Mobile Stromversorgung

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Felix

Aktives Mitglied
Hallo,
Ich stecke schon eine ganze Weile in einer Zwickmühle, denn eigentlich kann ich von der aktuellen Wohnung aus weder beobachten noch fotografieren. Der Himmelsausschnitt vom Balkon aus ist winzig und auf dem Hof gibt es außer Straßenlaternen nichts zu sehen. In Italien habe ich einen ganz guten Platz, aber das geht eben nur im Urlaub.

Bei dem Wetter schwanke ich zwischen einer mobilen Stromversorgung um mal aufs Feld fahren zu können und dem Austausch des Teleskops gegen eine Regentonne, rund ist die ja auch. Gegen einen Bleigel-Akku spricht eigentlich die vermutlich seltene Benutzung, denn ich vermute mal, dass der Akku die meiste Zeit am Ladegerät hängen wird. Aber ich will es irgendwie nicht aufgeben.

Folgendes Equipment wäre zu versorgen:
  • SynScan 2A
  • AlCCD 9 mono max 3.5A
  • AlCCD Filterrad max 110mA
  • Atik 16ic max 600mA
Die Verbrauchswerte hab ich mir im Internet zusammengesucht. Wenn es 5A in der Stunde sind (Die Kühlung läuft ja nie auf 100%, eher so 70% im Sommer und 50% im Winter) und ich 4-5 Stunden draußen sein möchte, dann wäre das ein 20-25Ah Akku. Das Notebook hält nicht solange und muss ggf. auch noch mit dran (wobei es fraglich ist ob ich das mit dem MacBookPro schaffe, denn es scheint nur wenige 12V-Kfz-Adapter zu geben die überhaupt funktionieren, ggf. käme also noch ein neues Notebook dazu). Dann soll man die Akkus ja nicht tiefentladen, also kräftig Aufschlag hinzu. Somit wird es am Ende vermutlich etwas mit 50-60Ah, korrekt?

Ich bin leider auch kein begnadeter Bastler, aber es immerhin mal geschafft die Stecker für eine MTS-3 korrekt dran zu löten. Habe hier aber einige Projekte verfolgt, daher folgender Aufbau:

Link zur Grafik: http://felix-gelpke.de/wetter/aufbau.jpg

Geht das so? Was braucht man denn da für Kabel, reichen welche mit 1.5mm² und was kauft man da überhaupt, bei Conrad sah ich nur sehr teuere Meterware. Als Sicherung dachte ich mir so KFZ-Flachsicherungen. Ob es dann wirklich alles einzeln abgesichert wird weiß ich noch nicht (mehr Kabelverbindugnen, ehr Löten, mehr Chancen es falsch zu machen oder zu üben). Als Stecker-Verbindung würde ich auch die XLR verwenden, bis auf einen KFZ-Anschluss fürs Notebook, weil das glaube ich einfacher ist.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das ich mich ins Jenseits schicke oder die Wohnung in Brand stecke? Und etwas ernsthafter: Geht der Aufbau so prinzipiell klar? Muss der allgemeine Ein/Aus-Schalter hinter das ganze Lade- und Überwachungszeug oder davor? Oder an beide Stellen, damit man Raumfahrermäßig zu Beginn alles auf "Go" schnippsen kann?

Viele Grüße und ein großes Dankeschön an Alle die es lesen,
Felix
 
Hallo Felix

das ganze sieht technisch ganz gut aus.

Die Voltanzeige würde ich allerdings zwischen Sicherung und Schalter platzieren.

Das mit den Sicherungen ist immer ein Problem. Im idealen Fall sind Sie genau auf den jeweiligen Verbraucher abgestimmt.
Wenn dann im Dunkeln Kamera und Montierung verwechselt wird fliegt immer die Sicherung raus.

Würde je eine 4A Sicherung für jeweils 2 Ports verwenden.

Für das Hauptversorgungskabel zum Verteiler habe ich altes dickes HighEnd Boxenkabel genommen. 1.5mm² wäre zu wenig.

Der Akku selbst sollte ein richtiger GEL Akku sein.
z.B. EXIDE ES900 / 80A für 162,-

Gewicht 27KG.

