ø 57mm Polsucher-Fernrohr serienmäßig, beleuchtet Antriebssystem in RA/AZ 1x55mm, 1x35mm Antriebssystem in DEC/EL 1x62mm, 1x33mm GoTo Positioniergenauigkeit (ca.) bis zu 15 Bogenminuten Feinbewegungen elektrisch, in beiden Achsen Autostar Handcomputer #497 Teleskop-Hauptprozessor Motorola 68HC11 Prozessor, 1MB Flash-Memory, 32kb RAM Batterien (nicht enthalten) 8x Mono-Batterien Autostar Objekte-Datenbank 30.223 Objekte Nachführgeschwindigkeiten In beiden Achsen 1x,2x,8x,16x,64x,128x siderische Geschwindigkeit, 1,5°/sec,3°/sec und 4,5°/sec Tubuskörper Metall Objektivlinsen BK-7,

Nettogewicht 32,7kg , Versandgewicht 43,2kg

Lieferumfang:

Achromatisches Objektiv (D=152mm; F=1216mm, f/8) in Fassung und Tubus mit EMC Super-Multi-Vergütung; Taukappe; Okularauszug mit 2"- und 1,25" Okularadaptern und Klemmschraube für Fokusfixierung, 8x50 Geradesicht-Sucher (achromatisch, mit Fadenkreuz) in Schwalbenschwanzführung; Zenitprisma 1,25" Ø; Super-Plössl Okular f=26mm der Serie 4000 (1,25", 44-fache bzw. 47-fache Vergrößerung), LXD75-Montierung; Gegengewicht(e) 2x 4,5kg , Montierung Aluminium AutoStar Suite Software Feld-Dreibeinstativ Höhe 68cm - 109cm , deutsche Bedienungsanleitung.


Meine Frage an euch wäre:

Welche Super Plössel okulare kaufe ich mir jetzt noch, da ja nur eines beim kauf dabei gewesen war,

Was brauch ich sonst noch für Zubehör?

etwas erfahrung bring ich schon mit, dennoch will ich nix falsches oder ergentwelchen müll kaufen, denn bei der großen auswahl fällt einen die entscheidung echt net leicht.

Ich möchte auch mit diesem Teleskop meine aller ersten Astrofotografie versuche starten.

Welches zubehör empfielt ihr mir da?

Habe eine 20 d von canon und den t2 ring schon gekauft, aber was brauche ich noch?

würde mir auch gerne eine webcam für mein Teleskop zulegen, welche wäre sehr zu empfehlen?

Brauche ich da auch extra zubehör? wie bring ich die webcam an mein teleskop dran?

ihr könntet mir ja mal schreiben was man auf alle fälle zu den Teleskop noch für schnick schnack benötigt oder haben sollte. Und wenn mir jemand seine erfahrungen die er evt. mit den Teleskop gemacht hatte schreiben möchte wäre ich sehr erfreut..^^

Schöne Grüsse
Chris
 
Hallo Chris,

da hast Du kein schlechtes Gerät bekommen. Es handelt sich hier um einen Fraunhofer-Refraktor langer Bauweise. Gut, daß Du nicht den "kurzen" genommen hast, denn der zeigt viel mehr Farbfehler.
Folgendes Zubehör würde ich Dir empfehlen:

- Fring-Killing Filter von Baader in 2", der nimmt etwas von dem noch vorhandenen Farbfehler weg. Das wirst Du am Anfang noch nicht so sehr bemerken, aber im Laufe der Zeit wird er Dich, wenn Du Dich eingesehen hast, schon stören.

- Okulare: da würde ich mir Zeit nehmen und nicht gleich alles kaufen. Okulare, sind sie wirklich gut, sind nicht ganz preiswert. Aber gute Okulare hat man ein Leben lang, daher würde ich gute vorziehen.
Am Anfang sinnvoll wäre ein gutes Übersichtsokular. Das sollte in 2" Ausführung sein und 65 Grad scheinbares Gesichtsfeld haben. Damit findet man Objekte leichter und es ist gut für großflächige Objekte.
Als zweites wäre eines im Bereich von 13-17mm sinnvoll, wohl eher Richtung 13mm. Danach kämen 8-9mm und 5-6mm, wobei letzteres nur für enge Doppelsterne und Planeten wäre. Und mit denen siehr es die kommenden Jahre nicht so gut aus. Mars: zu weit weg, Jupi sehr weit "unten" und Saturn in Kantenstellung (was auch seinen Reiz hat).

