Meine Erfahrungen bisher...

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Hallo Markus,

warum das vor 4 Jahren nicht so recht mit der Anmeldung geklappt hat, weiß ich nicht. Aber alle guten Dinge sind 2. ;) In meiner Signatur findest du den korrekten Link für die Registrierung, damit sollte es klappen. Es hieß auch, dass wir ein Verein seien, was aber definitiv nicht stimmt.

Lambert Spix wohnt in der Tat in den Bornheim. Wenn man mal nicht unbedingt raus in die Pampa fahren möchte, stellt er auch immer wieder gern sein großes Gelände für kleine Spechtelsessions zur Verfügung. Und natürlich sind auch Anfänger jederzeit willkommen. Übrigens, Ende Oktober findet schon der nächste Stammtisch statt - für ein nettes Kennenlernen bei Speis und Trank in geselliger Runde.
 
Hallo alle Zusammen,

danke für eure Beiträge!!! Alle!!!

Vielen Dank an Ulf und Nico für die Infos.
Werde mich auf jeden Fall melden.

Im Bezug auf die anderen Sachen. Bin erstaunt, wie schnell falsche Vorstellungen entstehen können. Auf die Idee, nach dem IC1499 zu googeln bin ich nicht gekommen, das muss ich zugeben. Gute Idee!


Am Karkoschka sitze ich öfter und versuche die ganzen Infos zu verstehen und zu verarbeiten. Heute sind mir auch ein paar Sachen aufgefallen, die mich wieder etwas weiter bringen. Geduld, ist leider nicht meine Stärke. Ich will diese Sachen sofort sehen und das geht hier leider nicht so einfach. Das Wetter ist leider (wenigstens bei uns) super schlecht.

Oki doki! Wir sind uns einig, dass Markus noch viel zu lernen hat und sich am besten ein paar Spechtel-Freunde sucht. > Mach ich!

Ich habe noch spezielle kleine Fragen zu Optik, Okularen usw. Teilweise stehen diese Fragen auch hier drin, aber durch dieses Durcheinander sind sie untergegangen, deshalb werde ich sie an andere Stelle noch mal stellen.

Danke nochmals an alle, die mich hier ein wenig "getrimmt" haben. Langsam komme ich wieder "runter" ;)

Ciao!
 
Hallo Markus,

zu den von dir genannten M33 und M34:
Auch ich habe neulich mit meinem Skywatcher 80/400 kurz im Garten gestanden und an einem 4-4.5mag Himmel den M34 und M33 anvisiert. Der M34 ist kein Problem, der hat genügend heller Sterne - mit einem 25mm Okular (16x, AP5, ca. 3°GF) geht das recht gut.
Der M33 war eine harte Nuss. Der ist so schwach, dass er nur mit viel Erfahrung zu erkennen war. Ein Wechsel auf ein 9mm Okular brachte etwas Besserung, aber nicht wirklich.
Das habe ich auch mit Nebeln und schwachen Sternenhaufen festgestellt. Also heller Himmel ist für einige Objekte nichts. Im Karkoschka sind diese Objekte mit den hellen Würfelzahlen gekennzeichnet, jedenfalls in den neueren Ausgaben.
Erst ein dunkler Himmel ist klasse - das habe ich neulich auf dem Land mit meinem immer im Koffer liegenden 7*50 Feldstecher sehen dürfen. Der hat mir bei dunklem und klarem Himmel den NGC281 (Nebel im Cassiopeia) gezeigt und dabei natürlich keinen UHC-Filter o.ä.

Grüße,
Stefan

P.S.: Habe einen 114/900 auf einer Astro3. Taugt auch nichts.
 
Hallo Uwe,

mein Starhopping findet größtenteils mit dem Sucher statt. Da finde ich die Karkoschka-Karten gar nicht schlecht, denn die Ausschnittskarten zeigen Sterne, welche in einem 8*50mm-Sucher ungefähr zu sehen sind. Bisher habe ich fast alle Objekte im Karkoschka auf diese Art gesucht, was wohl auch für Markus die erste Variante sein dürfte.

CS,
Stefan
 
Hallo Stefan;
Habe einen 114/900 auf einer Astro3. Taugt auch nichts.

Was taugt nix? der 114/900 Newton oder Astro3...oder Beides? :gutefrage:

Nee klar, ist n Scherz, aber was taugt denn nix?

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass ich mit dem 80/400 FH bis jetzt die besten Ergebnisse hatte. Meistens benutze ich das Super Wide 20mm Okular und wenn ich etwas größer haben will, dann setzte ich die 2x Barlow dazwischen.

Mit dem Mak ist alles zu dunkel und der Blick ist mir zu eng. OK, für Sonne und Mond nehme ich ihn gerne, aber ansonsten. Hab ihn ein wenig justiert, jetzt ist die Abbildung ein wenig besser, aber der muss noch richtig justiert werden. Warte noch auf die Mittel.

