Miyauchi 20x100 ???

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Re: macht es !

hallo frank,
du hast die richtige richtung vorgegeben.
die momentanen diskussionen führen hier doch nicht weiter.
@andreas: ich sehe es so wie frank!
mach es, deine beträge waren doch immer sehr solide ( gut, man muß auch mal meckern können , uffuffuff <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> )
wolf
 
Re: macht es !

> die momentanen diskussionen führen hier doch nicht weiter.

Hallo wolf,

das sehe ich genauso, es bringt nix. Dann wäre es doch toll, wenn so ein Vergleich mit den aktuellen Modellen gemacht wird! Ich bin da auch optimistisch. Martin Birkmaier und der Markus stehen sicher aus guten Gründen hinter ihren Produkten. Und so sollte es auch keine Probleme geben, beide Ferngläser an einen Ort zu bringen. Es sei denn, die Ferngläser vertragen sich nicht und verschwinden in einem Blitz aus Gammastrahlung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Gerd,

Also bitte keine Wortmeldungen mehr von Theoriestrategen, die gerademal ein kopiertes Miyauchi-Prospekt zuhause aufbewahren, und meinen hier Ihren Senf dazugeben zu müssen

OK, jetzt laß uns mal wirklich über Fakten reden und vergleichen - so von "Schnelltester" zum "Langtester". <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Das Binokular kam in sehr guter Spezialverpackung an (eingepackter Alukoffer) und war äußerlich in sehr gutem Zustand

Das stimmt so nicht, denn das Miyauchi wird nie in einem Alukoffer geliefert (sondern in einem Karton) es sei denn man bittet den Händler das zu tun. Wie hieß dieser Händler noch der den Alu-Koffer gleich so ohne Aufpreis dazu liefert???


Ein Überlandkabel in ca. 250m Entfernung wird am Tage mit einem "armdicken" blauvioletten Doppelbild abgebildet. Man sieht diesen Effekt auch an Hauskanten und hellen reflektierenden Objekten

Armdick ist natürlich gewaltig übertrieben. Geringe bis mittlere blauviolette Farbsäume sind in der praxisfremden Tagbeobachtung aber zu erkennen.

Die Restchromasie dieses Glases steigt bei Austausch der Okulare fast exponentiell an, sodaß bei 40-facher Vergrößerung dieser Effekt fast unerträglich hoch wird.
Alle Objekte am Tage haben bei 40-fach deutliche sichtbare Farbsäume

Eigenartig, Nachts am Sternenhimmel ist von diesen beschriebenen Fehlern nichts mehr zu erkennen.


Bleibt man während der Verstellung des Augenabstands am Okular, sieht man, wie sich die restchromatische Farbabweichung gleichzeitig verändert

Ich muß zugeben, am Tage habe ich solch' ausführliche Tests nicht so akribisch unternommen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Aber nochmal zu dem wichtigeren Punkt - wie war es Nachts? Wieviel Farbabweichung hast Du festgestellt? Nach meiner Erfahrung liegt sie bei Null! Zumal man ja den Abstand nur einmal einstellen muß.


So sieht man (zu meinem Entsetzen mit dem kleineren Fujinon) beim Cirrusnebel verschiedene Filamente mit UHC-Filter, die beim 100mm-Miyauchi (auch mit UHC) mit dem Hintergrund nicht mehr kontrastieren und deshalb unsichtbar bleiben

Unsichtbar??? Diese Aussage ist mir völlig unverständlich! Ich habe mit meinem 20x100 45° ohne Filter den Cirrusnebel selbst bei einem Sternenhimmel mit einer Grenzgröße ab 5 immer deutlich mit Umrissen erkannt.

Wie lange hattest noch Du das Glas zum Test?


daß aber angesichts des hohen Preises die genannten chromatischen Aberrationseffekte sowie der haarsträubende Fehler der Mechanik bei der Einstellung des Augenabstands (kippt entlang der optischen Achse) nicht hinnehmbar sind.

Merkwürdig, die "haarsträubenden" Fehler sind mir in drei Jahren nie aufgefallen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Ich habe das Miyauchi 20x100 deshalb nach einer eingehenden Testzeit zurückgegeben.
Der Händler hat sich während eines Telefonats sogar geweigert, auf o.g. Argumente einzugehen

Das klingt nach einem nicht autorisierten Händler der das Glas irgendwie beschafft hat und Angst hat dann darauf sitzen zu bleiben.

So, jetzt bin ich mal auf die Antworten gespannt.


Grüße, Amin
 
Miyauchi und Fujinon

Sehr geehrter Herr Birkmaier,

bitte nehmen Sie Stellung zu folgenden Punkten:
1.
Warum zeigt das Miyauchi 20x100 bei der Tagbeobachtung und am Mond und den Planeten bei einer derart niedrigen Vergrößerung schon eine so hohe chromatische Aberration, insbesondere im blauvioletten Farbbereich ?
Am Objéktiv kann es nicht liegen, es handelt sich hier um einen Typus nach Petzval (Semi-Apochromat). Dieses zeigt allein für sich genommen keine Aberrationsfehler bis ca. 60-fach und schon garnicht bei 20-fach, zumindest wird der visuell kaum nachweisbar sein.
Ich vermute es liegt am Strahlengang im Gehäuse, insbesondere bei Berücksichtigung der Entstehung von Chromasiefehlern durch Prismen oder optisch wirksame Elemente im Strahlengang.
Eventuell hilft es, den Strahlengang vom Objektiv zum Okular nachzusimulieren, um herauszufinden, wo die chromatische Abweichung erfolgt.
Dies wäre möglich, wenn man die optischen Elemente einzeln dem Binokular entnimmt und auf einer optischen Bank gruppiert (ohne den Tubus) und den Zuwachs des RC-Werts im Verlauf des Strahlengangs vergleicht mit einer Versuchsanordnung, wo lediglich das Objektiv eine entsprechende einfache geradlinige Abbildung entwirft, die meiner Einschätzung nach mit einem geringen RC-Wert korrelieren sollte.
2.
Besteht Ihrer Meinung nach ein Zusammenhang dieses oben beschriebenen Farbfehlers mit der Mechanik des 45-Grad Strahlenteilers kurz vor der Okularaufnahme ?
Kann dieser nicht schon durch seine potentielle Verkippung im Millimeterbereich schräg zur idealen optischen Achse des Geräts zum Anstieg der Restchromasie beitragen ?

