P_E_T_E_R
Aktives Mitglied
Re: Matsumoto
Die ganze hitzige Diskussion über die Vor- und Nachteile von Binoptik, Astromeccanica, Matsumoto und ähnlichen Doppelrefraktorsystemen führt ja von der eigentlichen Fragestellung ziemlich weit ab. Trotzdem kann ich mir nicht verkneifen, an dieser Stelle meine überaus positiven Erfahrungen mit dem binokularen Spiegelsystem von Tatsuro Matsumoto einzubringen, zumal ich den Eindruck habe, dass einige von den hier bisweilen vorgebrachten Argumenten nicht auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen, sondern schlichtweg auf falschen Vorstellungen beruhen.
(1) Die hier in Zweifel gezogene Qualität des Binokularsystems von Matsumoto ist in Wirklichkeit über jeden Zweifel erhaben. Sie ist mechanisch und optisch erstklassig und professionell ausgeführt.
(2) Was ist denn das Problem, zwei Refraktoren "absolut parallel" auszurichten?! Da sehe ich überhaupt keinen Unterschied in den Anforderungen der verschiedenen Systeme. Ein kleiner Dreh an der Spiegeljustierschraube und die beiden Bilder schnappen zusammen! Bis zu meiner maximalen Vergrößerung von 160x habe ich noch nie Probleme mit dem Alignment gehabt.
(3) Natürlich musst Du die Dinger direkt bei Tatsuro in Japan bestellen. Hat wunderbar geklappt. Etwa zwei Wochen lang hatten wir einen äußerst anregenden email Austausch,
und nach weiteren zwei Wochen kamen die Dinger hier gut an. Ich weiß nun wirklich nicht, was für ein großes "Wagnis" das sein soll. Der Mann ist absolut zuverlässig, und wenn ihr noch irgendwelche Zweifel habt, dann seht euch weltweit die mittlerweile große Zahl von Matsumoto Systemen an. Hierzulande allerdings überwiegen wohl noch die Bedenkenträger...
(4) Ja, und dann kommt immer wieder dieses Argument mit dem Einstellen des Augenabstands. Beim Matsumoto kann der wie beim Fokussieren einer Kameralinse über Pentax-Helicoils eingestellt werden, was dann ein Nachfokussieren erfordert. Es gibt aber auch ganz andere Methoden, den Augenabstand zu verändern. Sicherlich bedarf es einiger Übung, sich damit zurechtzufinden, aber das trifft ja wohl auf jedes System zu. Jedenfalls reichen dann einige Sekunden. Beim Okularwechsel, ich benutze auch 2", muss man sowieso nachfokussieren, also was soll das Argument?
(5) Das Matsumoto System liefert wie bei einem üblichen Fernglas ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild. Für die meisten astronomischen Anwendungen mag das egal sein, immerhin beim Mond ist es ein willkommener Bonus, zumal wenn man zwischen einem normalem Fernglas und einem Doppelrefraktor hin- und herwechselt.
Die ganze hitzige Diskussion über die Vor- und Nachteile von Binoptik, Astromeccanica, Matsumoto und ähnlichen Doppelrefraktorsystemen führt ja von der eigentlichen Fragestellung ziemlich weit ab. Trotzdem kann ich mir nicht verkneifen, an dieser Stelle meine überaus positiven Erfahrungen mit dem binokularen Spiegelsystem von Tatsuro Matsumoto einzubringen, zumal ich den Eindruck habe, dass einige von den hier bisweilen vorgebrachten Argumenten nicht auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen, sondern schlichtweg auf falschen Vorstellungen beruhen.
der Tipp ist uns nicht neu. Aber hast Du mal gesehen welche Komplettlösung der gute Matsumoto ausschließlich anbietet? Nur Ferngläser mit FH-Linsen! Da fragt man sich schon, warum er seinen eigenen Konstruktionen nur Fraunhofer zutraut? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Und möchtest Du die Teile im fernen Japan bestellen und hier selbst im Eigenbau 100%ig richtig an zwei absolut parallel ausgerichtete Refraktoren anbauen??? Also ich möchte mich nicht auf so ein Wagnis einlassen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Und noch ein Punkt. Hast Du mal mit den Matsumotos versucht den Augenabstand nachts zu verstellen? Das ganze System verlangt doch etwas mehr als nur einen simplen Dreh. Die Nacht ist vorbei, bis man die richtige Einstellung gefunden hat. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> Sieh Dir mal die Gebrauchsanweisung dazu an, die spricht Bände!
(1) Die hier in Zweifel gezogene Qualität des Binokularsystems von Matsumoto ist in Wirklichkeit über jeden Zweifel erhaben. Sie ist mechanisch und optisch erstklassig und professionell ausgeführt.
(2) Was ist denn das Problem, zwei Refraktoren "absolut parallel" auszurichten?! Da sehe ich überhaupt keinen Unterschied in den Anforderungen der verschiedenen Systeme. Ein kleiner Dreh an der Spiegeljustierschraube und die beiden Bilder schnappen zusammen! Bis zu meiner maximalen Vergrößerung von 160x habe ich noch nie Probleme mit dem Alignment gehabt.
(3) Natürlich musst Du die Dinger direkt bei Tatsuro in Japan bestellen. Hat wunderbar geklappt. Etwa zwei Wochen lang hatten wir einen äußerst anregenden email Austausch,
und nach weiteren zwei Wochen kamen die Dinger hier gut an. Ich weiß nun wirklich nicht, was für ein großes "Wagnis" das sein soll. Der Mann ist absolut zuverlässig, und wenn ihr noch irgendwelche Zweifel habt, dann seht euch weltweit die mittlerweile große Zahl von Matsumoto Systemen an. Hierzulande allerdings überwiegen wohl noch die Bedenkenträger...
(4) Ja, und dann kommt immer wieder dieses Argument mit dem Einstellen des Augenabstands. Beim Matsumoto kann der wie beim Fokussieren einer Kameralinse über Pentax-Helicoils eingestellt werden, was dann ein Nachfokussieren erfordert. Es gibt aber auch ganz andere Methoden, den Augenabstand zu verändern. Sicherlich bedarf es einiger Übung, sich damit zurechtzufinden, aber das trifft ja wohl auf jedes System zu. Jedenfalls reichen dann einige Sekunden. Beim Okularwechsel, ich benutze auch 2", muss man sowieso nachfokussieren, also was soll das Argument?
(5) Das Matsumoto System liefert wie bei einem üblichen Fernglas ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild. Für die meisten astronomischen Anwendungen mag das egal sein, immerhin beim Mond ist es ein willkommener Bonus, zumal wenn man zwischen einem normalem Fernglas und einem Doppelrefraktor hin- und herwechselt.