Mir,als Einsteiger,raucht der Kopf

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AndiWausB

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Hallo Leute!
Ich bin Andreas und habe (leider) noch zu viele Hobbys.Nun habe ich mir vorgenommen mein jahrzehnte langes Interesse für die Astronomie zu vertiefen.Nach dem Motto: lieber ein Hobby richtig und mit Leidenschaft als viele Hobbys bei denen man nicht mit dem Herzen dabei ist.
Tja und da fange ich an und versuch mich im Netz schlau zu machen und stelle fest,dass ein Bericht Recht hat in dem steht..."Bei so vielen Infos zum Thema Astronomie kann man schnell den Überblick verlieren,das dann auch zur Überforderung führen kann"
Ja das stimmt...ich bin überfordert!
Ich lasse Euch mal an meinen Gedanken teilhaben ;-)...da ich in Berlin wohne heißt es für mich,dass ich etwas weiter rausfahren muss um einen guten Beobachtungshimmel zu finden.Das ist kein Problem.Ich bin bereit dafür Zeit zu "ofern".Aber ich fahre auch öfters nach Bayern wo es viele dunkle und sternklare Beobachtungsfenster gibt.Ich habe mir fürs Erste vorgenommen ein Fernglas,eine Sternenkarte,Rotlicht und Lesestoff zu besorgen.Doch ich möchte mir später natürlich auch ein Teleskop zulegen.UND DA GEHTS LOS.
Ich lese man solle lieber sparen um etwas hochwertiges zu kaufen als mehrere kleine,von denen man dann eventuell enttäuscht ist.Dann scheibt jemand,dass man sich mit einem Firstscope ausstatten kann und empfiehlt Produkt A.Wenn man sich aber die Bewertungen für dieses Produkt anguckt denk ich mir...warum hat er das empfohlen(als Astroexperte)wenn die Bewertungen nicht sonderlich gut sind(einige schreiben,dass ein Fernglas teilweise besser ist)...so weit so gut(oder nicht gut)...also schaue ich weiter und versuche mir ein Bild von den ganzen Teleskoparten und deren Vor und Nachteile zu machen...und da brennen meine Augen und mein Hirn von dem Gelese und der Daten die in mein Hirn fließen.Ich möchte doch "nur" alles gut sehen können(und später auch fotografieren).Sonne,Mond,Sterne und Galaxien.Aber dann kommt noch dazu,dass es ja nicht nur ein gutes Teleskop sein muss,sondern auch noch gute Okulare,Filter etc.Ich weiß,Ihr lest und hört dieses Problem immer und immer wieder,aber ich hoffe Ihr könnt mir da irgendwie weiter helfen oder aufbauende Worte finde ;-) Vielleicht kann ich Euch ja mit der Info Tipps entlocken,dass ich in einem bestimmten Zeitraum ca.4000-6000 Euro zusammensparen werde um mir "etwas Gutes",was Teleskop und Zubehör angeht,zu kaufen...Was würdet ihr mit dem Geld machen?Jetzt sagt mir bitte nicht..Andreas Du bist hier falsch...lass die Astronomie und mach mit dem Geld Urlaub ;-)
Da ich auch las,dass die Astronomiezunft ein auskunftsfreudiges Volk ist habe ich jetzt die Hoffnung,dass Ihr(zumindest teilweise) helft,dass mein Kopf nicht mehr so qualmt :-D
LG Andreas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andreas,

Eingestiegen bin ich mit einem 114/900mm Spiegelteleskop. Damit konnte ich viele Jahre lang schon tolle Erfahrungen sammeln.

Inzwischen bin ich auf einen 8'' F6 GSO Dobson umgestiegen.
Wenn es den damals schon zu dem Preis gegeben hätte, wäre das bestimmt meine erste Wahl gewesen.

Da bekommt man viel Öffnung für wenig Geld und kann direkt loslegen. Keine Polausrichtung, kein Stativ & Montierung, einfach hinstellen und loslegen.

Wichtig wäre aber noch wie Deinen Vorerfahrungen aussehen.
Hast Du schon mal durch ein / verschiedene Teleskope geblickt ?
Wo liegen Deine Schwerpunkte, falls vorhanden ?

Gruß,
Holger
 
Hallo Andreas,

Unser Hobby ist ein schönes und interessantes Gebiet, was sich auf die Astronomie bezieht. Angefangen habe ich vor sehr vielen Jahren mit dem Beobachten des Sternenhimmels mit dem bloßem Auge und das Kennenlernen der Sternbilder mit Hilfe einer drehbaren Sternkarte. Besonders der Anblick des Wintersternenhimmel hat mich fasziniert, wobei ich mehr wollte.

Also beschloss ich mich einen Besuch an einer Sternwarte einen Besuch abzustatten, um mal den Sternenhimmel durch ein Teleskop zu betrachten. Wir haben in unsere Sternwarte mehrere Teleskope, indem wir dann die verschiedenen Objekte beobachten. Aber jedes Teleskop hat seinen eigenen Himmel, wobei hier zu unterscheiden ist, was man mit einem Teleskop eigentlich beobachten möchte:

Will man bloß Planten oder den Mond beobachten, ist ein Refraktor besser als gegenüber einem Spiegelteleskop. Zwar haben diese Linsenteleskope den Nachteil, dass diese das verschiedenfarbige Licht nicht auf der gleichen Stelle fokussiert darstellen können, das zur Folge hat das bei hellen Objekten ein farbiger Saum entsteht. Zwar sind Refraktoren der gleichen Bauweise und Durchmesser deutlich teuer als ein Newton (Spiegelteleskop).

