Montierung für Großfernglas

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Portunus

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Guten Abend liebe Community;

wenn man sich so durch die Foren liest, scheint ja das höhenverstellbare Dreibein - gerne ergänzt um eine mit Kurbel oder elektrisch versehenen Höhenverstellung + Fluid Head die Krönung der Binocularen Beobachtungswelt sein.

Aber wie sieht es mit so einer doch wesentlich preiswerteren aber unglaublich flexiblen Ausstattung aus (siehe Anhang). OK Kleiner Wermutstropfen sind die begrenzte Zuladung von 9kg ... aber wer nicht grade ein 150er APM sein Eigen nennt, sollte doch auch damit vergleichbar genüsslich den Himmel durchstreifen können, ohne die hohen Kosten von Kurbelsativ, + Fluidhead tragen zu müssen.

Gibt es diesbezüglich Erfahrungen bei euch?

Gruß
Alex
 

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Hallo Alex,

viele Beobachter schwören auf die Dinger, ich hasse sie - aus eigener Erfahrung.

- Mords Stellage und Geraffels, das man im Dunkeln auf - und abbauen muss
- Gefahr geklemmter Finger an den Scharnieren
- Hohes Gewicht durch das benötigte Gegengewicht. Je höher das Gesamtgewicht, desto länger schwingt das Gesamtsystem nach
- Die eigentliche Lagerung des Fernglases ist am Ende auch wieder eine Gabel, bei der man mit Friktion arbeiten muss
- Die billigen Fertigprodukte sind recht wackelig, wenn, dann ein robuster Eigenbau mit ordentlichen Achsen und Lagern

Für kleinere geradesichtige Gläser lasse ich das noch als Option durchgehen, für Großferngläser nicht.

Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung :)

Grüße Jochen
 
Hi Alex,

ich stimme hier Jochen voll und ganz zu, ohne selbst Erfahrungen damit gemacht zu haben. Ich glaube diese Montierung ist eine Lösung für leichtere geradsichtige Ferngläser oder solche mit 45 Grad Okularaufnahme (wie im Bild zu sehen). Ansonsten fällt mir als Vorteil noch auf, dass man damit besonders im Stehen oder Liegen gut beobachten könnte. Ich habe schon einige Bilder im Netz gesehen wo solche Montierungen neben einem Liegestuhl stehen.

Für Astronomie mit Grossferngläsern sehe ich da aber so wie Jochen nur Nachteile. Würde ich damit von Süd nach Nord schwenken wollen bräuchte ich viel Platz. Der würde mir zb. schon auf meiner Terasse fehlen. Im Liegen zu beobachten wäre damit sehr unpraktisch. Bei jedem Schwenk müsste ich aufstehen, das Glas schwenken, den Stuhl neu platzieren und mich wieder hinlegen.

Auch habe ich das Gefühl, dass diese Konstruktion viel mehr schwingt und weniger hohe Vergrösserung zulässt.

Also abseits terrestrischer Beobachtung mit kleinen Gläsern im Stehen, oder Milchstraßen-Surfen im Liegen fällt mir kein Vorteil ein. Hat hier jemand noch andere Use Cases oder Vorteile auf Lager?

CS, Axel

PS: Wenn ich liegen will nutze ich ein Canon IS Glas und den Nemo Stargaze Recliner.
 
Wenn man so schaut, einen Fluid-head von Manfrotto oder ähnlich und ein altes Berlebach oder Linhoff gibts bei den Kleinanzeigen für zusammen ab 300€, Vinten Protouch 9 ohne Säule so 400€ das funktioniert ganz gut und das wird so eine Parallelogramm Montierung bestimmt auch kosten. Daher sehe ich keinen Vorteil außer für ein geradsichtiges Fernglas, dass man vielleicht schon hat.

cs Alex
 
Hi!

Die Parallelogramm-Montierungen gibt's ja auch in gut und groß:
Leonardo-NexStar.jpg

Wir haben im Verein eine 10Micron Leonardo, hier mit einem 20x100 Großfernglas, zum Größenvergleich ein ED80 auf NexStar SE Montierung.

