Mir fehlt noch das passende Teleskop. :)

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die mögen ja leichter sein, aber ob @Bluebrain das Geld anpacken will :unsure:?
da gings ums Gewicht und das Alter, nicht ums Geld
aber das muß man schon selber wissen wie man seine Möglichkeiten und Ansprüche zusammenbringt

ist auch lustig, so ein Rotator kostet nur noch 650€, für Leute die auf dem Balkon nicht einnorden wollen oder können, die Lösung
für jedes zusätzliche Problem das man hat zahlt man extra, ist doch wohl normal.

Gruß Frank
 
Und Newtons sind unschlagbar vom Preis-Leistungsverhältnis.
jep :y:.
Mein PDS Newton lag einige Zeit nur dumm in seiner Tasche rum. Ich mag Newton nicht sonderlich, aber seit EAA angesagt ist, :y:.
Der 150/750 PDS kostet 430,- €. Meiner war damals neu günstiger ;).
Selbst ich faule S** habe es mittlerweile geschafft den passabel zu justieren. Da ich das Teil nur wenige Meter hin und her transportiere hält das auch noch.
Ist recht zügig ausgekühlt. Da eine Kamera dran hängt ist mir die Position des OAZ (Okularauszug) wurscht. Bei Alt/AZ eh egal.
Letztendlich ein unkompliziertes Teleskop.
 
☾Linsensuppe (mbba18), radiofotograf, markusbodensee, h.kothe, Sternbrot, MareImbrium, Frank66, MK2007, AstroPZ☽
Euch allen erst mal vielen Dank für euren Input!
Das hat mir schon mal sehr weiter geholfen, einen besseren Überblick zu bekommen.

In deinen Milchstraßenbildern ist schon zu erkennen, dass dein Weitwinkelobjektiv auf der linken Bildseite ziemlich verzerrte Sterne abbildet. Das sind schon keine Eier mehr, das sind Striche.
Das liegt aber sicherlich vor allem an der teilweise langen, unguided Belichtungszeit von teilweise 30 Sek.
Das Objektiv (Sony 1224G) fängt auch erst bei f/4 an.
Erfahrung habe ich mit dem Objektiv auch noch keine. Habe ich erst vor einer Woche gekauft.

Ich wollte einfach mal raus, drauf los knipsen und schauen, "was geht".
In die Nachbearbeitung könnte man auch noch deutlich mehr Zeit investieren. Stacking habe ich auch keines gemacht. Wie gesagt, war eine spontane Entscheidung.

Fang mit einem Tracker an. Lerne die Grundlagen der astronomischen Bildbearbeitung (Stacken, Strecken, Gradienten entfernen, Entrauschen, Farbkalibrierung, Vollendung).
Klingt nach einem Plan und werde ich wohl so machen.

(Vorsicht! Das ist bei manchen Spiegelfreunden ein echt wunder Punkt).
Hinsichtlich Lichtsammelvermögen und Kontrast kann man wohl einen 15cm Spiegel mit einem 10cm APO vergleichen, wobei Spiegelfreunde dir vorrechnen, dass der Spiegel viel besser ist und Apofreunde (wie ich) dir sagen, dass kein Spiegel die Abbildungsgüte eines Apoś erreicht.
Zumindest nach dem, was ich bisher schon öfters gehört oder gelesen habe, gilt als Faustformel: beim Spiegelteleskop Durchmesser Hauptspiegel abzüglich Durchmesser Hilfsspiegel = ca. vergleichbares Öffnungsmaß eines Linsenteleskops.
Spiegelteleskop ist außerdem empfindlicher und nicht so genau wie ein Apo. Aber für sein Geld bekommt man dafür "mehr Spiegel als Apo".