Möchte man zu der Beobachtung noch fotografieren braucht man eine gute Ausrüstung die mit der Montierung und dem optischen System anfängt. Bei einer Ausrüstung z.B.: eines Spiegelteleskops mit 150 mm Durchmesser / 750 mm Brennweite oder 200 mm /1500 hat man schon eine gute Auswahl damit getroffen. Bei schwächeren Modellen wie die Montierung Eq-2 hat den Nachteil dass diese schwach gebaut sind und beim Scharfstellen der Objekte deutlich schwingsanfällig sind. Zu empfehlen sind besser gebaute Montierungen wie die HEQ-5 die auch für die Astrofotografie ausgelegt ist.

Auch die die Wahl des Beobachtungsortes ausschlaggebend, wobei ein Beobachtungsort in der Stadtgegend nicht immer der optimale Platz ist. Auch das teuerste Teleskop zeigt nur das was die Erfahrung des Beobachters erlaubt.

Auch das Beobachten der einzelnen Objekte erfordert Geduld und die Ruhe, wobei es falsch ist für Anfänger an einem Abend von einem Objekt zu einem anderem zu hetzen. Auch das Beobachten an einem Teleskop muss erlernt sein, wobei nicht jeder das sieht was der andere wahrnimmt.

Das Gebiet der Astrofotografie erfordert andere Mittel die man braucht um brauchbare Aufnahmen zu erhalten. Hier gibt es viele Möglichkeiten den Sternenhimmel angefangen von einer digitalen Spiegelreflexkamera bis zu CCD-Kameras.

 
Hi Andreas,

nur kurz ein paar Stichpunkte zur Anregung:
- mit dem Fernglas zu starten ist eine sehr gute Idee. Das Wesentliche lernt man auch damit kennen, inkl. dem inneren Schweinehund - fahr ich über ne Stunde, um gut Beobachten zu können? Wie sieht 'mein' Himmel im Vorgarten im Vergleich dazu aus?
- das erste Teleskop ist trotz guter Beratung oft nicht das optimale. Man kennt ja seine eigenen Ansprüche kaum, da hilft auch kein guter Rat. Durch Ausprobieren kommt man am ehesten ran - also bei Volkssternwarten, Beobachtergruppen etc. erstmal mitspechteln. Und wenige haben nur ein einziges Teleskop - falls es mal mit der Fotografie losgeht, ist sowieso ein zweites notwendig, um parallel dazu beobachten zu können, anstatt nutzlos neben der Ausrüstung zu stehen.
- Bewertungen im Internet, insbes. auf Verkaufsportalen ignorieren. 98% kommt von Leuten, die keine Ahnung haben und daher total begeistert sind, total enttäuscht sind oder damit nicht umgehen können.
- für 4-6k Euro kann dir hier jeder SEINE Wunschausstattung zusammenstellen. Bringt dir allerdings nichts. Lass dir hier einige Tipps geben, worauf zu achten ist, welche Einsteigerseiten man durchackern sollte. Dann geh mit anderen Beobachten. Da wird sich dann herauskristallisieren, was Du gerne hättest - um das dann zu optimieren, sind wir Foristen sehr gut geeignet.

cs
Jürgen
 
Hallo Andreas,

so wie dir geht es vermutlich jedem Anfänger. Aus meiner Sicht ist es aber gar nicht so kompliziert, wie es anfangs aussieht. Die Wahl des Teleskops ist natürlich auch von den persönichen Vorlieben und Gegebenheiten abhängig, daher wirst du sicherlich von den Leuten hier verschiedene unterschiedliche Antworten bekommen. Den Entscheidungsbaum musst du letztendlich selbst durchlaufen.

Vielleicht zunächst mal zu meinen eigenen Randbedingungen:

- Ländlicher Himmel, ich muss aber trotzdem ein kleines Stück mit dem Auto fahren
- Ausreichend großes Auto (Passat)
- (Noch) ausreichende Kraft, um auch einiges Gewicht schleppen zu können
- Ich mag solide und stabile Technik aber keinen elektronischen Schnickschnack (am Teleskop)
- Ich will flexibel sein und von Mond über Planeten bis Deep-Sky alles beobachten
- Ich beobachte rein visuell, mache also keine Fotos

Meine Empfehlungen an dich sind folgende:

1.) Beginne visuell, Fotos können später kommen. Vergiss die Idee mit einem Gerät beides zu wollen - visuell beobachten und zu fotografieren. Natürlich geht auch beides mit einem Gerät, aber nicht gleichzeitig. Also ist die nächste Frage: Welches visuelle Teleskop?

2.) Linsenteleskop (Refraktor) oder Spiegelteleskop (Reflektor)?
Eine Frage, die hier im Forum schon sehr kontrovers diskutiert wurde - bis zu persönlichen gegenseitigen Beleidigungen. Wer alles von Mond bis Deep Sky - so wie du (genauso wie ich) beobachten möchte, ist mit einem Spiegelteleskop am besten bedient.