Aber, wie gesagt, lasse Dir Zeit und lerne erst, mit dem Teleskop umzugehen. Über Okulare wirst Du hier wohl gleich überrant werden!

Fotografie:
Das wollen am Anfang fast alle, aber es ist ein langwieriger Lernprozess, der anfangs sicherlich viel Frust bereitet. Zum einen ist da die Montierung schon an der Grenze der Tragfähigkeit, zum anderen benötigt man bei der Focalfotografie, also die Kamera am Rohr, noch einen 2. kleinen Refraktor zur Nachführung mit Fadenkreuz oder Nachführkamera. Einfacher wäre die s.g. Piggy-Pack-Methode: Du schnallst die Kamera auf den Refraktor und nimmst zur Bildgewinnung ein leichtes Tele von z.B. 135mm Brennweite. Dann führst Du mit Fadenkreuzokular am Refraktor damit nach.

Auch über die Nachteile der Fotografie wirst Du hier einiges hören und einige Tips bekommen.

WICHTIG wäre, Du tust Dich mit Leuten aus Deiner Umgebung zusammen und lernst das Beobachten in einer Gruppe. Einen besseren Einstieg wirst Du kaum haben können und Hobbyastronomen gibt es in Deiner Gegend mit Sicherheit auch.

Soweit mal zur Einführung.
...Ich glaube, das wird wieder ein langer Thread und ich bitte die anderen, nicht auf APO etc. umzuschwenken, sondern wirklich nur Tips zu geben und das Gesagte auszubauen.
Okulat-Marken möchte ich hier noch nicht nennen. Dafür wäre es sinnvoll, würdest Du uns folgende Daten von Dir geben:

- Wohnort (Stadt, Vorstadt, Land) wegen der Dunkelheit
- Beobachtung zu Hause im Garten oder "Mobil", d.h. fährst Du mit dem Auto zu einem dunklen Standort?
- Was möchtest Du hauptsächlich beobachten, wo liegen Deine Vorlieben? - Deep Sky, Galaxien, Nebel oder Planeten und Doppelsterne/veränderliche?
- welches Buget hast Du für Okulare noch überig?

Viele Grüße von
Winfried

P.S.: ...zu faul, die Rechtschreibfehler zu korrigieren...
 
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Hallo Chris,

Winfried hat ja schon einiges gesagt.
Damit wir eine objektive Grundlage bekommen. Tipps gibt es hier:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
Dort gibt es insbesondere "Wissenswertes" über Okulare.

Zum Fotografieren:
Ein Workshop:
http://hatschie.de/EBV/Astro_gross/start.html
(einschliessslich Webcams)
Allgemein:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html
http://www.astroplatz.de/einsteigerteleskop.htm#foto

Dann noch für Einsteiger allgemein:
http://www.deepsky-brothers.de
http://www.taunus-astronomie.de

Zu deiner Okularfrage möchte ich im Augenblick nur sagen, dass dein Teleskop schon ein besseres ist und auch schon einigermassen lichtstark. Daher kommen eher Okulare mit Preisklass von 60.- Euro aufwärts in Frage.

Mit Gruss, Joachim
 
Halo Winfried,

Es handelt sich hier um einen Fraunhofer-Refraktor langer Bauweise.
wenn das mal gutgeht... :cool:

Hallo Chris,

Glückwunsch zum neuen Teleskop! Die Okularfrage ist nicht so kritisch da das Teleskop mit f8 recht geringe Ansprüche stellt. Du mußt dich nur zwischen mehr oder weniger weitwinklig entscheiden, am besten du versuchst Kontakt zu anderen Beobachtern zu finden da konkrete Tipps gerade im Bereich Okulare schwer zu geben sind. Es gibt zwar zig sehr gute Test- und Vergleichsberichte (siehe obige Links), die informieren zwar gut aber ersetzen nicht den Probeblick durchs Okular...ich vermute daß Du mit nicht allzu weitwinkligen aber etwas besseren Okularen gut fährst, aber das mußt Du selber testen...