Es gibt parallaktische Montierungen (auch EQ genannt), die auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden müssen (anders als von dir beschrieben kein Klacks)
Ich habe von einer AZ Montierung gesprochen + Stellarmate. Mit einer EQ geht es natürlich nicht so einfach.

das ist Sinn und Zweck einer GoTo Montierung, dass sie mir das manuelle suchen und finden abnimmt.
Genau das meinte ich mit "autom. Ausrichtung". Man wählt aus, was man im Blickfeld haben möchte und das System fährt den Punkt autom. an.

nur die halbe Wahrheit. Hier wird das Plate-Solven, von mir schon erwähnt, angesprochen.
Ein GoTo Montierung hat ja einen sehr spezifischen Computer (Mainboard) verbaut.
Aber die Montierung muss auf jedenfalls wissen wo sie steht. Deshalb exaktes einnorden für die Fotografie und das Star-Alignment für den Beobachtungsort.
Nochmals, Du stellst die Montierung mittels Kompass nach Norden auf, so das die Öffnung Deines Teleskop nach Norden weist.
Dann wird über den Polsucher eingenordet, ohne die Montierung einzuschalten. Das erfolgt mechanisch
Einnorden muss man aber nicht mehr zwingend über den Polsucher, das geht mittlerweile gut über entsprechende Software.

Dann wird die GoTo Montierung (hier ist das Thema Strom noch gar nicht angesprochen worden) eingeschaltet. Es erfolgt eine Dateneingabe. Uhrzeit, Datum, Längen- und Breitengrad und bei manchen auch die Höhe Deines Beobachtungsort.
Das kann man sich mit GPS Modulen vereinfachen. Entweder bringt die Montierung das von Haus aus mit oder eben über ein anzustöpselndes Modul.
Soweit ich das gesehen habe, ist das meiste von dir angesprochene mit Stellarmate (egal ob mit PC/Laptop oder Raspberry Pi) nicht nötig.
Teleskop/Objektiv waagerecht, mit Kompass nach Norden ausrichten und "Start" klicken. Der Rest wird vollautom. gemacht.
Eingabe von Datum, Uhrzeit und (GPS) Position sind sowieso unnötig. Die Daten können ja alles von der App am Handy geliefert werden, die das Handy bereits hat.

es gibt solche Systeme, einfach hinstellen, einschalten und ab geht die Post.
Nennt sich Smart-Scope.
Ja, und Stellarmate macht quasi aus jeder motorisierten AZ Montierung ein Smart-Scope.

Eine ungefähre Budget-Ansage wäre nicht schlecht.
Das kann ich insofern schlecht beantworten, da ja auch oft ein großer Unterschied zwischen "leisten können" und "sich leisten wollen" ist.

Wie gesagt, in der Gallerie steht meist das Equipment bei.
:y: Da werde ich mich auf jeden noch mehr umsehen um ein Gefühl dafür zu bekommen.

wichtiger ist eigentlich, wo willst du fotografieren und wie kommst du da hin,
Ganz konkret habe ich mir mal diesen Standpunkt hier ausgesucht.
Lt. lightpollution Map ist es dort und in der Umgebung, vor allem Richtung Süden und Westen schön dunkel:

Unterwegs bin ich mit dem Auto.
Mobile Stromversorgungen habe ich mehr als genug.

in der Okular/Sensor-Simulation im freien Stellarium für alle gewünschten DS-Objekte anschauen/ausprobieren
Genau damit habe ich mich letzte Nacht noch gespielt und werde mich da mal weiter umsehen.

Richard, "er" :D
 
Hallo

na wenn du mit dem Auto raus fährst hast du auch kein Problem mit dem Einnorden, das ist in 2min erledigt,
von da aus geht es ohne jedes Aligment aus der Grundstellung direkt zum Objekt, trifft zwar 2 Monde daneben aber die Aufnahmeprogramme fahren dir das über Platesolve auf 20" genau an, wenn du alles brav konfiguriert hast und die Aufnahmesession zu hause vorgearbeitet geht alles Vollautomatisch.
bringt kaum was sich auf AZ Modus einzulassen außer beschränkte Belichtungszeit. AZ um sie mit Polwiege als EQ zu betreiben macht auch wenig Sinn.

nun hast du die Wahl zwischen zwischen Skywatcher GTI oder unmotorisierter EQ5 mit onstep Gotokit selbst nachgerüstet
nimmt sich preislich wenig, aber Gewicht und Tragkraft sind erheblich unterschiedlich. Bei der EQ5 hast du aber mehr Teleskopauswahl.
An die besten Gegenden kommst du mit Apo auf keiner Montierung gar nicht ran, da stößt oft Fiterrad und Kamera an die Stativbeine, was immer dabei alles kaputt geht, aber davon spricht man nicht. beim Newton hast du da noch locker Platz. so eine EQ5 schluckt schon auch mal einen 200/800mm Newton bei Schömwetter oder ein SC 8" für Planeten. Ja ich weiß, aber die GTI ist auch Leben am Limit.

zur Sony und Tracker hab ich dir ja im Prinzip was geschickt, das bedeutet aber auch einnorden und Objekt selbst finden... gut bei dem Bildfeld machbar.

