Mond- und Planetenbeobachtungen.

Gerd K

Aktives Mitglied

Mond- und Planetenbeobachtungen.


Mond und Planetenbeobachtung am 26. Dezember 2025.


Hallo,

Heute Abend passte das Wetter, um den Mond, Saturn und Jupiter zu beobachten. Außerdem wollte ich mal wieder testen, ob ich Bilder vom Mond zustande bringe.
Los ging es mit dem Mond, dem ich am 10" Cassegrain beobachtete. Bei einer Vergrößerung von 76x passt der Mond noch im Ganzen in das Okular, dadurch konnte ich den Erdschein in der Mondnacht sehen. Bei höherer Vergrößerung flirrte der Mond schnell im Okular.
Am Cassegrain entstand dieses Bild:


2025-12-26-Mondkrater.jpg


Das Bild zeigt die Krater "Theophilus", "Cyrillus" und "Catharina". Am "Mare Nectaris" sind die Krater "Madler", "Beaumont" und "Fracastorius" zu sehen.
Das Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor.


2025-12-26-Mond.jpg

Der Mond vom 26. Dezember 2025.


Saturn beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x.
Saturn steht sehr ruhig im Okular und wird scharf abgebildet.
Der Ring ist ein schmaler Strich. Nördlich vom Ring sehe ich den schmalen dunklen Schatten vom Ring auf Saturn. Direkt östlich am Saturn fehlt durch den Schatten von Saturn auf dem Ring ein kleines Stückchen vom Ring.
Saturn versuchte ich zu zeichnen... Da fehlt mir doch sehr die Begabung.


2025-12-26-Saturn.jpg

Saturn vom 26. Dezember 2025.


Jupiter stand noch zu tief um vernünftig beobachtet zu werden. Einige Strukturen konnte ich auf Jupiter erkennen.

Viele Grüße
Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,
Schöne Bilder; die Zeichnumg ist richtig gut geworden. Viel mehr kann man bei den Verhältnissen nicht sehen, vielleicht schwach den einen oder anderen Streifen, wenn dss Seeing mitspielt. Wenn du daran Spaß hast, würde ich das an deiner Stelle weiter machen.
Viele Grüße Michael
 
Hallo Michael,

Ich habe mir schon lange vorgenommen, wieder zu zeichnen. Es ist bisher der Bequemlichkeit zum Opfer gefallen. Vor einigen Jahren habe ich mehr gezeichnet.
Ein Saturn aus dem Jahr 2015:

2015-07-02-Saturn.jpg


Oder Mars aus dem Jahr 2014:

Mars-2014-04-17.jpg


Ich hoffe, ich überwinde meine Bequemlichkeit und kann wieder daran anschließen.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,
Danke für deinen Beobachtungsbericht.
Ich war auch mit dem 16" und dem Fernglas draußen jedoch war das Seeing nicht so wirklich der Hit, dafür war die Transparenz ganz gut.
Zu deinen Beobachtungen habe ich mir noch etwas DeepSky angesehen.
Andromeda und M33 quasi im Zenit, California Nebeln als zwei parallele Streifen, die offenen Sternhaufen M34, Plejaden, Hyjaden, Orionnebel usw.
Mal sehen was diese Nacht bringt?
Ich hoffe das ich den GRF mit Kamin zu sehen bekomme, so ab 20:30Uhr könnte es wieder klappen?
LG
 
Hallo,

Ich hoffe das ich den GRF mit Kamin zu sehen bekomme, so ab 20:30Uhr könnte es wieder klappen?

Den Kamin am GRF habe ich auf einigen Bildern im Forum schon gesehen. Der GRF hat heute Abend um 21:38 Uhr seinen Durchgang. Jupiter steht da noch nicht recht hoch über dem Horizont, das könnte aber für eine erfolgreiche Beobachtung reichen.
Bei mir zuhause muss Jupiter über einen hohen Baum kriechen, ich hoffe der Abstand zum Baum reicht.

Viele Grüße
Gerd
 

Mond und Planetenbeobachtung am 27. Dezember 2025.


Hallo,

Am Abend passte das Wetter, es war kalt und der Himmel klar. Erst später in der Nacht zogen dünne Wolken auf. Meine Ziele am Himmel waren der Mond, Saturn und Jupiter, die ich mit meinem 10" Cassegrain beobachtete.

Saturn beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x.
Saturn steht zeitweise ruhig im Okular.
Auf der Südhalbkugel von Saturn kann ich zwei Wolkenbänder unterscheiden. Die Nordhalbkugel von Saturn sieht gleichmäßiger aus. Den Schatten vom Ring auf Saturn kann ich nördlich am Ring deutlich sehen. Der Schatten vom Saturn auf der Ostseite vom Ring fällt ebenfalls deutlich auf.


2025-12-27-Saturn.jpg

Saturn vom 27. Dezember 2025.


Den Mond beobachtete ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 218x und einem ND 0.9 Neutralfilter.
Der Mond stand sehr ruhig im Okular und wurde scharf abgebildet.

