MEADE 152MM REFRAKTOR LXD 75

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Hallo,
ich habe mal eine ganz andere Frage zum 152mm/1219mm Refraktor und der LXD75:

Wie ist denn die stabilität, trägt die Montierung das große Telekop ordentlich?

MfG Dan
 
Hallo,

ich frage da der 152mm/1219mm von Meade ja direkt von Meade so angeboten wird, mit dieser Montierung.

Auch rein für Visuelle Betrachtung?

Es scheint den Meade 152mm/1219mm auch nicht (mehr?) einzelln zu geben.


MfG Dan
 
Ok, kann ich mir vorstellen.
Was kann man den Visuell einsetzten?

Es scheint den Meade 152mm/1219mm auch nicht (mehr?) einzelln zu geben.

MFG Dan
 
Hallo,

meade versucht ihre montierung lx 75 mit teleskopen zu verkaufen, man kriegt sie deswegen nicht ohen scope.

Ideal und sicher stabil auf der lx75 is der 6" Newton der vom lidl jetzt angeboten wurde, was interessiert dich denn genau? Willsst du einen Refraktor kaufen oder soll die lx75 jetzt deine montierung für das balkonbeobachten werden?

Grüße

Daniel
 
Mir ging es eher um den Refraktor.
Den gibt es anscheinend nicht ohne die Montierung, und daher wollt ich wissen ob sie was taugt.

Liegt also an der Montierung und nicht am Stativ wenn ich das richtig verstanden habe?
Denn das würd ich eventuell noch gegen eine Säule tauschen.

(So gucke mir zum Abschied noch mal draussen den Orionnebel an, mit meinem kleinen ...)

MFG Dan
 
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Ich bin momentan wieder ein bisschen ab von dem Thema. Ich habe mir das Buch Planeten beobachten von Günter D. Roth (Autor) gekauft und werde mir das nochnal ein wenig näher anschauen.

Ich bin einfach ein Refraktorfan, durch den anderen Thread wurde mir ein wenig vor Augen geführt das ich an meinem Standort nicht viel höher vergrößern kann. Du hast ja berichtet: "Ich hab es bisher nur einmal letztes jahr erlebt dass bei mir am stadtrand vergrößerungen über 200 fach möglich waren, dann lohnt es sich aber." gleiches habe ich auch erlebt, auch wenn ich das Teleskop im letzten Jahr nicht so häufig genutzt habe. Sprich die 170x war kaum zu nutzen.

Das heißt für mich ich bin mit meiner momentanen 170x nahe an diesem Punkt den Du berichtest. Da kann ich auch weiter meinen ED80 für Planeten nutzen. Schaffe mir dann erstmal einen DS Refraktor an und dann später vielleicht noch ein "richtiges"Planetentleskop. Gibt ja den kurzen 6" und den "längeren" 6" Refraktor, der kürzere hat aber noch mehr farbe, daher der 150/1200.

Gleiches gilt ja auch für DeepSky. Das heißt ich würde mit einem 150er FH auch nicht häufig auf 150x vergrößern. Sondern eher so um die 100x liegen, wo der Farbfehler noch verkraftbar ist. Dafür ist die Öffnung mit 150mm wieder DS tauglicher. Viele der Beobachtungen im Deepsky Reiseführer wurden mit einem ED120 und 150FH gemacht.

MFG Dan

 
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Hallo,

selbst als Refraktorfan (zugegeben ED Fan) würde ich sowas nicht machen. so ein langer Fraunhofer braucht ne Eq6 drunter, da kannst schon nen ganz schönen newton montieren mit dem du ca 200x mehr sehen wirst.

Was verstehst du unter deepsky? Kugelsternhaufen und Planetare nebel machen viel von dem Gebiet aus und brauchen hohe vergrößerungen und noch dazu ne große öffnung, da haste dann mit 150mm net so gute karten.

Offene sternhaufen sind ok, nur wirst mit der kleinen öffnung auch keine schwachen sterne sehen da die grenzgröße kleiner ist. Für große Gasnebel ist das Teil auch kein Richfielder, so große Gesichtsfelder sind nicht drinnen. Wenndu also auf übersicht stehst kann ein f5 refraktor was tolles sein bis ca 70x vergrößerung, aber der den du anvisiert hast is irgendwie so ein mittelding nach dem motto "zu lang für richfield" und "zu kurz um vernünftig abzubilden".

Galaxien mit 15cm zu betrachten is nicht wirklich der bringer, auch wenn im deepsky reiseatlas manchmal details beschrieben sind. Diese beobachtungen hat der autor bei ziemlich gutem himmel durchgeführt und das geht ja auch nur mit wenigen galaxien.

Aber wenn du dich nur mit nem refraktor wohlfühlst besorg dir auf jeden fall die filter die den farbfehler teilweise unterdrücken, und beobachte bei nebeln mit nebelfilter, dann sticht das nicht so raus bei hellen sternen.

Grüße

Daniel
 
Hallo,

Die 150mm Öffnung sind das maximum wenn man einen Refraktor haben möchte.

Wieviel Vergrößerungen brauchen denn Kugelsternhaufen und Planetare Nebel? Reicht da die Leistung eines 150ers nicht aus bis der Farbfehler zu groß wird? Ich dachte an einen Einsatz bis 70-100 fach.

