nauris mirrage - Leichtbau Dobson-Teleskope

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Hallo Daniel,

optisch ansprechende Geräte. Mit die schönsten, kommerziellen Dobsons, die ich in jüngster Zeit gesehen habe. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit diesen Geräten.

Viele Grüße,
Gerrit
 
hallo Daniel,

ein Dobsonbauer der weiß was er tut, und ein Spiegelhersteller der die original Interferogramme zeigt, ein gutes Gespann das du in dir verwirklichst. Die Dokumentation über dein Meßverfahren ist super, Astigmatismus gehört gemessen und nicht durch irgendwelche Verfahren ausgeschlossen und deaktiviert! Er ist nie ausgeschlossen, hat immer irgendeine Größe. Der round robin mit Jörg Kneip hat als Bestätigung nicht nur den Strehlwert, sondern auch die Form der Oberfläche. Bei ihm sieht mans genauer im Foucaulttest, die Open Fringe Darstellung über die Wellenfront Files ist härter als die synthetische über die Zernike Polynome.

Die zentrale Lagerung gegen Knickasti einzusetzen ist ein innovativer Ansatz, da gratuliere ich dazu. Das zeig ich mal dem Alois! :super:

Viel Erfolg mit diesen ambitionierten Highend Geräten aus sozusagen kontrolliertem biologisch-dynamischen Anbau :cool:

lg Tommy
 
Hallo Daniel,

hut ab vor dieser Ingenieursleistung. Einer der edelsten und ausgeklügelsten Dobson die ich bisher gesehen habe. Insbesonderes das Konzept der neuen Lateralhalterung finde ich herausragend. Das ist bei Newtons schon immer ein Problem der Gratwanderung zwischen Justiertstabilität und optimal gleichbleibender Abbildungqualität, sprich Strehl. Das Konzept Deiner mittigen Lateralhalterung würde ich auch auch bei fotografischen Newton in naher Zukunft begrüßen.

Ich wünsche Dir bestmöglichen Erfolg mit Deinem Kozept.


lg aus Nürnberg
Claus Müller



 
Hallo Daniel,

ich kann mich nicht erinnern jemals schönere Dobsons gesehen zu haben und hier stimmt nicht nur die Optik, auch die Technik und Umsetzung sind über jeden Zweifel erhaben.

Schön, dass die Katze nun aus dem Sack ist und man sich bezüglich der Laterallagerung nicht mehr auf die Zunge beissen muss ;-)

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg mit dieser Serie!

Grüße Jochen
 
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hey tolle Teleskope habt Ihr daa... :super: die Konstruktion sieht in der Tat gut aus... :) Würdet Ihr auch Sonderaufträge annehmen? Da ich noch ein 12,5" Dob f6 haben möchte, suche ich jemanden, der mir dazu was bauen könnte :biggrin:

viele Grüße

Sascha
 
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Hallo Sternfreunde,
vielen lieben Dank für euer positives Feedback! Das freut mich ehrlich nach den letzten Monaten, die wirklich anstrengend waren. Ein Prototyp ist schon anspruchsvoll, da naturgemäß einiges mehr an Arbeit anfällt, als bei einem Seriengerät, bei dem schon klar ist, dass das Prinzip und die Einzelteile passen. Aber zwei Prototypen parallel und mit einem gesteckten zeitlichen Ziel… muss ich nicht noch einmal haben ;)

Und außerdem freut mich das Feedback, weil ich Amateurastronom durch und durch bin und aus meiner persönlichen Sicht ist das Gezeigte nicht einfach nur ein Produkt, sondern eben auch eine ATM-Entwicklung, auf die ich stolz bin. Das ist auch der Grund, warum ich die Präsentation etwas ausführlicher aufgebaut habe und manche Dinge zeige, die auf anderen Produktseiten vielleicht so detailliert nicht gezeigt werden. Diese Geräte sind vom Grundsätzlichen genau so geworden, wie ich mir ein Gerät zum eigenen Gebrauch wünschen würde. Freilich garniert mit den Wünschen meiner Kunden. Ich bin froh, dass das anscheinend allgemein gut aufgenommen wird und bestätigt mich, auf dem richtigen Weg zu sein.

