Mit welchen Equipment am besten Planeten aufnehmen?

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FliiixZz

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Hallo erstmal an alle mein Problem ist das ich mit einer dslr kamera mit Okular die Planeten filme und wenn ich diese dann in pipp autostacker und registack bearbeite bekomme nie so gute Ergebnisse obwohl ich mit meinen Teleskop sehr nah an die Planeten ran komme sollte ich mir jetzt einen 3x oder 5x barlow kaufen und die dann dafür verwenden? Den wenn ich den bzw den mond fotografiere ohne okular sieht es dann viel besser aus als mit okular
Also mit okular oder mit 3x oder 5x barlow fotografieren ohne okular? Würde es meine Fotos verbessern?
Habe ein bresser teleskop 203/1000m
 
Die DSLR ist nicht wirklich optimal für Planeten, die Belichtungszeiten einer Astrocam sind da kürzer und ein Video liefert auch wesentlich mehr Aufnahmen pro Sekunde als eine DSLR.

Zweitens kommt es auch auf die Pixelgröße der Kamera zur Brennweite des Teleskops an.
Siehe dazu: astronomy.tools

lg
Niki
 
Hallo,

wie Niki/ @Demokrat schon schreibt, DSLR für Planeten ist nicht so prickelnd.
Da nimmt man besser was von ZWO oder anderen Herstellern solcher Astro-/Planetenkameras.
Diese Kamera wird direkt in den Okularauszug (OAZ) adaptiert, also nicht über das Okular.
Nutze den Link von Niki, um festzustellen (näherungsweise), mit welcher Kamera und Deinem Teleskop an das ran kommst was Du Dir vorstellst.
Meist brauchst dann eine Barlow (2x oder 3x) um einigermaßen große Planeten auf das Video zu bekommen. Barlow aber was g'scheits kaufen.
Du musst bedenken, durch die Barlow bringst Du noch mehr Glas in den Lichtweg und wenn da mit minderer Qualität gearbeitet wird gehts in die Hose.

Bei den Planetenvideos bist Du im ms-Bereich der Belichtung. Da machst Du Videos mit 3000 bis 6000 Frames.
Die Videos müssen noch gestackt und nach bearbeitet werden. Software nach Deine Gusto und mit der Du klar kommst.
Capture-Sofware wären da z.B. SharpCap oder FireCapture.
 
Darum geht es doch dem Fragesteller überhaupt nicht!! Er möchte wissen ob der Umstieg von Okular auf Barlow etwas bringt! Bitte vorher lesen und auch verstehen :eek:
 
Ist doch klar von Niki und mir beantwortet worden.
DSLR ist nichts für Planeten, ob nun mit oder ohne Barlow.
Und es ist darauf hingewiesen worden, dass man für Planeten anders an die Geschichte ran gehen sollte.

Dein "Nein" ist richtig, aber letztendlich nicht hilfreich.
Kein Hinweis darauf wie man es anders angehen sollte.
Keine Erklärung warum das keine "besseren Bilder" ergibt.
 
Die DSLR ist nicht wirklich optimal für Planeten, die Belichtungszeiten einer Astrocam sind da kürzer und ein Video liefert auch wesentlich mehr Aufnahmen pro Sekunde als eine DSLR.

Zweitens kommt es auch auf die Pixelgröße der Kamera zur Brennweite des Teleskops an.
Siehe dazu: astronomy. Tools

lg
Niki
... und bei einer so riesigen Menge Bilder wie sie für das Stacken eines "Planetenvideos" nötig wäre ist der zeitliche Aufwand mit der DSLR auch viel zu groß - schau Dir die kleinen Videokameras an die als "Guider" oder "Planetenkameras" angeboten werden, das ist der richtige Weg, wie @Demokrat schrieb. Die sind zudem klein und leicht und Du hast nicht den Kameraklotz am Okular. Das ist auch ein Handlingthema.

CS
Jörg
 
Ist doch klar von Niki und mir beantwortet worden.
DSLR ist nichts für Planeten, ob nun mit oder ohne Barlow.
Und es ist darauf hingewiesen worden, dass man für Planeten anders an die Geschichte ran gehen sollte.

Dein "Nein" ist richtig, aber letztendlich nicht hilfreich.
Kein Hinweis darauf wie man es anders angehen sollte.
Keine Erklärung warum das keine "besseren Bilder" ergibt.
Kannst du mir eine gute Planeten kamera empfehlen? Im Preisbereich 200-300€ und komme ich dann mit dieser Astrokamera nah genug an die Planeten ran um Details aufzunehmen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

sehr geeignet zum Einstieg ist mM die günstige SV305 von SVBony:
schon ne Frechheit das die 90,- mehr für USB 3 haben wollen.
3 ist schon seit Jahren standard.