Meinen 150/750 Newton hab ich noch nicht so richtig "herausfahren" können bis jetzt, weil das Wetter nicht so mitmacht. Ich denke, der wird aber erst Spaß machen, wenn ich mal draußen im dunkeln Feld bin, denn hier im Dorf, obwohl es gute 20 km von Bonn entfernt ist, ist immer noch zu viel Lichtmüll. Wenn er mir nicht gefällt, dann wird er verkloppt und ich hole mir eine größere Linse. Ich kann gut mit dem Farbfehler leben, Hat mich bis jetzt nicht gestört.
Die Abbildung ist auf jeden Fall viel klarer als in jedem Spiegel, den ich bis jetzt kannte.

Nun gut, alle Theorie ist toll, nützt aber nix, wenn man nit gucken kann, weil die Wolken dauernd vor den Sternen hängen, gelle?

Ciao & good night.
 
Hallo Markus,

mit taugt nix meinte ich natürlich die Astro3. Die kommt mit dem Hebel des 114/900er nicht klar, wenn am oberen Ende des Tubus ein schwereres Okular und ein 8*50 Sucher hängt.

Aber der Newton hat definitv mehr 'Leistung' als der 80/400 FH. Der Refraktor löst nicht so gut auf, was bei Sternenhaufen (insbes. Kugelsternhaufen) auffällt. Ein ganz wenig Unterschied ist auch in der Grenzgröße. Am Planeten ist des Newton wesentlich besser, da kommt kein Farbfehler zustande. Und das 'Heranholen' eines offenen Sternenhaufens, z.B. 7889, geht mit dem Newton wesentlich besser. Die AP eines f/8 ist aber selbst mit einem 32mm Super Plössl erst bei 4mm, da kommt bei mir mit 4.5"-Öffnung nur der UHC/E zum Einsatz.

Die Stärke des 80/400 liegt im großen Gesichtsfeld (GF) und in der leicht zu erreichenden großen Austrittspupille (AP). Mit einem 25mm Super Plössl sind's 5mm AP (3° GF), mit dem 32mm sogar 6,4mm AP (4° GF). Klasse für den Einsatz eines Nebelfiters - ich will demnächst mal einen engen UHC ausprobieren.
Aber:
- Am hellen Himmel taugen so große APs nicht viel, ein Nebelfilter hilft bei Galaxien oder offenen Sternenhaufen nichts.
- Eine Vergrößerung 12,5x (32mm) oder 16x (25mm) ist Fernglasniveau und entsprechend wenig Details der Objekte kommen rüber. Kleine Objekte sind damit an der Wahrnehmungsgrenze.
Mit einem 9mm Weitwinkel und UHC/E-Filter habe ich aber auch den M76 (kl. Hantelnebel) mit dem 80/400 gut sehen können. Unter einem 5.5mag Himmel ging auch der Cirrus-Nebel. Das sind nach meiner Ansicht neben dem großen GF und dem ultraleichten Transport die Paradedisziplinen dieses Geräts. Bei mir ist er der Schnellspechtler, welcher im Rucksack, zusammen mit Zenitspiegel, Leuchtpunktsucher und ein paar Okularen liegt. Rucksack schnappen, Fotostativ in die Hand und raus unter den Himmel.

 
Hallo Stefan,

danke für deinen ausführlichen Bericht. So etwas bringt mich auf jeden Fall weiter.
Zu Astro-3, da muss ich dir recht geben. Bis vor kurzem dachte ich, die wäre nicht schlecht, aber mit meinem 150/750 Newton wackelt das ganze ohne Ende. Dann macht es auch keinen Spaß. Deswegen habe ich mir jetzt die EQ-5 gekauft, aufgebaut und getestet. WOW! Was für ein Teil. Dagegen komme ich mir vor mit meiner Astro-3, wie Trabi gegen BMW ;)
Der einzige Nachteil der EQ5 ist, wie ich finde, dass das ganze Stativ gedreht werden muss, um zu norden und nicht nur die Montierung auf dem Stativ, also gleich von Anfang an richtig aufstellen, sonst wird man sich ärgern, aber ansonsten steht das Teil, wie ne Eins und jetzt kann man auch durch den Newton in Ruhe gucken.

Heute bekam ich auch das bestellte Justierokular und habe natürlich sofort alle Teleskope überprüft. An meinem Mak habe ich in den letzten Tagen herumgeschraubt, nach einer Anleitung, die ich auch hier im Forum gefunden habe und musste heute feststellen, dass ich das ganz gut gemacht habe. Bin stolz, wie Oscar auf mich! :applaus:

Ein wenig Selbstlob muss auch mal sein;)

Was mich erschreckt hat war, als ich festgestellt habe, dass mein 80/400 FH dejustiert war. Oh Mann, da war ich platt! Warum eigentlich, habe ich mir gedacht, denn eigentlich dejustieren sich die Dinge nicht und dann ist mir eingefallen, dass ich das Teil mal aufgeschraubt habe (war Schmutz drin) und da ich keine Ahnung hatte wo und was, habe ich alles auseinander genommen und dann nicht 100%-ig wieder zusammengebaut. Jaja, so baut man sich Fehler ein :o

Aber nachdem ich das heute nochmal auseinander genommen habe und wieder richtig eingebaut war das Ergebniss im Justierokular OK für mich.

