Mobile Stromversorgung

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Becksta

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Hallo zusammen,

hatte das Thema hier schon mal adressiert und bin dann am Ende bei diesem Gerät gelandet, das gabs am Prime Day nochmal für 33% weniger und war deshalb ein guter Deal.
Das Teil hat mich auch schon durch ein paar komplette Nächte gebracht mit folgendem Setup:

* GEM28
* Raspberry
* Heizmanschette
* Mgen3 (erst seit neuestem)

Ich hatte morgens um 7:00 noch knapp 25% Akkuleistung übrig, passt also erstmal.
Allerdings versuche ich mein Setup doch wieder auf ein Rucksackmaß zu reduzieren. Für die Montierung habe ich mir hier schon den Stativadapter bestellt und hoffe damit dann wieder mein RockSolid BetaII Carbon Stativ einsetzen zu können, statt dem Edelstalltrümmer.

Die Batterie ist halt auch sehr groß und mit 3kg nicht gerade leicht. Bin iim Netz auf dieses Teil hier gestoßen, aber ich nicht der Elektriker bin, frage ich lieber mal hier bei den Experten nach, wie ihr das Gerät bewerten würdet. Solarpanels interessieren mich eher nachrrangig, das scheint nicht so rund zu funktionieren. Aber würde ich mit der Leistung auch durch ne ganze Nach kommen können?

Freue mich auf Feedback


Viele Grüße
Daniel
 
Hallo Daniel,
weder Dein Erstkauf, noch Deine angedachten Altentative überzeugen mich.
Wenn Du doch ausschließlich 12 V Geräte im Feld versorgen möchtest, warum haben dann die Batteriepacks immer eine 230V Steckdose. Du schleppst meines Erachtens unnötig Wechselrichter und Gehäuse herum.
Ich würde Dir, wenn Packgewicht eine Rolle spielt, eher LiFePO4 Akkus empfehlen.
Über die Vorzüge dieser Akkutypen wurde schon sehr viel geschrieben.

CS

Dietmar
 
Also sowas hier?

Wie lange würde ich denn damit ca. durch die Nacht kommen? Gewicht und Packmaß ist extrem verlockend.
 
Hi Daniel,
schau Dir mal diesen Threat an:


evtl. sind da Anregungen dabei. Bisher bin ich mit den LiFePo4 sehr zufrieden. Ich habe 50Ah (600Wh, Kosten ca. 250€) in meiner Box , die reichen für ca. 2-3 Nächte (je 9 Stunden) für mein Setup (EQ6-R, QHY268c, ASI290, Raspi, Heizmanschette, Focuser), je nach Kühlleistung der QHY. Eine Nacht ist auf jeden Fall drin ;-)
 
30Ah (wiegt 3.3kg) müssten dann für Dein Setup für eine Nacht locker ausreichen, wenn ich das so überschlage. Dein Erstkauf hat ja eher so 20Ah (der LiFePo4 mit 20Ah wiegt 2.3kg), reicht ja auch...
 
Hallo Daniel,
Wenn du vorher bei 240Wh warst hast du 240Wh/12V = 20Ah. Wenn du dann am Morgen noch 25% übrig hast du 180Wh verbraucht.
Also sollte dein Akku eine Kapazität von >180Wh bzw. >15Ah bei 12V Spannung haben.
Denk bitte daran das Kälte die Kapazität der Akkus um bis zu 30% reduziert. Akkus altern auch und verlieren bis zu 10% Kapazität im Jahr.
 
Ja, so hatte ich auch gerechnet... Und evtl kommt später noch Equipment dazu, Astro-Kamera z.B. ;-)

Daniel: welche Kamera hast Du dran? Die Sony a7RIII laut Signatur, ok, dann belastet die den Akku schon mal nicht, ich dachte, du hättest die Kamera in der Liste oben vergessen.
 
Hehe... danke für das reichhaltige Feedback. Ich muss gestehen, das mir die Selbstbaulösungen zwar sicher sehr funktional aber alles andere als leicht vorkommen.
Mit der Jackery komme ich ja gut klar, solange ich mit dem Auto unterwegs bin. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, das ich mein Setup wieder soweit runter bekomme, das ich es im Rucksack 15km tragen kann wenn es sein muss... da tragen die gemeldeten Lösungen nicht zu bei.. sorry... ;)

Bin gerade noch auf dieses Teil hier gestoßen, das könnte meinen Bedarf bedienen...
Wenn ich damit 8h ins Ziel komme ist das mehr als genug für einen Outdorreinsatz, die anderen Gerätschaften kann ich dann an einer eigenen, kleinen Powerbank betreiben. wiegt schlappe 600g!!!!