3.) Montierung oder Dobson?
Eine Montierung ist ganz nett (habe selber auch 2 Teleskope auf Montierung), hat aber den Nachteil, dass das ganze ab einem bestimmten Spiegeldurchmesser nicht mehr transportabel ist und zudem sehr teuer wird. Und wer Spaß an Deep Sky haben will, braucht einen großen Spiegel. Also meine ganz klare Empfehlung: Dobson!

4.) Dobson mit Tubus oder Gitterrohr-Dobson?
Das ist eine Preisangelegenheit. Bei einem 8 Zoll-Dobson mit Volltubus - wie dem von Holger (komposer) - bekommt man viel Optik für wenig Geld. Das dürfte so ziemlich das beste Spaß-Geld-Verhältnis sein. Das von dir genannte Budget ist aber deutlich oberhalb dieses Niveaus. Bei deinem Budget würde ich lieber einen Gitterrohr-Dobson mit guter, ausgesuchter Optik nehmen - natürlich vorausgesetzt, dass du dir sicher bist, dass das Hobby auch zukünftig was für dich ist.

5.) Spiegeldurchmesser?
Das ist schwierig zu beantworten.
Manche raten:
a) Erstmal klein anfangen, schauen ob dir das Hobby überhaupt liegt, später gegebenenfalls etwas größeres kaufen.

Andere sagen:
b) Ruhig direkt größer einsteigen, dann hat man sich langfristig das Geld für das erste kleinere Gerät gespart.

Das musst du selbst entscheiden.

Ich bin jetzt bei 18 Zoll angekommen und weiß: Größer wird's definitiv nicht mehr. Ich gehöre eher zu denen, die dir raten würden: Lieber direkt größer einsteigen. 16 Zoll ist z.B. eine tolle Größe, mit der du normalerweise dein Leben lang glücklich sein kannst. Ohne dich persönlich zu kennen, würde ich hier aber keine direkte Empfehlung abgeben!

6.) Neu oder gebraucht?
Gebrauchtgeräte sind in der Regel in einem ordentlichen Zustand. Falls dir das Hobby irgendwann langweilig werden sollte, ist der Verlust beim Verkauf geringer. Man muss allerdings einiges an Geduld aufbringen und warten bis mal etwas passendes angeboten wird.

7.) Letzter fast schon standardmäßiger Tipp: Geh zu einem Teleskoptreffen, schau durch verschiedene Teleskope, unterhalte dich mit den Besitzern. Erst danach eigenes Teleskop bestellen!

All diese Tipps beziehen sich darauf, dass du das Teleskop nimmst und rausfährst. Für den Balkon in Berlin ist ein 16-Zoll-Dobson natürlich nicht geeignet!

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Andreas,

mich hat die Wilhelm Foerster Sternwarte endgültig zur Astronomie bekehrt. Und dort bekam ich auch eine fundierte Ausbildung und Beobachtungspraxis. Damals wurden astronomische Praktika angeboten. Vielleicht ist das immer noch so. Mitmachen lohnt!

Grüße

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andreas,

Was auch noch wichtig wäre, wie sind die Möglichkeiten bei Dir vor Ort ?
Die letzten Monate sind ja recht problematisch gewesen. Selten klare Nächte, meist nur kurze Phasen zum Beobachten. Da bin ich froh meinen Dobson schon ausgekühlt in der Garage stehen zu haben. So bin ich auch bei einer kleinen Wolkenlücke sofort startklar.

Gruß,
Holger
 
Hallo Andreas,

Ich bin hier ebenfalls einer der neueren Mitglieder indiesem Forum, auch aus Berlin - Balkonbeobachter, und hab noch geringe Erfahrung und Wissen. Deshalb überlass ich mal den versiertern Amateur-Astronomen die ausrüstungsspezifischen Erläuterungen.
ABER lass dir gesagt sein, dass es sich auf jeden Fall lohnt, dieses Hobby auch aus Berlin zu betreiben!
Ich bin mal nämlich im TV über eine Dokumentation von Spechtlern im Stadtgebiet [Berlin war jene Stadt] gespolpert, was meine damaligen Bedenken fast völlig zerstreut hatte. Zu Recht.
In diesem Sinne, lass dich nicht entmutigen. :super:
 
Hi Andreas,

eine Klitzekleinigkeit hab ich noch vergessen: Wie sehen deine LAgermöglichkeiten aus (trockener Keller; oder idealer ein Balkon,um die Optik vorab auskühlen zu lassen)? Und vor allem: deine Transportmöglichkeiten? ÖPNV, Fahrrad, Kleinwagen, Kombi, Sprinter...?
Ach, und um die Himmelsqualität grob zu beurteilen, wäre der Link nützlich bzw. weiterführend: http://www.herzberger-teleskoptreffen.de/skyguide/grenzgr.php

cs
Jürgen
 
Meine Empfehlung: Geh' zuerst auf ein Teleskoptreffen sieh' dir die Teleskope an und schau durch. Das HTT ist in der Nähe (Ende September diesmal).

Wenn du es ohne Instrument nicht aushältst, dann kaufe dir einen kleinen Newton im Bereich 114-130 mm. Am besten gebraucht, dann bekommst du ihn für ca. diesen Preis wieder los.