Ob ich den im Handgepack für den Urlaub mitnehmen würde bezweifle ich allerdings.

PS: Der GEL akku sollte nicht permanent am Ladegerät geladen werden.

 
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Hallo Felix.

Zitat von Felix:
Einfach 5 A, da gibt es keine Stunde oder Minute.

Was braucht man denn da für Kabel, reichen welche mit 1.5mm²
Ja, sofern sie nicht zu lang sind. Erwärmen werden sie sich nicht sonderlich, immerhin halten sie locker 16 A aus, aber zuviel Spannungsabfall macht sich irgendwann bemerkbar. Es gibt übrigens nicht nur Conrad.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das ich mich ins Jenseits schicke oder die Wohnung in Brand stecke?
Erstere ungefähr gleich null, letztere bei richtiger Absicherung auch.

Sicher ist er, Du kannst Dir sogar die Sicherungen sparen. Letzteres hängt damit zusammen, daß Du das Voltmeter falsch anschließen willst. Es muß parallel zum Verbraucher liegen, nicht in Reihe. Andernfalls fließt kein Strom ...

Grüße

fquadrat
 
Hallo.

Das Voltmeter hinter den Hauptschalter. Sonst saugt es ganz langsam den Akku leer.

Tiefentladeschutz hast du ja vorgesehen. Gut und wichtig sowas.

Eine Sicherung direkt am Akku sollte auch reichen. Wirklich möglichst nahe am Akku, damit die Sicherung bei einem Kurzschluss in der Kabelage dahinter auch ihren Zweck erfüllt. Kurzschlussströme von Bleiakkus sind ordentlich...

1,5mm^2 für die Zuleitungen der einzelnen Geräte sollte reichen. Die Strippen sind ja auch nicht 10 m lang. Zwischen Akku und Verteiler eher 2,5mm^2. Passende Strippen sollte es günstig in jedem Baumarkt geben. Die üblichen H05VV Leitungen oder "Lautsprecherkabel".

MacBook Pro mit 12V versorgen ist ein Problem. Von Apfel selbst gibts da wohl nur einen ominösen Flugzeugadapter. Der reicht nicht um den Akku zu laden, liefert aber wohl grad genug Strom um das MacBook zu betreiben. Ich hab auch schon mal 12 V MagSave Netzteile von einem Fremdanbieter gesehen. Die nehmen einfach ein original Apfel-Netzteil, scheiden den Magsave "Stecker" ab und bauen den an einen 12 V Adapter aus eigener Creation.

Achte darauf einen zyklenfesten Akku zu kaufen.
 
Hi!

Zitat von jkunz:
Das Voltmeter hinter den Hauptschalter. Sonst saugt es ganz langsam den Akku leer.
Allerdings wirklich nur sehr langsam. Wenn man nicht gerade eines mit einer Empfindlichkeit im Milliamperebereich erwischt, sollten maximal 0,5 mA fließen, es können aber auch weniger sein. Ein 20-Ah-Akku ist dann in 1667 Tagen leer, also etwa 4,5 Jahren ...

Grüße

fquadrat

PS
Bleiakkus sollten mindestens einmal, besser zweimal jährlich komplett geladen werden, soviel zu den 4,5 Jahren Entladezeit.
 
Hallo,
Schon einmal vielen Dank für die Hinweise mit dem Voltmeter, das wird so gemacht.

Die Sache mit den Kabeln beschäftigt mich über Gebühr. Die H05VV habe ich mir angesehen, die sind ja meistens ziemlich dick und ich frage mich wie gut daran die Hohlstecker zu befestigen sind. Die mitgelieferten Netzteile haben die dicken Leitungen ja nur bis zum Netzteil, danach geht es offenbar immer mit 2 Adern bis zum Hohlstecker weiter. Könnte mir durchaus vorstellen, dass das Gewicht auch ganz schön zieht, weil am Tubusende dann 4 Kabel mit einem Durchmesser von ~8mm hängen.

Das Gewicht des Akkus ist weniger das Problem, hoffe cih zumindest, denn der muss in den Urlaub nicht mit. Zumindest in Italien geht es problemlos mit der 50m Kabeltrommel. Dann steht man zwar nicht in perfekter Dunkelheit, aber auch nicht unter der Straßenlaterne.

