Ich hatte widersprĂŒchliche EinschĂ€tzungen verschiedener Wetter-Apps. Von ganze Zeit nur Wolken ĂŒber nachher dann klar ...
Also hatte ich nichts GroĂes vorbereitet.
Der Himmel war einfach nur groĂflĂ€chig zu
Dann kam die Zeit, zu der der Mond aufgehen mĂŒsste. In NW waren Wolken, die evtl. vom Mond beleuchtet sein könnten?
Kurz darauf lieĂ er sich orten. Also das Seestar aufgebaut an einem Nordfenster und einen Film gestartet mit 1 Bild pro Sekunde. Viele Dunstschleier ziehen vor dem Mond vorbei. Trotzdem baue ich fĂŒr einen visuellen Blick das C90 (90mm Ăffnung 1000mm Brennweite) auf dem Nord-Balkon auf. Die ersten Sterne sind schon hinter dem Mond. Weitere sind auf einem schwarzen Samt vor der hellen Seite des Mondes "ausgebreitet". Durch den Dunst, Reflektionen im Teleskop/Okular und den enormen Kontrast sind die, die gleich verschwinden, extrem schwer auszumachen.
Inzwischen ist der Mond so hoch, dass ich es wage, mit meinem Grab-and-go-Refraktor (70mm Ăffnung 700mm Brennweite) es vom Platz vor dem Haus zu probieren. Die Probleme sind dieselben. Entweder Mond, wenn ich den an den Rand des Gesichtsfeldes " fahre" Reflektionen. Die Sterne in einem gewissen Abstand sind kein Problem. Das "Ausknipsen" habe ich bei keinem so direkt beobachten können.
Also Wechsel auf die andere, die dunkle Seite. Sie ist nicht, wie zuletzt im April durch reflektiertes Licht von der Erde schwach beleuchtet. Einfach nur schwarz. Ist halt kurz nach Vollmond. Die ersten drei der Plejaden sind "schon wieder da". Weitere tauchen auf. Auch das "Anknipsen" konnte ich bei keinem direkt bewusst beobachten. Immer mal wieder ist einer neu dazugekommen.
In Richtung des Mondes ist der Himmel inzwischen recht klar, ĂŒber den Rest sind Wolken mit kleinen LĂŒcken verteilt.
Ja - doch noch was gesehen. Fotos mit total ausgebranntem Mond wÀren sicher auch möglich gewesen. Da wÀre es gut gewesen, dem allem vorbereitet zu begegnen....