Von einem Fernglas als erstes Instrument rate ich ab, obwohl ich Ferngläser mag. Für Anfänger stehen die Objekte des Sonnensystems im Vordergrund und vom Berlin aus erst recht. Wenn du von Anfang an auf die Jagd nach Nebelobjekten gehst und jedes Mal in die Pampa fahren willst, dann nimm' ein Fernglas. Ein Ordentliches ist aber auch nicht biliger als ein Teleskop.
 
Hallo Leute!
Großes Dankeschön für Eure Tipps und Fragen!Es ist natürlich wieder ne Menge für mich zu verarbeiten,finde es aber gut sich so austauschen zu können.Ich versuche mal auf jeden von Euch etwas einzugehen.
Also zum Thema Vorerfahrungen kann ich nicht sehr viel vorweisen.Ich bin hier und da mal ins Planetarium am Insulaner gegangen und danach bei gutem Wetter rauf zur Sternwarte,wo ich mir dann den Jupiter anschauen konnte.Ich fand es schon fastzenierend sowas live zu sehen.Wobei ich eh immer angetan bin wenn ich mal ins Planetarium gehe.Das ist einfach eine andere Welt ;-) Ansonsten hatte ich mal ein billiges Teleskop(damals für 70 DM vom Trödel) und war auch nicht sehr begeistert...natürlich hatte ich damals,wie aber auch heute nicht die dolle Ahnung,aber es wackelte dauernd und scharf sehen konnte ich da auch nicht.Zu meinen Schwerpunkten kann ich nur sagen...also wenn ich schon durch das Teleskop schaue,dann möchte ich auch alles sehen können.Bin da nicht Mond oder Planetenfixiert.Ich denke es gibt so viel am Himmel zu sehen,dass ich bis zum Ende meines Lebens gerne fast alles sehen möchte.Schließlich hat ja alles da oben seinen Reiz. ;-)
Was den Himmel angeht denke ich ist Berlin nicht gerade ein gutes Pflaster.Aber,wie ich schon sagte,ich habe nichts dagegen etwas weiter rauszufahren.Lebe ja im Süden der Stadt und komme schnell über die Autobahn ins dunklere Umland.Und ich habe einen etwas größeren Wagen,in dem man auch ein etwas größeres Teleskop transportieren kann(bei einem Dobson wirds eng) Und wie ich schon erwähnte fahre ich regelmäßig nach Bayern aufs Land,wo ich,wenn der Himmel es zulässt,einfach vor die Tür gehe und beobachten kann.Der Aufbau sollte auch kein Problem darstellen(also vom körperlichen her)Lagern kann ich das Teleskop im Keller.Das sollte vom Platz her locker gehen.
Und ich selber bin der Auffassung auch gleich ein "großes" Teleskop zu kaufen,womit ich später auch fotografieren kann.Weil wenn ich jetzt Geld für etwas "Kleineres" ausgebe habe ich die Befürchtung enttäuscht zu werden.Dazu habe ich dann auch noch ein paar Fragen,die aber später kommen.
Die Tipps,die Sternwarten oder Gruppen zu besuchen,finde ich nicht schlecht und werde das mal in Angriff nehmen.Am 9.April ist ja auch zum Beispiel die Astro-Börse an der Archenhold-Sternwarte in Treptow.Der Termin ist schon fix ;-) Aber auch das Herzberger Teleskoptreffen finde ich interessant und denke,dass ich da mal vorbeischauen werde.Da sind ja nun (so scheint es) alle Teleskope zu sehen,die es gibt ;-)Die Stimmung scheint auch sehr gut zu sein.
So nun komme ich zum Abschluß zu den Fragen die ich noch habe...
1.Ist es beim Teleskop nicht so,dass wenn ich mir ein 12" hole viel mehr sehe von Sonne,Mond,Planeten,Sterne und Galaxien als mit nem 6" oder 8"?Oder gibts da auch Qualitätsunterschiede?
2.Warum kann ich nicht visuell beobachten und Fotografieren?Ich meine,wenn ich mir die Mühe mache raus zu fahren und die Nacht vor mir habe,kann ich doch eigentlich erst visuell beobachten und danach Fotografieren,oder?Oder ich teile mir das tageweise auf.Also,ich kann doch ein gutes Teleskop für beides kaufen oder sollte ich 2 haben??
3.Wie habt Ihr denn so angefangen?Bücher über Planeten und Galaxien erst verschlungen und dann Teleskop gekauft oder habt ihr Euch auch gleich mit den Formeln für Öffnungen,Okulare etc. beschäftigt.Ehrlich gesagt ist mir das zu hoch ;-) Ich will doch nur schauen :-D
4.Kommt es mir nur so vor oder ist es so,dass Geräte die in iherem Namen Cassegrain,Maksutov oder Schmidt zu stehen haben,qualitativ besser sind als die anderen und man damit besser beobachten kann?
5.Sind Okulare auch so wichtig,wie bei der Fotografie die Opjektive?Nach dem Motto:Magst du mehr sehen musst du etwas Teures kaufen?
6.Kennt jemand dieses Buch oder kann es sogar empfehlen? "Universum: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 2.500 Fotografien und Illustrationen"...hat sehr gute Bewertungen bekommen(aber davon soll ich mich ja nicht immer blenden lassen) ;-)
Ja,soweit von mir.Ihr seht,die Texte werden noch nicht kleiner und ich hoffe Ihr habt wieder hier und da Antworten oder Anregungen ;-)
LG Andreas
 
Hi Andi,

Dir raucht der Kopf? Eventuell weil Du einfach zu schnell zu viel versuchst und willst. Das ist zumindest mein Eindruck.

