aro
Aktives Mitglied
Guten Abend zusammen,
nachdem ich mir den Mond bisher jahrelang mit den Okularen angesehen habe, die beim Lidlscope dabei waren, wurde es doch Zeit für Nachrüstung.Dieses Jahr habe ich ein Skywatcher HR-Planetary 7mm gekauft. Das hat sich echt gelohnt. Man kann deutlich mehr Details erkennen.
Als sich die Wolken heute hier gegen Abend doch noch verzogen haben, habe ich schnell das Teleskop für zwei Stunden auf die Terasse gestellt und den Mond angepeilt. Den Rükl dazu, um sich zurechtzufinden.
Die Regenbogenbucht war leider heute noch nicht zu sehen, der Terminator verlief westlich vom Promontorium Laplace. Hierdurch waren aber die Rücken im Regenmeer (Dorsum Zirkel, Dorsum Heim) gut sichtbar. Besonders beindruckend kamen sie unmittelbar südlich vom Promontorium Laplace (etwa bei P. Laplace A) zur Geltung.
Jetzt das große Krater-Bestimmen: Helicon und le Verrier waren einfach, ebenso natürlich Copernicus. Auch wenn dieser schon nicht mehr so spektakulär aussieht - der Terminator ist schon zu weit nach Westen fortgeschritten.
Schwieriger sind da schon Landsteiner, McDonald und Lambert. Aber mit dem Rükl zum Nachschlagen hat auch das geklappt.
Besonders gut hat mir T. Mayer gefallen. Er leuchtete als weißer Ring in den Karpaten, unmittelbar westlich des Terminators.
Gegen 22.15 Uhr tauchen aus dem Dunkel die Spitzen des Promontorium Heraclides auf.
Am Ende dann noch etwas, das ich bisher noch nicht beobachtet habe: Südlich von Copernikus ist ein kleiner Krater, der von einer Königskrone umgeben ist. Laut Rükl ist der Krater Euclides und die Krone wird durch das Riphägebirge gebildet. Sieht wunderschön aus - passt aber irgendwie nicht in die Kraterlandschaft, oder?
Grüße,
Achim
nachdem ich mir den Mond bisher jahrelang mit den Okularen angesehen habe, die beim Lidlscope dabei waren, wurde es doch Zeit für Nachrüstung.Dieses Jahr habe ich ein Skywatcher HR-Planetary 7mm gekauft. Das hat sich echt gelohnt. Man kann deutlich mehr Details erkennen.
Als sich die Wolken heute hier gegen Abend doch noch verzogen haben, habe ich schnell das Teleskop für zwei Stunden auf die Terasse gestellt und den Mond angepeilt. Den Rükl dazu, um sich zurechtzufinden.
Die Regenbogenbucht war leider heute noch nicht zu sehen, der Terminator verlief westlich vom Promontorium Laplace. Hierdurch waren aber die Rücken im Regenmeer (Dorsum Zirkel, Dorsum Heim) gut sichtbar. Besonders beindruckend kamen sie unmittelbar südlich vom Promontorium Laplace (etwa bei P. Laplace A) zur Geltung.
Jetzt das große Krater-Bestimmen: Helicon und le Verrier waren einfach, ebenso natürlich Copernicus. Auch wenn dieser schon nicht mehr so spektakulär aussieht - der Terminator ist schon zu weit nach Westen fortgeschritten.
Schwieriger sind da schon Landsteiner, McDonald und Lambert. Aber mit dem Rükl zum Nachschlagen hat auch das geklappt.
Besonders gut hat mir T. Mayer gefallen. Er leuchtete als weißer Ring in den Karpaten, unmittelbar westlich des Terminators.
Gegen 22.15 Uhr tauchen aus dem Dunkel die Spitzen des Promontorium Heraclides auf.
Am Ende dann noch etwas, das ich bisher noch nicht beobachtet habe: Südlich von Copernikus ist ein kleiner Krater, der von einer Königskrone umgeben ist. Laut Rükl ist der Krater Euclides und die Krone wird durch das Riphägebirge gebildet. Sieht wunderschön aus - passt aber irgendwie nicht in die Kraterlandschaft, oder?
Grüße,
Achim