pem.fue
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Hallo zusammen,
Nach langer Pause und nach Reparatur meiner Montierung habe ich die Schönwetterperiode versucht auszunutzen. Was aber nicht so einfach war. Als erstes habe ich eine neue Polausrichtung mittels Pointingmodell durchführen müssen. Das hat auch gut geklappt. Nach Angaben der Ausgleichrechnung bin ich ca 2.5' vom Pol entfernt. Das reicht aus.
In der ersten Nacht hatte ich dann alles vorbereitet. Bin zum testen auf M57 (Ringnebel) gegangen. Der PN war auch schon gut zentriert, alledings habe ich mit APT nochmal nachjustiert, die ersten paar Aufnahmen abgewartet und bin dann ins Bett. Ich hatte die neueste Version von APT direkt auf meinen ZOTAC Steuerrechner für draußen heruntergeladen, sonst mache dich das immer über meinen Linux-Rechner und schiebe die Daten per Intranet auf den ZOTAC.
Das habe ich diesmal nicht gemacht. Ich hatte den ZOTAC (der sonst im Rooter für die Außenwelt gesperrt ist) freigegeben. Das war ein Fehler. Denn das hat Windows ausgenutzt und gleich ein paar Updates runtergeladen und installiert. Heimlich im Hintergrund und ohne Information. Das hatte dann zur Folge, dass kurz nachdem ich im Bett war, der Rechner herunterfuhr und neue bootete. Damit war die Messung dahin, wie ich am Morgen bemerkte. Ich liebe Windoof.
Ich habe dann im Rooter Windows wieder dicht gemacht und in der nächsten Nacht erneut einen Versuch gestartet. Das hat auch ohne reboot geklappt. Allerdings war es draußen bei Beobachtungsstart noch ca 29°C. Im Laufe der Nacht kühle es
sich auf 15° ab. Dadurch liefen die Bilder aber nach und nach aus dem Fokus.
Das Problem habe ich noch nicht gelöst.
Aber ich bin trotzdem begeistert von meinen Neuanschaffungen der letzten Monate: Ich hatte die Kameras von Atik Horizon zu ASI1600PRO gewechselt. Zu den ASI Kameras gibt es auch noch das richtige Beiwerk. Nämlich Zwichenringe und Spacer und auch eine kurzes USB2-Kabel zum Verbinden einer Guidingkamera. Das fehlte bei Atik. Die Zwischenringe sind so bemessen, dass sie zusammen mit der Kamera auf 55mm Backfocus kommen. Ganz praktisch.
Die andere Neuanschaffung war der sehr stabile Celeston AOG. Der kommt auch mit jeder Menge Zwischenringe und ist in der Beschreibung auch für 55mm Backfokus ausgelegt. Das heißt, es gibt den passenden 11.55mm Zwischenring. Dazu noch einen 11mm Zwischenring aus den Autoguider-Ausgang geschraubt und alles passt.
Ich liebe es, wenn Firmen mitdenken!
Hier ein Bild vom Setup. Ich habe allerdings die original Rändelschrauben von Celeston "plattgeklopft", d.h. gegen fache und breite ausgetauscht. Damit ich am Focuser vorbeikomme. Der Autoguider-Stutzen kann separat fokusiert werden. Ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Da hat sich auch noch eine Wespe mit aufs Foto geschlichen...
Leider ist die Bildserie im Laufe der Nacht aus dem Fokus gelaufen aufgrund von starken Temperaturänderungen. Das Summenbild besteht aus 30 Einzelbildern a 300s. Das erste war noch im Fokus. Man sieht im Vergleich, dass die Sterne deutlich dicker werden. Allerdings erkennt man im Summenbild schon den erweiterten Ring um M57 und die Hintergrundgalaxien deutlicher als im Einzelbild. Zudem fällt am oberen rechten Rand ein kreisrundes Emmisionsgebiet auf. Da weiß ich nicht, ob das reell ist. Vermutlich schon, bin aber zu faul zum recherchieren.