Viele Grüße,
Felix
 
Hallo Felix,

Wichtig ist eine zyklische Blei Akku zu benutzen. Diese Batterien sind entworfen mit größere und perforierte Bleiplatten, wodurch die Akku minimal bis 70% seiner Kapazität entladen werden kann (meistens noch etwas mehr). Sie können gut entladen - wieder aufgeladen – entladen – usw. werden (deshalb zyklisch). Diese Blei Akkus werden oft verkauft um elektrische Fahrzeuge zu versorgen, wie Golfwagen, Elektrische Mopeds, usw. Diese zyklische Blei Akkus werden (auf Englisch) auch Traction Batteries genannt.

Eine normale Auto Blei Akku ist entworfen um durchlaufend in mehr oder weniger vollgeladene Zustand zu verbleiben. Dies ist auch der fall mit viele Back-up Blei Akkus die in Notstromversorgung usw. benutz werden. Ob es Gel Blei Batterien oder AGM (Absorbierender Glass Matte, oder Lead Fleece) sind sagt nichts über der Fakt das diese Batterien für zyklischer Gebrauch geeignet sind. Beim Powerpack für Teleskop und Heizung ist zyklischer Gebrauch aber sicherlich was du wünscht.

Der Autobatterie (Start Batterie) kann auch kurzzeitlich viel Strom liefern (eine 80Ah ca. 600A), aber bei weniger, kontinuierlicher Strom nicht weiter entladen werden als höchstens 50% seiner Kapazität. Eine 80Ah Auto Blei Batterie wird so bei weniger, kontinuierlicher Strom nur höchstens 40Ah Kapazität besitzen. Bei eine Mittelwert von 5A Strom wird er in 40Ah / 5A = 8h oder 8 Stunden sicherlich lehr sein. Der Spannung wird dann unter der 11,6 V gehen.

Wann man dieses völlig Entladen oft macht wird dieser Start Batterie schnell schlecht, was man wieder in weiterem Verlust der Kapazität bemerkt. Dabei kommt das bei 5A Strom dieser Kapazität wahrscheinlich auch keine 80Ah betragt und bei niedrige Temperaturen bestimmt noch weniger ist. Viele Wohnwagenbesitzer haben dies auf Ferien schon bemerkt. Der Auto Akku mit 60Ah Kapazität ist von Kuhschrank (ca. 12A) in anderthalb Stunde Lunchpause doch schon lehr gezogen.

Auch Notstromversorgung Blei Akkus sind nicht geeignet für mehrmals völlig entladen. Eine zyklische Blei Akku der das aber haben kann ist zB. der Long WP 26-12NE (wird auch von Reichelt verkauft). Dieser 26Ah Blei Batterie kann bis 70% seiner Kapazität entladen werden und man kann viel öfter entladen und wieder aufladen vor man Kapazitätverlust bemerkt. Bei ein Mittelwert von 5A Strom wurde Ich zwei diese zyklischer Blei Akkus parallel schalten, womit man fast dieselbe, wirkliche Kapazität hat als mit der 80Ah Autobatterie, aber wobei man auf Dauer viel besser sein Blei Akku Kapazität behalt.

Gruß,
Robert.
 
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Hallo Felix,

eine Alternative für Voltmeter/Akkuwächter wäre noch folgendes
Teil bei Conrad: 123026-62, ich nutze das in Kombination mit einem Relais als Akkuschutz. Wie von anderen schon erwähnt allerdings hinter dem Ein/Aus Schalter.

Davor sollte wirklich nur eine Grobsicherung und der Anschluß fürs Ladegerät stecken.

Sofern die Geräte selbst keine Feinsicherung besitzen würde ich persönlich jeden Kanal zunächst mit einer passenden Sicherung absichern.

BTW: Hast Du nicht noch einen Kanal für die Taukappenheizung vergessen?

CS und viel Spaß beim Basteln
Volker

P.S: Meist günstigere Alternative zum großen C: reichelt.de
 
Zitat von Felix:
Die Sache mit den Kabeln beschäftigt mich über Gebühr.