Ja, das ist sperrig und schwer zu transportieren. Aber wir setzen sie vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit ein, und da ist sie genial: Einfache Höhenverstellung, wenn Kinder oder Erwachsene durchschauen, und ein toller Blickfang. Meistens haben wir den ED80 drauf, weil die Leute mit monokularem Einblick besser zurecht kommen.
Leonardo-Kinder-Kinder.jpg

Zugegeben: Klein und handlich ist was anderes, und wir haben auch noch ein Kurbelstativ mit Gabel für das Großfernglas, wenn man nicht so viel tragen will.

Aber gerade für Öffentlichkeitsarbeit ist die Leonardo genial.

Beste Grüße,
Alex
 
Das Leonardo ist wunderschön und für diese Anwendung bestimmt ideal. Schade nur, dass die Montierung alleine 3500 EUR kostet, ohne Stativ. Sonst wäre sie bestimmt häufiger zu sehen. Mir ist auch noch nie ein gebrauchtes Exemplar untergekommen.

Beste Grüße, Christopher
 
Hallo,
im 1. und 5. Beitrag sind ja zwei Parallelogramm-Montierungen abgebildet.
Mich würde interessieren, was die, inkl. eines guten Statives, so kosten.
(Christopher hat einen Teil meiner Frage bereits beantwortet)

Natürlich kann ich günstige Varianten dieser Montierungsart kaufen, darf sie aber nicht mit den hochwertigen Kombinationen aus dem ersten Beitrag vergleichen. Wenn mein 100er Fernglas inkl. Okulare 9kg wiegt, würde ich nicht auf das Teil aus dem 1. Beitrag setzen. Das wäre für mich mehr als nur ein Wermutstropfen und, für ein 100er Glas, bestimmt rausgeschmissenes Geld.

Ist es wirklich so, dass man bei allen diesen Montierungen für Schwenks um die Stativachse laufen muss?

CS
Frank
 
Danke zunächst für das gewohnt schnelle Feedback!

Also die 10 Micron Halterung finde ich ja schon schick - aber 3500.- wäre ich dann doch nicht bereit dafür auszugeben. Dennoch lässt mich das Thema ... trotz der Hinweise von Jochen und Alex, nicht ganz los.

Wenn ich mir so die Videos von z.B. der Omegon Kolossuns

https://www.astroshop.de/montierung..._LG56pgth8-vrJF0Z1kZAALWm_E2zSvoaAimhEALw_wcB

ansehe ... dann sieht das so nach "Freiheit" aus ... die für 800.- wirklich fair für mich klingt. Bleibt dann noch die Frage ... mit welchem Fernglas kombiniert ... und ob nun ein 45er Einblick besser ist oder doch besser gradsichtig?

Aktuell tendiere ich die Kolossus mit dem

APM MS 40 x 110 ED Weitwinkel Fernglas​


zu kombinieren ... da läge ich dann preislich bei 2.300.-

Oder haben die Gurus hier noch eine andere Empfehlung bis Max 3.500.-

Gruß
Alex
 

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Hallo Frank;

Ich kenne eigentlich (von Selbstbau mal abgesehen) nur 2 Parallelogramm Montierungen für diese Gewichtsklasse ... den Mercedes bildet sicher die oben gezeigte Micron 10 ... mit einem stolzen Preis von 3500.- zzg. Stativ ... das auch noch mal mit 2.000.- zu Buche schlägt ... evtl. könnte man da auch auf ein günstigeres (auch gebrauchtes) Berlebach zurückgreifen.

Die von mir zuletzt angedachte Kolossus geht nur bis 5kg Zuladung ... was dir nicht weiterhelfen würde.

Bleibt nur der preisliche Einstieg bei der von mir am Anfang gezeigten Montierung von Geoptik für 780.- zu der ich aber bis auf die Kauf Option, nirgends einen Erfahrungsbericht finden konnte.

Gruß
Alex
 
Hallo Frank;

sehe grade ... für die Kolossus gibts auch noch weitere Zusatzgewichte ... somit kann sie scheinbar auch mehr Zuladung vertragen :)

Gruß
Alex
 
Denk daran, Alex, das Gesamtgewicht ist für das Auschwingverhalten zuständig.
Je schwerer desto länger zappelt es.
Insbesondere wenn das Gesamtsystem an der Belastungsgrenze ist.

Das ist es, was ich an den Fluidheads so sehr mag.
Man schwenkt und das Bild ist sofort wie eingefroren.