Viele Grüße
Daniel
 
Das hat aber nur 73Wh, wie oben von Roger beschrieben, hast Du bisher in einer Nacht 180Wh verbraucht...
 
@JürgenN:
Das stimmt zwar, aber ich wäre hier bereit Kompromisse einzugehen. Und ich würde dann auch NUR die Montierung darüber laufen lassen und für den MGEN ne eigene "normale" powerbank mitbringen. Das sollte mich gewichtsmäßig eindeutig nach vorne bringen.
8h Hält ein Akku in der Sony auch noch nicht mal durch, ist mir auch noch eingefallen. Also auch wenn das Setup mit der Jackery die Nacht über lief hab ich wohl noch nie länger als 4h belichtet. Insofern wäre das erstmal passend. Bei dem Preis müsste ich die Jackery auch nicht unmittelbar sofort abstoßen und wäre somit für verschiedene Szenarien gut aufgestellt... :)

@Raumfisch:
Das Teil habe ich auch schon gesehen, es wiegt aber auch 3kg und damit genausoviel wie mein aktueller Powertank. Das macht dann keinen Sinn, selbst wenn das Packmaß etwas geringer ist.
 
Über 300 Wattstunden für 180 € ist natürlich eine Suuper Preisleistung.
Aber 3 Kg sind auch 3 Kg.

Ob aber eine kräftige Powerbank, in Verbindung mit weiteren Powerbanks gewichtsmäßig Vorteile bringt und die Versorgung sicher stellt möchte ich bezweifeln. Mehrere Akkus bedeuten, dass immer einer zuerst schlapp macht, und dann ist Ende. Auch wenn die anderen Akkus noch könnten.

Ich bevorzuge eine Quelle, etwas dicker, aber dafür mit Stoff bis zum Schluss.

Vielleicht kommen ja die größeren Brüder der Celestron Powertanks in Frage.
Knapp 160 Wh, knapp 300 €, aber eben nur 2 Kg auf der Waage.
Auch nicht gerade wenig. Aber selbst Akkus mit höchster Energiedichte haben ihr Gewicht.

CS

Dietmar
 
Hallo Daniel

Viel leichter als diese hier mit 2,3 kg und 230 Watt Kapazität wirst Du wohl nicht finden und ein Kabel mit Steckdose, Sicherung und zwei Anschlußösen wirst Du ja wohl noch hin kriegen oder?

Gruß Peter
 
Hallo,

ich habe mir zwei von diesen hier gekauft, die mir ein Astrokollege empfohlen hat:


Preis-/Leistungsverhältnis finde ich sehr gut.

Viele Grüße

Markus
Markus
Die hat aber nur knappe 100 Wattstunden bei 12V und einen Spannungswandler der 3.7V Zellspannung boostet.
Mir ist klar das ein Setup im Rucksack so leicht wie möglich sein sollte. Aber zum Preis einer verkürzten Session wegen Energiemangel?
Mike
 
Hallo Daniel,

oftmals ist es besser ein Problem anders anzugehen, als unbedingt noch das letzte Kilogramm beim Akku einzusparen und am Schluss vielleicht dann doch am möglichen Leistungsverlust des Akkus zu scheitern. Klar, 15km sind kein Pappenstiel und jedes Kilo im Rucksack fängt nach nur wenigen Metern Wegstrecke an zu drücken an, aber es kommt auch darauf an wie man es schleppt. Bei mir war eine erste vorläufige Lösung die Anschaffung einer guten gebrauchten Kraxe. Die wiegt zwar auch wieder etwas, aber der Komfortgewinn brachte schon einiges. Bei 35Kg auf dem Buckel läuft man damit aber auch nicht gar so weit und das Aufsetzen der Kraxe ist bei so einem Gewicht auch nicht so einfach. Ich habe mir daher einen Wanderwagen in der Art eines Monowalkers gebaut. Der wiegt zwar auch was, aber man kann relativ problemlos Lasten von 40kg bewegen (mit dem zusätzlichen Gewicht des Anhänger beträgt die Last nur rund 20Kg und es ginge sogar noch leichter mit zwei Rädern). O.k., bei Steigungen wird es etwas schwieriger, aber ich habe diesen August relativ miese Wege und Steigungen bis 42% damit bewältigt.
Also hol dir einen dickeren Akku und Bau dir für einen Fuffi einen einfachen Wanderwagen. Achte aber auf eine ausreichende Steifigkeit des beladenen Wagens, sonst wird es anstrengend.


MfG

Rainmaker
 
Tja... da wird hier wohl auch mal wieder ein Update fällig...

Hat sich ein bisschen was getan. Kurzfrstig bin ich auch auf den Trichter gekommen, das ein Bollerwagen erstmal das mittel der Wahl ist. Mit dem erreiche ich schon mal meinen Standardspot sehr gut, das ist aber definitiv nix für ne Wanderung. Den hinter sich her zu ziehen macht auch keinen Spass. Hab mich für den hier entschieden und den mit ner Alu Transportkiste ausgestattet. Läuft soweit...