3.
Warum führen Sie neben ganz vorzüglichen Produkten wie z.B. dem Fujinon 10X70FMT SX oder Ihrer Leica-Reihe auch eine Vielzahl von Produkten, die zwar in derselben Preisregion angesiedelt sind und rein äußerlich einem Luxusdesign entsprechen, aber opto-mechanisch unzulänglich sind, gerade für die anspruchsvolle Anwendung in der visuellen astronomischen Beobachtung ?
Sollten Sie da nicht im Interesse Ihrer Kunden die Spreu vom Weizen trennen ?
Oder das Miyauchi mit einem kritischen Textbeitrag versehen, der die Kunden zumindest von den Nachteilen dieser Konzeption in Kenntnis setzt ?

Ansonsten würden Sie sich des Vorwurfs aussetzen, mit Hilfe einiger Paradepferde auch eine Vielzahl lahmer Esel in den astronomischen Geräteverkehr gebracht zu haben, freilich ohne auf die geringere Preiswürdigkeit der letzteren ausreichend hingewiesen zu haben.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt !

Gruß
gerd
P.S.:
(Hand aufs Herz, von Sternfreund zu Sternfreund: Ist das Miyauchi wirklich die zweitausendachthundertneunundsiebzig Euro wert, die Sie dafür vereinnahmen, oder besteht dieser Wert nur in der Illusionsfähigkeit einzelner Lustkäufer?)
 
Gerd West bei AV Ortenau nicht bekannt. Wie das?

Hallo Herr West,

lt. diesem Posting seien Sie Mitglied beim AV Ortenau: Link

Nun habe ich mir erlaubt bei besagtem Verein nachzufragen, ob jemand einen
Hr. Gerd West oder Westermeier kennt.
Dies wurde verneint, jemand mit diesem Namen ist dort nicht bekannt.

Da ich zum wiederholten Male versuche Ihre Seriosität bzw. Aussagen hier
einordnen zu können:
Hr. West(ermeier) wie kommt es zu diesem o. g. Widerspruch?


Viele Grüsse
Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Miyauchi-Fake?

Liebe Miyauchifreunde und -gegner,

ich besitze seit über 5 Jahren ein Miyauchi 26/37x100 (Achro) und kann die Aussagen und die Seriösität von Herrn Birkmeier nur unterstreichen. Ich möchte mich nicht mit anonymen Moserern beschäftigen, sondern kurz meine eigenen Erfahrungen berichten. Ich habe noch durch kein APM-Glas geschaut, kann also nicht beurteilen, ob es eine echte Alternative darstellt.
Eines weiß ich aber aus vielen Sternennächten, dass mir das Miyauchi den maximalen Spass beim Beobachten brachte. Nur muss man die Voraussetzungen kennen und die hat ICS immer klar gelegt. Das Bino ist weder für Tag- noch Planetenbeobachtung, sondern für deep sky unter einem vernünftig dunklen Himmel ausgelegt. Und was es da zu bieten hat ist für mich die optimale Verbindung aus Einfachheit, Bequemlichkeit und Beobachtungsfreude und dies auch wegen der genialen ICS-Montierung, die praktisch eine Nachführung per Nasenrücken erlaubt. Das 26er Okular erlaubt wunderbare Spaziergänge in der Winter- und Sommermilchstraße, mit UHC-Filter macht beispielsweise der Cirrus-Nebel seinem Namen Ehre. Die Sterne sind pinpointmäßig. Ich hatte noch nie Probleme mit der Kollimation, obwohl es schon unzählige Transporte ohne Koffer überstehen musste. Mit dem 37er Okular konnte ich schon Doppelsterne bis 4,5" trennen und unter einem 6mag Himmel Galaxien bis zur 12. Größenklasse erhaschen. Natürlich zeigt es an hellen Objekten einen erheblichen Farbfehler, aber ich nehme es ja nicht her, um damit Wega zu beobachten. Die Scharfstellung funktioniert butterweich. Was mich im kalten Winternächte manchmal nervte, war das schnelle Anlaufen der 37er Okulare durch den relativ knappen Augenabstand.
Wer also mit minimalem Gewicht möglichst einfach und bequem binokulares Genussspechteln erleben möchte liegt mit dem Miyauchi goldrichtig. Ob es dann den Mehrpreis gegenüber dem APM-Glas wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Mittlerweile habe ich meine Binokollektion mit einem Synta 6" f/5 erweitert und damit neue Vergleichsmöglichkeiten erhalten. Das 18-Kilo-Gerät eröffnet natürlich licht- und vergrößerungsmäßig eine neue Dimension, aber das ist hier nicht mein Thema. Trotzdem scheinen mir bei gleicher Vergrößerung Farbkorrektur und Kontrast im Miyauchi etwas schlechter auszufallen. Ich kann nur darüber spekulieren, woran das liegt. Ist es das Objektiv selbst, sind es die Prismen (mein Synta Bino besitzt die EMS-Umlenkspiegel von Matsumoto) oder die Okulare? (ich verwende im 6"Bino Radianokulare)
Trotz dieser Aufrüstung benutze ich immer noch gerne mein Miyauchi. Die Entscheidung für oder gegen ein Gerät ist also nicht aufgrund einzelner optischer oder mechanischer Eigenschaften zu fällen, sondern nur aus einer Schnittmenge von eigenen Erwartungen, Erfahrungen und Geldbeuteldicke.

Deshalb gebe ich als langjähriger Forumsleser nicht sehr viel auf isolierte Einzelberichte und schon gar nicht auf anonyme, sondern kann jedem nur den unangenehmen Rat geben, sich der wiederholten Mühe des Durchschauens und Ausprobierens zu unterziehen.

Endlich mal wieder klare Binonächte wünscht

Klaus
 
Re: Miyauchi-Farbfehler und kein Ende

Sehr geehrter Zott,

Sie schreiben:

"Mit dem 37er Okular konnte ich schon Doppelsterne bis 4,5" trennen......"

Prima, das kann ich aber auch mit einem 60/700mm Refraktörchen von tasco (Preislage: EUR 69,00 inkl. Mwst./Versand auf eBay).Mithin also kein Argument für eine Anschaffung im Preisbereich von EUR 2.500.-.

Sie schreiben weiter:
"Natürlich zeigt es an hellen Objekten einen erheblichen Farbfehler...."
...............Trotzdem scheinen mir bei gleicher Vergrößerung Farbkorrektur und Kontrast im Miyauchi etwas schlechter auszufallen. Ich kann nur darüber spekulieren, woran das liegt. Ist es das Objektiv selbst, sind es die Prismen (mein Synta Bino besitzt die EMS-Umlenkspiegel von Matsumoto) oder die Okulare?"