Tommy:
Ja, das ist ein schwieriges Thema. Ich kann nur hoffen, dass sich allgemein immer mehr durchsetzt, nach allen Regeln der Kunst und ohne beschönigen zu wollen gemessen wird. Das Know-How dazu ist lange da, es findet sich bei den Amateuren, die die Messtechnik für Astrooptik mit einem riesigen persönlichen Zeitaufwand noch mal einen großen Schritt nach Vorne gemacht haben. Dieses erarbeitete Wissen sollten Hersteller und Händler aufgreifen, sich zu Eigen machen und nach Möglichkeit weiter optimieren.
Zu Jörg Kneips (wellenform) damaliger Messung möchte ich noch schreiben, dass er ein gutes Beispiel dafür ist, dass Verbesserungen aufgegriffen werden. Denn ich weiß, dass er mittlerweile auch mit OpenFringe arbeitet. Es stimmt, die FFT in OpenFringe ist eine Offenbarung im besten Sinne des Wortes!

Claus:
Du hast absolut Recht und von Anfang an hatte ich den Einsatz der Lagerung in parallaktisch montierten Astrographen im Sinn. Dazu bedarf es aber noch einiger kleiner Veränderungen. Mehr dazu später mal :)

Jochen:
Stimmt, bei dir ist mir das mal rausgerutscht! Die Idee entstand vor einigen Jahren, aber ich wollte in aller Ruhe entwickeln und testen, bevor ich so etwas zeige.

Sascha:
Ich bin froh, dass Du mir genau diese Frage im Forum stellst, denn die Antwort ist sicher interessant für viele.
Einen 12,5“ f/6 kann ich nicht bauen. Bei den kleineren Geräten stößt diese Bauform an ihre Grenzen, sie ist besser für größere Geräte geeignet. Die Grenze ergibt sich aus den drei Faktoren Standfläche der Wiege, Hebelarm des Tubus und Gewicht des Zubehörs. Wird das Verhältnis von kleiner werdender Standfläche des Teleskops und größer werdendem Hebelarm so ungünstig wie in diesem Beispiel, dann sind Leichtbauteleskope irgendwann nicht mehr geeignet, schwereres Zubehör aufzunehmen. Das Zuggurtsystem hilft zwar, den Tubus in der Balance zu halten. Aber das gesamte Teleskop inklusive der Wiege verliert an Standsicherheit beim Schwenk in Richtung Horizont.
Generell ist ein möglichst kleines Öffnungsverhältnis ideal, denn durch den kürzer werdenden Hebel lassen sich wesentlich besser große Massen am Hut verkraften.
Bezogen auf meine Konstruktion würde ich als sinnvolle Grenze die Standfläche eines 14“ Gerätes mit einem Öffnungsverhältnis von f/5 ansehen, denn dann funktionieren auch noch die sehr schweren 2“ Okulare wie zum Beispiel das 31er Nagler. Mit jedem Zentimeter weniger Hebelarm wird die Situation schnell günstiger und aus diesem Grund empfehle ich für einen 14“ mirrage-Dobson f/4,7.

Viele Grüße,
Daniel Restemeier
 
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Hallo Daniel,
meine Hochachtung. :super:
Erstklassig durchdachtes Teleskopdesign in Verbindung mit tollem Aussehen, so gefällt mir das.
Damit setzt du dich in meinen Augen qualitativ deutlich von den anderen kommerziellen Anbietern ab.
Ich wünsche dir viel Erfolg damit.
Viele Grüße
Jörg
 
BÄÄMMMM - der Daniel hat einen rausgehauen.
Meinen Glückwunsch!

Alter Falter - das nenn ich mal genial.
Ich baue ja auch gern und viel selber, aber Deine Kreativität, Ideen und Lösungen toppt echt alles, was ich bisher gesehen habe.

Ich muss wohl mal unbedingt meinen 18er umbauen. Insofern bin ich schon auf Deine Einzelkomponenten gespannt, denn selber CFK zu laminieren werde ich mir nicht antun.

