UMa
Aktives Mitglied
Hallo Thomas,
müsste er sich erstmal weit genug von der Erde entfernen. Dies
tut er aber nicht (siehe oben im Thread), weil der Gesamtdrehimpuls
des Erde-Mond Systems nicht ausreicht bzw. der Mond dafür zu schwer ist.
Wie Du vorher richtig geschrieben hast, wird der Mond im Laufe der Zeit, durch
die Gezeitenwirkung der Sonne auf immer niedrigere Bahnen geholt.
Dabei rotieren Erde und Mond gebunden. Dieser Prozess geht soweit
bis der Mond der Erde so nahe gekommen ist, dass er innerhalb der
Roche-Grenze zerissen wird und teilweise auf die Erde stürzt
und der Rest einen Erd-Ring bildet. Allerdings würde dieser Prozess
ca. 80 Mrd Jahre dauern, falls die Sonne so bleiben würde wie heute.
Allerdings entwickelt sie sich bereits in ca. 6-7Mrd Jahren zum
roten Riesen (ob der bis zur Erdbahn geht ist meines Wissens
noch unklar). So dass selbst die Sonne ein gebunden rotierendes
Erde-Mond System wohl nicht mehr erleben wird.
Mein Rechenmodell ist derzeit leider noch 2D, d.h. alle Bahnen liegen
in einer Ebene und die Rotationsachsen stehen darauf senkrecht.
Dafür habe ich die Abbremsungsparameter so angepasst, dass
die Tageslängen von Wells (1963) reproduziert werden.
Außerdem muss ich die Dissipationsrate für das Präkambrium
verringern, sonst "kracht" der Mond in der Rückwärtsrechnung vor
ca. 1850Mio Jahren auf die Erde, obwohl der Zeitpunkt der
Entstehung bei ca 4540Mio Jahren vor heute gelegen haben soll.
Weißt Du eine Quelle in der steht, in der das mit der Stabilisierung der Erde durch den Mond
veröffentlich wurde? Vielleich kann ich dann das Modell verbessern.
Oder weißt Du Arbeiten die Rotationsperioden und Mondumläufe
im Präkambrium, um das Modell besser zu eichen?
Ich habe bisher nur wenig geeignetes im Internet gefunden.
Grüße UMa.
Damit der Mond in einen Lagrange-Punkt des Erde-Sonne System gerät,Letztlich muß sich wohl eine gebundene Rotation zwischen
Sonne, Erde und Mond einstellen, aber ich habe keine Ahnung, welcher Effekt sich
ab wann wie stark bemerkbar macht. Eigentlich müßte demnach der Mond dann
irgendwann in einem der Lagrangepunkte landen.
müsste er sich erstmal weit genug von der Erde entfernen. Dies
tut er aber nicht (siehe oben im Thread), weil der Gesamtdrehimpuls
des Erde-Mond Systems nicht ausreicht bzw. der Mond dafür zu schwer ist.
Wie Du vorher richtig geschrieben hast, wird der Mond im Laufe der Zeit, durch
die Gezeitenwirkung der Sonne auf immer niedrigere Bahnen geholt.
Dabei rotieren Erde und Mond gebunden. Dieser Prozess geht soweit
bis der Mond der Erde so nahe gekommen ist, dass er innerhalb der
Roche-Grenze zerissen wird und teilweise auf die Erde stürzt
und der Rest einen Erd-Ring bildet. Allerdings würde dieser Prozess
ca. 80 Mrd Jahre dauern, falls die Sonne so bleiben würde wie heute.
Allerdings entwickelt sie sich bereits in ca. 6-7Mrd Jahren zum
roten Riesen (ob der bis zur Erdbahn geht ist meines Wissens
noch unklar). So dass selbst die Sonne ein gebunden rotierendes
Erde-Mond System wohl nicht mehr erleben wird.
Mein Rechenmodell ist derzeit leider noch 2D, d.h. alle Bahnen liegen
in einer Ebene und die Rotationsachsen stehen darauf senkrecht.
Dafür habe ich die Abbremsungsparameter so angepasst, dass
die Tageslängen von Wells (1963) reproduziert werden.
Außerdem muss ich die Dissipationsrate für das Präkambrium
verringern, sonst "kracht" der Mond in der Rückwärtsrechnung vor
ca. 1850Mio Jahren auf die Erde, obwohl der Zeitpunkt der
Entstehung bei ca 4540Mio Jahren vor heute gelegen haben soll.
Weißt Du eine Quelle in der steht, in der das mit der Stabilisierung der Erde durch den Mond
veröffentlich wurde? Vielleich kann ich dann das Modell verbessern.
Oder weißt Du Arbeiten die Rotationsperioden und Mondumläufe
im Präkambrium, um das Modell besser zu eichen?
Ich habe bisher nur wenig geeignetes im Internet gefunden.
Grüße UMa.