Was das Thema Mobilität und Stromversorgung grundsätzlich angeht, bin ich ja zunächst bei einem Jackery Aggregat gelandet. Das funktioniert auch tadellos, Ist aber riesig und wiegt 3kg. Gestern ist mir der Post dieses Ding angekommen. Natürlich ist das weniger leisttungsstark, wiegt aber auch nur die hälfte und einen deutlich besseren Formfaktor. Wenn ich mobil unterwegs bin, muss damit primär die Montierung und der MGEN3 betrieben werden. Die Kamera ist optional, die läuft im Zweifel halt auch mit ihrem eigenen Akku den man ja wechseln könnte. Werde mal berichten, wie lange ich damit im Feld hinkomme.

Darüber hinaus habe ich mir eine Adapterplatte für die GEM28 zugelegt, mit der ich die Montierung auf meinem Rollei Rock Solid Beta II montieren kann. Das war schon mal ein Meilenstein, weil ich das fette Edelstahl Gewicht jetzt nicht mehr mitschleppen MUSS. Im Garten setze ich natürlich weiter da drauf, aber das war so sperrig das alleine das schon einen Rucksacktrip unmöglich gemacht hat.

Hab das jetzt noch nicht wieder alles in den Rucksack gepackt und gewogen, aber ich denke das ich 3-5kg leichter unterwegs bin, vor allem Das kleinere Volumen der Batterie ist für mich extrem wertvoll, weil das alles hier reinpassen muss....

Die Stromversorgung gibts im übrigen auch noch in größer. Wie findet ihr das Teil?


Viele Grüße
Daniel
 
Hallo Daniel,

die Kategorie "Bollerwagen" mag eine der ersten Ideen sein, aber es ist keine gute Idee, denn das Ding hat vier Räder und die sind auch noch klein. Man bleibt damit an jedem kleinen Stein hängen, es gibt eine Menge Lärm, es gibt ein ständiges Rucken im Arm und man hält den Arm immer in einer unbequemen Position.
Die Wanderwagen haben deutlich größere Räder, 12" ist schon eher klein. Damit kommt man gut über größere Steine und Rinnen und mit meinem 16" Rad komme ich auch problemlos über Treppenstufen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Wagen in einen Beckengurt oder das Geschirr einer Kraxe eingehakt werden können, das Gewicht hängt also nicht an den Armen. Die zweirädrigen Wagen können so auf halbwegs normalen Wegen ohne weitere Führung der Hände hinterher gezogen werden. Einrädrige Wagen brauchen fast immer die Hände an den Holmen zu Führung, sind dabei aber auch deutlich geländegängiger und laufen auch auf sehr schmalen Pfaden und in Rinnen. Für extreme Wege und Steigungen ist der Anbau einer Bremse empfehlenswert.
Die Selbstbauten bestehen übrigens nur aus Holmen, Tragbrett und Achse, bzw. Radaufhängung und lassen sich so für den PKW-Transport sehr leicht zerlegen. Kaufen kann man solche Wagen natürlich aus, aber bei den aufgerufenen Preisen gehe ich lieber in den Baumarkt und hol mir die Räder vom Gebrauchtmarkt.
Wenn Du später mal deinen Rucksack wechselst, dann denk vielleicht auch mal an eine gute Kraxe mit BW-Seesack oder einem großen Packsack. Das Ding passt sich sehr gut dem jeweiligen Gepäck an, ist günstig und hat einen sehr hohen Tragekomfort.
Auch LiFePo4-Zellen gibt es inzwischen neu oder gebraucht recht bezahlbar. Ein auf die Bedürfnisse zugeschnittener Akku lässt sich damit leicht zusammenschustern und die Brandgefahr der Lithiumionen- und Lithiumpolymer-Akkus lässt sich damit vermeiden. Ich zumindest liebe meine kleine Hütte und habe mich daher für diesen Akkutyp entschieden.


MfG

Rainmaker
 
Ich weiss ja nicht, wieviele Kilometer ihr Euer Equipment transportieren müsst, aber bei meinem "Standardbeobachtungsplatz" (wenn es nicht der eigene Garten ist) sind es nur wenige 100 Meter vom Auto. Dafür habe ich mir den folgenden "Mars Rover" für knapp 80 EUR zugelegt, der wunderbar funktioniert und der platzsparend zusammenfaltbar ist:


EQ6-R, 8" Newton und diverses Zubehör passen da rein. Für die wenigen Meter über einen geschotterten Feldweg völlig ausreichend.

Viele Grüße

Markus
 
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