@FliiixZz,
nutze das von @Demokrat /Niki verlinkte Online-Tool.
Dort kannst Du die Daten Deines Teleskop eingeben und dann mit vielen verschiedenen Kameras kombinieren.
Ich selbst besitze eine ZWO Asi224 MC und bin ganz zufrieden. Um g'scheitz Planeten-Videos zu erstellen, benötige ich ein Barlow (2x), ohne bleiben die Planeten kleine Murmeln.
Auch die von Peter vorgeschlagene Kamera wird häufig genommen. Ich habe noch nichts negatives gelesen von der Kamera.
Letztendlich kommt es, wie Peter sagt, auf den Chip an.
Eine Kamera mit dem gleichen Chip von ZWO kostet um einiges mehr:
ZWO Asi 290 MM Mono
 
Hallo,

hier mal ein Screenshot aus Sharpcap von Saturn.
Mit 150/750 PDS Newton, Asi224MC ohne Barlow.
Habe nichts besonderes eingestellt, nur so das man Saturn sehen kann.
Mond_150-750_o_B_2022-10-06_19-32-34.png
 
Nabend,
na da bist da wo andere auch schon gestanden haben und mit acht Zoll und 1000mm Brennweite nicht mehr näher rankommen .
Dahilft nur mehr Zoll und Brennweite .

Eine Barlow wird das Endergebnis verschlechtern , in Helligkeit und schärfe . Eine gute 2x/2,5x würde ich eher empfehlen .

Bei mir geht nur Jupiter , Mars , Venus noch mit der DSLR , Saturns Helligkeit ist schon zu schwach um brauchbare Ergebnisse .

Siehe dir einfach mal bei den tollen Planetenbilder der anderen hier die Equitments an .
 
Hallo Flixxsz,
Hier mal ein Foto von Saturn mit einer EOS 500D von mir. Auch damit kann man schon ansprechende Fotos machen. Dein Teleskop mit Okularprojektion ist meinem sogar überlegen und du müsstest damit eher besser abbilden.

https://forum.astronomie.de/media/saturn-23-juli-2019.40392/full

Das ist nur ein single shoot. Da du aber filmst müsste dein Ergebnis noch besser ausfallen. Man kann bei EOS Kameras mit EOS movie record sozusagend in den crop Modus des sensors schalten und mit 30fps und mit neueren sogar mit 60fps filmen. Damit mußtest du gute Ergebnisse erzielen. Dabei ist das seeing aber enorm wichtig.
VG Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Ich denke FliiixZx hat mit seinem Teleskop ...
... mit 1 km Brennweite ;) gute Grundlagen für Planeten Auch wenn es vermutlich nur 1.000 mm sind. Nach meiner Einschätzung ist Ausschlag-gebend der Spiegeldurchmesser. Und das ist mit 8 Zoll durchaus ordentlich. Die vorgeschlagene Kamera mit 2,9 µm Pixel ist sicher ein guter Einstieg. Dann noch eine Barlow 2,5x oder 2,7x Barlow dann geht schon was. Ich nehme für meinen Skywatcher 200PDS ( 8" | 1.000 mm | f/5 ) die Koma-korrigierende Düring Barlow mit 2,7x ( nur Barlow Element ~ € 130 ) und eine ASI183MC mit 2,1 µm Pixel und konnte ohne viel Erfahrung mit Planeten und der nötigen Software ( PIPP, Autostakkert, Registax ) durchaus Jupiter ....

gallery_350703_17758_31081.jpg


festhalten. Beim folgenden Saturn hatte ich sogar nur die 1,5x Komakorrigerende 2" APM Barlow in Verwendung.

gallery_350703_20685_8378.jpg


Ich bin sicher für deutlich mehr Brennweite als 3 m reicht ein 8" Spiegel nicht, da darf es dann schon noch größer sein. Zieht aber halt sofort einen Rattenschwanz an weiteren Gerödel wie als erstes größere und schwere Montierung hinter sich her. Budgetbedarf dann nach oben offen wie die zweite S-Bahn Stammstrecke in München. Dass man dann auch noch gut € 700 für die laut Marketing-Aussage Weltbeste 3x bis 8x FFC Barlow von Baader locker machen können möchte, macht dann im Vergleich für einen angeblich endlich akzeptablen ADC in der viertausend ( in Worten 4.000 o_O ) € - Euro Klasse von Gutekunst das Kraut auch schon nicht mehr fett.

Aber ich habe schon drei Corona Impfungen hinter mir und bin daher nicht nur vor Covid geschützt sondern auch gegen das Spiegel-Fieber und das Brennweiten-Virus immun!

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
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