Stefan1960
Aktives Mitglied
Guten Morgen Gemeinde.
Auch wenn ich noch vor einem Jahr Gegenteiliges behauptet habe, bemerke ich jetzt doch erste Symptome von Öffnungsfieber bei mir
.
Durch meinen Kopf spukt zumehmend das Projekt eines größeren Selbstbau-Gitterrohr-Dobson. Vom handwerklichen Standpunkt eher kein Problem, wohl aber von der Grundsatzfrage her, was eigentlich das richtige Layout ist.
Rahmenbedingungen: Ich habe keine Lust auf einen VW-Bus oder einen Anhänger. Ich möchte auch weder jeweils eine halbe Stunde auf- und abbauen noch mit der Trittleiter vor dem Okular stehen müssen.
Diese Rahmenbedingungen begrenzen die Größe des Projektes auf ca. F=1.600mm, was indirekt auch eine Begrezung des Spiegeldurchmessers zur Folge hat. Bei festgelegter Brennweite steigt nun mal das Öffnungsverhältnis mit dem Spiegeldurchmesser. Und ich stelle mir nun die Frage, wie weit man das Öffnungsverhältnis für rein visuelle Anwendung im Rahmen des Vernünftigen treiben kann. In diesem Punkte bitte ich um Euren Rat.
Nach meinem nicht so ganz gesicherten Kenntnisstand gibt es bei schnellen Newtons zwei optisch limitierende Faktoren:
1. Spiegelseitig das Newton-Koma, was mit schneller werdendem Öffnungverhältnis ausgeprägter wird, und
2. Okularseitig der Okularastigmatismus, der ebenfalls mit schneller werdendem Öffnungverhältnis ausgeprägter wird.
Punkt 1. kann man wohl mit einem Paracorr o.ä. in den Griff kriegen. Bei Punkt 2. bin ich mir da nicht so sicher.
Okularseitig bin ich derzeit bei 13,4mm und darunter mit Speers Waler bestückt. Nach oben hin fehlen mir noch höherwertige Okulare. Ich liebäugel mit einem 20er und einem 31er Nagler.
Was für ein spiegelseitiges Öffnungsverhältnis ist bei obiger Okularauswahl für rein visuelle Anwendungen noch vernünftig? Geht f/4 mit guter Randschärfe oder handelt man sich da schon zuviele Bildfehler ein?
Ich erwäge tatsächlich die Investition eines höherqualitativen Spiegelsets. Aber da steckt viel Geld drin, und das wäre nicht gut angelegt, wenn das Spiegelpotential durch öffnungsbedingte Abbildungsfehler nicht ausgeschöpft werden könnte.
Gruß,
Stefan.
Auch wenn ich noch vor einem Jahr Gegenteiliges behauptet habe, bemerke ich jetzt doch erste Symptome von Öffnungsfieber bei mir
Durch meinen Kopf spukt zumehmend das Projekt eines größeren Selbstbau-Gitterrohr-Dobson. Vom handwerklichen Standpunkt eher kein Problem, wohl aber von der Grundsatzfrage her, was eigentlich das richtige Layout ist.
Rahmenbedingungen: Ich habe keine Lust auf einen VW-Bus oder einen Anhänger. Ich möchte auch weder jeweils eine halbe Stunde auf- und abbauen noch mit der Trittleiter vor dem Okular stehen müssen.
Diese Rahmenbedingungen begrenzen die Größe des Projektes auf ca. F=1.600mm, was indirekt auch eine Begrezung des Spiegeldurchmessers zur Folge hat. Bei festgelegter Brennweite steigt nun mal das Öffnungsverhältnis mit dem Spiegeldurchmesser. Und ich stelle mir nun die Frage, wie weit man das Öffnungsverhältnis für rein visuelle Anwendung im Rahmen des Vernünftigen treiben kann. In diesem Punkte bitte ich um Euren Rat.
Nach meinem nicht so ganz gesicherten Kenntnisstand gibt es bei schnellen Newtons zwei optisch limitierende Faktoren:
1. Spiegelseitig das Newton-Koma, was mit schneller werdendem Öffnungverhältnis ausgeprägter wird, und
2. Okularseitig der Okularastigmatismus, der ebenfalls mit schneller werdendem Öffnungverhältnis ausgeprägter wird.
Punkt 1. kann man wohl mit einem Paracorr o.ä. in den Griff kriegen. Bei Punkt 2. bin ich mir da nicht so sicher.
Okularseitig bin ich derzeit bei 13,4mm und darunter mit Speers Waler bestückt. Nach oben hin fehlen mir noch höherwertige Okulare. Ich liebäugel mit einem 20er und einem 31er Nagler.
Was für ein spiegelseitiges Öffnungsverhältnis ist bei obiger Okularauswahl für rein visuelle Anwendungen noch vernünftig? Geht f/4 mit guter Randschärfe oder handelt man sich da schon zuviele Bildfehler ein?
Ich erwäge tatsächlich die Investition eines höherqualitativen Spiegelsets. Aber da steckt viel Geld drin, und das wäre nicht gut angelegt, wenn das Spiegelpotential durch öffnungsbedingte Abbildungsfehler nicht ausgeschöpft werden könnte.
Gruß,
Stefan.