Darüber hätte ich auch gern mehr gewußt.
Sie sind also schon der dritte, der sich nicht erklären kann, woher der überdimensionale Farbfehler des Miyauchi herrührt.
Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Gruß
gerd
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Wolf,

über Deine Kommentare kann ich mich auch nur wundern. Kaum hat jemand mal negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, kommen gleich wieder Besitzer oder solche die es mal waren, die sich nun gekränkt fühlen und den Kritiker niederreissen.

Du hast Doch in diesem Thread schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Dein Miyauchi ebenfalls bei Auslieferung schlecht kollimiert war und Du es daraufhin sogar auseinander genommen hast. Also was soll´s! Was soll an dem Erfahrungsbericht vom Gerd also nicht stimmen.

Hat Dir der Händler das eigentlich erlaubt dass Du an dem Glas eigenmächtig herumhantierst, wenn dies nicht einmal der Generalimporteur Herr Birkmeier macht?

Selbst wenn es Dir gelungen ist das Glas in einen ordentlichen Kollimationszustand zu bringen, sollen die anderen Kunden das nun etwa auch tun?

Hier noch ein Auszug von einem Posting von Dir vom letzten Jahr zu dem Thema:

Zitat:
hallo, ich hatte mal ein solches, und das war aus meiner sicht nicht gut kollimiert.
habe es dann ( in mühsamer kleinarbeit) selbst getan.
da war es o.k.
auf die aussage , es sei " besonders gut " kollimiert würde ich nichts geben, denn vermutlich gibt es von
person zu person unterschiedliche auffassungen, was " besonders gut " ist.
von den miyauchi, welche ich auf dem itv gesehen habe, hätte ich aus genau diesem grund keines
gekauft.
allerdings gestehe ich, daß ich in punkto kollimation auch keinerlei kompromosse eingehen würde.
deshalb solltest du das teil nur behalten, wenn du selbst davon überzeugt bist und gut damit leben kannst.
allerdings ist dann das 20x100iB ein feines teil!!!


Nachzulesen hier

Gruß astroluchs
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

hallo astroluchs,
lies doch bitte alles nochmal genau durch.
es geht nicht darum, daß auch das miyauchi seine tücken hat ( und genau das habe ich tatsächlich wiederholt festgestellt ), sondern darum, daß dieses teil derartig verrissen wird.
und das miyauchi ist, wenn alles o.k.ist, ein gutes teil.

und was deine feststellung oder frage betrifft
"...Hat Dir der Händler das eigentlich erlaubt dass Du an dem Glas eigenmächtig herumhantierst, wenn dies nicht einmal der Generalimporteur Herr Birkmeier macht?"
dann solltest du wissen, daß ich meine gekauften teile auch immer sofort bezahle ( im gegensatz zu anderen, die sich ware kommen lassen, einige tage behalten und dann im rahmen des rückgaberechtes zerschrottet zurückgeben.
wenn ich was bezahlt habe, gehört es mir.
und wenn es mir gehört kann ich es kollimieren oder an die wand schmeißen. ob es dir nun paßt, oder nicht.
wolf
 
Re: Miyauchi-Farbfehler und kein Ende

Lieber Gerd Anonymus,

Sie scheinen die Gabe zu besitzen, aus einem für Miyauchi wertschätzend gemeinten Beitrag das herauszulesen was scheinbar ihre negative Intention unterstreicht. Mir liegt jedes Schwarz-Weiß-Denken fern und es geht mir auch nicht darum mein Bino-Schätzchen in den Nachthimmel zu loben.

Jeder der einen f/5 Achromaten kauft, weiß oder sollte wissen, dass dieser naturgemäß einen erheblichen Farbfehler besitzt, das kann auch beim APM-Glas nicht anders sein. Da es sich aber bei beiden um ein FernGLAS handelt und nicht um ein FernROHR ist dies im vorgesehenen Vergrößerungsbereich letztendlich belanglos. Auch der festgestellte kleine Unterschied zum Synta-Bino hat mir mit dem Miyauchi noch nie die Freude am deep sky Spechteln gemindert.
Der Hinweis auf die Doppelsterntrennung sollte nur die relative Leistungsfähigkeit dieses Binos unterstreichen. Kein ernstzunehmender Sternfreund wird sich ein Großbino zum Doppelsterntrennen zulegen.
Ich habe in meinem letzten posting schon erwähnt, dass man ein Gerät nur nach seiner Gesamtleistung in Bezug auf das was man selbst will beurteilen sollte.
Selbst wenn das APM-Glas einen geringeren Farbfehler hätte wäre das für mich in der Praxis nicht von entscheidender Bedeutung, da zum Beispiel beim Miyauchi alleine die genial einfache ICS-Montierung ein dickes Plus beim bequemen Beobachten bietet.
Kritische Betrachtung ja, aber ihre Motivation nach Aufklärung erscheint mir dubios, da es nichts am hohen Praxiswert des Miyauchis ändert.
Ich habe es schon vorhin angedeutet, spitzfindiges Diskutieren um Einzelheiten sind letzendlich belanglos.
Deshalb nochmals meine Empfehlung: Durchschauen, vergleichen, wieder durchschauen und entscheiden, ob es einem das Geld wert ist. Ich hab's so gemacht und seit 5 Jahren meine Ausgabe fürs Miyauchi nicht bereut.

Liebe Astrogrüße von
Klaus
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Wolf,

ich habe mir schon alles genau durchgelesen, bevor ich Dir eine Antwort gegeben habe, da kannst Du sicher sein! Dabei ist mir auch aufgefallen, dass Du zwar großen Wert auf Kollimation legst, es aber mit der Großschreibung nicht so genau nimmst. Haben Deine Lehrer in der Schule das auch so hingenommen?

Wieso soll einer ein Produkt nicht zerreissen, wenn er es so erlebt hat? Es steht jedem anderen doch frei, das Gegenteil zu behaupten, wenn er andere Erfahrungen gemacht hat. Das relativiert dann die Sache wieder.

Man könnte ebensogut sagen das APM ist, wenn es OK ist, ein gutes Teil. Was soll also die Aussage? Das könnte man auf jedes Instrument anwenden.

Es geht eben darum, warum anscheinend nicht alle Teile ok sind. Warum sollte ein Käufer, nicht gerade ein solches Teil mal erwischen und dann eben seine negativen Erfahrungen posten können? Das APM wurde doch auch schon zerrissen, kaum dass es auf dem Markt war.

Es wäre die Aufgabe des Generalimporteurs ein solches Teil zu untersuchen und aus dem Verkehr zu ziehen um den Ruf der Marke nicht zu schädigen. Das war glaube ich auch die Absicht des Generalimporteurs an den Käufer, sich doch mit ihm in Verbindung zu setzen um die Herkunft des Instuments nachzuprüfen.
Dieses Angebot sollte der unzufriedene Käufer Gerd jedoch auch annehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass er umgehend ein fabrikneues Teil, auch zum Testen erhält, um seine Erfahrungen zu revidieren oder zu bestätigen.