Wirst Du damit dieses Jahr auf dem HTT sein? Ich würde mich sehr freuen, Dich mal wieder zu sehen.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg mit Deinem Projekt!
 
Hallo Daniel,


es waren glaube ich noch nicht oft so viele gute Ideen in einem Gerät vereint zu sehen, alleine die Spiegellagerung ist eine Fundgrube technisch schön gelöster Details. Der Ganze Dobson ist ein Schmuckstück, das Konzept ist so konsequent und in sich stimmig umgesetzt - einfach toll!


Viele Grüße Felix
 
Hallo Jörg, Ralf und Felix
Auch euch noch mal Danke für eure positiven Kommentare und die Wünsche zum Gelingen!

Jörg, wer deine Selbstbauten kennt weiß, dass Du ATM-Perfektionist im besten Sinne bist. Daher freue ich mich natürlich sehr über deine Zeilen.

Ralf, Wiedersehen macht Freude :) Und das ist nur eine Frage der Zeit. Allerdings wird das mit dem diesjährigen HTT meinerseits wieder mal nicht klappen. Einer der beiden gezeigten 14“ mirrage wird aber mit seinem neuen Besitzer vor Ort sein.
Meld dich einfach, sobald Du Pläne zum Umbau deines 18“ hast. Ich möchte dich gerne unterstützen, wenn ich helfen kann.

Felix, auch dir vielen Dank! Ich freue mich, dass die umgesetzten Ideen gut angenommen werden! Da manches Gezeigte neu und teilweise ungewöhnlich ist, war das meinerseits längst nicht selbstverständlich.


Viele Grüße,
Daniel Restemeier
 
Hallo Daniel,

hätte ich das Geld, ich würde sofort und ungesehen einen 16"er bei Dir ordern, Deine Ideen und Denkansätze überzeugen aus dem Stand weg. Gut, ein paar sehr wenige, fisselige Details würde ich mir für meinen "Traum-Dob" anders wünschen, aber das ist ja immer so mit den mäkeligen Kunden ;)

Nun habe ich gelesen, Du denkst darüber nach, auch Parts für Teleskope anzubieten, bietet sich ja wortwörtlich an.
Ist es wohl möglich, sich via Newsletter bei Deinem Vorhaben auf dem laufenden halten zu können?
 
Hallo Toni,
auch dir vielen Dank für dein schönes Feedback!
Du scheinst dir die Bilder genau angeschaut zu haben ;) Mir sind beim Bau der Prototypen auch ein paar Dinge aufgefallen, die man besser machen kann. Die Besitzer der beiden gezeigten Geräte nehmen mir das hoffentlich nicht übel, wenn ich das so schreibe. Aber ihnen war immer klar, dass sie die ersten dieser Serie bekommen und das deswegen vielleicht noch nicht alles 100% perfekt ist.

Also, ich arbeite dran :)

Ja richtig, ich werde in nicht allzu ferner Zukunft Einzelkomponenten anbieten. Dazu braucht es noch einge kleinere Anpassungen und deswegen auch noch etwas Zeit. Aber sie werden kommen. Ich werde dann hier und auf meienr Seite darüber berichten. Einen Newsletter habe ich allerdings nicht, dafür ist meine Schlagzahl an Neuerungen vielleicht doch etwas zu gering. Und ich denke, dass ich schon sehr viele Sternfreunde über die üblichen Kanäle informieren kann.

Clear skies,
Daniel Restemeier
 
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Hi Daniel,

Zitat von Nauris:
Du scheinst dir die Bilder genau angeschaut zu haben ;)
In der Tat :)
Für mich als 'Linksäugler' wäre z.b. der OAZ auf der anderen Seite lieber und da dann auch lieber etwas schräg (Nicht LowRider, nur so, dass der OAZ nicht wie gezeigt "90°" zur axialen Achse zeigt, sondern eher 40-50°, sodaß es bei Horizontbeobachtung nicht so sehr in den Rücken geht)

Ja richtig, ich werde in nicht allzu ferner Zukunft Einzelkomponenten anbieten. Dazu braucht es noch einge kleinere Anpassungen und deswegen auch noch etwas Zeit.