Hallo,

ich baue sehr viel für den "Outdoor"-Bereich. Bei den Leitungen würde ich mal im KFZ-Zubehör nachsehen. Die Kabel-Isolierungen sind zumeist sehr stabil, abriebfest und man bekommt sie farblich in jeder Stärke. Bewährt haben sich die Farben blau (-) und rot (+)). Das hilft ungemein gegen Verwechslungen.

CS *entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Anbei mal der etwas angepasste Aufbau:
Link zur Grafik: http://felix-gelpke.de/wetter/aufbau2.jpg

Zwei Fragen hab ich aber noch, die sich mir nicht erschließen. Zum einen der Bereich "Verteiler bzw. Flachsicherungshalter". Wenn ich mir die im Internet anschaue, dann sehe ich bei einem 6er Halter genau sechs Anschlüsse. Aber keinen Eingang wo der Strom überhaupt mal eingeht. Und einen Ausgang gibt's wohl auch nicht, ich muss also alle Minus-Leitungen selber irgendwie wieder zurückführen?!? ICh suche mir einen Wolf nach "Verteiler" aber sowas simples scheint es nicht zu geben oder ich bin zu doof es zu finden.

Die zweite Frage: Wie lädt man denn das am sinnvollsten? Die Ladegeräte haben ja oft Klemmen, aber man möchte den Koffer ja nicht jedesmal auseinandernehmen. Also braucht es noch eine weitere XLR-Buchse und man schneidet vom Ladegerät die Klemmen ab und lötet einen Stecker dran?

Viele Grüße,
Felix
 
Hallo Felix

Ladegerät Klemmen abschneiden kann man auch anders machen.
Ich habe ein Laderät wo die Pole nur an den Klammern angeschraubt waren. Beim zweiten Ladegerät habe ich ein Holzplättchen mit zwei Metallflächen + und - und daran meine Ladestecker befestigt.

Minuspol zusammenführen sind dann Nullleiterklemme 7 polig

http://www.meinelektrohandel.de/dos...erklemme-7-polig-fuer-die-hutschienenmontage/

Diese Dinger habe ich auch lange gesucht und ein Elektrofachgeschäft hat sogar behauptet das es sowas nicht gibt. Ich fragte nach Reihenklemmen. Zum Schluß habe ich Lüsternklemmen genommen und mit festen Draht immer in U von einer zur nächsten gemacht. Sternwarte mit Solaranlage und jedes Kabel einzeln angesichert. Sei froh das du nur 4 brauchst. Erst zu spät habe ich die in einem Verteilerkästchen im Baumarkt gesehen. Ich hätte auch den Verteiler gekauft um diese dämlich eil auszubauen.

Gruß Rolf
 
Nabend.

Man könnte noch einen Strommesser neben dem Spannungsmesser einbauen. So kann man den tatsächlichen Stromverbrauch besser einschätzen.

Ja, H05VV ist etwas dick, dafür aber auch stabiler... Deshalb ja noch mein Hinweis auf "Lautsprecherkabel" oder Zwillingslitze.

Ich würde keine KFZ Sicherungshalter nehmen, außer vielleicht für die Hauptsicherung. Wenn Einzelsicherungen, dann die üblichen 5x20 Feinsicherungen. Für die krigt man Halter für Zentralbefestigung. Kann man einfach in die Frontplatte einbauen, Sicherung ist schnell zu wechseln.

Ich würd an Stelle der Klemmen vom Ladegerät einen Stecker anbringen. Vorzugsweise keinen XLR um Verwechslungen zu vermeiden. Man beachte auch die max. Strombelastbarkeit der Stecker...

Reichelt wurde ja schon als Alternative zum großen C genannt. Pollin hat immer netten "Krusch" zum Basteln. Grad Kabel sollte man dort günstig bekommen können. (z.B. Bestellnummer: 560 965) Oder Blei-Akkus wie z.B. Best.Nr. 271 241.
 
Moin!

Zitat von jkunz:
Wenn Einzelsicherungen, dann die üblichen 5x20 Feinsicherungen. Für die krigt man Halter für Zentralbefestigung. Kann man einfach in die Frontplatte einbauen, Sicherung ist schnell zu wechseln.
Kleiner Tipp: Einen Halter mehr einbauen, als abzusichernde Kreise vorhanden sind. Ersatzsicherungen sind hilfreich ...