Gruß,
Peter
Nach langer Pause und nach Reparatur meiner Montierung habe ich die Schönwetterperiode versucht auszunutzen. Was aber nicht so einfach war. Als erstes habe ich eine neue Polausrichtung mittels Pointingmodell durchführen müssen. Das hat auch gut geklappt. Nach Angaben der Ausgleichrechnung bin ich ca 2.5' vom Pol entfernt. Das reicht aus.
In der ersten Nacht hatte ich dann alles vorbereitet. Bin zum testen auf M57 (Ringnebel) gegangen. Der PN war auch schon gut zentriert, alledings habe ich mit APT nochmal nachjustiert, die ersten paar Aufnahmen abgewartet und bin dann ins Bett. Ich hatte die neueste Version von APT direkt auf meinen ZOTAC Steuerrechner für draußen heruntergeladen, sonst mache dich das immer über meinen Linux-Rechner und schiebe die Daten per Intranet auf den ZOTAC.
Das habe ich diesmal nicht gemacht. Ich hatte den ZOTAC (der sonst im Rooter für die Außenwelt gesperrt ist) freigegeben. Das war ein Fehler. Denn das hat Windows ausgenutzt und gleich ein paar Updates runtergeladen und installiert. Heimlich im Hintergrund und ohne Information. Das hatte dann zur Folge, dass kurz nachdem ich im Bett war, der Rechner herunterfuhr und neue bootete. Damit war die Messung dahin, wie ich am Morgen bemerkte. Ich liebe Windoof.
Ich habe dann im Rooter Windows wieder dicht gemacht und in der nächsten Nacht erneut einen Versuch gestartet. Das hat auch ohne reboot geklappt. Allerdings war es draußen bei Beobachtungsstart noch ca 29°C. Im Laufe der Nacht kühle es
sich auf 15° ab. Dadurch liefen die Bilder aber nach und nach aus dem Fokus.
Das Problem habe ich noch nicht gelöst.
Aber ich bin trotzdem begeistert von meinen Neuanschaffungen der letzten Monate: Ich hatte die Kameras von Atik Horizon zu ASI1600PRO gewechselt. Zu den ASI Kameras gibt es auch noch das richtige Beiwerk. Nämlich Zwichenringe und Spacer und auch eine kurzes USB2-Kabel zum Verbinden einer Guidingkamera. Das fehlte bei Atik. Die Zwischenringe sind so bemessen, dass sie zusammen mit der Kamera auf 55mm Backfocus kommen. Ganz praktisch.
Die andere Neuanschaffung war der sehr stabile Celeston AOG. Der kommt auch mit jeder Menge Zwischenringe und ist in der Beschreibung auch für 55mm Backfokus ausgelegt. Das heißt, es gibt den passenden 11.55mm Zwischenring. Dazu noch einen 11mm Zwischenring aus den Autoguider-Ausgang geschraubt und alles passt.
Ich liebe es, wenn Firmen mitdenken!
Hier ein Bild vom Setup. Ich habe allerdings die original Rändelschrauben von Celeston "plattgeklopft", d.h. gegen fache und breite ausgetauscht. Damit ich am Focuser vorbeikomme. Der Autoguider-Stutzen kann separat fokusiert werden. Ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Da hat sich auch noch eine Wespe mit aufs Foto geschlichen...
Leider ist die Bildserie im Laufe der Nacht aus dem Fokus gelaufen aufgrund von starken Temperaturänderungen. Das Summenbild besteht aus 30 Einzelbildern a 300s. Das erste war noch im Fokus. Man sieht im Vergleich, dass die Sterne deutlich dicker werden. Allerdings erkennt man im Summenbild schon den erweiterten Ring um M57 und die Hintergrundgalaxien deutlicher als im Einzelbild. Zudem fällt am oberen rechten Rand ein kreisrundes Emmisionsgebiet auf. Da weiß ich nicht, ob das reell ist. Vermutlich schon, bin aber zu faul zum recherchieren.
Gruß,
Peter
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