
Linsensuppe (mbba18), radiofotograf, markusbodensee, h.kothe, Sternbrot, MareImbrium, Frank66, MK2007, AstroPZ

Euch allen erst mal vielen Dank für euren Input!
Das hat mir schon mal sehr weiter geholfen, einen besseren Überblick zu bekommen.
In deinen Milchstraßenbildern ist schon zu erkennen, dass dein Weitwinkelobjektiv auf der linken Bildseite ziemlich verzerrte Sterne abbildet. Das sind schon keine Eier mehr, das sind Striche.
Das liegt aber sicherlich vor allem an der teilweise langen, unguided Belichtungszeit von teilweise 30 Sek.
Das Objektiv (Sony 1224G) fängt auch erst bei f/4 an.
Erfahrung habe ich mit dem Objektiv auch noch keine. Habe ich erst vor einer Woche gekauft.
Ich wollte einfach mal raus, drauf los knipsen und schauen, "was geht".
In die Nachbearbeitung könnte man auch noch deutlich mehr Zeit investieren. Stacking habe ich auch keines gemacht. Wie gesagt, war eine spontane Entscheidung.
Fang mit einem Tracker an. Lerne die Grundlagen der astronomischen Bildbearbeitung (Stacken, Strecken, Gradienten entfernen, Entrauschen, Farbkalibrierung, Vollendung).
Klingt nach einem Plan und werde ich wohl so machen.
(Vorsicht! Das ist bei manchen Spiegelfreunden ein echt wunder Punkt).
Hinsichtlich Lichtsammelvermögen und Kontrast kann man wohl einen 15cm Spiegel mit einem 10cm APO vergleichen, wobei Spiegelfreunde dir vorrechnen, dass der Spiegel viel besser ist und Apofreunde (wie ich) dir sagen, dass kein Spiegel die Abbildungsgüte eines Apoś erreicht.
Zumindest nach dem, was ich bisher schon öfters gehört oder gelesen habe, gilt als Faustformel: beim Spiegelteleskop Durchmesser Hauptspiegel abzüglich Durchmesser Hilfsspiegel = ca. vergleichbares Öffnungsmaß eines Linsenteleskops.
Spiegelteleskop ist außerdem empfindlicher und nicht so genau wie ein Apo. Aber für sein Geld bekommt man dafür "mehr Spiegel als Apo".
Es gibt parallaktische Montierungen (auch EQ genannt), die auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden müssen (anders als von dir beschrieben kein Klacks)
Ich habe von einer AZ Montierung gesprochen + Stellarmate. Mit einer EQ geht es natürlich nicht so einfach.
das ist Sinn und Zweck einer GoTo Montierung, dass sie mir das manuelle suchen und finden abnimmt.
Genau das meinte ich mit "autom. Ausrichtung". Man wählt aus, was man im Blickfeld haben möchte und das System fährt den Punkt autom. an.
nur die halbe Wahrheit. Hier wird das Plate-Solven, von mir schon erwähnt, angesprochen.
Ein GoTo Montierung hat ja einen sehr spezifischen Computer (Mainboard) verbaut.
Aber die Montierung muss auf jedenfalls wissen wo sie steht. Deshalb exaktes einnorden für die Fotografie und das Star-Alignment für den Beobachtungsort.
Nochmals, Du stellst die Montierung mittels Kompass nach Norden auf, so das die Öffnung Deines Teleskop nach Norden weist.
Dann wird über den Polsucher eingenordet, ohne die Montierung einzuschalten. Das erfolgt mechanisch
Einnorden muss man aber nicht mehr zwingend über den Polsucher, das geht mittlerweile gut über entsprechende Software.
Dann wird die GoTo Montierung (hier ist das Thema Strom noch gar nicht angesprochen worden) eingeschaltet. Es erfolgt eine Dateneingabe. Uhrzeit, Datum, Längen- und Breitengrad und bei manchen auch die Höhe Deines Beobachtungsort.
Das kann man sich mit GPS Modulen vereinfachen. Entweder bringt die Montierung das von Haus aus mit oder eben über ein anzustöpselndes Modul.
Soweit ich das gesehen habe, ist das meiste von dir angesprochene mit Stellarmate (egal ob mit PC/Laptop oder Raspberry Pi) nicht nötig.
Teleskop/Objektiv waagerecht, mit Kompass nach Norden ausrichten und "Start" klicken. Der Rest wird vollautom. gemacht.
Eingabe von Datum, Uhrzeit und (GPS) Position sind sowieso unnötig. Die Daten können ja alles von der App am Handy geliefert werden, die das Handy bereits hat.
es gibt solche Systeme, einfach hinstellen, einschalten und ab geht die Post.
Nennt sich Smart-Scope.
Ja, und Stellarmate macht quasi aus jeder motorisierten AZ Montierung ein Smart-Scope.
Eine ungefähre Budget-Ansage wäre nicht schlecht.
Das kann ich insofern schlecht beantworten, da ja auch oft ein großer Unterschied zwischen "leisten können" und "sich leisten wollen" ist.
Wie gesagt, in der Gallerie steht meist das Equipment bei.

Da werde ich mich auf jeden noch mehr umsehen um ein Gefühl dafür zu bekommen.
wichtiger ist eigentlich, wo willst du fotografieren und wie kommst du da hin,
Ganz konkret habe ich mir mal diesen Standpunkt hier ausgesucht.
Lt. lightpollution Map ist es dort und in der Umgebung, vor allem Richtung Süden und Westen schön dunkel:
★★★★★ · Ferienhausvermietung
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Unterwegs bin ich mit dem Auto.
Mobile Stromversorgungen habe ich mehr als genug.
in der Okular/Sensor-Simulation im freien Stellarium für alle gewünschten DS-Objekte anschauen/ausprobieren
Genau damit habe ich mich letzte Nacht noch gespielt und werde mich da mal weiter umsehen.
Richard, "er"