Ich will doch nur gucken, ist zwar ein Ansatz, aber keiner der Dir ein nachhaltiges spassbringendes Hobby verschafft.

Ein vernünftiger Einstieg in die Astronomie, insbesondre dann wenn das Budget Freiräume bietet, kann nur über Vorbereitung erfolgen. Das heißt a) Lesen und verstehen und b) Probegucken bei echten Hobbykollegen.

Gönne Dir selbst etwas Zeit und investiere in die Entscheidung bevor die entscheidende Investition getätigt wird.
CS
 
Hi Andreas

zu
1. Öffnung hilft immer - größere Austrittspupille und höhere Vergrößerungen; sehr stark vereinfacht. Aber nur in der Theorie. Praktisch machen einem da Seeing, Lichtverschmutzung etc. einen Strich durch die Rechnung. Und je kleiner, desto kürzere Brennweiten sind möglich, wenn man ausgedehntere Objekte beobachten möchte. Das pauschal beste Teleskop gibt es nunmal nicht, das kommt abgesehn vom Budget auf die Vorlieben, Umstände und Beobachtungsziele an.

2.Bei Lichtsammeln ("Fotografieren") rattert die Maschiene die ganze Nacht lang durch. Und meist nicht nur diese eine Nacht, sondern mehrere. Je Objekt. Solange kann man ohne weiteres Teleskop nicht beobachten, nur warten. Ferner ist ein Teleskpo, das für die Fotografie optimiert ist visuell nicht gerade der Bringer und umgekehrt.

3. Billigstfernröhrchen, Mond, 2 Planeten und M42 gefunden. Bücher gelesen. Etwas weniger miserables Billigfernrohr für Jugendgruppe gekauft, noch mehr gelesen und beobachtet. Ein paar Jahre später erstes eigenes Teleskp angeschafft.

4.Nope. Das sind einfach verschiedene Bauweisen - alle mit ihren Vor- und Nachteilen.

5. "Teuer" würd ich nicht sagen. Aber Okulare sind nicht minder wichtig, als die restliche Optik ("Teleskop") - und zusammen oft auch nicht billiger.

6. Kenn ich nicht, klingt aber nach nem netten Bilderbuch für Kaminabende. Für die praktische Astronomie eher nutzlos, bestenfalls. Schlimmstenfalls schürt es falsche Hoffnungen.

cs
Jürgen
 
Hallo Andreas,

und wie sind die Möglichkeiten direkt bei Dir zu Hause ?
Balkon / Garten ?
Lagerung im Keller klingt doch schon mal recht gut, da müsste es ja kühler sein, so dass das Teleskop schneller einsatzbereit ist.

Mehr Erfahrungen als Du hatte ich damals auch nicht und den Kauf eines Teleskops nicht bereut. Ich würde aber nicht gleich an die Fotografie (DeepSky-Objekte) denken, sondern erst einmal visuell einsteigen. Da ist der 8'' Dobson einfach ein günstiger Einstieg.
Damit lässt sich schon so viel entdecken und zwar in allen Bereichen. Gerade die letzten Monate spielt das Seeing gar nicht mit, so dass mehr Öffnung da auch nicht mehr so viel bringt. Der Umstieg von 114mm auf 200mm Öffnung war für mich aber ein riesen Gewinn. Mit einer selbstgebauten EQ-Plattform mache ich damit auch Fotos von hellen Objekten wie Mond, Planeten ISS usw... Da ist schon eine Menge möglich, siehe meine Bilder hier im Forum.
Er besteht ja nur aus 2 Teilen, Tubus und Rockerbox, das müsste eigentlich ins Auto passen.
Den Tubus könnte man später auch weiter verwenden und auf eine stabile Montierung setzen.

Okulare verwende ich ein Vixen NPL25mm, TS-SW 15mm und ein Planetary 8mm. Mit den 3 Brennweiten komme ich aus.

Zur Planung verwende ich die Freeware Stellarium. Da kann man schön sehen was gerade am Himmel los ist.

Gruß,
Holger




 
Hi Andreas,

glücklicherweise planst Du mit 4-6 kEUR ausreichend Budget für einen gehobenen Einstieg ein; das können hier die wenigsten Einsteiger...

Ausgehend von optimistischen 6.000,- würde ich ca.

1/3 in eine stabile, sogenannte GoTo-Montierung mit nomineller 20 kg Tragkraft (bei dem Preisniveau langfristig auch für etwas schwerere Instrumente um ca. 10 kg gut brauchbar und auch für spätere Fotografie sinnig. Z. B. die hier würde mir persönlich gefallen: http://www.teleskop-express.de/shop...UND-Azimutale-GoTo-Montierung---bis-20kg.html ; noch besser und exponentiell teurer geht immer...)