Wir sollten mal den Käufer zu Wort kommen lassen, ob er das Angebot, sich mit dem Generalimporteur in Verbindung zu setzen, wahrnimmt. Dann könnte Herr Birkmeier zu den gemachten Äußerungen Stellung nehmen, aber nicht, wenn er das Glas gar nicht in Händen hält und dessen Herkunft nicht weiß.

Gruß astroluchs
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Geschätzter "Herr Westermann"!

(Siezen wir uns halt, wenn's denn der Wahrheitsfindung dient...)

ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, nachzusehen, in welchen Threads Sie sich bis jetzt zu Wort gemeldet haben - sehr aufschlußreich.

Zunächst scheinen Sie sich in der Händlerszene vorzüglich auszukennen:

Ransburg hat früher Kühlschränke verkauft, Vehrenberg hat sein Studium geschmissen und Baader ist glaub ich Mechaniker.

Manche scheinen Sie davon ganz und gar nicht zu mögen - so erhält ein Branchenmitglied, das uns frohgemut einen Ortswechsel ankündigt, von Ihnen keine herzlichen Glückwünsche, sondern eher einen herzhaften Fußtritt:

...ich würde mal eher sagen: Firmenbegräbnis erster Klasse für einen, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht.
Andere lösen sich auf, melden Insolvenz an oder fliehen ins Ausland, nicht so das Hänschen, der immer ein Plätzchen findet, wo man nicht bis auf die Haut pitschnaß wird.
Allerdings würde ich mich nicht gerade bei dem unterstellen, der mich gerade ruiniert hat.......

Letzte Unklarheiten beseitigt dann ein Thread über einen bösen Astrohändler beim ATT, in den Sie als hilfreicher "Deus ex machina" einsteigen, um dem armen Geschädigten doch noch zu seinem Recht zu verhelfen:

Falls es sich um ein solches Steuergerät wie oben abgebildet handelt könnte mir der Geschädigte es gern für EUR 10,00 zusenden. Ich trage auch Versand und Verpackung. Bitte Kontakt aufnehmen unter gerd_westermeier@web.de.

Das Sahnehäubchen in diesem Fall ist natürlich, daß Sie sich dabei äußerst gerissen mit meinem alten Freund und Kleinechsenliebhaber H.-D. Fliegmann (und einem weiteren notorischen Anonymus, den wir hier aber mal außen vor lassen wollen, sonst wird's womöglich zu verwirrend) die Bälle zuspielen, was die "Steuerung" des Threads angeht...

Noch Fragen?

Na, jetzt aber zum Thema:

Nein, perfekt ist der Miyauchi nicht und auch ein bißchen teuer (wie ich's in meiner Bewertung des kleineren Modells geschrieben habe), aber er bereitet doch beträchtliche Spechtelfreude, wie man's in diesem Thread ja nachlesen kann (übrigens gibt's den 100er als echten APO, muß man halt noch ein paar Zechinen nachschieben). Es ist ja auch nix dagegen zu sagen, die kritischen Punkte aufzuzeigen und abzuwägen, aber man hätte halt doch gerne gewußt, aus welcher Ecke die Kritik stammt und was möglicherweise damit beabsichtigt wird...

Ja, und nun noch zum Thema Zeiss - da haben Sie allerdings recht: Meinen heißgeliebten und nie kritisierten 100/640 behalte ich allerdings, den wird man wohl erst "from my stiff and cold hands" reißen müssen. Das ist nämlich das Schöne dran, daß diese Dinger eine schier ewige Haltbarkeit aufweisen und gebraucht noch eher teurer weggehen als zu Lebzeiten der Zeiss'schen Astrosparte - gerade hat ein schöner, erstklassig gepflegter Binoansatz noch mit "Zeiss"-Schriftzug den Weg in meine Auszüge gefunden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Und selbst wenn's Zeiss nimmer gibt - die Edelhersteller sterben nicht aus: TEC zum Beispiel, Astrophysics, Takahashi (hoffentlich weckt dieser Name jetzt nicht zu schmerzliche Erinnerungen). Und auch M. L. scheint mit seinen hochpreisigen TMB-Apos nicht gerade Not zu leiden. Für den qualitätsbewußten Kunden also genügend Fässer ohne Boden, in die er seine Euronen versenken kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Mit den besten Grüßen, M. Leckel
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Astroluchs,

Wir sollten mal den Käufer zu Wort kommen lassen, ob er das Angebot, sich mit dem Generalimporteur in Verbindung zu setzen, wahrnimmt. Dann könnte Herr Birkmeier zu den gemachten Äußerungen Stellung nehmen, aber nicht, wenn er das Glas gar nicht in Händen hält und dessen Herkunft nicht weiß.

dazu wird es wahrscheinlich nie kommen, da ja gerdwest das Glas schon zum unbekannten Händler vorsorglich zurückgeschickt hat, bevor er hier einen Veriss gepostet hat.

Langsam beschleicht sich in mir ein Gefühl, daß an der ganzen Geschichte einiges nicht stimmt. Da er auf meine Vergleiche bisher ausgewichen ist muß ich annehmen, daß hier gerdwest nicht richtig getestet hat, denn wer mit dem besagten Miyauchi keinen Cirrusnebel erkennen kann und dies hier erwähnt, führt irgend anderes im Schilde oder hat ein total defektes Gerät. Das muß ich aber nicht mit dem Fernabgabegesetz parieren.

Ich vermute, daß gerdwest für jeden Händler und jedes Produkt ein unangenehmer Zeitgenosse werden kann.


Grüße, Amin
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Sehr geehrter Wolf,

können Sie bestätigen, dies selbst verfaßt und gepostet zu haben:

"hallo, ich hatte mal ein solches, und das war aus meiner sicht nicht gut kollimiert.
habe es dann ( in mühsamer kleinarbeit) selbst getan.
da war es o.k.
auf die aussage , es sei " besonders gut " kollimiert würde ich nichts geben, denn vermutlich gibt es von
person zu person unterschiedliche auffassungen, was " besonders gut " ist.
von den miyauchi, welche ich auf dem itv gesehen habe, hätte ich aus genau diesem grund keines
gekauft."

Ihre heutige Ansicht differiert aber beträchtlich zu Ihren Äußerungen aus dem Jahre 2003.
Darf man fragen, was diesen 180°-Meinungsumbruch bewirkt hat?