Die Bilder der Krater wurden am Cassegrain aufgenommen.
Das erste Bild zeigt die Kraterlandschaft um die Krater "Fernelius", "Stofler" und "Faraday". Rechts daneben sind die Krater "Maurolycus" und "Barocius" zu sehen. Unterhalb dieser Krater sind die Krater "Licetus", "Cuvier", "Clairaut" und "Baco" zu sehen.


2025-12-27-Mondkrater-01.jpg


Das nächste Bild zeigt das "Mare Serenitatis" mit dem Krater "Posidonius" auf der rechten Seite vom Bild. Links im Bild ist das "Mare Imbrium" mit den drei großen Kratern "Archimedes", "Aristillus" und "Autolycus".
Das Mare Serenitatis und das Mare Imbrium wird im Norden von dem "Montes Caucasus" und im Süden von den "Montes Apenninus" nahezu getrennt.
Unten im Bild sind die Krater "Manilius", "Menelaus" und "Plinius" zu sehen.


2025-12-27-Mondkrater-02.jpg


Das Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor.


2025-12-27-Mond.jpg

Der Mond vom 27. Dezember 2025.


Jupiter beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Jupiter steht unruhig im Okular und wird noch gut abgebildet.
Den Großen Roten Fleck kann ich deutlich sehen. Er ist deutlich orange und nicht sehr groß. Der Große Rote Fleck ist fast schon kreisförmig.
Die Aussparung vom Großen Roten Fleck in das südliche Äquatorband kann ich deutlich sehen. Diese Aussparung setzt sich im SEB fort und spaltet dieses.
In den farbigen Bändern konnte ich noch viele Strukturen erkennen.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,
Wieder ein schöner Beobachtungsbericht.
Bei mir war das Seeing auch etwas besser als am Freitag.
Schon an den Mondkratern zeigte sich ein etwas besserer Kontrast und etwas mehr Detail als am Vortag.
Zur Kulmination des GRF konnte ich Sekundenweise den Kamin mit Rauchfahne erkennen.
Auch die weiße Umrandung des GRF und die weiße Verwirbelung davor konnte ich sehen.
Für kurze Momente blitzten weitere Details und Bänder auf.
LG
 
Hallo @Quanten

Die Luftruhe oder das Seeing war in der Tat besser als am Freitag. Es war aber bei mir lokal sehr unterschiedlich. Bei Saturn war es schlechter als am Mond. Entweder hatte ich das Pech, Saturn über einem mir nicht sichtbaren Kamin zu erwischen oder die Luftruhe veränderte sich innerhalb einer halben Stunde.
Die helle Umrandung vom GRF konnte ich ebenfalls sehen. Obwohl ich Jupiter derzeit über eine weite Dachlandschaft beobachten muss, stand es doch recht ruhig im Okular.
Eventuell beobachte ich heute Abend wieder. Das Wetter sollte wieder passen und ein paar freie Tage habe ich noch. Leider rotiert heute Abend der GRF aus der für uns sichtbaren Hälfte von Jupiter heraus, bis der hoch genug steht um ihn beobachten zu können.

Viele Grüße
Gerd
 

Mond und Planetenbeobachtung am 28. Dezember 2025.


Hallo,

Auch am diesem Abend, den dritten Abend in Folge, passte das Wetter wieder. Es war kalt und der Himmel klar. Meine Ziele am Himmel waren der Mond, Saturn, Jupiter und Neptun, die ich mit meinem 10" Cassegrain und zum Teil mit dem 110/770mm Refraktor beobachtete.

Saturn beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Saturn steht zum Teil sehr still im Okular und wird scharf abgebildet. Mit dem Filter hat Saturn einen höheren Kontrast als ohne Filter. Die Wolkenbänder auf Saturn kann ich deutlicher erkennen.
Direkt westlich am Ring kann ich den Mond Rhea sehen. Der Mond läuft während der Beobachtung auf dem Ring zu. Etwas weiter entfernt von Saturn steht der Mond Titan, der im Okular eine dunkle orange Farbe hat. Titan ist im Okular ein kleines Scheibchen.
Auf Saturn kann ich auf der Südhalbkugel einzelne Wolkenbänder unterscheiden. Die Nordhalbkugel erscheint gleichmäßiger.

Neptun.
Neptun konnte ich mit dem Refraktor bei einer Vergrößerung von 19x als bläuliches Sternchen deutlich im Feld sehen.
Im Cassegrain mit einer Vergrößerung von 218x ist Neptun ein sehr kleines bläuliches Scheibchen.

Den Mond beobachtete ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und einem ND 0.9 Neutralfilter.
Der Mond steht sehr ruhig im Okular und wird scharf abgebildet.

Die Bilder der Mondkrater wurden am Cassegrain aufgenommen.
Das erste Bild zeigt die Kraterlandschaft um dem Ringgebirge "Deslandres". Rechts neben dem Ringgebirge sind die Krater "Purbach", "Regiomontanus", "Walther", "Werner" und "Aliacensis" zu sehen. Oberhalb vom Deslandres ist der markante Schatten der "Rupes Recta" zu sehen. Unten im Bild stehen die Krater "Tycho", "Stofler" und "Maginus".