1/3 in ein wertiges Instrument + Zubehör (eine Empfehlung gebe ich nicht ab, weil Du erst wissen musst, was Dir wichtig ist; siehe http://www.amazon.de/gp/product/393...rd_t=201&pf_rd_p=556245207&pf_rd_i=3938469005

oder http://www.amazon.de/Hobby-Astronom...qid=1456170241&sr=1-1&keywords=hobby+astronom )

Das letzte Drittel würde ich in 3-4 gute Okulare stecken. (welche grundsätzlich? Siehe o.g. Lektüre und dortige Tipps)

 
Hi Andreas,

das wichtigste ist nicht unbedingt Öffnung, sondern dunkler, klarer Himmel und ein wenig Beobachtungserfahrung. Letztere würde ich nicht mit einem 4000 Euro Equipment versuchen zu sammeln. Was wenn einem das Hobby doch nicht gefällt? Für den Preis wird man das Gerät nicht mehr los und dann sind ein, zwei Tausend Euro verbrannt.

Die Experten hier raten mit gutem Grund meist zum 8 Zoll f6 Dobson zum Einstieg fürs Visuelle. Wer gerne mit parallaktischen Montierungen arbeiten möchte macht mit einem 114 900 Newton oder einem soliden 70 700 mm Refraktor auf stabilem Dreibein, am besten Stahl und nicht Alu, auch nicht soviel falsch. Klar sieht man damit weniger als mit dem Dobson, aber es gibt schon genug Objekte die sich hiermit schön beobachten lassen.

Im Buch Atlas für Himmelsbeobachter von Erich Karkoschka wird gut beschrieben, was mit welcher Optik geht.

Fotografie ist eine ganz andere Hausnummer. Schon rein vom Zeitaufwand. Ich würde jedem Einsteiger empfehlen das erstmal hinten anzustellen.

CU

Klaus
 
Also Armin dieser Gedanke ist mir auch schon gekommen.Ich muss es wohl wirklich viiiiel ruhiger angehen. ;-)schließlich habe ich ja auch vor,dass mich dieses Thema und Hobby lange mit Spannung begleiten soll.Habs ja schon gesagt,dass ich mit Fernglas,Sternenkarte und hoffentlich leicht verdaulicher Lektüre beginnen werde.Und das Geld für das richtige Equipment muss ja auch erstmal erspart werden.
Meine Möglichkeiten "vor der Tür" sind schlecht.Vom Balkon habe ich leider nicht so das freie Sichtfeld,da ein Baum davor steht.Mal davon abgesehen,dass es recht hell ist im Umfeld.
Vielleicht sollte ich erst einmal auf die Astro-Fotografie verzichten,denn dieses Thema scheint es auch in sich zu haben.(werd es ja langsam angehen) ;-)
Wir kommen also meinem Hobbyplan immer näher :-D
Gruß Andreas
 
Genau diese Sachen die Du aufgelistet hast,Peter,hatte ich auch schon vor der Linse und liebäugle damit sie mir anzuschaffen.Und wenn ich Klaus`Buchvorschlag noch mit zupacke,dann hab ich denke ich für den Anfang ne Menge zu lesen und zu lernen ;-)
Gruß Andreas
 
Hallo Andi,

nicht nur weil Du selbst von "zusammensparen" schreibst fühle ich mich nicht berufen, Dein Maximalbudget zum Einstieg mit Vorschlägen wirtuell zu verbraten, sondern versuche mich mal als "Mister 10%".

Wichtig sind jetzt Sternwartenbesuche, Teleskoptreffen und Messen für Dich, auch weiter einlesen schadet nie.
Wichtig dafür ist Geduld und hmmmm, wie siehts denn damit aus? :gutefrage:
Ich lehne mich ganz sicher nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, Du wirst die Geduld nicht haben, bis zur absoluten Sicherheit das Richtige zu tun zu warten, bei anderen zu schauen, auf Treffen zu gehen und zu lesen.
Ich hatte diese Geduld nicht und keiner den ich kenne hatte sie.

Also spare und bunkere die Knete und informiere Dich zeiggleich mal über kleine Dobsons, so wie z.B. Uwe Pilz das vorgschlagen hat.
Die praktische Beschäftigung mit so einem preisgünstigen und preisWERTeN Gerät unterstützt Deine eigene Entscheidungsfindung bezüglich Deines Werdegangs im Hobby Astronomie mindestens genau so sehr wie die begleitende Suche und Aufarbeitung von Informationen. Du erfährst so ganz praktisch, welche weiteren Informationen Du benötigst, welche Anforderungen Du stellst und welche Ziele für Dich wichtig sind. Du weißt das noch nicht, du glaubst es zu eventuell zu wissen.
Eventuell willst Du nur noch visuell unterwegs sein oder machst begleitend Fotografie im Sonnensystem, was wiederum ganz andere Anforderungen ans Equipment stellt als DeepSky mit langen Belichtungszeiten.

Okay, was ist nun ein kleiner Dobson? ?)
Das kann ein 5-Zöller sein oder auch ein 8" f/6 wenn man schon in Richtung 16-20 Zoll denkt.
Selbst wenn Du öfter mal aus der Stadt hinausfährst, sogar nach Bayern kommst, so bin ich doch nicht für zu kleine Öffnung, denn auch da wo Du bist geht ja was, wie einige Beiträge von Berlinern bezeugen.