Immer um Aufklärung bemüht
gerd
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Lieber Amin,

Du hattest nachgefragt, warum ich Deine Testkritik nicht kommentiere:
nimm es mir bitte nicht übel, aber für Deine Zwecke ist das Miyauchi geradezu ideal geeignet.
Ich hatte darum nachgesucht, die Ursache der hohen chromatischen Aberration zu klären, die bei der Tagesbeobachtung nicht wegzudiskutieren ist, aber da Du offenbar nur bei Nacht beobachtest und flächenhafte Deep-Sky-Objekte auswählst, ist für Dich meine Fragestellung irrelevant.
Für Deinen beschränkten Einsatzzweck hätte es allerdings auch das TS Astro-Binokular 20X100 zu EUR 495,00 getan, der Kauf eines Miyauchi 20X100mm zum fünffachen Preis hingegen war in Deinem Fall der reine Luxus (und meiner Meinung nach völlig unnötig).
Das verhält sich ungefähr so wie mit dem Grafen Koks, der sich aus Imagegründen einen Bentley zulegte und damit 25 Jahre sehr glücklich war. Bei einem Werkstattaufenthalt der inzwischen in die Jahre gekommenen Luxuskarosse stellte sich heraus, daß das Fahrzeug schon seit der Auslieferung nur auf vier Zylindern lief, statt der vorhandenen acht.
"Macht fast garnichts", sagte daraufhin Graf Koks, "jeder weiß, daß solche Fahrzeuge nicht der Fortbewegung dienen sondern mich als Eigentümer repräsentieren sollen, und dafür hätten auch zwei Zylinder gereicht. Es ist nun mal so gewesen: die meisten Leute am Straßenrand haben eben immer nur auf die Kühlerfigur geguckt!"
Also, Amin, laß die Motorhaube Deines Miyauchis lieber zu, wenn Du keine Überraschungen erleben willst.
Gruß
gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Herr West,


Schön, dann bitte ich Sie den Umstand, daß Sie keiner beim AV Ortenau kennt
endlich aufzuklären (auch meine PNs wurden von Ihnen bis jetzt leider ignoriert):
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showthreaded.php?Cat=&Board=Fernglaeser&Number=198546&page=0&view=expanded&sb=5&o=&fpart=1

Da hier Unstimmigkeiten bestehen, bin ich im Zweifel aller Ihrer Aussagen
hier im Forum.

Keine Antwort von Ihnen wäre hier in diesem Fall auch eine Antwort.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Ich vermute, daß gerdwest für jeden Händler und jedes Produkt ein unangenehmer Zeitgenosse werden kann

Wie wahr, wie wahr... zu dieser Auffassung ist der Hersteller, dessen Produkte er einstmals vertrieb, wohl auch vor einigen Jahren gekommen.

Dreimal darf man übrigens raten, wer der jetzige Generalimporteur ist und welche Fabrikate dieser sonst noch in seinem Sortiment führt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Clear skies, Michael
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Gerd,

nimm es mir bitte nicht übel, aber für Deine Zwecke ist das Miyauchi geradezu ideal geeignet.
Ich hatte darum nachgesucht, die Ursache der hohen chromatischen Aberration zu klären, die bei der Tagesbeobachtung nicht wegzudiskutieren ist, aber da Du offenbar nur bei Nacht beobachtest und flächenhafte Deep-Sky-Objekte auswählst, ist für Dich meine Fragestellung irrelevant.

Bis hier kann ich das noch akzeptieren, aber was nun kommt ist nur reine Polemik.

Für Deinen beschränkten Einsatzzweck hätte es allerdings auch das TS Astro-Binokular 20X100 zu EUR 495,00 getan, der Kauf eines Miyauchi 20X100mm zum fünffachen Preis hingegen war in Deinem Fall der reine Luxus (und meiner Meinung nach völlig unnötig).

Beschränkter Einsatzzweck? Dieses Glas ist eigentlich nur für diesen Einsatzzweck gebaut worden. Wer betrachtet mit einem f5-Glas denn bei Tage? Wozu 100mm Öffnug bei Tageslicht? Das ist nicht nur Luxus sondern Blödsinn.
Übrigens läßt sich mit einem gradsichtigen Glas bei Nacht nur sehr beschränkt im Zenith beobachten. Jetzt muß ich mal umgekehrt fragen, wozu brauchst Du ein Glas 20x100 45° am Tage? Zum Flugzeuge beobachten?

Das verhält sich ungefähr so wie mit dem Grafen Koks, der sich aus Imagegründen einen Bentley zulegte und damit 25 Jahre sehr glücklich war. Bei einem Werkstattaufenthalt der inzwischen in die Jahre gekommenen Luxuskarosse stellte sich heraus, daß das Fahrzeug schon seit der Auslieferung nur auf vier Zylindern lief, statt der vorhandenen acht.
"Macht fast garnichts", sagte daraufhin Graf Koks, "jeder weiß, daß solche Fahrzeuge nicht der Fortbewegung dienen sondern mich als Eigentümer repräsentieren sollen, und dafür hätten auch zwei Zylinder gereicht. Es ist nun mal so gewesen: die meisten Leute am Straßenrand haben eben immer nur auf die Kühlerfigur geguckt!"

Eine hübsche Phantasie entwickelst Du da. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Wen soll ich denn Nachts auf dem Feld damit beeindrucken wollen - die Grillen im Gras? Aber seit ein paar Tagen kenne ich zumindest schon mal jemanden der damit tagsüber ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ... jetzt weiß ich auch warum.


Jetzt mal im Klartext. Für welchen Einsatzzweck interessierst Du Dich für ein 20x100 45°?


Grüße, Amin
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Wie wahr, wie wahr... zu dieser Auffassung ist der Hersteller, dessen Produkte er einstmals vertrieb, wohl auch vor einigen Jahren gekommen.

Dreimal darf man übrigens raten, wer der jetzige Generalimporteur ist und welche Fabrikate dieser sonst noch in seinem Sortiment führt


Hallo Michael,

klär mich mal auf. Jetzt bin ich aber neugierig geworden.


Grüße, Amin
 
Lies Michaels Beitrag vom 24.07. um 23:13

„… klär mich mal auf. Jetzt bin ich aber neugierig geworden.”

Hallo Amin,

so schwer hat es uns Michael Leckel mit dem Raten gar nicht gemacht. Lies den letzten Satz seines aufschlußreichen Beitrags vom 24.07. um 23:13 Uhr, und dann solltest Du die Antwort wissen. Oder sollte Michael damit eine falsche Fährte gelegt haben?