Keine Frage, vllt. braucht es ja auch für den einen oder anderen Anwendungszweck auch Sonderanpassungen, die man ja unmöglich im Vorfeld ja schon alle taxieren kann. Wird man sehen, ich jedenfalls wäre zunächst sehr an einer 16" Spinne/FS-Halter interessiert, jedoch ginge das hier an dieser Stelle zu weit und ich würde zu gegebener Zeit auf Dich zukommen um näheres dazu zu erfahren.
 
Moin Daniel!

Schön mal wieder was von dir zu hören und dann noch direkt mit diesem Paukenschlag!

Die Dobsons von dir wären tatsächlich ein Grund etwas in dieser Größenordnung nicht selbst zu bauen ;-). Wäre ich Gehaltstechnisch ein paar Jahre weiter, würde ich mir einen holen. Vielleicht kannst du mir aber auch einfach mit ein paar Komponenten auf die Sprünge helfen, sollte ich mal wieder Zeit dafür finden (wie du bei Ralf gesagt hattest). (Laminieren kann ich mittlerweile eigentlich auch ganz gut selbst.)

Schade, dass wir uns beim HTT nicht sehen (ich muß auch zugeben, dass ich für weiter entfernte Treffen etwas faul bin....)

Alles Gute dir, viel Erfolg mit deinen Dobsons und bis irgendwann!

cs
Tobias
 
Hallo Daniel,

wir hatten ja schon vor der Veröffentlichung Kontakt zu dem Thema. Deine Konstruktion aber nun so vor Augen zu haben beeindruckt mich nun wirklich.

:respekt2:

Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf meinen Mirrage ! :cool:

Viele Grüße,
Uli

 
Hallo Sternfreunde,
ich freue mich über das große Interesse und die vielen Sternfreunde, die mir in den Foren und per Mail Erfolg wünschen – danke! Mit dabei sind auch viele, die mich persönlich kennen und ich finde es super, auf diese Weise wieder von euch zu lesen. Es war ja ein paar Jahre eher ruhig um mich geworden und da ist es schön zu sehen, dass die alte Garde nach wie vor aktiv ist.

Toni, der Einblick kann je nach Wunsch von links oder von rechts gewählt werden. Die Konstruktion erlaubt beides und ich frage diesen Punkt bei jedem Projekt beim Kunden nach. Das ist der Vorteil, wenn so ein Teleskop nicht „von der Stange“ kommt, sondern individuell auf die Bedürfnisse angepasst werden kann. Eine enge Absprache mit dem Sternfreund, für den ich ein Projekt verwirkliche, ist mir generell wichtig. So lassen sich auch kleinere Sonderwünsche meist problemlos umsetzen und zum Beispiel auch Einblickhöhen optimieren.
Und generell bin ich für weitere Anregungen immer offen, denn ich möchte ganz allgemein dieses Konzept weiter optimieren. Schon jetzt habe ich viele wertvolle Anregungen von Sternfreunden bekommen und durch die Zusammenarbeit mit euch kann da etwas richtig Nützliches heraus kommen.

Das Interesse an Einzelkomponenten ist ja auch definitiv vorhanden. Wie schon geschrieben werde ich meine Konstruktion darauf anpassen, so dass eine einfache Adaption an einen Selbstbau problemlos möglich sein wird.

Heute möchte ich den ersten Teil meines Transportkonzeptes vorstellen. Hier im Forum nur schon einmal ein Beweisfoto, dass sich ein Corsa mit 14“ im Kofferraum fürchterlich langweilt ;) 21“-24“ würden wohl auch hinein passen.
Link zur Grafik: http://nauris.de/images/Transport2_kl.jpg
Weitere Informationen zum regulären Transport mit dem Auto oder über kurze Strecken getragen findet ihr auf der mirrage-Seite auf nauris.de. Unter anderem zeige ich dort zwei Transportmodi, einmal in halb aufgebauter Konfiguration und einmal mit abgeschraubten Höhenrädern für ein nochmals kompakteres Paket. Außerdem könnt ihr auf der mirrage-Seite sehen, wie die optional erhältliche Tragetasche für die Gitterrohre aussieht.