Man muss ja auch nachführen und kommt auch beim Beobachten mal mit der Nase ans Bino.
Da immer einen Wackeldackel zu haben würde mich ziemlich nerven.

Grüße Jochen
 
Ja, habe gerade gelesen, dass man ab 5kg ein weiteres 3,5kg Gewicht dazupacken kann.
Wenn Aktionsradius, Platzbedarf, Eigengewicht und Rolfs Einwand überhaupt keine Rolle spielen, könnte man es damit versuchen.
Ich hatte mich für ein altes gebrauchtes Linhof-Stativ und einen neuen Fluid-Neiger von Manfrotto für zusammen 750€ entschieden, weil die vier Punkte für mich relevant waren und mir der Gesamtpreis eigentlich doch recht "günstig" erschien.

Gruß Frank
 
So wie ich es lese, möchtest Du keine 90° haben. Ich gehe dann mal von einem hohen Anteil an Naturbeobachtung von einem fixen Standort aus. Stimmt das?
 
Hi,

Ich hatte vor ein par Jahren mir so ein Parallelogramm ganz Metall selber gebaut, so in Richtung der Omegon wo man auch wo das Fernglas seitlich schwenken kann.
Auf meiner winzigen Terrasse hatte mich dieses Montierung nicht überzeugt da sie sehr viel Platz frisst, auch wenn man liegend damit beobachten kann.
Alles in allem fiel mein Selbstbau mit dem langen Arm schon ordentlich schwer aus, und mein damaliges EQ6 Stativ reichte dafür nur knapp aus.
Heute auf meinem iOptron Trierpier wäre das schon etwas stabiler in der härteren nächtlichen Brise bei mir.

Ich hol mir demnächst ein 45º Astrofernglas und montiere mir das Gewicht und Platzsparend an meine T Montierung mit ner L-Halterung.
Die Säule wird dan einfach von Anfang an auf die erforderte Höhe eingestellt und Hocker nebendran.
Beobachte doch meistens eher oben im Zenit ringsrum, und das klappt dann auch ganz gut.
Das Gewicht und der notwendige Platz eines Parallelogramms tue ich mir nicht mehr an, viel zu sperrig wenn man limitierten Raum hat.

Clear skies,
- Martin
 
Ein Konzept was mich gedanklich nicht ganz los lässt: Monitorhalterungen. Möglicherweise sogar zwei Stück von entgegengesetzten Seiten? Vergleiche auch:

Aber dennoch haben die Vorredner triftige Gründe für gute Fluidheads und renommierte Montierungen genannt, insbesondere wenn es um hohe Vergrößerungen geht. Würde es davon abhängig machen mit welcher Optik du in welcher Haltung bei welcher Vergrößerung welche Ziele beobachten magst und wie mobil und leicht das Setup sein muss.
 
Hi!

Die Ausschwingzeit ist bei der Leonardo eigentlich echt okay, wobei unser Großfernglas eh nur Okularebis 40x hat und dann schon der Farbfehler gut durchschlägt. Mit dem leichten ED80 geht mehr Vergrößerung, und es ist gewiss kein Fehler, dass wir zwei fette Gewichte recht weit innen auf der Gegengewichtsstange haben. Gewicht an sich ist kein Problem, der Hebel ist ein Problem, und ob das Gewicht stabilisiert oder destabiliert:) Mit 13 kg ist die Montierung ja auch nicht ganz leicht, aber das schluckt auch besser Schwingungen als ein Alu/Carbon-Leichtbau.

Auch wenn sie es vom Gewicht her trägt, würde ich trotzdem kein C8 auf der Montierung empfehlen :) Aber mit den zwei Armpaaren ist das eine solide Konstruktion, die sich nicht seitlich verwindet und ausreichend Reserven hat – bei der einfachen Montierung aus dem ersten Beitrag mit nur zwei parallelen Streben a la Schreibtischlampe wäre ich skeptischer. Wobei ich mit Großferngläsern natürlich auch keine Planeten jage... Schnell zwischen ganz hoch und ganz niedrig wechseln zu können (schneller als mit Kurbelstativ) ist für uns wesentlich interessanter als perfekte Bildruhe bei Höchtvergrößerung.