Viele Grüße Felix


 
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Hallo Felix,

natürlich könnte man jetzt wieder über Deinen ersten Satz und mein Zitat stundenlang diskutieren, aber genau das wollte ich ja nicht und es brächte dem Frager auch nichts...

Zu allererst sollten wir wissen, in welchem Preisrahmen sich sein Buget für Okulare bewegt, dann kann man mehr darüber sagen. Heute gibt es sooo viele Okulare, daß die Wahl zur Qual werden kann und genausoviele Empfehlungen wie Hersteller auftauchen werden. Ich ahne, daß er anschließend genauso schlau sein wird wie jetzt, denn wer macht schon seine eigenen Okulare hier nieder? - Nun denn, schauen wir mal...

CS
Winfried
 
Hallo Winfried, hallo Felix,

dabei kann man doch schon Anhaltspunkte angeben, denn das Plössl 25mm wird dem Teleskop nicht gerecht. Man braucht mindestens:

* etwas mit möglichst grosser Austrittspupille und möglichst grossem Blickwinkel. Also Brennweiten 32mm oder 38mm, besser Erfle als Plössl. Vielleicht 2"? Müsste man ausprobieren. Es gibt doch genügend Leute, die für ihren 8" Newton ein 32er Erfle haben. Das braucht man für ein schönes, helles Bild. Kostet dann von 70 Euro aufwärts.

* 80-fach Vergrösserung müsste locker drin sein. Also im Bereich 15mm. Wieder mindestens 60 Euro.

Alles weitere ist Zugabe.
400-fach Vergrösserung sind natürlich reine Phantasie.

@Chris:
Jetzt weisst du grob, was auf dich zukommt. Einiges hängt von dir ab.

Mit Gruss, Joachim
 
Hallo Winfried,

konnte ich mir nicht verkneifen, Asche auf mein Haupt...

Ansonsten wäre die Budgetfrage wirklich interessant, aber ich denke Chris hat schon im Netz geschaut und denkt an die "Plössl-Preisklasse", und gegen gute Plössls spricht bei f8 nichts denke ich.

Chris, nutze die nächste Gelegenheit mal für einen ausgiebigen Blick durch dein Teleskop mit dem 26mm Plössl, wenn Du mit den ca. 50° scheinbaren Gesichtsfeldes gut zurechtkommst legst du dir noch weitere Plössls zu, wenn dir der Blick zu "tunnelig" ist kannst Du immer noch über Alternativen nachdenken. Ein gutes Plössl bildet an einem 150 f8 schon ziemlich gut ab.

Viele Grüße Felix

P.S.: Joachim hat mich überholt, ein gescheites Übersichtsokular sollte allerdings nicht fehlen...
 
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Hallo Winfried,

das ist kein FH langer Bauweise, denn Brennweite und Öffnung stehen mit f/8 in Mißverhältnis. Wie wir beide wissen würde man einen FH mit 150mm Öffnung gerne mit f/30 sehen, spricht aber schon bei einer Variante mit f/15 oder f/20, z.B. als Faltrefraktor, von "langer Bauweise".
Ich fände es unschön, mit einem 150/1200 die positiven Eigenschaften eines wirklichen FH mit langer Bauweise wie z.B. 80/1200 zu verknüpfen.

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

genau das wollte ich vermeiden. Gut, natürlich ist ein "echter" Fraunhofer etwas anderes, aber die gibt es kaum noch und Chris hat nun mal dieses Gerät. Ich wollte Dispute verhindern, bin aber selbst ins Fettnäpfchen getreten und hätte es wohl besser nicht geschrieben. Ist hier ja ähnlich wie die Frage nach ED, Semi-APO, APO etc. und das wollen wir ja hier ausklammern.