Um nun noch die Tranportabilität bis hin zur Flugreisetauglichkeit weiter zu erhöhen, sind geteilte Gitterrohre und ein Transportkoffer in Planung. Die geteilten Gitterrohre kann ich in wenigen Wochen vorstellen. Die Konstruktion ist schon länger fertig und jetzt steht die Umsetzung kurz bevor.
Beim Transportkoffer wird es allerdings keine schnelle, einfache, leichte und gleichzeitig super-günstige Lösung geben können. Die Ausarbeitung werde ich erst bei dem nächsten Projekt angehen, bei welchem mich der Sternfreund ganz konkret nach einem flugreisetauglichen Teleskop fragt. Die Anforderungen sind hoch und ich möchte nichts halbgares was schnell herzeigbar ist, sondern eine möglichst ideale Ausarbeitung, die wirklich von Nutzen ist.

Sobald ich etwas Neues zeigen kann, werde ich an dieser Stelle darüber berichten.


Viele Grüße,
Daniel Restemeier
 
Hi, ich möchte diesen Thread nochmal nach oben holen.
Es kann doch nicht sein, daß eine Pappschachtel von GSO mehr Aufsehen erregt als dieses Kunstwerk (Meisterwerk) hier. Auch wenn es preislich eher eine andere Kundschaft anspricht. Meine Meinung.


Hallo Daniel,

in Deinem letzten Posting beantwortest Du mir eine Frage, die mich beschäftigt hat. Wie wird der Mirrage Dobson transportiert? Und wie zeigt Dein Foto.
Gibt es auch Überlegungen die Sicheln zweiteilig zu gestalten, so daß man den Mirrage gut in einem Transportkoffer verstauen kann?

Ich meine auch etwas zur Motorisierung gelesen zu haben. Welche Steuerungen möchtest Du hier unterstützen? Evtl. wäre hier die Onstep-Steuerung zum Test des mechanischen Konzeptes eine tolle Gelegenheit.

Dir vielen Dank und viele Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

die Preisdiskussion mal außen vor, da die in der Regel zu nichts führt, denke ich das es klar ist warum es beim angesprochenen GSO mehr Diskussionsstoff gibt als beim Mirrage.
Liegt m.E. einfach daran, dass Daniels Konstruktion nicht viel übrig lässt, was zu kritisieren oder zu diskutieren wäre. Er hat einfach gewartet, bis das Produkt einen hohen Reifegrad hat, bevor er es vorstellte. Das ist genau anders herum, als bei bekannter Massenware.
Die Dobsons werden sich noch weiterentwickeln, so wie es auf der HP von Nauris steht. Aber da geht es mehr um Funktionalität und um neue Features und nicht darum, ein Produkt funktionsfähig zu bekommen.
Ich habe in der letzten Zeit viel über die Mirrage mit erfahrenen Selbstbauern gesprochen, da findet sich einfach nichts grundlegendes zu kritisieren. Wohl auch deswegen, da auf der HP von Nauris fast jede Ausführung der Konstruktion ausführlich und mit einer fachlich fundierten Begründung beschrieben ist, warum es genau so gemacht wurde.
Ich bin überzeugt davon, dass Daniel an der Stelle eine wirkliche Evolutionsstufe im Dobsonbau vorgestellt hat, die sich über die Jahre etablieren und weiterentwickeln wird. Von dieser Pionierarbeit profitieren letztlich alle Dobsonbenutzer in der Zukunft.

Viele Grüße und cs,
Uli
 
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Hallo Gerrit,

der Antwort von Uli gibt es von der fachlich faktischen Seite her nichts hinzuzufügen, das Konzept von Daniel ist einfach sehr, sehr gut und dazu kann man nur gratulieren.

Dazu..

Zitat von MountyPython:
Hi, ich möchte diesen Thread nochmal nach oben holen.
Es kann doch nicht sein, daß eine Pappschachtel von GSO mehr Aufsehen erregt als dieses Kunstwerk (Meisterwerk) hier. Auch wenn es preislich eher eine andere Kundschaft anspricht. Meine Meinung.