MfG Walter E. Schön


PS.: Ich denke, daß mit dieser Aufklärung durch Michael eigentlich ein guter Schlußpunkt für eine Diskussion voller Polemik gesetzt wäre. Wenn jemand so angriffslustig wie „gerdwest” polemisiert und weder den von ihm angegriffenen Händler nennt, auch um diesem eine Chance zur Verteidigung zu geben, noch die aufgrund der Aussagen von Martin Birkmaier berechtigt erscheinenden Zweifel zerstreut, sein getestetes Gerät sei gar nicht über den offiziellen Importeur bezogen worden (also möglicherweise ein Grauimport zweiter Wahl oder eines defekten Geräts?), dann hat er selbst dann, wenn der eine oder andere Kritikpunkt berechtigt sein sollte, seine Glaubwürdigkeit verspielt. Auf seine immer wieder gestellte Frage nach der Ursache des angeblich so katastrophalen Farbfehlers kann ihm doch niemand eine Antwort geben, solange das betreffende Gerät nicht identifiziert und geprüft werden kann. Und offensichtlich liegt „gerdwest” absolut nichts daran, diese notwendige Voraussetzung für eine Überprüfung herzustellen; im Gegenteil tut er (durch hartnäckiges Verschweigen der zur Aufklärung nötigen Informationen) alles, um eine Überprüfung zu unterbinden. Bei lauteren Motiven für seine „Anklageschrift” hätte er das nicht nötig. Also ist meine zu ziehende Schlußfolgerung ziemlich klar.
 
Re: Lies Michaels Beitrag vom 24.07. um 23:13

Hallo Walter,

leider bin ich in der Händlerszene nicht so drin - wer da mit wem ... usw.


Grüße, Amin
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Michael,

ich finde Deine Anspielungen bezüglich Gerd Westermeier etwas überzogen. Sicherlich er macht sich verdächtig, wenn er sich just zu der Stunde anmeldet, um ein Steuergerät für 10 Euro abnehmen zu wollen,
um dem Käufer T. Rainy helfen zu wollen, was er deinen Anspielungen zufolge, vorher selber als Händler unters Volk gebracht hat. Gleich darauf macht sich dann der Vixenuser auf den Weg, gleich noch eines draufzusetzen. Ist vixenuser = gerdwest?
Eigentlich müsste der T. Stelzmann den Vixenuser doch kennen, wenn dieser auch aus Düsseldorf stammt.

Aber Hand aufs Herz, wenn Gerd ein Fake ist, traust Du dann dem von Dir in Anspielung gebrachten Händler das Fachwissen mit sphärischer Aberation und so weiter zu? Dann regt sich der Gerd auch noch über unfreundliche Händler auf, denen man mit Fernabsatzgesetz parieren muß. Das wäre ja der Bock zum Gärtner gemacht! Haha.

Du meinst, weil er die Takahashi Vertretung abgeben musste, nutzt er jetzt die Gelegenheit dem neuen eines auszuwischen? Mag sein, aber was hat er davon? Er hat in seinem Programm ja nichts anderes als bunte Ware anzubieten und das APM Glas wird ja von jemandem anderen auf den MLarkt gebracht, auch wenn die Gläser aus der gleichen Reisschüssel kommen.

Insofern finde ich Deine Anspielungen überzogen, weil nicht konkret nachweisbar. Auch hat der andere von Dir erwähnte notorische Anonymus keine Bälle absichtlich dem Gerd zugespielt um den Thread in eine andere Richtung zu steuern. Da bist Du auch etwas übers Ziel hinausgeschossen.

Es kann gut sein, dass ich in diesem Thread aufs falsche Pferd gesetzt habe und Euer feines Gespür bzgl. Fake unterschätzt habe. Andererseits nehme ich das zur Kenntnis was ich lese. Das war beim Wolf und
seinem Urteil über das Miyauchi anno Juli 2003 so und so ist es auch bei Deinem Urteil über das Miyauchi 20/70 auf Deiner aktuellen Homepage.

Du gestattest dass ich aus Deiner Homepage zitiere, auch wenn es aus dem Zusammenhang gerissen wurde:

Das Bino ist sicherlich kein Halbapo (auch wenn es Miyauchi
als solchen deklarieren mag), denn am Mond und den helleren Planeten sind bei 20x, noch mehr bei 30x
deutliche Farbränder zu sehen. Ausgiebige Mondbetrachtung bei 30x ist also für jemanden der - wie ich -
sekundäres Spektrum nicht ausstehen kann, keine Freude (terrestrische Beobachtungen sind ohnehin
praktisch kaum möglich, da die Einzelokularfokussierung nicht kürzer als ca. 100m reicht).


nachzulesen hier unter astro bino miyauchi.

Also was entrüstet Ihr Euch über den Gerd, wenn Ihr zu dem selben Ergebnis kommt wie er? Da könnte man sich doch eher über ihn als Fake entrüsten, wenn er eines ist, aber nicht über sein Urteil.

Gruß astroluchs
 
Re: Eigene Miyauchi-Erfahrungen

Hallo Tom,

gut, dann ist Gerd und auch der Vixenuser ein Fake und deren Antworten ist nichts wert. Aber sind dann auch die Antworten und Erfahrungsberichte von Wolf und Michael nichts wert?
Sind die dann auch ein Fake?

Ich glaube nur was ich sehe, sagte der Blinde! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Gruß astroluchs
 
Re: Lies Michaels Beitrag vom 24.07. um 23:13

Oder sollte Michael damit eine falsche Fährte gelegt haben?

Hallo Walter,

das sei mir ferne - und wenn ich mir nicht ganz sicher war, dann spricht das beredte Schweigen unseres Freundes jetzt endgültig Bände. Vielleicht liegt's auch daran, daß das Verbreiten nachweislich gefakter Produkt- bzw. Servicemängel in wettbewerbsrechtlicher Hinsicht durchaus unangenehme Folgen haben kann.

Der jetzige Miyauchi-Fall "gerdwest" ist übrigens nach exakt dem gleichen Schema gestrickt wie der damals von "H.-D. Fliegmann" inszenierte Vixen-Fall; da sollte ein Objektiv eines 102M angeblich dezentriert und optisch mangelhaft gewesen sein. Nachfragen bei "vixenuser" über den Verkäufer und die Umstände des Erwerbs glichen dem bekannten Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln (wie hier auch wieder). Statt dessen wurde gebetsmühlenartig über angebliche Qualitäts- und Servicemängel der Marke und des Händlers hergezogen.

Weiter werde ich darauf nicht eingehen (ich möchte ja niemanden zu meinen Einsichten zwangsbekehren). Wer aber ab und an aufmerksam in's Forum schaut und obendrein noch ein gutes Gedächtnis hat für die Anzeigen und Leserbriefe, die in den vergangenen Jahren in SuW zu finden waren, mag zwei und zwei zusammenzählen.

