Montierungs-Upgrade

Hallo Ulrike

Ist doch so ein Ablagesack am TC40, da kommt schwerer Feldstein rein dann steht es

Gruß Frank
Hi Frank,

natürlich, habe ich auch so gemacht. Trotzdem hatte ich ein ungutes Gefühl - wahrscheinlich eher psychisch bedingt, wenn man mehrere tausend Euro vom Winde verweht sieht. Im Endeffekt war ich aber froh, dass ich statt des FSQ den Redcat mitgenommen hatte. Der FSQ hätte einen weitaus größeren Hebel für den Wind geboten.

CS,

Ulrike
 
Vor allem muss jeder für sich selbst wissen, welchen Aufwand er für welches Ergebnis/ Erlebnis treiben möchte. Von einer schweren/ stabilen Ausrüstung bin ich geheilt und würde eine solche nur noch an einer eigenen nicht mobilen "Sternwarte" haben wollen.
Ich sehe mich jetzt schon vom Newton weg Richtung kleiner, feiner Refraktor und alles klein und fein hinbewegen.

In Ungarn im riesigen Garten meiner Mutter steht ein Wrack von einem Haus; das wollte ich oben zu einer Sternwarte umbauen lassen, aber noch keinen gefunden, der ein verschiebbares Dach machen kann :ROFLMAO: . Dort könnte ich mir was Schweres vorstellen.
 
Hallo,

Ich hab ja auch das Karbonstativ, habe aber das Gefühl, dass es nicht sehr verwindungssteif ist.

Deswegen überlege ich, ein Berlebach Planet zu kaufen. Daa dürfte deutlich stabiler sein.

CS.Oli
 
Na ja, leicht damit man nicht viel schleppen muss bedeutet auch bei Unwetter mal wenigstens das Teleskop abbauen.
Das muss man aber selber wissen wieviel Windlast mit Plane drüber man bei wieviel Wind stehen lassen kannund ja ich hab das auch schon mal verpennt.

Gruß Frank
 
Oli, das Planet ist schon heftig. Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du keine sehr schwere Montierung und Teleskop. Ein Uni sollte dicke reichen und ist ein wirklich tolles Stativ. Natürlich nicht sehr leicht.
 
Vor allem muss jeder für sich selbst wissen, welchen Aufwand er für welches Ergebnis/ Erlebnis treiben möchte. Von einer schweren/ stabilen Ausrüstung bin ich geheilt und würde eine solche nur noch an einer eigenen nicht mobilen "Sternwarte" haben wollen.
Ich sehe mich jetzt schon vom Newton weg Richtung kleiner, feiner Refraktor und alles klein und fein hinbewegen.

In Ungarn im riesigen Garten meiner Mutter steht ein Wrack von einem Haus; das wollte ich oben zu einer Sternwarte umbauen lassen, aber noch keinen gefunden, der ein verschiebbares Dach machen kann :ROFLMAO: . Dort könnte ich mir was Schweres vorstellen.
Sowas in Ungarn wäre cool - aber dann auch wieder weit weg. Deswegen geht es mir ja wie dir!
Den besten Kompromiss aus Gewicht und Qualität - mit Abstrichen was kleine Galaxien und Planeten betrifft.
Deswegen ist bei mir auch erstmal mit den 703mm Brennweite des Askar103 APO Schluss - denn das empfinde ich schon als riesig! Die AM5N darunter ist prima, auch ne AM3N würde reichen. Dazu die leichtere Verlängerung mit 3 Stützen, und eben das TC-40… Bei der Cam hab ich mit der ASI2600MC Pro ja eh ein traumhaftes Gerät! Einzig was ich noch überlege ist, mir vielleicht mal noch ne ASI585MC Pro oder sogar Air zu holen, wenn ich an kleinere Galaxien will. Aber das muss ich noch ausrechnen, ob das wirklich sinnvoll wäre.
 
Oli, das Planet ist schon heftig. Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du keine sehr schwere Montierung und Teleskop. Ein Uni sollte dicke reichen und ist ein wirklich tolles Stativ. Natürlich nicht sehr leicht.
Danke für den Tipp.