...frage ich mich, wo am GSO Pappe verbaut ist und ich glaube auch, dass Daniel weder solche Denkweisen, noch den typischen GSO Kunden bedienen will.
Eventuell tut eine leichte Überspitzung, wie Du sie lt Username ja kennen solltest daher ganz gut, um das auf die Ebene zu bringen, wo es hin gehört:

Sagt der Porsche Fahrer zum Ferrari Fahrer:
Da haben wir so tolle Autobahnen in Deutschland und die [zensiert]en fahren mit Golfs und Astras drauf rum.



Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Leute,

Zitat von UliZehndbauer:
Ich bin überzeugt davon, dass Daniel an der Stelle eine wirkliche Evolutionsstufe im Dobsonbau vorgestellt hat, die sich über die Jahre etablieren und weiterentwickeln wird. Von dieser Pionierarbeit profitieren letztlich alle Dobsonbenutzer in der Zukunft.


Genau darauf läuft es hinaus! Man kann sich diese Konstruktion tagelang anschauen und Details studieren, jedes konstruktive Detail ergibt sich aus den Anforderungen an das jeweilige Bauteil. Da ist nichts des Aussehens wegen "designed" sondern alles ist extrem durchdacht und das schlichte oder schicke oder funktionale Aussehen ergibt sich zwangsläufig. Auch die Materialwahl ist nur konsequent, aus Holz und Alu kann man so gar nicht bauen. Das gab es meiner Meinung nach in dieser Perfektion bisher nicht.

Sollen wir die Nauris Mirrage Dobsons einfach zum Teleskop des Jahres küren?


Viele Grüße Felix
 
Hallo zusammen,

also erst mal finde auch das der Mirrage ein wirklich tolles Teleskop ist.
Was aber bei den Lobgesängen hier verdrängt wird ist der hohe Preis.
Gerade wenn man dann Abfällig über andere Teleskope spricht die preislich ganz wo anders angesiedelt sind.
Das ist schlicht unfair.
Zu einem fairen Vergleich gehört immer auch der Preis!
Dann muss man sehen was leistet das Teleskop am Himmel.
Und da kann es gut sein das das hässliche Entlein aus Fernost hier abfällig als Pappschachtel bezeichnet bei gleicher Öffnung auch genau das Gleiche zeigt wie der hier hochgelobte Mirrage und dass zu einem Bruchteil des Preises.
Und was das Teleskop am Himmel zeigt ist ja erst mal das Entscheidende Kriterium bei der Beurteilung.
Der Vorteil des Mirrage liegt bei Gewicht Aussehen und mechanischen Details.
Und das bezahlt man dann halt aber auch sehr teuer.

@Felix

Sollen wir die Nauris Mirrage Dobsons einfach zum Teleskop des Jahres küren?

Na ja wenn wir den Preis berücksichtigen dann doch eher nicht.
Da würde ich lieber ein Telskop für den Massenmarkt wählen als eines das sich nur ein sehr kleiner wohlbetuchter Kreis leisten kann.

Und wenn der Preis keine Rolle spielt ja dann gäbe es ja auch noch tolle APOs oder wir gehen mal gleich in die vollen und wählen das ELT.

https://de.wikipedia.org/wiki/European_Extremely_Large_Telescope

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

bevor die Preisdiskussion sich nun völlig losgelöst von sinnvollen Erwägungen im Vergleich mit Chinaware verselbstständigt, sollte man schon auch darüber nachdenken, was es denn in dieser Qualitäts- und Preisklasse, in der Daniel mit dem Mirrage vielfach ganz neue Maßstäbe setzt, bisher gab/gibt.

Obsession, ICS, pp....., die Teleskope von Nauris sind nicht nur preisWERT sondern geradezu günstig.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Leute,

na also klappt doch :-)

Günter hats im letzten Posting schön in die Richtschnur gelegt.

"Obsession, ICS, pp....., die Teleskope von Nauris sind nicht nur preisWERT sondern geradezu günstig."

Das nenne ich mal eine Anerkennung für ein Produkt Made in Germany.
@Ulli: Völlig einer Meinung.