Der Newton war, wie auch anders erwartet (das habe ich auch schon am Sternenhimmel gesehen) auch de justiert und nachdem ich mir in den letzten Tage die verschiedenen Anleitungen aus dem Internet rein gezogen habe, habe ich das auch schon mal vorjustiert. Fehlt nur noch der Test am Stern, dafür muss er aber erst zu sehen sein...der Stern.

So, jetzt kann es mal wieder freien Himmel mal geben, damit ich mal die Früchte meiner Arbeit ernten kann und die neue Montierung testen, will ich auch. Bin gespannt. Die Trockenübungen sind schon viel versprechend.
Wenn das jetzt noch mit dem gemeinsamen Spechteln mit den Leuten aus der Gegend klappt, dann ist ja alles bestens!

Zu deinen Ausführungen bezüglich Filter habe ich noch Fragen und zwar erwähnst du einen UHC/E Filter. Was ist das für einer? Ich habe mir nämlich auch einen UHC Filter gekauft, aber da steht ein "L" dahinter. Was ist denn der Unterschied und wofür sind sie eigentlich gut? Ich dachte, die sind für Nebel. Meiner macht alles ein wenig "grünlich", so ein bisschen, wie ne Sonnenbrille. Ich habe den mal eingesetzt, aber bei M31 hat er keine große Wirkung gezeigt. Jetzt, nachdem ich das jetzt hier ein paarmal zu "hören" bekam, weiß ich auch, dass er bei Galaxien nix taugt, also wann sollte ich ihn einsetzen?

Schöne Grüße
 
Hallo Markus,
Filter wie UHC oder OIII werden auch Nebelfilter genannt.
Alle Objekte, die im OIII-Band oder H-alpha-Band oder H-Beta-Band besonders strahlen, sprechen darauf an.
Also: Nebel und einige PN's.
Hier gibts mal einen kleinen Überblick zum Einstieg dazu:
http://www.astro-okulare.de/nebelliste.htm
 
Hallo Markus,

an einer EQ5 arbeite ich auch gerade - kann man die in einer Tasche transportieren?

Der UHC/E-Filter wurde mit damals von meinem Dealer anstatt eines UHC empfohlen. Der UHC/E ist noch breitbandiger und, wie ich finde, an einer großen AP oder an deinem 6"-Newton nicht besonders ergiebig. Ich hätte damals doch den 'normalen' UHC verwenden sollen. Naja - Lehrgeld.

Die Nebelfilter bringen nur etwas an Nebelobjekten. Damit sind keine Objekte gemeint, welche neblig ausschaun, sondern grob beschrieben alle Arten von planetarischen-, Emissions- und sonstwas Nebel. Die Strahlen in bestimmten Wellenbereichen, welche aber nicht das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichts betreffen.
Die Kunst des Nebelfilters besteht darin, nur die Wellenbereiche hindurch zu lassen, in welchen diese Nebel ausstrahlen. Alles andere und damit ist vor allem Streulicht aus künstlichen Quellen gemeint, wird ausgefiltert.
Der UHC ist breitbandiger, d.h. er lässt verschieden Wellenlinien hindurch. Fängt sich dabei aber noch mehr vom 'Störlicht' ein. Er kann aber OIII und HII-Linien.

Ein OIII kann nur die OIII-Linien, ist also nur für diese Nebel geeignet. Gleichzeitig nimmt er soviel vom sichtbaren, übrigen Licht weg, dass eine starke Abdunklung auftritt. Daher werden diese Filter erst ab einer bestimmten Öffnung und/oder bei kleineren Vergrößerungen eingesetzt. HII ist für diesen Filter 'unsichtbar'.
Er ist daher nur für Nebel mit OIII-Ausstrahlung geeignet

Ein H-Filter tut es ähnlich, nur sieht dieser kein OIII, sondern nur die H-Linie. Auch hier nur an den passenden Nebeln.

Grob beschrieben: Nebel strahlen in großen Spektren nicht und filtere ich diese Spektren weg, dann ist nur der himmel dunkler, der Nebel aber nicht. Dessen Strahlen werden durchgelassen, ergo erscheint dieser in gleicher Helligkeit, wie ohne Filter - aber bei dunklerem Himmel.
Der Kontrast hell/dunkel wird besser.

Welcher Nebel wie strahlt ist mir schon im Web untergekommen. Bitte einfach suchen.

Nun strahlt eine Galaxie im Ganzen recht vielfältig im sichtbaren Spektrum, wie auch Sterne am Himmel. Wird etwas weggefiltert, dann ist der Hintergrund dunkler, die Galaxie/die Sterne aber auch, da auch diesen etwas von ihrem sichtbaren Licht genommen wird. Das gleicht sich meistens aus.

Grüße,
Stefan
 
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