Bei f:8 geht einiges, entweder Endlösungen oder Erfle als Übersicht, da stimme ich zu, bei anderen Brennweiten würde ich aber schon weg von den Plössels und hin zu 65-70 Grad Okularen gehen. Der Anblick (und Durchblick) ist, gerade für den Beginner, wesentlich angenehmer. In Plössels zwänge ich meine Augen schon lange nicht mehr, auch wenn sie sicherlich nicht schlecht sind. Aber ich bin auch mehr der "Genuß-Spechtler", habe daher auch keine speziellen Planetenokulare. Aber dazu sollte sich Chris, wenn er aus der Schule ist, mal äußern. Zumindest gehe ich mal davon aus, daß er um diese Uhrzeit die Schulbank drückt. Also bis heute Nachmittag,

CS
Winfried

...er muß das alles ja erstmal lesen, also geben wir ihm die Gelegenheit dazu, sonst wird`s zuviel.
 
Hallo Leute,

das ist doch eine Montierung der 10 kg Klasse.
Was wiegt denn das Rohr?
Foto???????

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

...viel. Aber nicht zuviel, um damit visuell zu beobachten. In der Fotografie wird`s damit schwierig, da müsste man zumindest noch Zusatzgewichte anbringen und die dann näher an die Montierung bringen. Und eine Ablagefläche zwischen den Stativbeinen einbauen (wenn nicht schon vorhanden) und dort als Zusatzgewicht für das Stativ ein schweres Netzgerät hinstellen.

Aber das Thema Fotografie sollte man erst später behandeln, das ist ja schon ein Thema für sich und nicht einfach, das wissen wir ja alle. Vielleicht sollte sich Chris erstmal die einschlägigen Threads dazu anschauen, dann wird`s ihm schon von ganz alleine grausen....

CS
Winfried
 
hallo Chris,

gratuliere zum 152er! Das ist ein tüchtiges Fernrohr mit dem man eine unglaubliche Menge sehen kann!

Wir haben im Forum immer wieder heisse Diskussionen, ob zu dem Preis ein Spiegel (der ja grösser wäre) nicht mehr zeigen könnte. Deswegen die kryptischen Anmerkungen wie "das wollte ich vermeiden". Die entsprechenden Threads findest du leicht wenn du daran interessiert bist.

Mit so einem Teil einzusteigen ist jedenfalls ein Hammer, ich wäre froh gewesen so etwas gehabt zu haben!

viel himmlische Freude damit, Tommy
 
Tachchen,

Es handelt sich hier um einen Fraunhofer-Refraktor langer Bauweise.

nö, es handelt sich um einen (A)chromaten mit sehr kurzer Brennweite.
Bei 6" Öffnung müßte er mindestens die doppelte Brennweite haben
um ein halbwegs langer FH zu sein.

Hallo Chris,
da hast du ja ein großes Teleskop bekommen, damit kann man, trotz
gewisser Einschränkungen, schon eine ganze Menge beobachten.

Photographie würde ich an deiner Stelle aber erst einmal ausklammern.

Okulare:
Da gibt es viele verschiedene Typen. Schau mal ins Okulare Board.

Plössl sind ordentliche Standartokulare, Beispiele z.B. dort:

http://www.gs-telescope.com/content.asp?id=145

Plössl kannst du für wenig Geld erwerben. Sie bieten um 50°
scheinbares Gesichtsfeld und einen Augenabstand von etwa
2/3 der Brennweite.
Als nicht-Brillenträger kann ich persönlich Plössl Okulare
bis etwa 8mm Brennweite hinunter verwenden.

An deiner Stelle würde ich über ein 2" Weitwinkelokular mit
um 40mm Brennweite nachdenken. Damit kannst du auch ausgedehnte
Objekte beobachten sowie durch das große Gesichtsfeld gut finden.

