schora
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DSO Nord-Marathon
Wer das Hobby Astronomie betreibt und Freude am Beobachten, Zeichnen oder Fotografieren der vielen Objekte außerhalb unseres Sonnensystems (Deep Sky Objects, DSO) hat, wird die Herausforderung des Messier-Marathons schon einmal gehört haben. Es soll glückliche Menschen geben, die es innerhalb einer einzigen mondlosen Nacht im März oder April zwischen Anbruch der Dunkelheit bis zum Morgenlicht schaffen, alle 110 Messier-Objekt mit dem Teleskop aufzufinden. Der Erfolg hängt natürlich von vielen nicht beeinflußbaren Faktoren ab, wie Bewölkung, Mondphase, Transparenz der Atmosphäre, Wochentag (am nächsten Tag sollte man besser frei haben) und schließlich dem Beobachtungsort.
Hobby-Astronominnen und -Astronomen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Dänemark, Schweden, Schottland, Litauen, Lettland, Belarus und anderen um den 55. Breitengrad liegenden Ländern haben für ein Messier-Marathon keine Chance, da hier eine Handvoll Objekte (u. a. M6, M7, M69, M70) wenn überhaupt nur wenige Grad über dem Süd-Horizont erreichen.
Ich verfolge die Idee, ersatzweise einen borealen Deep Sky-Marathon durchzuführen: innerhalb eines Jahres alle 500 DSO meiner Liste zu beobachten. Wie ich finde, eine angemessene Herausforderung, in der nicht die Umstände und das Wetterglück einer Nacht, des Wohnortes oder die verfügbare Freizeit entscheidend sind, sondern allein die Ausdauer der beobachtenden Person – neben einem ausreichenden Teleskop. Nicht zu vergessen, dass im Idealfall jede Nacht nur wenige Objekte zu beobachten eine Qualitätsarbeit und ein Genuss sein kann, die einem eher hastigen Durchlauf in etwa 12 Stunden durchaus bevorzugt werden kann. Das ist schließlich der persönliche Grund, warum mein Projekt entstanden ist.
Für diese Liste habe ich die vermutlich besten 500 Galaxien, Nebel und Sternhaufen aus verschiedenen Quellen zusammengesucht (Messier, Caldwell, NGC, IC, Jahrbücher, Lexika, Wikipedia, Astro-Apps) - bis maximal -27° Deklination. Die schwächsten Objekte erfordern visuell etwa ein 15 cm - Objektiv.
Wer nimmt die Herausforderung an?
Ich habe am 01.08.2026 begonnen und im August erst 7 Objekte abgehakt. Das geht auch besser...
Sternfreundliche Grüße
Ralf Schönfeld
Mobil +49 176 4810 0805 (Signal, Threema)
Wer das Hobby Astronomie betreibt und Freude am Beobachten, Zeichnen oder Fotografieren der vielen Objekte außerhalb unseres Sonnensystems (Deep Sky Objects, DSO) hat, wird die Herausforderung des Messier-Marathons schon einmal gehört haben. Es soll glückliche Menschen geben, die es innerhalb einer einzigen mondlosen Nacht im März oder April zwischen Anbruch der Dunkelheit bis zum Morgenlicht schaffen, alle 110 Messier-Objekt mit dem Teleskop aufzufinden. Der Erfolg hängt natürlich von vielen nicht beeinflußbaren Faktoren ab, wie Bewölkung, Mondphase, Transparenz der Atmosphäre, Wochentag (am nächsten Tag sollte man besser frei haben) und schließlich dem Beobachtungsort.
Hobby-Astronominnen und -Astronomen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Dänemark, Schweden, Schottland, Litauen, Lettland, Belarus und anderen um den 55. Breitengrad liegenden Ländern haben für ein Messier-Marathon keine Chance, da hier eine Handvoll Objekte (u. a. M6, M7, M69, M70) wenn überhaupt nur wenige Grad über dem Süd-Horizont erreichen.
Ich verfolge die Idee, ersatzweise einen borealen Deep Sky-Marathon durchzuführen: innerhalb eines Jahres alle 500 DSO meiner Liste zu beobachten. Wie ich finde, eine angemessene Herausforderung, in der nicht die Umstände und das Wetterglück einer Nacht, des Wohnortes oder die verfügbare Freizeit entscheidend sind, sondern allein die Ausdauer der beobachtenden Person – neben einem ausreichenden Teleskop. Nicht zu vergessen, dass im Idealfall jede Nacht nur wenige Objekte zu beobachten eine Qualitätsarbeit und ein Genuss sein kann, die einem eher hastigen Durchlauf in etwa 12 Stunden durchaus bevorzugt werden kann. Das ist schließlich der persönliche Grund, warum mein Projekt entstanden ist.
Für diese Liste habe ich die vermutlich besten 500 Galaxien, Nebel und Sternhaufen aus verschiedenen Quellen zusammengesucht (Messier, Caldwell, NGC, IC, Jahrbücher, Lexika, Wikipedia, Astro-Apps) - bis maximal -27° Deklination. Die schwächsten Objekte erfordern visuell etwa ein 15 cm - Objektiv.
Wer nimmt die Herausforderung an?
Ich habe am 01.08.2026 begonnen und im August erst 7 Objekte abgehakt. Das geht auch besser...
Sternfreundliche Grüße
Ralf Schönfeld
Mobil +49 176 4810 0805 (Signal, Threema)