Clear skies, Michael
 
Unterdrückung von Tatsachen ?

Sehr geehrter Herr Leckel,

warum haben Sie meinen Testbericht angezweifelt, wenn Sie in dem gewichtigen Punkt der chromatischen Aberration der Miyauchi-Geräte absolut derselben Meinung sind wie ich ?

Warum leugnen Sie Tatsachen, auf die Sie selbst bereits vor dem Erstellen meines Testberichts unabhängig hingewiesen haben ?

Es wäre doch die feine englische Art gewesen, gleich von vornherein zu schreiben, daß Ihnen mein Testbericht nicht zusagt, aber der Punkt mit dem Farbfehler unstrittig ist und absolut zutrifft.

Stattdessen schreiben Sie hier gegen Ihre eigenen Aussagen auf Ihrer Homepage an.

Mein Gott, astronomie.de, selbst die Leute, von denen man annimmt, daß Sie sich einer naturwissenschaftlichen Arbeitsweise verpflichtet fühlen, schreiben hier entgegen Ihrer eigenen Überzeugung, nur um des kleinen Skandals willen.

Selbst Walter E. Schön beteiligt sich schon an Urheberspekulationen, statt mit seinen nicht unbeträchtlichen Möglichkeiten der Sache auf den Grund zu gehen. Vor acht Wochen hat er nur durch Fachwissen geglänzt.

Verderben Internet-Foren den Charakter ?
Man möchte es schon manchmal meinen.

Gruß
(besonders an astroluchs, ohne den mir so vieles nicht klar geworden wäre)
gerd
 
Re: Unterdrückung von Tatsachen ?

Nochmal Dank an euch alle - ich habe micht trotz aller Streitigkeiten (oder gerade deswegen) köstlich amüsiert und bestens unterhalten gefühlt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Warum gibt's nicht mehr davon? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Grüße, Amin
 
Wissenschaftlichkeit!

Also Herr Leckel,

ich verstehe Sie auch nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Wie können Sie so einen gewichtigen Punkt wie die chromatische Aberration einer nicht apochromatisch ausgelegten 1:5,2 Optik derart verharmlosen? Nehmen Sie doch mal einen Synta 100/500 oder einen 100/600 Chinesen mit dritter Linse bei 40-fach und suchen Sie sich ein paar frei hängende Drähte. Was werden Sie sehen? Keine deutlich sichtbaren Farbsäume! Also ich muß mich schon wundern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Ich zitiere mal von Leckel's zuhause:
Wenn man diese Beschränkungen respektiert, ist der Miyauchi zum zwanglosen Deep-Sky-Spechteln allerdings ein wunderbares Gerät. Das binokulare Sehen, die bequeme 45° Einblickposition tragen viel zum Beobachtungsgenuß bei. Dazu kommt, daß der Miyauchi noch leicht auf ein stabiles Stativ (hier das Berlebach Report) mit Fotoneiger paßt, also keinerlei Sonderkonstruktionen wie die größeren Teile mit 100mm Objektivdurchmesser verlangt.
Das ist doch völlig irrelevant! Was zählen Transportabilität, bequemer Einblick, Beobachtungsgenuß beim Deep-Sky Spechteln (übrigens hat dieser Begriff mit naturwissenschaftlicher Arbeitsweise nun wirklich nichts zu tun), wenn man Stromleitungen in 250m Entfernung beobachten und dabei armdicke Farbfehler observieren kann? Ein Glück, daß Sie keine Doppelsterne erwähnt haben, sonst müsste ich dringend die Empfehlung für einen 60/700 Tasco Refraktor zu EUR 69,00 inkl. Mwst./Versand auf eBay aussprechen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ...

Ich rate Ihnen daher dringend, dem AV Ortenau beizutreten und das Thema mit einem möglicherweise nicht existenten Gesprächspartner in aller gebotenen wissenschaftlichen Tiefe zu erörtern. Alternativ dazu können Sie Buße tun, indem Sie wahlweise zwei Synta 120/600 oder einen Synta 150/750 bei einem bekannten Versandhändler kaufen und Ihren APQ 100/640 an mich übersenden.

Herzlichst, Ihr Frank Schäfer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.
 
Keine Beteiligung an Urhebenspekulation

„Selbst Walter E. Schön beteiligt sich schon an Urheberspekulationen, statt mit seinen nicht unbeträchtlichen Möglichkeiten der Sache auf den Grund zu gehen.”

(Entschuldigung, ohne Anrede, da mich der Wechsel zwischen „Du” und „Sie” verunsichert hat)

Nein, da muß ich widersprechen: Ich habe mich nicht an Urheberspekulationen beteiligt. Im Gegenteil habe ich - bisher als einziger Forumsteilnehmer - in meinem Postscriptum vorgeschlagen, diese unleidliche Diskussion zu beenden, weil sie doch nur zum Streit statt zu einer Klärung führt:

„PS.: Ich denke, daß mit dieser Aufklärung durch Michael eigentlich ein guter Schlußpunkt für eine Diskussion voller Polemik gesetzt wäre.”

Alles weitere in meinem Postscriptum ist ebenfalls keine Spekulation, sondern nur der Versuch, die Nutzlosigkeit einer Fortführung der Diskussion klarzumachen. Wenn ein Gerät so heruntergeputzt wird (ob berechtigt oder unberechtigt, spielt dabei zunächst keine Rolle, und ich enthalte mich diesbezüglich auch deshalb einer Meinung, weil ich dieses Gerät nicht aus eigener Erfahrung kenne), der Ankläger aber nicht herausrückt, von wem er das Gerät hat und der Generalimporteur erklärt, einen Kunden Gerd West oder Gerd Westermeier nicht zu kennen, dann sind berechtigte Zweifel anzumelden. Warum spielt das Phantom „gerdwest” nicht mit offenen Karten? Was hat er zu verbergen? Warum trägt er - da er doch aufgrund seiner Frage hier im Forum zur chromatischen Aberration doch Interesse an Aufklärung haben müßte – nicht dazu bei, daß die Herkunft des Geräts und evt. sogar seine Echtheit geklärt wird? Was hat er für ein Motiv, einen Händler nicht namentlich zu nennen, mit dem er offensichtlich Ärger hatte (da er ihn nach eigener Aussage erst über den Hinweis aufs Fernabgabegesetz zur Rücknahme zwingen mußte). Warum schützt er vielmehr dessen Anonymität? Fürchtet er eine Klage wegen übler Nachrede oder Verleumdung? Oder gibt es diesen Händler gar nicht? Es ist einfach zuviel dubios an dieser Sache, und nichts deutet bislang darauf hin, daß der Einzige, der erst mal mit Klartext herausrücken müßte (nämlich der Mensch mit dem Pseudonym „gerdwest”), bereit sein könnte, uns reinen Wein einzuschenken. Er ist doch bisher sämtlichen Fragen ausgewichen, indem er sie schlicht und einfach ignoriert hat.