2025-12-28-Mondkrater-01.jpg


Das nächste Bild zeigt zeigt die Kraterlandschaft um die großen Krater "Ptolemaeus", "Alphonsus", "Arzachel" und "Albategnius".


2025-12-28-Mondkrater-02.jpg


Das Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor.


2025-12-28-Mond.jpg

Der Mond vom 28. Dezember 2025.



Jupiter beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Jupiter steht sehr still im Okular.
Auf Jupiter kann ich unzählige Strukturen in den Bändern sehen. Auf der Südhalbkugel von Jupiter sehe ich zwei schmale dunkle Bänder. Das nördliche Band reicht nicht ganz um Jupiter herum. Im südlichen der beiden Bänder sind viele Knoten und Verdichtungen.

Viele Grüße
Gerd
 

Mond und Planetenbeobachtung am 30. Dezember 2025.


Hallo,

Eine weitere kalte Nacht konnte ich für die Beobachtung vom Mond und den Planeten nutzen.
In dieser Nacht setzte ich wieder meinem 10" Cassegrain ein den ich Seite an Seite mit meinem 110/770mm Refraktor auf der Losmandy G11 montierte.


2025-12-30-Teleskope.jpg

Die Teleskope für die Mond- und Planetenbeobachtung.


Mein erstes Ziel war die Bedeckung vom Stern ε Ari durch den Mond.
Der 4m6 helle Stern ε Ari wurde um 19:41 Uhr MEZ vom dunklen Mondrand bedeckt. Der Stern wurde vom einem Moment auf dem anderen vom Mond "ausgeknipst".


2025-12-30-Sternbedeckung.jpg

Der Stern ε Ari neben dem Mond.


Von der Sternbedeckung konnte ich ein Video erstellen:




Saturn beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 218x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Saturn steht phasenweise still im Okular. Mit dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter kann ich einzelne Wolkenbänder unterscheiden.

Mit dem Cassegrain versuchte ich wieder Fotos vom Mond zu erstellen.
Das erste Bild zeigt die Kraterlandschaft um dem Krater "Plato". Ganz oben am Mondrand ist der Krater "Philolaus" zu sehen. Unten rechts im Bild sind die Mondalpen, "Montes Alpes", zu sehen.


2025-12-30-Plato.jpg

Die Landschaft um dem Krater "Plato".


Das nächste Bild zeigt zeigt das "Sinus Iridum" mit den Jurabergen, "Montes Jura". Die beiden Krater im angrenzenden "Mare Imbrium" sind "Helicon" und "Le Verrier".


2025-12-30-Montes-Jura.jpg

Die Juraberge auf dem Mond.


Das nächste Bild zeigt zeigt den Krater "Copernicus" mit den beiden Kratern "Gay-Lussac" und "Gay-Lussac A" im Norden und die Krater "Fauth" und "Fauth A" im Süden.


2025-12-30-Copernicus.jpg

Krater "Copernicus".


Das nächste Bild zeigt zeigt die Landschaft um dem Krater "Clavius" im Süden vom Mond.
Im Krater Clavius sind die beiden Krater "Porter" und "Rutherfurd" zu sehen. Östlich von Clavius stehen die Krater "Scheiner" und "Blancanus". Unterhalb von Blancanus ist der Krater "Klaproth" zu sehen.


2025-12-30-Clavius.jpg

Die Landschaft um dem Krater "Clavius".



Jupiter beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Jupiter steht nicht ganz still im Okular. Auf Jupiter kann ich viele kleine Strukturen sehen.

Viele Grüße
Gerd
 

2026


Planetenbeobachtung am 5. Januar 2026.


Hallo,

Kalt war es in der letzten Nacht. Sehr kalt sogar. Meine Ausrüstung überzog sich im Laufe des Abends und der Nacht mit einer Frostschicht. Als es danach aussah das der Himmel klar wurde, habe ich ein Stück von meinem Rasen vom Schnee befreit und meine Teleskope aufgestellt.
Da der Mond recht früh aufging, lohnte es sich kaum raus ins dunkle zu fahren und ich beschränkte mich auf die Beobachtung der Planeten.
Auch in dieser Nacht setzte ich wieder meinem 10" Cassegrain ein den ich Seite an Seite mit meinem 110/770mm Refraktor auf der Losmandy G11 montierte.

In dieser Nacht beobachtete ich die Planeten, Saturn, Neptun, Uranus und Jupiter.

Himmel und Bedingungen:

Klarer Himmel ohne Wolken. Sehr kalt.

Saturn beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Saturn steht unruhig im Okular und wird nur zeitweise scharf abgebildet. Die Abbildung beruhigt sich währen der Beobachtung.
Auf der Südhalbkugel von Saturn kann ich die Polhaube und zwei Wolkenbänder unterscheiden. Die Nordhalbkugel erscheint gleichmäßiger.
Südlich vom Ring kann ich einen hellen Streifen zwischen dem Ring und dem Wolkenband sehen. Nördlich vom Ring schließt der schmale und dunkle Schatten vom Ring auf Saturn an. Auf der Ostseite von Saturn kann ich den Schatten von Saturn auf dem Ring sehen.

Neptun beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 169x.
Neptun ist ein kleines blassblaues Scheibchen.
Im Refraktor bei einer Vergrößerung von 19x steht Neptun an der Spitze zweier Sternketten die mit Neptun ein lang gezogenes Dreieck aus Planet und Sternen ergeben.

2026-01-05-Neptun-1.jpg



2026-01-05-Neptun-2.jpg

Neptun am Abend vom 5. Januar 2026.


Uranus beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 76x.
Uranus ist ein helles bläuliches Scheibchen.
Im Refraktor bei einer Vergrößerung von 19x steht Uranus an einem Dreieck aus zwei hellen und einem schwächeren Stern.

2026-01-05-Uranus-1.jpg



2026-01-05-Uranus-2.jpg

Uranus am Abend vom 5. Januar 2026.


Jupiter beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter.
Jupiter steht am diesem Abend am Doppelstern S548 von dem ich mit einer Vergrößerung von 76x die Komponenten AC sehen und trennen konnte. Der hellere Stern erschien rötlich, der schwächere bläulich. Im Okular wirkten sie wie der Doppelstern Albireo.
Jupiter steht nicht sehr ruhig im Okular. Er wird immer wieder scharf abgebildet.

Den Mond beobachtete ich nicht mehr. Bis der hoch genug kam um nicht von den Häusern und Bäumen verdeckt zu werden, dauerte es doch noch lange.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,
Schöner Bericht.
Ich war auch draußen und das Seeing war ganz brauchbar, ich habe mir hauptsächlich Jupiter angesehen.

Beobachtet habe ich mit Vergrößerungen von 316-443x im Binokularansatz und je höher Jupiter zu Kulmination wanderte um so besser und klarer zeigte er sich.
Dabei blizten vor allem in den beige farbenen Pohlregionen immer wieder feine Bänder und kleine Strukturen auf.
Auch im EZ war zu Beginn eine schöne blaue Fahne zu sehen.
Die Region um den GRF war sehr markant mit der weißen Verwirbelung am GRF und der Rauchfahne im SEB, sowie dem abgeschnitten bräunlich wirkenden Band darunter.

Dann habe ich noch kurz den Mondterminator abgefahren wo sich Petavius mit seiner Rille und Boussingault mit seiner doppelwandigen Formation hervor taten.
LG
 
Hallo,

Bis zum GRF habe ich es gestern nicht ausgehalten. Das wurde dann doch recht spät und mittlerweile auch recht kalt. Jupiter wollte gestern nicht so richtig im Okular, in der Richtung in den ich ihn gestern beobachtete sind eben doch viele Häuser die jetzt im Winter beheizt werden.
Bei Saturn war das gut zu bemerken, der wurde mit der Zeit ruhiger. In diese Beobachtungsrichtung stehen nur wenige Häuser.

Wenn die Wege im Frühjahr wieder befahrbar sind fahre ich wieder zur Planetenbeobachtung hinaus in die Natur. Das ist dann doch ein anderes Ambiente als mitten in der Ortschaft von Licht und Häusern umgeben, auch wenn das künstliche Licht zumindest bei der Planetenbeobachtung nicht stört.

Viele Grüße
Gerd
 

Mond und Jupiterbeobachtung am 26. und 27. Februar 2026.


Hallo,

Nach langer wetterbedingter Auszeit in der Mond und Planetenbeobachtung konnte ich Ende Februar an zwei Nächten beobachten. Mit meinem 254mm Cassegrain und dem 110mm Refraktor beobachtete ich von zu hause in meinem Garten.

Himmel und Bedingungen:
In beiden Nächten war der Himmel sehr klar und ohne Wolken. In der ersten Nacht setzte sich die hohe Luftfeuchtigkeit als Tau auf den Teleskopen ab.

Jupiter beobachtete ich in beiden Nächten mit dem Cassegrain und einem "IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter".
Jupiter stand in beiden Nächten sehr still im Okular, so das ich viele Strukturen sehen konnte. In der Nacht vom 27. Februar konnte ich auf Jupiter auch den deutlich orange Großen Roten Fleck sehen.

Den Mond versuchte ich wieder zu fotografieren. Die Aufnahmen vom gesamten Mond entstanden am 110/770mm Refraktor mit einer ToupTek 183MA.


2026-02-26-Mond.jpg

Der Mond vom 26. Februar 2026.


2026-02-27-Mond.jpg

Der Mond vom 27. Februar 2026.


Ich versuchte auch ein paar Krater mit dem Cassegrain abzulichten:

Das "Sinus Iridum" mit den Jurabergen (Montes Jura) und den beiden Kratern "Helicon" und "Le Verrier" im "Mare imbrium". Direkt an den Jura-Bergen steht der Krater "Bianchini".


2026-02-27-Sinus-Iridum.jpg

Sinus Iridum.


Der Krater "Copernicus". Unterhalb vom Krater Copernicus sind die beiden Krater "Reinhold" und "Reinhold B". Rechts oben im Bild ist der Krater "Eratosthenes" zu sehen.


2026-02-27-Copernicus.jpg

Copernicus.


Der Krater "Tycho". Das Bild zeigt die Landschaft um den Krater Tycho. Links im Bild sind die Krater "Heinsius", "Wilhelm" und "Longomontanus". Rechts unten ist der Krater "Maginus".


2026-02-27-Tycho.jpg

Tycho.


In dieser Nacht konnte ich die Bedeckung vom Stern κ 77 Gem durch den Mond beobachten. Die Bedeckung beobachtete ich am Cassegrain bei einer Vergrößerung von 76x.

Der 3m6 helle Stern κ 77 Gem wurde gegen circa 23:00 Uhr MEZ vom dunklen Mondrand bedeckt. Der Stern verschwand von einem Augenblick auf dem anderem hinterm Mond.
Von der Sternbedeckung konnte ich ein Video erstellen:




Jetzt regnet es wieder und die Spätschichtwoche steht an, in der ich nicht am Abend beobachten kann. Eventuell gibt es ein paar Sonnenstunden am Vormittag die ich nutzen kann.




Viele Grüße
Gerd
 
In dieser Nacht konnte ich die Bedeckung vom Stern κ 77 Gem durch den Mond beobachten. Die Bedeckung beobachtete ich am Cassegrain bei einer Vergrößerung von 76x.

Der 3m6 helle Stern κ 77 Gem wurde gegen circa 23:00 Uhr MEZ vom dunklen Mondrand bedeckt. Der Stern verschwand von einem Augenblick auf dem anderem hinterm Mond.
Von der Sternbedeckung konnte ich ein Video erstellen:
Hallo Gerd,
Super das du ein Video gemacht hast!
Ich habe den Stern auch im Äther anfliegen sehen, jedoch habe ich die eigentliche Bedeckung dann verpennt, weil ich zu lange auf Jupiter gesehen habe.:sleep:
LG
 
Hallo Gerd,

"Off topic"

ich sehe, Du hast auch den 10" TS-Cassegrain. Den habe ich mir gerade vor ein paar Wochen neu gekauft, tue mich aber momentan mit der Justage des Teils noch schwer . Hast Du eine verlässlich funktionierende Methode gefunden, mit der Du den Cas sauber justiert bekommst? Würde mich sehr interessieren.
Danke für einen guten Tip -

Rolf (rolf.wilmes@arcor.de)
 
Hallo,


Solche Sternbedeckungen sind für mich sehr interessant. Mit gefallen solche Ereignisse und ich suche sie gezielt heraus und beobachte sie, sofern das Wetter und auch meine Arbeitszeiten dazu passen.
Es ist für mich schön anzusehen, wie ein Stern augenblicklich vom Mond bedeckt wird.



Hast Du eine verlässlich funktionierende Methode gefunden, mit der Du den Cas sauber justiert bekommst?

Ich justiere den Okularauszug zum Fangspiegel mit einem normalen Justierlaser. Durch den offenen Tubus kann ich die Mittenmarkierung auf dem Fangspiegel gut sehen und damit den Okularauszug einstellen.


Justage-3.jpg


Den Fangspiegel zurück zum Okularauszug justiere ich ebenfalls mit dem Laser. Auch das klappt bei mir sehr gut.


Justage-5.jpg


Diese beiden Schritte erledige ich von zu hause aus.
Den Hauptspiegel justiere ich am Stern. Mit dieser Methode erreiche ich, das dass Teleskop gut justiert ist.



Mond und Jupiterbeobachtung am 1. März 2026.


Hallo,

Diesen Abend konnte ich noch für die Beobachtung vom Mond und den Jupiter nutzen, bevor die Woche mit der Spätschicht losging und ich keine Möglichkeiten zur Beobachtung hatte.
Ich beobachtete wieder mit meinem 254mm Cassegrain und dem 110mm Refraktor von zu hause aus meinem Garten.


2026-03-01-Mondbeobachtung.jpg

Mondbeobachtung.



Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken.

Ich konnte das Ende der Bedeckung von Mond Ganymed durch Jupiter beobachten.
Gegen 19:50 Uhr MEZ schob sich Ganymed hinter Jupiter hervor. Ganymed konnte ich zunächst als kleine Ausbuchtung nördlich vom NEB sehen. Es dauerte einige Minuten bis Ganymed größer wurde und als ein vom Jupiter getrenntes Scheibchen neben Jupiter zu sehen war. Im neben Jupiter meinte ich das Ganymedscheibchen in einem blassen rötlichen Farbton sehen zu können.

Rund eine Stunde später wurde Ganymed vom Jupiterschatten verfinstert.
Das zuvor helle und deutliche Scheibchen von Ganymed wurde zunehmend schmaler und kleiner. Auch die Helligkeit von Ganymed ließ kontinuierlich nach, bis Ganymed zu einem sehr schwachen Sternchen wurde das irgendwann nicht mehr zu sehen war.

Den Mond beobachtete ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und einem ND 0.9 Neutralfilter.
Der Mond stand leicht unruhig im Okular.
Das Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor.


2026-03-01-Mond.jpg

Der Mond vom 1. März 2026.


Die Bilder der Mondkrater entstanden am Cassegrain.

Die Gegend um den Krater "Schickard". In der oberen linken Bildecke sind noch die Krater "Vieta" und "Fourier" zu sehen. Unterhalb von Schikard stehen die Krater "Wargentin", "Nasmyth" und "Phocylides". Unten rechts im Bild ist der Krater "Schiller" zu sehen.


2026-03-01-Schickard.jpg


Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,

vielen lieben Dank zu für Deine Erläuterungen zum Thema Cassegrain-Justage. Das werde ich wie von Dir beschrieben mal ausprobieren.
Gruß und CS -

Rolf
 

Mond und Jupiterbeobachtung am 27. März 2026.


Hallo,

Die Wettervorhersagen sahen alle miteinander für diesen Abend keinen klaren Himmel voraus. Draußen zogen sich die Wolken immer mehr zurück und immer mehr klarer Himmel war zu sehen. Diese Gelegenheit nutzte ich um zuhause im Garten meine Teleskope aufzustellen und Jupiter und den Mond zu beobachten.
Für diese Nacht setze ich meinem 10" Cassegrain zusammen mit meinem 110/770mm Refraktor ein. Die Teleskope baute ich Seite an Seite auf die Losmandy G11 auf.

Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken.

Die Luft war in dieser Nacht recht ruhig, so das ich auf Jupiter und dem Mond viele Strukturen erkennen konnte.
Vom Mond erstellte ich ein paar Bilder.
Den gesamten Mond nahm ich mit dem Refraktor auf, die Bilder der Krater entstanden am Cassegrain.


2026-03-27-Mond.jpg

Der Mond vom 27. März 2026.

Das "Mare Imbrium" mit den Kratern "Plato", "Aristillus", "Archimedes" und "Eratosthenes". Im unteren Teil des Bildes ist der Gebirgszug der "Apenninen" ("Montes Apenninus") zu sehen.

2026-03-27-Mare-Imbrium.jpg

Die Böschung "Rupes Recta" Rechts im Bild ist die Kraterkette "Alphonsus", "Alpetragius" und "Arzachel". Weiter unten im Bild sind die Krater "Purbach" und "Pitatus".

2026-03-27-Rupes-Recta.jpg

Viele Grüße
Gerd
 

Die Bedeckung von Regulus durch den Mond am 29. März 2026.


Am Abend vom 29, März wurde der 1m3 helle Stern α 32 Leo, Regulus vom Mond bedeckt.
Der dunkle Mondrand schob sich circa um 20:24 Uhr MESZ vor Regulus.

Hallo,

Die Bedeckung vom Stern α 32 Leo, Regulus durch den Mond konnte ich beobachten.
Ich beobachtete nur den Beginn der Bedeckung.

Die Wetteraussichten für diesen Abend waren nicht besonders gut. Der Himmel war sehr bewölkt mit großen Wolkenlücken. Am Osthimmel standen dichte Wolken, die auch nach Regen aussahen.
Ich habe mir überlegt, das ein Aufbau von 254mm Cassegrain zum beobachten und den 110/770mm Refraktor zum fotografieren nicht so gut wäre. Falls es doch anfängt zum regnen, bekomme ich diese Teleskope nicht schnell genug abgebaut.

Stattdessen baute ich meinem 80/400mm Refraktor auf einer Vixen AP-Z Montierung auf. Die Montierung ist mit einer STAR BOOK ONE ausgerüstet.

2026-03-29-Teleskope.jpg

Die Bilder entstanden mit einer Panasonic LUMIX G7 bei einer Brennweite von 300mm.

Himmel und Bedingungen:
Bis in den Abend hinein war der Himmel sehr wechselnd bewölkt. Die Wolken lockerten nach und nach auf. Bei der Bedeckung zog eine einzelne dünne Wolke vor dem Mond vorbei. Nach der Bedeckung wurden die Wolken wieder schnell dichter und überzogen den gesamten Himmel.

Die Annäherung vom Mond an den Stern Regulus konnte ich gut beobachten. Der Abstand zwischen den Mond und Regulus wurde immer kleiner.

2026-03-29-Mond-Regulus-1.jpg



2026-03-29-Mond-Regulus-2.jpg

Regulus verschwand von einem Augenblick auf den anderen hinter dem Mond. Der Stern wurde vom dunklen Mondrand förmlich ausgeknipst.

2026-03-29-Mond-Regulus-3.jpg

Ich habe schon viele Sternbedeckungen gesehen. Es ist für mich aber immer wieder überraschend, wenn ein Stern neben dem Mond plötzlich verschwindet.

Viele Grüße
Gerd
 

Der Mond beim Jupiter am 22. April 2026.


Hallo,

Am Abendhimmel vom 22. April stand der Mond rund 3° 47' vom Jupiter entfernt.
Am Abendhimmel konnte ich diese Begegnung gut beobachten.

2026-04-22-Mond-Jupiter.jpg

Der Mond beim Jupiter.

Das Bild vom Mond habe ich mit dem 110/770mm Refraktor aufgenommen.

2026-04-22-Mond.jpg

Der Mond.

Viele Grüße
Gerd
 

Die Venus beim Uranus am 23. April 2026.


Hallo,

Am Abendhimmel vom 23. April hatten die Venus und der Uranus eine enge Begegnung am Westhimmel.
Der zweite Gesteinsplanet im Sonnensystem von innen war vom zweiten Gasplaneten im Sonnensystem von außen nur rund 48' entfernt.

2026-04-23-Daemmerung.jpg

Abenddämmerung.

Die Venus konnte ich im 110/770mm Refraktor zusammen mit dem Uranus im Feld vom Okular sehen. Das Bild der Begegnung nahm ich am 110/770mm Refraktor mit einer Panasonic LUMIX G70 auf.

2026-04-23-Venus-Uranus.jpg

Die Venus beim Uranus.

Viele Grüße
Gerd
 

Bilder vom Mond vom 24. und 25. April 2026.


Hallo,

Ich habe bei meinem Gelegenheiten den Mond und dem Jupiter zu beobachten, ein paar Bilder vom Mond erstellt. Die Bilder vom gesamten Mond entstanden am 110/770mm Refraktor, die Bilder der Krater am 254/3048mm Cassegrain. Die Kamera war jeweils eine ToupTek 183MA.

2026-04-24-Mond.jpg

Der Mond am 24. April 2026.

2026-04-25-Mond.jpg

Der Mond am 25. April 2026.

Die Krater "Theophilus", "Cyrillus" und "Catharina".

2026-04-24-Cyrillus.jpg

Das "Mare Serenitatis" mit dem Krater "Posidonius".

2026-04-24-Mare-Serenitatis.jpg

Der Krater "Plato" am "Mare Imbrium" mit den Mondalpen "Montes Alpes".

2026-04-25-Plato.jpg

"Rupes Recta" mit dem Kratern "Arzachel", "Thebit", "Purbach" und "Deslanders".

2026-04-25-Rupes-Recta.jpg

Viele Grüße
Gerd
 
Immer wieder faszinierend diese Anblicke, die mir durch meinen kleinen 3"er verborgen bleiben.

Danke fürs zeigen.
 

Der Schatten von Ganymed beim Großen Roten Fleck und der Durchgang von Europa vor Jupiter.


Hallo,

In der Nacht vom 1. Mai 2026 stand der Schatten vom Jupitermond Ganymed nahe am Großen Roten Fleck. In dieser Nacht fand auch noch ein Durchgang von Europa vor Jupiter statt, den ich ebenfalls beobachten konnte.
Zum Schatten von Ganymed gibt es hier eine Diskussion:


An meinem Standort in Nordbayern hatte ich einen klaren Himmel ohne Wolken.
Beide Ereignisse beobachtete ich am Cassegrain mit Vergrößerungen von 277 und 346x und dem IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter. Am Refraktor beobachtete ich mit einer Vergrößerung von 164x. An beiden Teleskopen konnte ich beide Ereignisse gut sehen.

Zu Beginn der Beobachtung stand der orange und kleine Große Rote Fleck zentral auf Jupiter. Der Schatten von Ganymed war deutlich neben dem GRF zu sehen. Der Schatten stand ungefähr einem Durchmesser vom GRF von diesem entfernt an der Südkante vom südlichen Äquatorband.
Der Schatten näherte sich dem GRF noch ein wenig an, er erreichte den GRF aber nicht. Im weiteren Verlauf der Nacht erreichte der Schatten die Wirbelschleppe vom GRF. Das Seeing verschlechterte sich zu diesem Zeitpunkt, es wurde schwieriger den Schatten und den GRF zu beobachten. Als der GRF am Westrand stand, näherte sich der Schatten weiter an dem GRF an, was sicher ein Effekt der Perspektive war.
Ich hatte immer wieder den Eindruck, das der Schatten von Ganymed nicht scharf begrenzt war, sondern weich aus lief (Penumbra?)

Durchgang von Europa vor Jupiter.
Europa war bei seinem Eintritt vor Jupiter ein sehr helles Scheibchen. Ich konnte Europa weiter vor Jupiter verfolgen.

Viele Grüße
Gerd
 

Die Venus und der Mond am Taghimmel.


Am 25. Mai beobachtete ich die Venus und den Mond am Taghimmel.
Ich setzte dazu meinem 110/770mm Refraktor ein den ich auf die Vixen AP-Z Montierung aufbaute.

Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken.

Die Venus konnte ich schnell am Himmel finden.
Mit einem elektronischen Winkelmesser und den azimutalen Koordinaten aus Stellarium hatte ich die Venus schnell im Okular.
Im Okular konnte ich die sehr helle Venus in einer leichten Phase sehen. Durch die unruhige Luft am Nachmittag stand die Venus sehr unruhig im Okular.

2026-05-25-Venus-Farbe.jpg

Das farbige Bild der Venus entstand mit einem 2x Fokal Extender und einer Panasonic LUMIX G70.
Das schwarz/weiß Bild der Venus entstand ebenfalls mit einem 2x Fokal Extender und einem Rotfilter. Die Kamera war eine ToupTek 183MA.

2026-05-25-Venus-SW.jpg

Den Mond am Taghimmel wollte ich fotografisch festhalten.

2026-05-25-Mond.jpg

Der Mond am Taghimmel.

Für das Bild in Farbe setzte ich wieder die Panasonic LUMIX G70 ein.

2026-05-25-Mond-Farbe.jpg

Das monochrome Bild entstand mit der ToupTek 183MA und einem Rotfilter.


Viele Grüße
Gerd
 
Mondbilder.

Hallo,

Am 26. und am 27. Mai konnte ich Bilder vom Mond erstellen.
Die Bilder vom Mond nahm ich noch am Taghimmel vor Sonnenuntergang auf. Die Bilder entstanden am 110/770mm Refraktor mit einer ToupTek 183MA und einem Rotfilter. Aufgebaut hatte ich das Teleskop auf einer Vixen AP-Z Montierung.


2026-05-26-Mond.jpg

Der Mond vom 26. Mai 2026.


2026-05-26-Sinus-Iridum.jpg

Sinus Iridum.


2026-05-27-Mond.jpg

Der Mond vom 27. Mai 2026.



Viele Grüße
Gerd
 

Merkur am Abendhimmel, der Sonnenuntergang und der Mondaufgang.​


Hallo,

Am Abend vom 30. Mai hatte ich die Gelegenheit, Merkur am Abendhimmel zu sehen. Vor dem Aufsuchen von Merkur gab es noch einen schönen Sonnenuntergang und Mondaufgang.

Am Nachmittag vom 30. Mai zogen noch viele Wolken über dem Himmel, die aber keinen Regen brachten:

2026-05-30-Wolken.jpg

Gegen Abend lösten sich die Wolken zum Teil wieder auf, die Sonne ging rot am Horizont unter:

2026-05-30-Sonnenuntergang.jpg

Auf der untergehenden Sonne sind einige Flecken zu sehen.
Nahezu zeitgleich ging am gegenüberliegenden Horizont der Mond auf. Direkt am Horizont standen Wolken, der Mond war erst einige Minuten nach seinem Aufgang zu sehen:

2026-05-30-Mondaufgang.jpg

Merkur am Abendhimmel.

Merkur stand in der Dämmerung in einem Feld von dünnen Wolken. Mit einem Fernglas konnte ich Merkur immer wieder eindeutig sehen. Mit Wolken die ich als Orientierung nahm, konnte ich Merkur mit den freien Augen am Himmel ausmachen. Merkur konnte ich am dunstig wolkigen Himmel aber nicht sicher und auch nicht lange halten.
Merkur verschwand aber bald in den Wolken am Horizont und wurde auch im Fernglas unsichtbar.

2026-05-30-Merkur.jpg

Merkur am Abendhimmel.

Den fast Vollmond nahm ich mit meinem 110/770mm Refraktor auf. Das Bild entstand mit der ToupTek 183MA mit einem UV/IR-Cut und einem Günfilter.

2026-05-30-Mond.jpg

Der Mond.

Bei der Aufnahme vom Mond flog ein Flugzeug durch das Bild.
Es handelt sich um eine Boeing 737 MAX 8-200 von Ryanair (RYR94WE) auf dem Weg von Sofia nach Bristol.

2026-05-30-Mond-Flugzeug.jpg

Viele Grüße
Gerd
 

Die Venus am Taghimmel,

Die Venus und der Jupiter am Abendhimmel.


Hallo,

Am 7. Juni 2026 suchte ich die Venus am Taghimmel auf.

Himmel und Bedingungen:

Blauer Himmel mit wenigen dünnen Wolken.

Mit meinem 110/770mm Refraktor auf der Vixen AP-Z Montierung konnte ich die Venus relativ schnell finden. Die Phase der Venus konnte ich deutlich sehen.
Mein Bild der Venus entstand mit einem 2x Fokal Extender und einem Rotfilter. Die Kamera war eine ToupTek 183MA.

2026-06-07-Venus.jpg

Am Abendhimmel war die Konstellation aus Venus und Jupiter schön zu sehen. Die Venus stand am diesem Abend rund 2,5° vom Jupiter entfernt.

2026-06-07-Venus-Jupiter.jpg

Venus und Jupiter am Abendhimmel.

Viele Grüße
Gerd
 
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