CS,Karsten
 
Wer ist denn "wir", Winfried?
Oder schreibst Du schon wieder im Pluralis majestatis?! ?)
 
Hallo Zusammen,

Als aller erstes möchte ich Danke sagen.
Ich werde mir all eure Tipps auf alle Fälle sehr zu Herzen nehmen.
Es ist würklich schön das einen hier so super geholfen würd, von daher schon mal Daumen Hoch, denn ich bin echt begeistert.

Desweiteren wolltet ihr wissen wieviel geld ich für zubehör zur Verfügung habe,

Das wären ca. 450Euro die mir noch zur Verfügung stehen.

Und ihr wolltet wissen wie mein Stand ort lautet, also......

Ich Komme aus Thüringen, ganz genau gesagt aus Leina liegt in der nähe von Gotha.

In den dorf Leina in den ich Lebe ist die Lichtverschutzung echt gering ich schau von meiner terasse aus direkt auf ein Feld auf den weder Licht noch sonst irgendwas ist. Also beste vorraussetzungen um in die Sterne zu sehen.

Natürlich habe ich mir gedacht auch mal mein Teleskop an einen Standort mitzunehmen an den man absolute dunkelheit hat.
das mache ich auf alle Fälle ganz sicher.

Da ich mitglied bei der VDS der Veinigung der Sternfreunde e.v bin habe ich auch die möglichkeit die Öffentliche Sternwarte in Kirchheim zu besuchen, und da zu Spechteln und gleichgesinnte zu Treffen.

Leider hat es auf grund von schule und danach Arbeiten gehen, bisher noch nicht gepasst da mal vprbei zu schauen. aber ich denke eine passende gelegenheit würd sich sicherlich mal ergeben.

Als nächstes wolltet ihr wissen was genau ich beobachten möchte, ich denke mal das Thema Astrofotografie schiebe ich doch besser noch mal bei seite, da hattet ihr auf alle Fälle recht , ich denke mal ich wollte gleich zuviel und voll durchstarten, ich bin aber jetzt der meinung mir vorher viel viel mehr basiswissen anzueignen und ich denke das ist die richtige entscheidung.

Und ich denke ich werde mich für den Anfang auf das beobachten von Planeten beschrenken und mich mit der Zeit steigern und mich an andere schwierigere dinge herranwagen.

Aber alles mit der Zeit und sehen wie es läuft.......!!!!

Ansonsten nochmals vielen vielen Dank für die nützlichen Tipps ihr habt mir damit Ungemein geholfen, und ich bin mir 100%tig sicher das ich mit meinen Teleskop noch ganz ganz viel super Tolle beobachtungstunden erleben werde.


Schöne Grüsse aus Thüringen
Chris
 
Hallo Chris,

dein Standort ist also schon sehr dunkel. Du kannst dort also
gut Deep Sky Objekte aller Art beobachten. Auch mit einer großen
Austrittspupille (AP, du errechnest sie indem du die Okularbrennweite
durch die Öffnungszahl N = 8 deines Teleskopes {N = 8} teilst)
wirkt der Himmel wohl noch nicht schmutziggrau aufgehellt.
Du könntst also sogar ein langbrennweitigeres Okular als ein 40mm nutzen.
Allerdings kann das dann nicht mehr ein Weitwinkelokular sein.

Die Planeten sind derzeit ein wenig enttäuschend, aber das bessert sich
in den kommenden Jahren.

Du solltest dir eine Drehbare Sternkarte zulegen, warme Kleidung
incl Schuhe und Mütze, einen höhenverstellbaren Hocker, damit
du bequem sitzend beobachten kannst.

Suche Kontakt zu anderen Sternfreunden in deiner Umgebung!
Bei gemeinsamen BEobachtungen kannst dir sicher Okulare ausborgen
und an deinem Teleskop ausprobieren. So findest du schnell heraus
was zu dir und deinem Teleskop paßt.

Der Mond ist auch ein schönes Objekt mit immer wechselnden Ansichten.
Ein Mondfilter Graufilter und eventuell ein Filter der etwas
den Blausaum beseitigt würde ich dazu nehmen.