Das Fernglas lässt sich gut im Schwerpunkt positionieren, der L-Halter ist in der Höhe verstellbar, damit ist die Friktion kein Problem. Wir haben noch eine Prismenschiene nachgerüstet, um es einerseits besser auszutarieren, und vor allem für die einfachere Montage – so ein Großfernglas blind über einer Fotogewindeschraube zu platzieren und festzuschrauben, ist für einen alleine fast unmöglich. Mit Prismenschiene ist es komfortabel, und das Teleskop passt auch ohne Umbauten drauf.

Billig ist das nicht, ja. Wir haben (war damals noch billiger, klar – 2014 hatte ich meinen ersten Erfahrungsbericht darüber geschrieben):
  • 10Micron Leonardo: ca. 3500€
  • Avalon T-Pod Stativ: ca. 1100€
  • Zwei schwere Gegengewichte: Ca. 300€ (im Lieferumfang ist nur ein Gegengewicht, das gerade mal für ein 7x50-Fernglas reicht)
  • Tragetaschen, wobei die der Leonardo den kompletten versandkarton samt Polster aufnimmt und bei meinem Ford Fokus die Rückbank komplett belegt – aber die Türen gehen noch zu!
  • Kleinkram – Prismenklemme, Prismenschiene, zwei Sterngriffschrauben, um die Montierung leichter und ohne Inbusschlüssel zusammensetzen zu können
Teuer, aber seit bald einem Jahrzehnt regelmäßig im Einsatz.

Ursprünglich hatten wir – weil die Leonardo über einen städtischen Haushalt gekauft wurde und kein Geld für ein Stativ mehr drin war – noch den Baader Flanschkopf für NexStar SE / EVO und Celestron Polhöhenwiegen # 2451145 für aktuell 115,00 € dabei, um sie auf einem Berlebach Uni zu betreiben. Das hatte aber nur mäßig überzeugt: Da ist doch ordentlich Hebel, der dann an der mittigen M10-Schraube vom Stativkopf zerrt. Auf dem T-Pod-Stativ wird der Flansch fest verschraubt und die Montierung mit drei seitlichen Schrauben befestigt, das kommt mit dem Gewicht gut zurecht. Und der Flansch ist jetzt unter der SE-Montierung aus dem Bild oben im Einsatz, die sich nun über ein stabileres Stativ freut und mit der einzelnen tragenden Schraube besser zurecht kommt.

Das Fernglas ist um einige Grad nach rechts und links drehbar, ohne gleich die ganze Montierung schwenken zu müssen (hoch/runter sowieso). Solanga man in einem Sternbild bleibt, muss man sich nicht zu viel bewegen - das passt in der Praxis auch (klar – auf Acker, Dachplattform oder Fußgängerzone). Ob ich dann ein oder drei Schritte um das Statiiv mache, wenn es in einen anderen Himmelsabschnitt geht, ist auch egal.

Beste Grüße,
Alex
 
Falls 90° doch eine Option wären, bietet der Gebrauchtmarkt hier im Forum (von Donnerstag) was an!
Die Einarm-Montierung verkaufen, dafür die Manfrotto Nitrotech 612 neu kaufen, .... hast Du für 2200€ alles, inkl. mehrerer Okularpaare, zusammen.

Gruß Frank
 
Hallo Frank - gebraucht wäre für mich schon OK - finde aber das von dir beshcriebene Angebot nicht - kannst du bitte mal einen Link teilen - danke

Gruß
Alex
 
Hallo Portunus,
meine Umsetzung fürs ähnliche APM 110x28 ist so:
mit 2 Opticron Fernglashalterungen am Mittelsteg des Glases auf eine 30cm Montageschiene geschraubt,
und alles zusammen auf Cartoni Focus HD Fluidhead gesetzt,
dann das Ganze auf Manfrotto 117B-Stativ.
Gruß Fery
 
Hallo Alex,

als Besitzer eines TS Marine 28x110 hatte ich natürlich das Problem mit einer Montierung zu lösen. Für mich kam da eigentlich nur die Parallelogrammmontierung in Frage, aus Kostengründen auch das nur als Eigenbau.