Gruß Frank
 
er? politisch korrekt wäre die Frage er, sie, es ? wobei bei es dann noch zwischen organisch und anorganisch zu trennen wäre

Gruß Frank
 
Hallo Richard,

Soweit ich das gesehen habe, ist das meiste von dir angesprochene mit Stellarmate (egal ob mit PC/Laptop oder Raspberry Pi) nicht nötig.
ich habe sowohl Stellarmate für den Pi als auch Stellarmate X für AMD/Intel Prozessoren.
Hier auf einem i5 Notebook von USB-SSD.
20231022_181618.jpg


20231022_181639.jpg


Das basiert auf Ubuntu und dort läuft KStars/INDI drauf. Und ein paar andere Softwaren. PHD2 z.B..

Hier die App auf Tablet Android
20231022_175018.jpg

Was hier beim Tappen auf Start passiert, es wird die Verbindung zu Stellarmate aufgebaut und die Verbindung zu den angeschlossenen Geräten am Pi oder Notebook. Also im einfachsten Falle Kamera und Montierung. Wie jetzt bei mir Asi224MC und iOptron AZ Pro.

KStars ist eine Planetariumssoftware die Kameras und Montierungen, Filterräder und EAFs ansteuern kann.

Teleskop/Objektiv waagerecht, mit Kompass nach Norden ausrichten und "Start" klicken. Der Rest wird vollautom. gemacht.
von vollautomatisch ist mir da noch nichts untergekommen.
Ja, KStars kann auch Plate-Solven.

Meiner Meinung nach muss nach wie vor ein Star-Alignment durchgeführt werden. Die Montierung muss wissen wo sie steht.
Alt/AZ müssen nicht eingenordet werden.
Ob über KStars jetzt das Einnorden möglich ist, bin ich überfragt. Wissen andere vielleicht mehr.

Was ich immer schon mal ausprobieren wollte, was tatsächlich passiert wenn ich das Star-Alignment umgehe und das Teleskop mittels Handcontroller oder der Steuersotware von iOptron (iOptron Commander) auf irgendeinen Punkt am Himmel steuere, Plate-Solve und im besten Fall ein Ergebnis bekomme. Dann aber ein neues Objekt über Planetariumssoftware oder dem Katalog des Handcontrollers auswähle und das dann anfahren lasse.
:unsure:
 
Meiner Meinung nach muss nach wie vor ein Star-Alignment durchgeführt werden. Die Montierung muss wissen wo sie steht.
Alt/AZ müssen nicht eingenordet werden.
Ob über KStars jetzt das Einnorden möglich ist, bin ich überfragt. Wissen andere vielleicht mehr.

Was ich immer schon mal ausprobieren wollte, was tatsächlich passiert wenn ich das Star-Alignment umgehe und das Teleskop mittels Handcontroller oder der Steuersotware von iOptron (iOptron Commander) auf irgendeinen Punkt am Himmel steuere, Plate-Solve und im besten Fall ein Ergebnis bekomme. Dann aber ein neues Objekt über Planetariumssoftware oder dem Katalog des Handcontrollers auswähle und das dann anfahren lasse.
:unsure:
du startest von der Homeposition, wo dasim EQ Modus ist ergibt sich aus Ort und Uhrzeit, es muss ja nur ALT Azimut passend zu Zeit und Ort in RA und DEC umrechnen

Gruß Frank
 
Ich habe Stellarmate ja selbst noch nie benutzt, aber z.B. dieses Video angesehen:
Zuerst muss natürlich so einiges konfiguriert werden.
Bei Minute 45 zeigt er das Ganze dann im Einsatz.

Mehr als mit dem Handy-Kompass grob nach Norden ausrichten muss er nicht machen.

Klingt ja auch logisch, dass das so funktionieren kann.
Die Software hat Datum, Uhrzeit und Position und durch die vorherige manuelle Ausrichtung nach Norden, kennt diese auch die "Startposition".
Mehr braucht es doch nicht.