In meinem kleinen ED80 machen Kugelsternhaufen und Planetare Nebel keine freude. Weder bei kleiner noch bei höherer Vergrößerung.
Nur ein schwacher kaum zu erahnender nebliger fleck.

Von den 150mm Öffnung erwarte ich mir mehr zu sehen, als bisher mit 80mm Öffnung. Das Lichtsammelvermögen von meinem ED80 liegt bei 130x (sowie Auflösung 1,7")verglichen mit dem 150er bei 459x (sowie Auflösung 0,9").
Oder kann mir das auch ein ED120 bieten?

Ein 150/1200 mit EQ6 ist günstiger als ein ED120 auf H-EQ5.
Von dem ED120 "befürchte" ich durch die geringere Öffnung wieder weniger zu sehen als im 150/1200. Dafür minimiert der Kontrast die hohen Vergrößerungen beim 150er. Wobei die Frage ist wie hoch kann ich unter meinen Bedingungen vergrößern.
Wenn ich mir einen ED120 zulege befürchte ich aber auch meinen ED80 nicht mehr zu benötigen. Daher kam ich auf die Idee der Kombi ED80 und FH 150/1200.


Einen Richfielder habe ich mit meinem ED80 ja bereits.
Aufgrund verschiedener Dinge möchte ich eigentlich beim Teleskop Typ Refraktor bleiben und da halt das "maximale" rausholen. (Maximale würd ja quasi 150er richtiger APO bedeuten, wie z.B. von Wiliam Optics, aber das liegt ausserhalb meiner Finanziellen mittel.)


MFG Dan
 
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Hi,

du wirst vielleicht mit dem Refraktor auch mal hoch vergrößern wollen. Dann ist ein ED wirklich besser. Speziell an den hellen Planeten, welche ja auch irgendwann mal wieder kommen.
Ein 150mm bietet zwar mehr Öffnung, als der ED, aber bei einigen Objekten (z.B. Kugelsternhaufen), wird die Auflösung bei einem Farbfehler im FH nicht so gut werden.
Einen Vergleich 120ED und 150 FH (F/8) habe ich nicht, aber der ED dürfte einiges mehr an Kontrast bieten, wenn die Vergrößerung steigt.

Grüße,
Stefan
 
Hallo faktor0a,
ich selbst stand vor einer ähnlichen Entscheidung wie du. Als Balkonhobbyastronom hatte ich einen bald 30 Jahre alten 8" Zoll Reflektor und habe mir dann den kleinen Lidl- Skylux zugelegt, der mich wieder "heiss" auf mein altes Hobby gemacht hat, aber nicht sooo viel zeigt.
Also: Ein neues Teleskop musste her, stadthimmeltauglich und mit Beobachtungskomfort. Ich wollte mir erst einen 128 mm Tal- Refraktor zulegen, aber die Wartezeit war zu lang (bis zum St. Nimmerleinstag). Dann habe ich mich weiter (nur) im Netz umgesehen, einen Händler konsultiert und mir einen Astroprofessional 152mm f8 Refraktor auf einer Standard Eq 6 Monti zugelegt. Einschließlich Zubehör sollte der ganze Spaß nicht mehr als 1500 Euronen kosten, ein paar Okulare hatte ich schon. Damit bin ich (fast) hingekommen und bereue meine Entscheidung keinesfalls.
Allerdings gibt es unleugbare Nachteile des Refraktors: Der Farbfehler. Ein Baader Fringe-Killer kann dabei aber (besoders am Mond) bedingt Abbhilfe schaffen. Und: Das Ding ist riesig, macht also bei Laien was her, ist aber auch lang und nur auf einem üppigen Balkon zu gebrauchen. Das Stativ der Eq 6 muss undingt mit einer Säule erhöht werden, damit bequemes Beobachten in Zenitnähe (auf dem Balkon wohl eher weniger) und Nachführen ohne Anecken möglich wird. In guten Nächten zeigt der alte 8 Zoll- Newton trotz Obstruktion und altersschwachem Spiegel an den Planeten und auch am Mond ein ganz kleines Bisschen mehr, aber insgesamt sind m. E. beide Geräte optisch auf einem Level.
Allerdings würde ich beim Refraktorkauf darauf achten, dass das Teleskop justierbar ist und vom Händler justiert ist und man einen Blick durch das Teil werfen kann. Ich habe beim Händler durch verschiedene Teleskope zum Vergleich auf ein weit entferntes terristrisches Ziel geschaut und mich von der Leistung meines Refraktors überzeugt. Bei Meade bin ich mir nicht sicher, ob man den 6 Zoll- Refraktor justieren kann.
Fazit: Wenn auch preiswertere Teleskope u. U. mehr zeigen, man selbst jedoch einen Refraktor haben will, dann soll man sich ihn eben besorgen. Sicherlich haben mich auch irrationale Überlegungen zu der Kaufentscheidung geführt, wie z. B. dass ich nun ein in meiner Jugendzeit unerschwingliches "richtiges" Fernrohr besitze, usw. Aber ich bin mit einem "Farbwerfer" glücklich und benutze ihn viel öfter als meinen Newton. Im Zweifelsfall aber gilt natürlich: Selbst durchsehen und dann entscheiden.
Ich hoffe, das war nicht zu lang und auch nicht ganz banal,
CS Martin
 
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