Nun, der 8-Zöller ist für Mister 10% die Obergrenze und zugleich seine meistkritisierte Forenempfehlung.
Allein, die Argumentation dafür ist kaum zu kippen, denn so ein 8-Zöller ist unter landläufig durchaus (auch für Dich) erreichbaren äußeren Bedingungen in der Lage, zumindest die hellsten Objekte aller visuell erreichbaren Klassen so zu zeigen, dass der Beobachter ihre Natur erkennen kann.
Am Alex wird das eher nix, aber ein wenig außerhalb schon.

Nun gut, ob es ein 8-Zöller oder ein etwas kleineres Teleskop wird, ist nicht so entscheidend, wichtig ist mir, dass Du nicht das volle Budget auf die Waagschale wirfst und sie dann so schnell nach unten knallt, dass Du im hohen Bogen von der Anderen herunterkatapultiert wirst. :o
Das wäre schade ums Geld und schade um einen angehenden Freund des schönsten Hobbys der Welt.
Besser ist es, günstig, ja sogar wenns passt, gebraucht aber schon mit guter Lichtsammelleistung uns Auflösung reinzuschnuppern, um zu schauen ob es passt und wie es weitergehen soll.
Die teuerste und beste Ausrüstung wird nicht verhindern, dass ein "Frostlappen" in diesem Hobby irgendwann hinschmeißt und sich lieber ins warme Bett legt. Das bemerkst Du aber erst, wenn die Anfangseuphorie nachgelassen hat.

Was so alles aus Dir werden könnte, wenn der Funke tatsächlich überspringt, das Flämmchen gut genährt zur Flamme wird, kannst Du, wenn Du magst, in einer stillen Stunde nachlesen:

Freakshow

:)
Gruß
*entfernt*



 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von UwePilz:
Wenn du es ohne Instrument nicht aushältst, dann kaufe dir einen kleinen Newton im Bereich 114-130 mm. Am besten gebraucht, dann bekommst du ihn für ca. diesen Preis wieder los.

Hallo Andreas,

ich kann mich dem Rat von Uwe nur anschließen. (Generell sind Uwes Empfehlungen immer sehr hilfreich und noch dazu kurz und verständlich.)

Also: Vor Kauf eines größeren Teleskops auf ein Treffen gehen. Falls dir das bis zum HTT zu lange dauern sollte und du eine längere Anfahrt nicht scheust, kannst du dir auch eine Woche Urlaub nehmen und zum ITV fahren (rund um Himmelfahrt). Und wenn du es ohne Instrument nicht aushältst: Kleiner, gebrauchter Newton. Den würde ich aber auf einer einfachen aber stabilen Montierung/Stativ nehmen. Dann lässt sich das Ding auch gut in Berlin auf dem Balkon verwenden. Ich habe auch noch so einen 114er Newton zu Hause, den ich bei Bedarf ohne Aufwand ganz schnell vor die Türe stellen kann.

Ansonsten bleibt meine Empfehlung für die Zukunft: Dobson

Volltubus bis 8 Zoll ist noch O.K. Ab 10 Zoll würde ich einen Gitterrohrdobson nehmen.

Riesenvorteil der Gitterrohrvariante: Nimmt im Auto und im Keller weniger Platz weg. 10 Zoll passt sogar im Flugzeug noch ins Handgepäck.

Auch eines ist nicht zu unterschätzen: Der Umgang mit einem Teleskop am Nachthimmel muss geübt werden, wie der Umgang mit einem Musikinstrument oder einem Fahrrad oder Motorrad.

Theorie ist wichtig, aber die Praxis ist das Entscheidende. Mein erstes Teleskop war der oben genannte 114er Newton. Ich habe seinerzeit damit auch gerne auf dem Balkon beobachtet. Dann fiel es mir leichter zwischendurch Bücher zu wälzen, als wenn ich im Dunkeln draußen in der Kälte stand. Der Vorteil ist auch: Man kann abends mal schnell vom Sofa aufstehen und eine Wolkenlücke nutzen. So bekommt man einfach in kürzerer Zeit viel mehr Praxis als wenn man immer mit dem Auto rausfahren muss. Das Lernen der Sternbilder habe ich draußen in schöner Natur nur mit drehbarer Sternkarte und Fernglas gemacht.

Um die Formeln habe ich mich übrigens anfangs gar nicht gekümmert. Du wirst noch feststellen, dass es unter Hobbyastronomen sehr unterschiedliche Persönlichkeiten gibt:
Naturliebhaber, Bastler, Theoretiker, Minimalisten, Perfektionisten, sogar Berufswissenschaftler u.s.w.

Die Astronomie bietet für jeden etwas. Daher nicht irre machen lassen von denjenigen, die wie die Weltmeister mit Formeln rumschmeißen. Im Gegenteil: Was man selbst nicht weiß, bekommt man hier im Forum gerne erklärt - auch die Formeln.

Gruß
Wolfgang


 
Danke Günther und Wolfgang!
Klar bin ich etwas ungeduldig,aber durch die ganzen Tipps und Anregungen von Euch und den anderen auskunftsfreudigen Astrofreunden,kommt man doch schnell dahinter,dass in der Ruhe die Kraft liegt...und wohl auch die Vernunft ;-) Was bringt das teuerste und beste Teleskop,wenn man keine Ahnung hat und diese Ahnungslosigkeit einem das Hobby kaputt macht.
Gruß Andreas
 
Moin Andreas,

und Grüße aus dem Wedding. Wo wohnst du denn? Steglitz? Schöneberg? Neukölln?