Das Problem ist, dass das Setup mit der Strainwave Montierung ja nicht ausbalanciert ist. Das bedeutet, dass das Equipment sehr stark in die Richtung zerrt, wohin es gekippt ist. Dadurch verwindet das Stativ sehr stark.

Bei einem ausbalancierten Setup, kommt die Belastung hauptsächlich von oben Richtung Boden, da geht es rein um die Tragfähigkeit. Eine Verwindung des Stativs findet kaum statt.

Manche Leute behaupten, dass man Strainwave Montierungen deshalb nur auf einer Säule betreiben sollte. Da das bei mir nicht in Frage kommt, dachte ich an das Planet von Berlebach, das sehr stabil sein sollte. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, mit Gegengewicht zu arbeiten und damit das Setup einigermaßen auszubalancieren.

CS.Oli
 
Das Planet ist ein mächtiges Stativ, kann man machen, ich finde es aber etwas übertrieben.
Wenn die Zuladung mit einer HD-Montierung deutlich steigt, gehört für mich ein Gegengewicht von bis zu 5kg einfach dazu. Schweres Equipment ist halt insgesamt aufwendig, wie bspw. durch ein stabileres Stativ plus GG.
 
Hallo,

Ich hab ja auch das Karbonstativ, habe aber das Gefühl, dass es nicht sehr verwindungssteif ist.

Deswegen überlege ich, ein Berlebach Planet zu kaufen. Daa dürfte deutlich stabiler sein.

CS.Oli
Ein Planet für welche Optik?

Finde ich auch etwas überdimensioniert. Eine Astrokollegin hatte das Planet mal für die EQ6 und selbst da fand sie es zu groß. Berlebach Uni wäre nichts? Bei mir ist da die AM5 drauf und ich mache mir da gar keine Gedanken.

CS,

Ulrike
 
Hallo Ulrike,

der Hintergedanke wäre, dass ich etwas habe, was so stabil ist wie eine Säule.

Aber ich denke da wohl in die falsche Richtung, denn damit wäre mein Setup deutlich unhandlicher als es jetzt ist und damit auch schwerfälliger. Ob das so gut ist. Im Moment freue ich mich an der Tatsache, dass ich das Ganze fertig aufgebaut herumtragen kann und so sehr schnell am Start bin, wenn die Bedingungen passen. Dadurch nutze ich das Equipment sehr oft.

Ich danke allen, die hier ihre Gedanken dazu geäussert haben! Ich hatte das Thema bisher ignoriert, muss da aber nochmal in mich gehen. Vielleicht sollte ich das Setup einfach ausbalancieren. Dazu bräuchte ich aber ein Mini-Pier und ein Gegengewicht...

Oder ich lasse es einfach so wie es ist, was für EAA eigentlich ok ist. :)

CS.Oli


P.S.: Setups mit 4" Apo oder C8, Nutzung für EAA only

02 DSC06448kl.jpg


P1040685hochformat_kl.jpg
 
TC40 mit P220 Pier ist angekommen, macht einen sehr guten, toll verarbeiteten Eindruck. Auch ASIAIR, ASI220 und das Guiding Scope sind angekommen, letzteres passt tatsächlich in die Sucheraufnahme.
Ich habe mein Newton noch nie kollimiert, daher die Frage: Welcher Laser passt zum Zweck? Ich will nicht den Billigsten nehmen, aber soll zum 6" Newton passen und nicht oversized sein, sprich hunderte Euro kosten.
Die gleiche Frage stelle ich mir beim Komakorrektor. Da ist die Spanne auch sehr groß. Gibt es da eindeutige Empfehlungen?
 
Super, ein Schritt weiter ;)
Kollimation ist jetzt bei Dir ein etwas weiter Begriff.
Man müsste wissen ob die Grundkollimation des Newtons passt oder ob man tatsächlich ganz von vorne anfangen muss.
Für Fall b/ reicht ein Laser, meine Empfehlung wäre der ICS Justierlaser.
Der von Baader ist etwas besser zu bedienen, bei mir war aber nach etwa einem Jahr der Schalter beschädigt, anstatt etwas Kulanz zu zeigen wollten sie einen Austauschpreis. Nach dem Öffnen platzte mir echt der Hals, ein billiger Draht als Schalter.
Seitdem ist Baader für mich komplett untendurch. In der Schublade „Pfuscher mit viel heisser Luft“ abgelegt.