Er wählt das gewünschte Objekt in der App aus, die Software steuert die Montierung dort hin und mit Hilfe von Bildern wird noch autom. die Feinausrichtung gemacht.
 
Hallo Richard

muss dann wohl schon ein älteres Video sein, für das was gezeigte Ausrüstung kostet bekommst du locker 2 Zwo Seestar S50, da sind sogar schon Filter mit bei

Gruß Frank
 
N'abend noch mal,

ich muss mich korrigieren. Mea culpa ;).

Habe mal Rücksprache mit ein paar Kollegen gehalten.
Durch das Plate-Solven kann man sich das Star-Alignment (1,2 oder 3 Sterne) sparen.
Bei EQ Montierungen muss aber nach wie vor eingenordet werden.

In wie weit das Stellarmate jetzt vollautomatisiert hat, keine Ahnung.
 
Habe mal Rücksprache mit ein paar Kollegen gehalten.
Durch das Plate-Solven kann man sich das Star-Alignment (1,2 oder 3 Sterne) sparen.
Bei EQ Montierungen muss aber nach wie vor eingenordet werden.
Bei allen Softwarelösungen wie NINA, EKOS (Linux, Astroberry, Stellarmate), Sharpcap gibt es das sogenannte Polar Alignment, welches ebenfalls 3 Positionen anfährt. Ziel ist dabei aber eine besonders genaue Einnordung. Auch bei Skywatchers Synscan ist die Positionierung (für genaueres GoTo) beim Star Alignment nur ein Aspekt. Wenn man mit Synscan Star Alignment macht, kann/soll man hinterher auch an den Az/El Stellschrauben drehen, was dann das Polar Alignment verbessert. Übrigens ist das GoTo meist trotzdem extrem ungenau, selbst wenn man das Star Alignment gemacht hat. Das liegt an den unpräzisen Getrieben. Die jeweilige GoTo-Genauigkeit wird in den Spezifikationen manchmal auch angegeben, aber nicht immer. Gerade deswegen haben alles Astro-Steuersoftwares ja ein "Slew to Target" eingebaut, wo man jeweils mit Plate Solving sicher stellt, dass man auch wirklich auf die richtige Quelle schaut.
 
Hallo

Ja beim Goto werden oft beim Beschleunigen Schritte verloren.
Langsameres Goto würde helfen , einfacher aber mit Platesolve.
Müssten Präzisionsencoder an den Achsen sein, das w0rde sogar das guiden ersparen, oder wenigstens an den Motoren um Schrittverluste zu erkennen. Da müsste man wohl 400- 2000€ extra investieren, das bezahlt niemand für so kleine Monti, also ein Hoch auf die Solving Software.

Gruß Frank
 
Hallo Richard,

Puuhh: NINA, Stellarmate, GoTo, EKOS, Plate-Solven, Astroberry, Star-Alignment, Seestar, Sharpcap etc. etc.

Da würde ich mich eher an Wolfgangs Ratschlag richten
... ein Tracker, aber dann mit der Brennweite vorsichtig sein. Geh mal am Anfang nicht über 135mm. Vielleicht schaffst Du auch 200mm zufriedenstellend, aber irgendwo da wird Schluss sein...
und einen einfachen (gebrauchten) Tracker erwerben, der notfalls ohne zu grosse Verluste weitergegeben werden kann, aber genau eingenordet sein will...

Sofern Du es bunt magst, siehst Du hier eine Übersicht ohne Bildfelddrehung und lästigen Computer:

LINK

Hier sei rot markiert auf Details hingewiesen, die mit einem Tracker zum Einstieg auch bei höherer Brennweite als 16 mm belichtet werden können....

Richard.jpg


Dafür benötigst Du keinen Rechner, lediglich einen Tracker oder eine Kleinmontierung mit Polsucher, Kamera und Objektiven, idealerweise Festbrennweiten, über die Du vielleicht bereits verfügst, aufgeladene Akkus und entsprechende EBV-Software...

Guiding, Goto, NINA, Stellarmate, EKOS, Plate-Solven, Astroberry, Star-Alignment, Seestar, Sharpcap etc. etc.? Nur wenn Bedarf besteht...

