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Messier Katalog

ws_mak12

Mitglied
Hallo Ulli,

M74 ist im Grunde nur mit einigermaßen großer Öffnung und sehr dunklem Himmel interessant. ;)

Viele Grüße
Werner
 

aro

Mitglied
Hallo zusammen,

bei mir hat es 10 Jahre gedauert, bis ich mich durch die komplette Liste beobachtet habe:

Angefangen habe ich im Januar 2005 mit dem Lidl 70/700 Skylux mit der Beobachtung der Plejaden (M45) und des Orion-Nebel (M42).

Die beiden letzten Objekte waren auch gleichzeitig für mich auf 51° Nord die schwierigsten: M68 und M83 am 17.04.2015. Ich war mit dem 10" f/5 Martini-Dobson am Ortsrand in den Feldern und bin demütig auf dem Boden herumgekrabbelt und habe mir die Augen "verbogen". Im Lichtsumpf um Düsseldorf herum waren diese beide Objekte so gerade eben indirekt als schwache Aufhellung im 24mm-Okular erkennbar. Dennoch - oder gerade wegen der Rumkrabbelei auf dem Boden - werde ich mich daran wohl lange erinnern.

Auf dem Weg durch die Messier-Liste sind noch weitere Erinnerungen hängen geblieben:
- Ebenfalls am 17.04.2015 habe ich mich mit der laminierten Kopie der Karte B1 aus meinem Skyatlas 2000.0 durch den Virgo-Haufen gehangelt.
- Im April 2012 habe ich zwischen Domburg und Westkapelle mit dem 5"-MAK in den Feldern gestanden und das erste Mal die Whirlpool-Galaxie M51, die Feuerrad-Galaxie M101 und den Eulennebel M97 beobachtet. Ich musste das Teleskop hinter das Auto stellen, um nicht regelmäßig vom Leuchtturm Westkapelle gestört zu werden.
- Im August 2012 waren wir zum Wandern in SÜdtirol und ich hatte den 5"-MAK mit in die Ferienwohnung genommen, dort den Alpenhimmel genossen und u.a. den Omega-Nebel M17 unter dunklem Himmel beobachtet.
- In der Bretagne hat mir der 5"-MAK im Sommer 2013 u.a. den Schmetterlingshaufen M6, den OS M7 und den Lagunennebel M8 beschert.
- Die gleichen Objekte habe ich dann noch mal "neu" mit dem dem 102/500er-Refraktor im Folgesommer aus dem Garten des Ferienhauses im Meer in Dorset genossen. Direkt am Meer und bis Frankreich gab's keine Straßenlaterne mehr...

DSC_1703.JPG

Insgesamt ist Deep Sky im Allgemeinen und Messier im Besonderen natürlich unter dunklem Himmel VIEL beeindruckender. Das Teleskop muss dafür transportabel sein. Für das, was ich auf dem Darß an der Ostsee mit dem 70/420er ED gesehen habe, braucht es hier zu Hause schon den 10"-Dobson :(
Letztlich bin ich auch wegen der Lichtverschmutzung zum Mondbeobachter geworden, der sich hier im Rhein-Ruhr-Lichtsumpf selten über Neumond freut.

Danke ans Forum, dass Ihr mich dazu gebracht habt, einmal mehr in meinen Erinnerungen unseres großartigen Hobbies zu blättern!

Beste Grüße

Achim
 
Zuletzt bearbeitet:

gambler

Mitglied
Hallo zusammen,

Wenn man die Messiers im Teleskop alle schon mal in ihrer ganzen Pracht gesehen hat, kann man sich an die Herausforderung machen, sie mit einem Fernglas zu finden. Das ist ein aktuelles Beobachtungsprojekt von mir und bis auf zwei habe ich sie mit meinem 10x50 bereits alle gesehen. Klar, häufig ist man nahe an der Wahrnehmungsgrenze, mir macht es aber Freude, es ist "Beobachtungssport" und schult das Sehen. ;)

Ich versuche es erst freihändig aus einem Liegestuhl heraus. Wenn das nicht klappt, nehme ich Hocker und Stativ.

Bisher erfolglos: M 91 und M 109. Da brauche ich für beide sowohl dunklen Himmel als auch ein Stativ.

Viele Grüße
Hermann
 

AstroPZ

Mitglied
Hi,
wenn man in Eye&Telescope die Messiers nach Kontrastunterschied/Sichtbarkeit sortiert, sind von unten:
M98, M101, M109, M95, M74, M91, ...

Die sind bei schlechtem (heutzutage normalem) Himmel selbst im 12Zöller schwierig.
Also wenn man die mit Fernglas erkennt, Respekt!

Gruß
Peter
 
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