Grüße

fquadrat
 
Hallo Felix,

bei meinem Powertank, habe ich den Ein-Aus-Schalter zwischen Akku und Akku-Wächter installiert und für den Anschluss des Ladegeräts eine eigene Verbindung am Akku-Wächter vorbei gelegt und mit einem eigenen Schalter versehen und vor allem den XLR-Anschluss außen am Koffer als "Ladebuchse" gekennzeichnet.

Was die Verteilung angeht, habe ich einen ganz normalen "Sicherungskasten" für Kfz-Flachsicherungen genommen, der 8 dieser Sicherungen aufnimmt. Dieses Teil hat auf beiden Seiten einer Sicherung je einen Anschluss. Um das ganze dann zu verdrahten, habe ich auch Lüsterklemmen genommen, um das eine "Hauptkabel" nach dem Schalter auf die 8 Sicherungen verteilen zu können. Durch diesen Sicherungskasten baust du Sicherungen also nur in die Plusleitung. Die Minusleitungen musst du separat von jedem Verbraucher zurück zum Akku führen!

Wenn du (so wie ich) das Ladegerät eigentlich nur für deinen Astrokram benötigst, dann finde ich es nicht weiter tragisch, die Klemmen abzuschneiden und einen XLR-Stecker anzulöten. Im Zweifelsfall lötest du dir dann an die Klemmen einen entsprechenden XLR-Anschluss...
 
Hallo,
Mittlerweile hab ich mit dem Projekt angefangen. Hab mir eine Alukiste gekauft und da schon einmal vier Löcher für XLR-Buchsen gebohrt. Da man 22mm mal nicht so eben bohren kann musste ein Stufenborher her. Der sollte nur für die 6 notwendigen Löcher halten, hat aber scheinbar schon aufgegeben :-D

Für Anzeige von Volt und Ampere hab ich mir bei eBay so ein kleines Display besorgt. Bin mal gespannt ob ich das gleich zu Beginn kaputt mache. Was mich allerdings wundert: die Anschlüsse sind wirklich extrem dünn, dagegen sind die restliche Verdrahtung sehr massiv aus. Hab mit für die interne Verteilung 2,5mm2 Kfz-Leitungen in rot und schwarz besorgt. Die Anschlüsse des kleinen Messgerätes sind aber eher 0,2mm2.

Für die Gerätezuleitungen bin ich dann auf Lautsprecherkabel gegangen, leider 1,5mm2. Da muss ich was falsch verstanden haben, denn die passen nie im Leben in die Hohlstecker zu selber löten. Deswegen war die Bastelaktivität heute auch nicht so sehr lang, da muss ich morgen noch mal los und was dünneres kaufen. Derweil kann der Akku schonmal laden.

Viele Grüße,
Felix
 
Hatte ich doch mal die Regentonne gewählt, es wäre alles soviel entspannter. Vielleicht hätte ich oben erwähnen sollen, das ich nichts hab außer einem Schraubendreher und nem Hammer. Das ist eine endlos lange Reise von "hab ich nicht", "gibt's nicht" und "geht nicht". Ab und an unterbrochen durch "[zensiert], ist kaputt"
 
Hallo,
Es ging ein gutes Stück voran, mein Papa wusste Rat und so sind alle benötigten Löcher in die Kiste bekommen. Am Mittwoch habe ich alles zusammengebaut und habe drei Stunden lang das Teleskop im Flur Probelaufen lassen. Soweit ist alles gut, leider scheint jetzt das Filterrad kaputt zu sein. Wird also wieder nichts mit Aufnahmen.

Hier ein paar Bilder: https://www.dropbox.com/sc/71ncckyrn1s8ops/AACgLHaT9dfAUMNuAXXmKTxfa

Mit den Hohlsteckern hab ich echt gekämpft, selbst mit 0,75mm2 ist das eine extrem enge Sache. Die Längen hab ich auch nie so richtig hinbekommen. Weiß jemand ob es da eine Alternative gibt? Das waren jetzt die von Reichelt, vielleicht gibt es ja eine etwas größere Variante.

Viele Grüße,
Felix
 
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