So ein Monster ist nichts für den Balkon, man braucht einen Garten, eineTerrasse oder einen Ort draußen in der Budnik. Aber dann ist das unschlagbar. Vor allem, weil man nicht am Glas stehen muss, sich auch trotz 45 oder 90 Grad Okularen nicht den Körper verrenkt. Jede Zwangshaltung geht auf die Atmung, auf den Puls … und schon ist der ruhige, entspannte Blick dahin. Es geht nichts über eine völlig entspannte, liegende Körperlage, am besten mit passender Kopfstütz/Nackenpolster. Dann ist der Genuss unbeschreiblich. Auch wenn die Montierung nachschwingt, nach 5 Sekunden ist das vorbei, und … wenn man dann wirklich gute Sicht genießt, rast man auch nicht gleich weiter zum nächsten Objekt sondern genießt, grast das unverrenkt erreichbare Gesichtsfeld in Ruhe ab. Nach 10 Minuten kommt ein Positionswechsel, die Liege wird wieder vernünftig zur Montierung plaziert und weiter gehts.

Bemerkenswerter Weise, favorisiere ich dabei den geradsichtigen Einblick total. Das Anzielen direkt über das Glas funktioniert perfekt und blitzschnell, kein Denken um die Ecke, keine Hilfssterne o.ä. beim Objektanfahren.

Als Nachteil empfinde ich bei meiner Selbstbaulösung, die 200,- Materialkosten verursacht hat, nur, dass die Exaktheit und Stabilität nicht ganz optimal ist, so dass dann, wenn man z.B. einem Kind ein Objekt zeigen möchte, man das Glas nicht einfach 40 cm auf die Körperhöhe des Kindes runter“schubsen“ kann, weil dabei das Objekt auch schnell aus dem Gesichtsfeld rutscht. Aber das kann ich verschmerzen, dann geh ich erst mal vor dem Kind auf die Knie.

Ich habe mal drei Bilder angefügt. Zum Selbstbau findet man Infos auch im Netz. Soweit meine Sichtweise!

LG Gotthard
bino mount - 2500 - 01.jpeg
bino mount - 2500 - 12.jpeg
bino mount - 2500 - 08.jpeg
 
Hallo Gotthard - ja genau so hatte ich mir das Vorgestellt - Platz ist kein Problem ... 40 m2 Wintergarten warten auf Nutzung ... die 3 Meter Hohen Scheiben lassen sich komplett zur Seite fahren ... und wenn 270 Grad Aussicht nicht reichen ... liegt davor eine Rasenfläche.

Der ambitionierte Hobby-Astronom wird natürlich berechtigt anmerken, das mir bei diesem Setup dann evtl. der ein oder andere astronomische Leckerbissen verwehrt bleiben wird ... aber Outdoorküche und Weinkühlschrank in Griffnähe, lindern diese Einbußen doch erheblich :)

Gruß
Alex
 

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Alex, das klingt nach echter hygge, sag ich da mal, weil ich grade in einem dänischen Yachthafen liege. Achte nur darauf, dass Du vor lauter Doppelsternen eventuell nichts anderes mehr entdecken kannst. LG Gotthard
 
Denk daran, Alex, das Gesamtgewicht ist für das Auschwingverhalten zuständig.
Je schwerer desto länger zappelt es.
Insbesondere wenn das Gesamtsystem an der Belastungsgrenze ist.

Das ist es, was ich an den Fluidheads so sehr mag.
Man schwenkt und das Bild ist sofort wie eingefroren.

Man muss ja auch nachführen und kommt auch beim Beobachten mal mit der Nase ans Bino.
Da immer einen Wackeldackel zu haben würde mich ziemlich nerven.

Grüße Jochen
 
Hallo,habe hier eine Stückliste für mein Holz-Selbstbau-Dreibeinstativ vorliegen. Hat mir mal vor vielen Jahren ein Technischer Zeichner" erstellt. Wer an so etwas Interesse hat, kann sich mal melden, für Ferngläser, die an der Mittelsäule gelagert werden. (Zusendung über die Post).
Gruß Guenther
 
... und dann kam alles doch wieder anders ... auf Grund des Hinweises von Frank "Eisenmeteorit" habe ich heut Jörg im schönen Hamm besucht ... durfte seine schöne Sammlung an Astro Equipment bestaunen und habe das Bino gleich mitgenommen ... besonders der Sonnenfilter hat mich überzeugt ... habe die Sonne noch nie durch ein Bino bewundern können ...


... und trotzdem ... die Sache mit der Parallelogrammmontierung ist bei mir noch nicht ganz aus dem Kopf :)

Gruß
Alex
 

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