Brennweiten jenseits 1000 mm solltest Du später angehen...

Viele Grüsse

Markus

@all: Das ist nur meine persönliche Meinung, schliesslich fotografiere ich gerne Computer-, App- und Kabelunabhängig. Zumal erfahrungsgemäss manche Wolkendecke den Sternenhimmel lachend flutet, während man sich um letzte nachts auftretende Hardwareprobleme zu kümmern hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was würdet ihr denn von der Sky Watcher Star Adventurer GTi EQ-Montierung halten?
Macht auf mich einen guten Eindruck und sieht nach einem vernünftigen Einstieg aus.

Ist zwar nicht komplett vollautomatisch, aber das stört mich nicht.
Von der Tragfähigkeit von 5 kg sollte sie auch gut reichen für mein Setup.
 
Hi,

klar das ist eine gute Einstiegs-Montierung und du hast gegenüber einem einfachen Tracker gleich GoTo.

Günstiger und kleiner, leichter, einfacher wäre noch die Skywatcher AZ-GTi. Aber die ist erstmal Azimutal, kann aber mittels Polhöhenwiege auch Equatorial betrieben werden.

Gruß
Peter
 
Die AZ-GTi hatte ich ja eingangs erwähnt, wovon mir aber abgeraten wurde.
Anbau einer Polhöhenwiege wäre natürlich möglich macht das ganze dann aber halt auch instabiler, teurer, und wird vermutlich zu Problemen mit der Software führen.
 
Die AZ-GTi hatte ich ja eingangs erwähnt, wovon mir aber abgeraten wurde.
da sprachst Du von der AZ-GTiX, AZ-GTi ist das Vorgänger Modell.
AZ-GTi trägt 5 Kg laut Händler.
AZ-GTiX trägt einseitig 6 Kg, kann aber beidseitig bis zu 10 Kg.

Ich glaub nicht das, weder die eine noch die andere Variante, schlecht geredet wurde.

Auf Grund der Tragkraft sind beide halt was für kleinere Teleskope.

Die AZ-GTi kann mit einer Polwiege versehen werden, ob die auch bei der X-Variante funktioniert weiß ich nicht.
Was angemerkt wurde, wenn die GTi 's im Alt/AZ Modus betrieben werden bekommst Du bei der Langzeitbelichtung Gesichtsfelddrehung. Das gilt für alle Alt/AZ-Montierungen. Kann halt aufgefangen werden durch die Verwendung einer Polwiege oder Derotator. Wie praktikabel und kostspielig, keine Ahnung.
Um der Gesichtsfelddrehung entgegen zu wirken werden EQ-Montierungen verwendet. Da tritt auf Grund des Prinzips keine Drehung auf.
Da bitte drüber informieren wie eine EQ- oder parallaktische- oder Deutsche-Montierung funktioniert (alle Namen meinen das Gleiche).

wird vermutlich zu Problemen mit der Software führen.
Wird wohl nicht so sein. Da die SynScan-App sowohl Alt/AZ wie EQ unterstützt.
 
Da bitte drüber informieren wie eine EQ- oder parallaktische- oder Deutsche-Montierung funktioniert
Das ist mir mittlerweile bewusst.

da sprachst Du von der AZ-GTiX, AZ-GTi ist das Vorgänger Modell.
Ja, macht aber von der Funktionsweise keinen Unterschied.

Ich glaub nicht das, weder die eine noch die andere Variante, schlecht geredet wurde.
Im Prinzip schon. Zumindest für meinen Einsatzzweck wurde ganz richtig gesagt, dass eine AZ Montierung ungeeignet ist.
Eh aus dem von dir angesprochenen Grund, der Bildfelddrehung.

Wird wohl nicht so sein. Da die SynScan-App sowohl Alt/AZ wie EQ unterstützt.
Ja, aber ob die SynScan-App oder auch Stellarmate mit einem Umbau einer AZ auf EQ mit Hilfe einer Polhöhenwiege dann auch klar kommt. Die Ansteuerung muss ja dann ganz anders erfolgen, da ja dann beide Drehachsen "schief" stehen, eben wie bei einer EQ-Montierung.
Dafür müsste die Software also einen Optionsschalter haben "EQ Betrieb mit Polhöhenwiege".

Die Star Adventurer GTi EQ-Montierung scheint also genau das richtige für mich zu sein.
Go-To Funktionalität + Erdrotations/Bildfeld-Nachführung (bzw. -Drehung)
 
Die Ansteuerung muss ja dann ganz anders erfolgen, da ja dann beide Drehachsen "schief" stehen, eben wie bei einer EQ-Montierung.
Dafür müsste die Software also einen Optionsschalter haben "EQ Betrieb mit Polhöhenwiege".
hier wird beschrieben wie das funktioniert
Polhöhenwiege für Sky-Watcher AZ-GTi AZ GoTo-Montierung - Informationen
und weiter führend hier
Polhöhenwiege für Sky-Watcher AZ-GTi AZ GoTo-Montierung - Erste Erfahrungen
die beiden Seiten sind miteinander verlinkt.
Soweit ich weiß ist der Ersteller dieser Seite hier im Forum aktiv (Waloszek).

Hatte aber auch erwähnt, dass ich keine Ahnung habe wie praktikabel das letztendlich ist.
Anscheinend aber machbar.
 
Ah! Danke schön. Da sind ja so einige Infos dazu nachzulesen.

Aber hätte es überhaupt einen Vorteil, eine AZ-GTi(X) Montierung zu kaufen + Polhöhenwiege anstatt gleich die Star Adventurer GTi EQ-Montierung?
 
Aber hätte es überhaupt einen Vorteil, eine AZ-GTi(X) Montierung zu kaufen + Polhöhenwiege anstatt gleich die Star Adventurer GTi EQ-Montierung?
wahrscheinlich nicht, ausser Preis und Kompaktheit.
Die verbaute Elektronik, Motoren und Getriebe werden sowieso ähnlich sein.

Aber wenn du dir sicher bist, dass du gleich eine etwas teurere und schwerere EQ-Montierung einsetzen willst, dann macht die AZ-GTi(X) nicht so viel Sinn.

Gruß
Peter
 
Wie gesagt, keine Ahnung wie praktikabel das ist, mit Polwiege zu arbeiten, Stabilität, Kosten etc., auch wenn das mit der Ansteuerung wohl g'scheit funktioniert.

Und da ja Dein Ziel Langzeitbelichtung ist, habe ich so richtig verstanden?, würde ich, wie Peter auch, zu einer reinen EQ Montierung greifen.
Ein Vorteil wäre für mich, das man sie in beiden Modi betreiben kann. Das muss man aber selbst für sich beurteilen.

Ich habe beides. EQ wie Alt/AZ.
Bevorzuge aber mittlerweile nur noch Alt/AZ. Hat zum Hintergrund das meine Montierung leicht ist (Montierungskopf 4,5 Kg), dabei gut 12 Kg trägt und ich halt EAA betreibe und da keine EQ benötige. Da gehen alle meine Teleskope drauf, außer meiner Rakete ;) 127/1200 Refraktor.

Wenn ich mich recht erinnere, hört man von der Star Adventure gute Beurteilungen.
Kann halt auch "nur" mit kleineren Teleskopen betrieben werden.
 
Schön langsam lichtet sich das Bild für mich. :)

Bei AZ scheint man in der Tat "mehr Montierung" für sein Geld zu bekommen, was aber auch nur sinnvoll zu sein scheint, wenn man es wie du für EAA einsetzt.
Wie du selbst gesagt hast, für mich, wenn ich es für Langzeitbelichtung einsetzen möchte, ist EQ die bessere Wahl.

AZ-GTi(X) + Polhöhenwiege wäre sogar noch etwas günstiger als die Star Adventurer GTi EQ-Montierung, aber scheint halt auch seine Fallstricke zu haben, wie man auf der Homepage von Waloszek nachlesen kann. Einfach so, out-of-the-box scheint das nicht zu funktionieren.
Und zusätzliche Komponenten zu verbauen ist selten vorteilhaft.
 
Wie du selbst gesagt hast, für mich, wenn ich es für Langzeitbelichtung einsetzen möchte, ist EQ die bessere Wahl.
ist Pflicht.
In der klassischen Astrofotografie kommst Du an EQ nicht vorbei.

Ich weiß jetzt nicht wie es bei Lucky Imaging im Deep Sky Bereich ist.
Da ist mal in einem der laufenden EAA-Threads drüber diskutiert worden.