Wenn jemand unsere Fragen ignoriert, halte ich es für richtig, auch seine Frage zu ignorieren und das Buch an dieser Stelle zuzuklappen. Er kann sich ja später, wenn er zu besserer Kooperation bereit ist, erneut (evnetuell unter neuem Pseudonym) melden und die Frage erneut stellen.

Ich lege Wert darauf, daß meine oben gestellten Fragen nichts als Fragen und keine Spekulationen sind. Eine Spekulation wären mitgelieferte (vage) Antworten; die überlasse ich in dieser Sache jedem selbst.

MfG Walter E. Schön
 
Re: Wissenschaftlichkeit!

Hallo Frank,

ts, ts, ts... dabei hatte "Herr Westermeier" so schön selektiv zitiert. Jetzt mußt Du herkommen und alles wieder in den richtigen Zusammenhang setzen!

Stromleitungen in 250m Abstand gucke ich mir allerdings bevorzugt mit dem 15x60 Classic einer ganz schauerlich überteuerten deutschen Marke an, das leider überhaupt gar keine violetten Farbränder zeigen mag - weder armdick noch kleinfingerdünn. Dafür kommen von dort keinerlei Innovationen für die schnäppchenpreisorientierte Amateurastronomie mehr. Stattdessen halten sie sich mühsam über Wasser, in dem sie irgendwelche Mätzchen für die Profis bauen.

Obwohl unser Freund ja frohlocken kann:

Carl Zeiss eröffnet erste Fertigungsstätte in China

Suzhou, 18.05.2004. Am 18. Mai eröffnete Carl Zeiss seine erste Fertigungsstätte in China. Auf 3.000 Quadratmetern werden in Suzhou, einer Stadt etwa 80 Kilometer westlich von Schanghai, Großserien von Optikmodulen zunächst für Digitalprojektoren, später auch für Rückprojektions-Fernseher (Microdisplay-TV) gefertigt. Im vorigen Jahr war die "Carl Zeiss Display Technologies (Suzhou) Co., Ltd." gegründet worden, eine 100-prozentige Tochterfirma der Carl Zeiss Jena GmbH. Ziel des Engagements von Carl Zeiss am Standort Suzhou ist neben der Produktion aber auch, von hier aus den asiatischen Markt zu beliefern. Da zirka 80 Prozent der Kunden des Geschäftsbereiches Display Technologies von Carl Zeiss in Fernost ihren Sitz haben oder dort produzieren, ist es von großem strategischem Vorteil, sich in dieser Region zu engagieren.

"Die Produktionsstätte Suzhou hat Pilotcharakter für Carl Zeiss in China", sagte Dr. Norbert Gorny, Vorstandsmitglied von Carl Zeiss, bei der feierlichen Einweihung der Fertigungsstätte vor etwa 200 geladenen Gästen, darunter Parlamentarier, der Generalkonsul des Deutschen Generalkonsulats in Shanghai, der Bürgermeister von Suzhou, Vertreter des Industrieparks Suzhou und befreundeter Unternehmen. Gorny fuhr fort: "Um wettbewerbsfähig zu bleiben und am anhaltenden Wachstum in neuen Märkten teilhaben zu können, produziert und verkauft Carl Zeiss auch in dem Währungsraum, in dem die Kunden sind. Am Beispiel der Module für die mikrodisplaybasierte Projektion wird dies besonders deutlich: Ohne eine Präsenz mit eigener Herstellung in China hätten wir manchen Kundenauftrag nicht bekommen."

"Wir sind nach China gegangen, um für unsere asiatischen Partner vor Ort zu sein. In China selbst entwickelt sich ein großer Markt für Digitalprojektoren und neue TV-Generationen", erklärte Albrecht Richter, der Leiter des Geschäftsbereiches Display Technologies bei Carl Zeiss. Weiter sagte er: "Gleichzeitig nutzen wir die günstigen Produktionskosten. Die Verbindung von vertriebs- und produktbezogenen Aktivitäten in China sichert uns den direkten Zugang zu unseren Kunden."

Rund 7,5 Millionen Euro werden von Carl Zeiss in Suzhou in die Gebäudeausrüstung, in Maschinen und Anlagen investiert. Zum Aufbau des Standortes hat Carl Zeiss Führungskräfte aus Deutschland entsandt. Mitarbeiter aus Suzhou waren zum Training in Jena. Zusätzlich sind Fachkräfte aus dem Geschäftsbereich Display Technologies vor Ort, um den Anlauf der Fertigung zu unterstützen. Ende des Jahres sollen bis zu 100 Mitarbeiter in Suzhou tätig sein, die 25.000 Optikmodule im Monat produzieren. Mittelfristig wird die Anzahl der Mitarbeiter auf 200 anwachsen.

Carl Zeiss hat frühzeitig seine Chancen auf dem Wachstumsmarkt der digitalen Projektion erkannt und genutzt, indem neue Technologien und optische Designkonzepte entwickelt und namhafte Kooperationspartner gewonnen wurden. Um den enormen Bedarf dieses Marktes an Optikmodulen erfüllen zu können, hatte Carl Zeiss als Zulieferer der optischen Komponenten seine Produktion stark erweitert. Dies reicht aber für heutige Stückzahlen nicht mehr aus. Deshalb wird parallel zum Aufbau der Fertigungsstätte in Suzhou der Ausstoß an Optikmodulen in Jena mehr als verdoppelt, um die Lieferfähigkeit für Microdisplay-TV sicherzustellen. Dieser schnell wachsende Markt fordert nicht nur ein hohes Mengenvolumen, sondern auch eine ständige Neu- und Weiterentwicklung der Technologien.

Asien ist die Region mit den weltweit höchsten Wachstumsraten und wird als Markt auch für Carl Zeiss immer bedeutender.Carl Zeiss erzielte in der Region Asien im vergangenen Geschäftsjahr 2002/ 2003 einen Umsatz von 270 Millionen Euro, das entspricht 13 Prozent vom Gesamtumsatz. In den vergangenen 20 Jahren betrug das Wirtschaftswachstum von China durchschnittlich 9,5 Prozent pro Jahr – ein Wert, den kein anderes Land erreichte. Damit ist China heute die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Vielleicht ist es ihm ja vergönnt, irgenwann mal zum Generalimporteur von Zeiss/China aufzusteigen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Clear skies, Michael
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben