zwent
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Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einer Montierung für den Einstieg in die nachgeführte Astrophotographie.
Visuell steht mir der 130er Newton auf Exos-1 meiner Partnerin zur verfügung. Photographisch habe ich mit meiner Ausrüstung (D3100, 18-200mm, Kugelkopf, Berlebach-Stativ) bisher solange statisch belichtet, wie es die Brennweite eben hergab. Das ganze ist auch noch nicht ausgereizt, aber ich mache mir seit einigen Wochen Gedanken um eine geeignete Montierung für Langzeitaufnahmen.
Anfangs soll die kleine Nikon mit vorhandenen Objektiven darauf Platz finden. Später soll die Montierung aber auch einen APO tragen (~500mm) und vorzugsweise noch etwas Reserven für ein Guiding-Rohr und Kamera bereit halten.
GoTo ist eigentlich nicht notwendig, würde mich aber nicht stören. Soweit ich das sehe, ist bei Optionen mit vorbereiteter Guiding-Funktionalität aber meist ohnehin GoTo mit an Bord (außer z.B. SynTrek). Da ich die DSLR mit einem Laptop steuere, könnte ich z.B. das Teleskop auch gleich mittels Rechner ansprechen, bei einer SynTrek bin ich dann ja mit EQMOD auch schon fertig.
Ein weiteres Kriterium ist das Gewicht. Ich möchte die Montierung gerne und ohne größeren Aufwand transportieren können.
Preislich bin ich recht flexibel. Eine Marke liegt so um die 1000€. Gerne weniger. Bei entsprechender Argumentation ist das Budget aber auch erweiterbar. Es soll einfach etwas qualitativ vernünftiges herauskommen. Etwas womit ich Spass habe. Preiswert im Wortsinn.
Bisher sind mir die folgenden Produkte untergekommen, allerdings habe ich Probleme, die Montierungen qualitativ einzuordnen.
Da wären z.B. Skywatchers EQ3-5. Wobei die EQ3 Pro SynScan preislich recht interessant ist (~420€), aber mit einem APO photographisch wohl an der Grenze ist (Tragkraft 7kg). Für 150€ mehr gibt es die EQ5 mit nominell 3kg mehr Tragkraft, für wieder 150€ mehr geht es dann mit der HEQ5 los, die nocheinmal 2(?)-4kg drauflegt, aber doch schon recht massiv ist.
Dann gibt es da Celestron mit der CAM oder AVX zwischen 800 und 1000€ und mit einer Nutzlast entsprechend der HEQ5 (wenn man den Angaben glauben kann). Die CAM finde ich durch das Plastikgehäuse etwas 'billig'., Die AVX schon ganz interessant, zumal etwas leichter als die HEQ5.
Interessant finde ich auch die Vixen GP2 ggf. in der Photo Guider Variante. Letztere lässt wohl kein Autoguiding zu, damit müsste man sich das ganze händisch zusammenstellen und landet mit einer SkyScan-Steuerung, Stativ, Polsucher, Schiene & Co. bei etwas über 1000€
Dann wäre da Bressers Exos-2 GoTo. Deren Spezifikationen entsprechen wie der Preis etwa der EQ5 PRO (Nutzlast 10kg, ~660€). Oder auch die iOptron ZEQ25, die Preislich wieder bei einer HEQ5 SkyScan liegt, aber etwas leichter ist.
Vor diesem Berg stehe ich nun. Es scheint, als seien die Skywatcher recht prominent in deutschsprachigen Gefilden, anderswo halt deren Orion Gegenstücke. Über eine Celestron AVX oder die iOptron ZEQ25 findet man weniger. Folgendes interessiert mich nun konkret:
- Wie verhält es sich Qualitativ mit diesen Herstellern und Montierungen? Sowohl hinsichtlich der Hardware selbst als auch der Software der Steuergeräte. Ist z.B. der bei einer Vixen zu zahlende Aufpreis relativ zu einer (H)EQ5 gerechtfertigt? Inwiefern macht sich das bemerkbar?
- Gibt es wesentliche Unterschiede im Handling?
- Habe ich Alternativen vergessen?
- Soll ich mir eine Polaris oder das iOptron-Pendant auf das Berlebach schrauben und den Rest in Bier investieren? (Wobei, da bleibt auch nicht viel übrig. Unfug.)
- Liege ich überhaupt völlig daneben mit meinen Plänen (die anderen Fragen hätte ich trotzdem gerne erörtert)?
So da gäbe es bestimmt noch mehr, aber die Wand aus Text ist nun auch erstmal hoch genug für einen ersten Post. In diesem Sinne hoffe ich auf konstruktive Kommentare. Danke und Prost.
Sven
ich bin auf der Suche nach einer Montierung für den Einstieg in die nachgeführte Astrophotographie.
Visuell steht mir der 130er Newton auf Exos-1 meiner Partnerin zur verfügung. Photographisch habe ich mit meiner Ausrüstung (D3100, 18-200mm, Kugelkopf, Berlebach-Stativ) bisher solange statisch belichtet, wie es die Brennweite eben hergab. Das ganze ist auch noch nicht ausgereizt, aber ich mache mir seit einigen Wochen Gedanken um eine geeignete Montierung für Langzeitaufnahmen.
Anfangs soll die kleine Nikon mit vorhandenen Objektiven darauf Platz finden. Später soll die Montierung aber auch einen APO tragen (~500mm) und vorzugsweise noch etwas Reserven für ein Guiding-Rohr und Kamera bereit halten.
GoTo ist eigentlich nicht notwendig, würde mich aber nicht stören. Soweit ich das sehe, ist bei Optionen mit vorbereiteter Guiding-Funktionalität aber meist ohnehin GoTo mit an Bord (außer z.B. SynTrek). Da ich die DSLR mit einem Laptop steuere, könnte ich z.B. das Teleskop auch gleich mittels Rechner ansprechen, bei einer SynTrek bin ich dann ja mit EQMOD auch schon fertig.
Ein weiteres Kriterium ist das Gewicht. Ich möchte die Montierung gerne und ohne größeren Aufwand transportieren können.
Preislich bin ich recht flexibel. Eine Marke liegt so um die 1000€. Gerne weniger. Bei entsprechender Argumentation ist das Budget aber auch erweiterbar. Es soll einfach etwas qualitativ vernünftiges herauskommen. Etwas womit ich Spass habe. Preiswert im Wortsinn.
Bisher sind mir die folgenden Produkte untergekommen, allerdings habe ich Probleme, die Montierungen qualitativ einzuordnen.
Da wären z.B. Skywatchers EQ3-5. Wobei die EQ3 Pro SynScan preislich recht interessant ist (~420€), aber mit einem APO photographisch wohl an der Grenze ist (Tragkraft 7kg). Für 150€ mehr gibt es die EQ5 mit nominell 3kg mehr Tragkraft, für wieder 150€ mehr geht es dann mit der HEQ5 los, die nocheinmal 2(?)-4kg drauflegt, aber doch schon recht massiv ist.
Dann gibt es da Celestron mit der CAM oder AVX zwischen 800 und 1000€ und mit einer Nutzlast entsprechend der HEQ5 (wenn man den Angaben glauben kann). Die CAM finde ich durch das Plastikgehäuse etwas 'billig'., Die AVX schon ganz interessant, zumal etwas leichter als die HEQ5.
Interessant finde ich auch die Vixen GP2 ggf. in der Photo Guider Variante. Letztere lässt wohl kein Autoguiding zu, damit müsste man sich das ganze händisch zusammenstellen und landet mit einer SkyScan-Steuerung, Stativ, Polsucher, Schiene & Co. bei etwas über 1000€
Dann wäre da Bressers Exos-2 GoTo. Deren Spezifikationen entsprechen wie der Preis etwa der EQ5 PRO (Nutzlast 10kg, ~660€). Oder auch die iOptron ZEQ25, die Preislich wieder bei einer HEQ5 SkyScan liegt, aber etwas leichter ist.
Vor diesem Berg stehe ich nun. Es scheint, als seien die Skywatcher recht prominent in deutschsprachigen Gefilden, anderswo halt deren Orion Gegenstücke. Über eine Celestron AVX oder die iOptron ZEQ25 findet man weniger. Folgendes interessiert mich nun konkret:
- Wie verhält es sich Qualitativ mit diesen Herstellern und Montierungen? Sowohl hinsichtlich der Hardware selbst als auch der Software der Steuergeräte. Ist z.B. der bei einer Vixen zu zahlende Aufpreis relativ zu einer (H)EQ5 gerechtfertigt? Inwiefern macht sich das bemerkbar?
- Gibt es wesentliche Unterschiede im Handling?
- Habe ich Alternativen vergessen?
- Soll ich mir eine Polaris oder das iOptron-Pendant auf das Berlebach schrauben und den Rest in Bier investieren? (Wobei, da bleibt auch nicht viel übrig. Unfug.)
- Liege ich überhaupt völlig daneben mit meinen Plänen (die anderen Fragen hätte ich trotzdem gerne erörtert)?
So da gäbe es bestimmt noch mehr, aber die Wand aus Text ist nun auch erstmal hoch genug für einen ersten Post. In diesem Sinne hoffe ich auf konstruktive Kommentare. Danke und Prost.
Sven