Viel Freude wünscht dir

Karsten
 
Hallo Chris!
Astronomische Grüße von Weimar nach Gotha! Kirchheim kennst du ja schon, der Verein dort ist sehr hilfsbereit.
Wir sind ab und an um Weimar und Erfurt spechteln, vielleicht trifft man sich ja mal, Gotha ist ja nicht wirklich weit weg.
Viel Spass und schöne Beobachtungen mit deinem neuen Teleskop bis dahin,
Gruß
Micha
 
Hallo Micha,

Dann Schöne Grüsse aus Gotha zurück an Weimar, bestimmt trifft man sich mal....

Super hier jemand aus der Nähe zu Treffen :)))

 
Hallo Chris,

wenn`s um Planeten geht, dann kämen natürlich erst mal kurzbrennweitige Okulare in Frage. BDu bräuchtest da etwas um die 5 mm. Anbieten als recht gutes, weitwinkliges Okular würde sich das Baader Hyperion.
Bedenken sollte man aber, daß die Planeten in den kommenden 3-4 Jahren noch recht tief stehen, die Beobachtung auch mit noch so guten Okularen ist durch deren tiefen Stand schwierig.

Wichtig wäre auf jeden Fall aber ein gutes Übersichtsokular. Das wäre z.B. ein Erfle in 2" mit 42mm. Ich kenne es als ICS, es wird aber gleichbauend von verschiedenen Händlern unter verschiedenen Namen angeboten. Bei f:8, was Dein Refraktor besitzt, dürfte das ausreichen. Natürlich wäre ein TeleVoe Panoptik besser, ist aber auch erheblich teurer.

CS
Winfried

P.S.: auf Winnies provokante Frage antworte ich erst garnicht. Lesen macht klug
 
Zitat von Berberich:
Hallo Chris,
[..............................................]
CS
Winfried

P.S.: auf Winnies provokante Frage antworte ich erst garnicht. Lesen macht klug

Herr Werberich,

nun lass' doch wenigstens hin und wieder Deine Plattitüden und lies mal ordentlich viel, damit Dein prognostizierter Erfolg daraus endlich auch bei Dir Früchte trägt! (und nimm' wenigstens hin und wieder den Duden zu Hilfe)

CS, CS ,CS, Malte

 
Malte,

vielleicht könntet Ihr mal diese dummen, immer wiederkehrenden Sprüche lassen. Das würde das Niveau dieses Threads wieder etwas anheben.
Was macht das für einen Sinn, immer und immer wieder auf bestimmten, von Dir und anderen zu Feind erklärten Menschen herumzuhacken?
Das bringt weder der Allgemeinheit noch Chris etwas. Etwas mehr Sachlichkeit wäre hier geboten.

Mein "prognostizierter Erfolg" ist übrigens sehr gut, die Verkaufszahlen reichen mir durchaus.

Winfried

und Schluß

 
Hallo Winfried,

ich empfinde die Folge
Planeten -> kurzbrennweitiges Okular -> Hyperion
als stille Post! Am Ende kommt nicht das heraus, was am Anfang hineingegeben wurde.
Die Hyperion sind Weitwinkel mit recht vielen Linsen und als solche sicher erstmal Deepsky-Okulare. Nebenbei haben sie einen bequemen Augenabstand. Man kann mit diesen Okularen Planeten beobachten und das auch freudvoll aber wenn ich zum Ausgang "Planeten" zurückkomme, stelle ich fest, dass sie nicht meine Wahl wären.
Warum? LVWs wie Hyperion haben in den entscheidenden Brennweiten (5mm und 8mm) nicht die feine Sternabbildung anderer Okulare. Dass das Speers-Waler-Zoom hier besser aussieht ist derweil lange bekannt und von einigen Beobachtern bestätigt worden. Nebenbei muss man für die Planetenbeobachtung nicht unbedingt auf 68° scheinbares Feld, auch am Dobson nicht.
Das wäre alles Makulatur, wenn ich nicht auch Alternativen sehen würde. Im qualitativ höheren Bereich fallen mir die Pentax XF ein, hier fehlen aber passende Brennweiten. Dann kommt man, wenn man weiter auf guten Augenabstand setzt, auf die TMB/Burgess / Planetary HR /APM Ultrawide (oder heißen die APM anders - blöder Namensdschungel für die gleichen Okulare). Mit 60° sind die moderat weitwinklig und der Augenabstand ist wirklich OK. Die TeleVue Radian haben gleiche Eckdaten aber zum Beispiel der gut gemachte Vergleich gegen die Pentax XF (von Amalia) zeigt, dass die Radians vom Design her vielleicht in die Jahre gekommen sind (wie die Vixen LV).