Den meisten der bisherigen Empfehlungen würde ich so zustimmen. Darüber hinaus empfehle ich neben den Besuchen von Planetarien auch den Besuch von Stammtischen. Der Stefan der auch die Berliner Astronomie Börse angekündigt hat, organisiert auch den Berlin-Brandenburger Astrostammtisch, der alle 4 Wochen stattfindet. Das könnte sich auch für dich lohnen was den Erfahrungsaustausch angeht (ich werde früher oder später auch mal da sein).

Und zum Thema in der Ruhe liegt die Kraft: Ich betreibe das Hobby jetzt seit etwas über 10 Jahren und ich habe bisher noch kein schönes Astrofoto hin bekommen (auch wenn ich eigentlich die Ausrüstung dafür habe). Das kostet wahnsinnig viel Kraft und Motivation. Ich empfehle erst mal eher visuell anzufangen.

Grüße,
Tobias
 
Hi Tobias,
ich komme aus dem Süden Neuköllns.Daher kann ich also "schnell" rauf auf die Autobahn und ab ins Umland.Und ich werde im April bei der Astro Börse mal nach nem gebrauchten Teleskop und anderen Utensilien Ausschau halten.Auch Termine beim Planetarium werde ich mir mal genauer anschauen.Bei Stammtischen,glaube ich,würde ich mir,mit meinem jetzigen "Fachwissen",wohl eher fehlplatziert fühlen.Ein wenig will man ja auch mitreden können.Oder zumindestens verstehen was dort gesagt wird ;-)
Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

wenn das ein guter Stammtisch ist dann bist Du NICHT fehlplaziert sondern goldrichtig mittendrin und es bahnen sich Kontakte an, mal mit raus zu gehen und mitzubeobachten.
Geh da hin, das ist der beste Rat den man Dir geben kann.
Das kann und wird Dir sehr viel bringen!

Gruß
*entfernt*
 
Ok Günther,dann werd ich mir das auch mal auf den Plan schreiben.Wo gibts denn,zum Beispiel eine Seite,in der steht wer wann sich wo so trifft?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Lach...da habe ich ein Mal Gruß und meinen Namen vergessen und schon fällt man negativ auf :-D Danke für den verlinkten Tip,Werner!
GRUSS ANDREAS ;-)
 
Moin Andreas,

und hallo nach Rudow,

das was Günther schreibt!

Ein Stammtisch ist dazu da die Menschen auch von da mitzunehmen wo sie sich befinden. Ich habe schon einige verschiedene dieser miterlebt und bei keinem wäre ein Anfänger deplatziert gewesen. Ein jeder in der Runde wird sich daran erinnern wie man selbst am Anfang unterwegs war. Von daher: nur zu!

Hier steht übrigens alles relevante:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...42/Berliner_und_Brandenburger_Ste#Post1198142

Es gibt auch weitere Gruppen im Berliner Raum, aber da fehlt mir im Moment auch ein Stück weit der Zugang. Man sieht nur jedes Jahr im Herbst beim HTT wie viele Leute aus Berlin doch tatsächlich dieses Hobby betreiben.

Es gibt auch ein paar Leute die regelmäßig in den Süden von Berlin zum beobachten fahren, da kann ich dir im Moment aber auch gerade nicht weiter helfen.

Grüße,
Tobias
 
Danke Tobias für den Link.Habe ich auch schon gefunden.Wieviel sind denn so im Schnitt bei den Treffen?(Bei einer Planetariumführung+Sternwarte wäre ich auch gerne bei gewesen)
Und auf der HTT Seite war ich auch schon und finde,dass die Bilder eine sehr entspannte Atmosphäre zeigen.Wieviel Leute waren es denn das letzte Mal insgesamt.Gabs da offizille Zahlen.
Und hat jemand Erfahrung was Beobachtungsplätze im südlichen Berliner Umland angeht.Außer Herzberg ;-)
Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

soweit ich das von Stefan richtig in Erinnerung habe, vielleicht 4 Leute beim Stammtisch??? Da ich noch nicht dabei war, unsicher. Kannst ihn ja auch anschreiben. Seine Kontaktdaten stehen ja auf seiner homepage.

HTT ist immer super entspannt, eigentlich. Letztes Jahr habe ich eine kurze Spannung erlebt, die wird aber vermutlich in Zukunft nicht mehr passieren. Besucherzahlen: Mir wäre so (und ich habe die offiziellen nicht) als wenn es sich in den letzten Jahren um zwischen 300 und 400 Leuten gehandelt hat.

Beobachtungsplätze: Als ich vor mehreren Jahren etwas aktiver in den Foren war, wurde immer wieder Baruth genannt. Der Holger hat da auch früher immer wieder Teleskoptreffen organisiert. Wie es jetzt dort ausschaut? Keine Ahnung. Die Gegend hat aber auf jeden Fall Potential. Ich war ein mal zu Gast in Johannismühle (Privatgelände), das waren schon sehr gute Bedingungen. Da würde ich aber eher an Leute verweisen, die nicht wie ich die letzten 5 Jahre pausiert haben.

Grüße,
Tobias
 
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