starfire
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Hallo ans Forum!
es ist mir heute nach einigen Versuchen gelungen, Merkur zu sichten und abzulichten. Das "Sichten" war aber nicht so einfach, auch wenn die Luft dieser Tage deutlich "reiner" zu sein scheint als zu "kapitalistischen" Zeiten, wo hunderte Flugzeuge am Himmel kreisen. Die Transparenz war auch gestern abend außergewöhnlich, ich bin mit meinem 5 " Starfire APO weit gekommen, was Grenzgrößen angeht. Galaxien 11.ter Helligkeitsgröße sind bei mir zu Hause eigentlich Lottogewinne, gestern hatte ich eine Serie...vielleicht erleben wir ja noch einen Wandel, aber wenn demnächst 10.000nde Satelliten am Himmel ziehen...
Merkur hat rund minus 10° Deklination, steht bekanntlich nicht sooo weit weg von der Sonne und es herrscht ein böiger, unangenehmer und heftiger Ostwind. Nun kam meine aus Lichtschutzgründen erbaute hohe Sternwarte ins Rennen. Merkur kratzte sowieso schon an der Sternwartenwand entlang. Ich mußte das Dach sogar fixieren, weil der Wind es wieder aufzog. Nur weil ich einen schmalen Spalt des Daches öffnete und die Tür verschloss, gelang es mir, dass Merkur mit Graufilter bei etwas mehr als 100-facher Vergrößerung beobachtet, sich nur minimalst im Kontrast vom Himmel abzeichnen konnte. Mit dem FFC von Baader verlängerte ich die Brennweite auf ca. 4,1 m. Das Merkurbildchen zappelte am Bildschirm, dass es schwer war, diesen zu fokussieren. Ich habe immerhin ein "Ergebnis"...
Danke fürs Lesen und Anschauen und gesund bleiben, Jens
es ist mir heute nach einigen Versuchen gelungen, Merkur zu sichten und abzulichten. Das "Sichten" war aber nicht so einfach, auch wenn die Luft dieser Tage deutlich "reiner" zu sein scheint als zu "kapitalistischen" Zeiten, wo hunderte Flugzeuge am Himmel kreisen. Die Transparenz war auch gestern abend außergewöhnlich, ich bin mit meinem 5 " Starfire APO weit gekommen, was Grenzgrößen angeht. Galaxien 11.ter Helligkeitsgröße sind bei mir zu Hause eigentlich Lottogewinne, gestern hatte ich eine Serie...vielleicht erleben wir ja noch einen Wandel, aber wenn demnächst 10.000nde Satelliten am Himmel ziehen...
Merkur hat rund minus 10° Deklination, steht bekanntlich nicht sooo weit weg von der Sonne und es herrscht ein böiger, unangenehmer und heftiger Ostwind. Nun kam meine aus Lichtschutzgründen erbaute hohe Sternwarte ins Rennen. Merkur kratzte sowieso schon an der Sternwartenwand entlang. Ich mußte das Dach sogar fixieren, weil der Wind es wieder aufzog. Nur weil ich einen schmalen Spalt des Daches öffnete und die Tür verschloss, gelang es mir, dass Merkur mit Graufilter bei etwas mehr als 100-facher Vergrößerung beobachtet, sich nur minimalst im Kontrast vom Himmel abzeichnen konnte. Mit dem FFC von Baader verlängerte ich die Brennweite auf ca. 4,1 m. Das Merkurbildchen zappelte am Bildschirm, dass es schwer war, diesen zu fokussieren. Ich habe immerhin ein "Ergebnis"...
Danke fürs Lesen und Anschauen und gesund bleiben, Jens