Eine ganz andere Lösung wäre es, ein typisches Planetenokular (Ortho, RKE, ggf auch ein Plössl) mit einer guten Barlow zu kombinieren (Klee, TeleVue 3x, TMB 1,8x, Zeiss ED). Diese Lösung steht zwar in der Leistung hinter einem reinen Planetenokular (damit meine ich nicht die Planetary von oben, die heißen nur so) zurück, bietet aber durch die Barlow einen angenehmeren Augenabstand.

Clear Skies
Sven
 
Zitat von Berberich:
Malte,

vielleicht könntet Ihr mal diese dummen, immer wiederkehrenden Sprüche lassen. Das würde das Niveau dieses Threads wieder etwas anheben.
Was macht das für einen Sinn, immer und immer wieder auf bestimmten, von Dir und anderen zu Feind erklärten Menschen herumzuhacken?
Das bringt weder der Allgemeinheit noch Chris etwas. Etwas mehr Sachlichkeit wäre hier geboten.

Mein "prognostizierter Erfolg" ist übrigens sehr gut, die Verkaufszahlen reichen mir durchaus.

Winfried

und Schluß

Oh Winfried,

wer lesen kann wird möglicherweise "klug", ist aber jedenfalls klar im Vorteil, wobei es darauf ankommt, nicht nur aneinander gereihte Buchstaben entziffern zu können....
Das "Niveau" manchen Threads wäre ohne Deine von mir erwähnten Plattitüden tatsächlich höher, vor allem wäre der "Sachlichkeit" - wie von Dir gefordert - gedient.
Dein "prognostizierter Erfolg" war ursprünglich ein völlig anderer (..."macht klug"), aber wie gesagt, Lesen ist nicht nur die Kunst, aneinander gereihte Buchstaben entziffern zu können....
Du siehst, Deine immer wiederkehrenden Sprüche machen tatsächlich keinen Sinn, sollten Dir selbst endlich nicht mehr ausreichen!

Erneut CS, CS, CS, Malte.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven,

ich sehe das prinzipiell so wie Du, habe dabei aber etwas anderes im Hinterkopf.

Zuerst geht es einmal, wie bei vielen, darum: "..ich möchte Mond und Planeten beobachten..." - so die Aussage vieler, die in unser Hobby einsteigen möchten. Einfach, weil sie sich unter Deep Sky noch nicht so viel vorstellen können und aberds zuerst natürlich den Mond und die hellen Planeten sehen.

Und hier versuche ich zumindest, weiter zu denken. Da empfehle ich doch solche Okulare, die auch für Deep Sky gedacht sind, weil der Geschmack mit dem Essen kommt. Viele kürzerbrennweitige Okulare werden dann nämlich für Galaxien eingesetz.

Die intensive Planetenbeobachtung braucht Erfahrung und im Laufe der Zeit und das weiterhin große Interesse an Planeten bringt dann einen eigenen Satz an Planetenokulare hervor. So zumindest sehe ich das. Ich selbst bin nicht unbedingt der Planetenspezialist, habe auch keine speziellen Okulare dafür und daher wohl auch, wie fast jeder hier, seine eigene Meinung, die er, zugegebenermaßen, andern "verkauft". - Mag falsch sein, da nicht unbedingt neutral, aber wer von uns ist das schon...