Für eine Grundkollimation bräuchtest Du entweder teures Zubehör wie von Noctutec angeboten, aber ich bin mir sicher das es mit einer Filmdose mit Loch bei F5 auch tut.
Du hast ein Teleskop das sehr viel verzeiht, wenn Du bisher zufrieden warst lass es so und erarbeite Dir ein Workflow mit den neuen Sachen.
„Korinthenkacken“ kannst dann immer noch 😉
 
TC40 mit P220 Pier ist angekommen, macht einen sehr guten, toll verarbeiteten Eindruck. Auch ASIAIR, ASI220 und das Guiding Scope sind angekommen, letzteres passt tatsächlich in die Sucheraufnahme.
Ich habe mein Newton noch nie kollimiert, daher die Frage: Welcher Laser passt zum Zweck? Ich will nicht den Billigsten nehmen, aber soll zum 6" Newton passen und nicht oversized sein, sprich hunderte Euro kosten.
Die gleiche Frage stelle ich mir beim Komakorrektor. Da ist die Spanne auch sehr groß. Gibt es da eindeutige Empfehlungen?
Der Horst von "Drehen und mehr" macht gute Justagelaser zu fairen Preisen:
Die sind in der Regel auch schon justiert, so dass du da nicht noch mal ran musst.

CS,
Ulrike
 
Der Horst von "Drehen und mehr" macht gute Justagelaser zu fairen Preisen:
Die sind in der Regel auch schon justiert, so dass du da nicht noch mal ran musst.

CS,
Ulrike
Ich war auf der einfach gehaltenen Website und fand dort leider keine Infos zu Justierlaser, aber ich werde ihn mal kontaktieren.
Mein Am3N ist auch da, seeehr schön klein und fein :). Da sich nichts mehr manuell frei bewegen lässt, stelle ich mir die Frage, wie ich mein Newton darauf ausbalancieren kann ...
 
Da sich nichts mehr manuell frei bewegen lässt, stelle ich mir die Frage, wie ich mein Newton darauf ausbalancieren kann ...

Das frage ich mich auch...

In der einen (Dreh-)Achse hab ich das Teleskop einfach auf die Prismenschiene gestellt und mit einem Bleistift unter der Prismenschiene den Kipppunkt ( :) schönes Wort) ermittelt.

Bei der Schwenkachse rechne ich es einfach mittels Hebelgestz aus. F1 = F2 x L2 / L1 ;)
F = Gewichtskraft, L = Länge des Hebels.
Google weiß Rat 'Gegengewicht berechnen' oder Hebelgestz.

100%ig ausbalanciert muss es ja bei Strainwave nicht sein.

CS.Oli
 
Ich war auf der einfach gehaltenen Website und fand dort leider keine Infos zu Justierlaser, aber ich werde ihn mal kontaktieren.
Mein Am3N ist auch da, seeehr schön klein und fein :). Da sich nichts mehr manuell frei bewegen lässt, stelle ich mir die Frage, wie ich mein Newton darauf ausbalancieren kann ...
Ja bitte per Mail kontaktieren. Die ist tatsächlich wenig aussagekräftig.
 
Sagt mal, wo kriegt man die passende Ablagen bzw. Gewichtsbehälter für den tc40 einzeln?
 
Ja. Meins ist aber das CF40 von Proxisky. Und das kam ohne Ablage. Hätte man gefragt, hätten sie es wohl mitgeliefert. Naja.. hab jetzt was auf Amazon gefunden.
 
So, alles da und so sieht es aus ... ich habe die original Prismenschiene durch die längere von PrimaLuceLab ersetzt (wollte keine zwei), damit die ASIAIR darauf montiert werden kann. Kabelwege sind jetzt zumindest schön kurz.

Jetzt brauche ich nur noch einen klaren Himmel, damit ich alles testen kann.

IMG_8882.jpeg
 
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