Einfach so, out-of-the-box scheint das nicht zu funktionieren.
als Hobby-Astronom musst dem frickeln, basteln, testen, ausprobieren, ... ... ... schon gut zugeneigt sein ;). Speziell wenn es dann an den Computer geht.
 
Hallo Richard,

wie es Mathias gut formuliert

als Hobby-Astronom musst dem frickeln, basteln, testen, ausprobieren, ... ... ... schon gut zugeneigt sein ;).

testen , ausprobieren, improvisieren etc. etc., auch im Dunklen...

Und Du solltest Dir der Wetterlage (erfahrungsgemäss) sehr sicher sein, solltest Du abseits eines nahegelegenen Aufstellungsplatzes agieren...

Speziell wenn es dann an den Computer geht.

Dabei handelt es sich um das abschliessende Kapitel, dass "Berater" wie ich bis heute nicht konsequent umsetzen können _affeaugen:

Viele Grüsse, viel Erfolg!

Markus
 
Ich bin Entwickler, Programmierer, Modellbauer, ... damit habe ich also kein Problem. :)
Ich kann dir auch deine motorisierte Montierung mit deiner Smartwatch, Knöpfen auf der Mikrowelle oder deinem Multifunktions-Lenkrad im Auto steuerbar machen.
Aber man muss sich das Leben ja nicht schwerer machen, als es schon ist. Und auch überlegen, was sinnvoll ist, und was nicht, was man besser selbst macht, oder Vorhandenes und ggf. erprobtes nutzt.
 
Und Du solltest Dir der Wetterlage (erfahrungsgemäss) sehr sicher sein, solltest Du abseits eines nahegelegenen Aufstellungsplatzes agieren...
ganz breit grins :D.
Über das Wetter und dessen Vorhersage/-sehen, Kristallkugel, App's, ... ... gibt es reichlich Threads hier.
Ich schau einfach aus dem Fenster ;).
OK, ich beobachte vom Balkon. Wenn man 10 oder 20 Km fahren muss, reicht das leider nicht.

da sollten die Stolpersteine mit Treibern, zickigen Programmen und Ähnlichem ja kein Problem sein.

Dabei handelt es sich um das abschliessende Kapitel, dass "Berater" wie ich bis heute nicht konsequent umsetzen können _affeaugen:
da halte ich mich bei der klassischen Astrofotografie raus. Keine Ahnung was da notwendig ist.
 
Hallo Richard,

Aber man muss sich das Leben ja nicht schwerer machen, als es schon ist. Und auch überlegen, was sinnvoll ist, und was nicht, was man besser selbst macht, oder Vorhandenes und ggf. erprobtes nutzt.

Entsprechend der Hinweis, das Equipment eher dann aufzubauen, wenn definitiv nicht mit Bewölkung, Nebel oder Regen zu rechnen ist, der vom Wetterdienst einfach nicht vorhersehbar war, eben um sich das Leben nicht zu schwer zu machen... Und um sich zu überlegen, ob es sinnvoll ist...

Alle weiteren Belange wirst Du sicher in den Griff bekommen, ich wünsche Dir besten Erfolg!

Markus



@ Mathias: Mit einer HEQ5 und 130er-PDS fluchte ich schon mehrfach, weil die auftretenden Wolken oder gar starke Regenschauer "nicht vorhersehbar" waren... Das ist mittlerweile sechs, sieben Jahre her, man gewöhnt sich an solche Umstände... Und die Wetter-Threads sind ja forenbekannt :)
 
Hallo Richard,

Deinen ersten Erfahrungen bezüglich Langzeitbelichtungen möchte ich mit dem Abrücken vom eigentlichen Anliegen nicht mehr im Wege stehen, ich merke selber: Offtopic...

Die Star Adventurer GTi EQ macht einen guten Eindruck mit vielen Features und sie ist noch immer selten zu einem sehr günstigen Gebrauchtpreis zu erwerben. Für einen Einstieg in die entsprechende Astrofotografie dürfte sie sehr hilfreich sein, zumal Du hier im Forum mit Sicherheit noch viel mehr Mitglieder finden wirst, die Dir behilflich sein können...

Viele Grüsse, viel Erfolg!

Markus
 
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