Aber, wie gesagt, vom Prinzip her hast Du recht. Ich persönlich möchte halöt nur mit meinen kurzbrennweitigen Okularen "alles" sehen, - mein Fehler vielleicht.

CS
Winfried

geschrieben in Kürze und ohne nochmal drüber zu gehen, bin ansich garade in einer Besprechung und habe mir nur eine Auszeit gegönnt....
 
Hallo Winfried,

tja, hm... Galaxien bei 0,625mm AP, da fallen mir 81/82 ein aber die sind für mich eher ungewöhnlich hell. Brauchen da auch kein Weitwinkel mehr. Ich verstehe den Ansatz meine aber, dass man das dann auch so schildern sollte und, dass dieser Ansatz viel eher zu Okularen zwischen 10 und 20mm passt. Klar, 8mm sind auch noch interessant, da fängt's aber schon an mit der Nachdenklichkeit.
Hier sind wohl unterschiedliche Ansätze am Werk, ich hoffe, ich bringe den Einsteiger zum selbst denken, Du hast für den Einsteiger vor gedacht - wenn ich das richtig sehe.

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

summa summarum bleibt für den Frager (hoffentlich) die einzig richtige Erkenntnis: - selbst probieren. Treffen mit den Gleichgesinnten, 5 kg Okulare en Block, rein, raus, wieder rein u.s.w.
Ich sehe es ja an mir selbst. Da haste 12 Okulare - und hier fehlt noch eines, da ein gans spezielles und und und.

Und da jeder die Sache anders, nämlich im wahrsten Sinne des Wortes "mit eigenen Augen" sieht, bleibt nichts anderes übrig, als das mit dem dann ausgewählten Gerät selbst auszutesten.

Ich denke, da helfen nicht einmal Vergleiche, auch wenn sie noch so gut sind. Einige hochgelobte Okulare hatte ich (für mich) mal getestet und einfach als für mich und meine Gewohnheiten als nicht geeignet empfunden. Andere Okulare, so die Super-Plössels von Meade aus der Serie 4000 fand ich gut und angenehm für mich, - andere schütteln den Kopf darüber.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

meine Zustimmung, was es die Okulare angeht. Schließlich hat der Eröffner des Threads geschrieben

Aber alles mit der Zeit und sehen wie es läuft.......!!!!

Es gilt also ein paar Standardbrennweiten, wie weiter oben beschrieben, im Koffer zu haben und so 3-4 Okulare sein eigen zu nennen.

Dann heißt es die guten Kontakte zu nutzen, daraus seinen eigenen Stil und seine eigenen Vorlieben herauskristallisieren und im Laufe der Zeit das Zubehör (nicht ausschließlich Okulare, auch Filter etc.) nach Bedarf anzuschaffen.

Ohne eigene Erfahrung wird das nach meiner Ansicht nicht zufriedenstellend ablaufen.

Mein persönl. Zusatztipp:
Im Bereich 13-17mm würde ich ein Weitwinkel (>60° GF) einem Plössl vorziehen. Das große Feld beim Durchschauen und das mir bisher begegnete, unkritische Einblickverhalten sind sehr angenehm.

Grüße,
Stefan
 
Hi Stefan,

z.B. ist eines meiner Lieblingsokulare das alte Meade UWA 14mm, Serie 4000. Verwende ich vornehmlich an Galaxien und würde es gegen kein anderes Okular tauschen. - Gibt`s aber ja so nicht mehr.
Ich habe gut 15 Jahre gebraucht, bis ich mein Sortiment zusammen hatte. Astronomie ist eben auch ein Langzeithobby.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

Okulare sind sicher etwas individuelles aber es gibt einige Leute im Forum, die sich gegenseitig gut genug kennen, um die Erfahrungen des anderen jeweils soweit zu kennen, dass man ziemlich gut weiß, was man selbst zu erwarten hat. Ich denke, dass es im wesentlichen damit zusammenhängt, nachvollziehbar zu beschreiben, wie man ein Okular eingesetzt hat, und welche Ergebnisse man hatte.

Clear Skies
Sven
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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