:-) :-) :-)

Viele Grüße,

Gerrit
 
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Hallo Gerd,


Zitat von Gerd_Duering:
Na ja wenn wir den Preis berücksichtigen dann doch eher nicht.
Da würde ich lieber ein Telskop für den Massenmarkt wählen als eines das sich nur ein sehr kleiner wohlbetuchter Kreis leisten kann.

Welches denn? GSO hat vor einigen Jahren einen flacher bauenden OAZ für Newtons aus dem Programm genommen, seitdem wird da an Newtons ein OAZ verbaut der bis auf die Adaptierung zum Tubus der langbauenden Refraktorversion entspricht.

Beim Vixen 130 SF "Made in China" ist ein riesiger 47mm FS verbaut und die Fokuslage ist so krank daß man etwa 0mm ausgeleuchtetes Feld hat...so gerade eben. Dieses Problem ist scheinbar ein auf dem Massenmarkt unbedingt notwendiges Detail und bei etlichen Herstellern anzutreffen. Vermutlich um die gerne verbauten 1 1/4" Zoll OAZs nicht noch sinnloser erscheinen zu lassen.

So ein Vixen 130SF mutiert gerade mit Feather Touch mit 20mm Hub am Abflussrohrtubus zum sinnvollen Spaßteleskop - der HS ist nämlich erstaunlich gut.

Schon einige Male habe ich über einen chinesischen 114/650 Maksutov-Newton gelästert der höchstens das Prädikat "schlechtestes Teleskop überhaupt" verdient hätte. Jedes Jahr auf's neue...

Dabei ist es gerade bei Volltubusnewtons ab 5"f5 aufwärts so einfach eine nicht total bescheuerte Konstruktion zu entwerfen daß man diesen ganzen Mist mit turmhohen OAZs, 40% Obstruktion und trotzdem keine Ausleuchtung doch gar nicht mehr ernst nehmen kann.


Nö, da freu ich mich lieber über ein tolles Nischenprodukt ganz abseits des Massenmarktes.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Günther, Gerrit

Obsession, ICS, pp....., die Teleskope von Nauris sind nicht nur preisWERT sondern geradezu günstig.

da solltet ihr die Preise aber noch mal vergleichen.
Der 15“ Obsession UC kostet rund 5500 Dollar, der 14“ Mirrage hingegen knapp 8000 Euro.
Das Narius demgegenüber nun geradezu günstig sein soll kann ich da beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Und dann gibt es ja auch schon gute Dobson aus deutscher Schmiede die wesentlich günstiger sind.
Den 14“ Martini gibt es schon für 3800 Euro, das ist weniger als die Hälfte dessen was der 14“ Mirrage kostet!

Und dann geht es ja auch um den Preis absolut gesehen.
Beim Mirrage geht es halt erst ab knapp 8000 Euro los, das ist nun mal ein Preis den nur sehr wenige für ihr Hobby Astronomie ausgeben werden.
Hier ist einfach eine Schallmauer überschritten, egal wie toll das Produkt dann auch sein mag, und ob der Preis für dieses tolle Teleskop gerechtfertigt ist.
Es ist und bleibt schlicht und ergreifend zu teuer für Otto Normalverbraucher!
Von daher darf man sich auch nicht wundern wenn das Interesse für wesentlich günstigere Teleskope stärker ist.
Auch wenn diese „ nur Pappschachteln“ und lange nicht so super toll sind wie der Mirrage.

@Felix


Da fällt mit zb. die UNC Serie von TS ein.
Kurzbauender UNCN2 Auszug und optimierte Fokuslage nach Wunsch inklusive.
Klar nicht zuletzt wegen des auch hier verwendeten Carbons haben auch diese Newton ihren Preis.
Aber es geht hier schon bei 6“ und rund 800€ los.
Und nicht erst bei 14“ und knapp 8000€

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerd,


stimmt, die UNC Newtons von Wolfi bzw. Newtons ohne Namen von Lajos sind eine wirkliche Bereicherung für den Markt die sich noch relativ viele leisten können. Da stimmt halt das Preis-Leistungsverhältnis.


Zu den Preisen ( gerade schnell ergoogelt) ...ein Volltubus ICS ATD 12,5"f4 kostet 7250,- Euro, ebenfalls bei ICS der Gitterrohrdobson 14,5'' f/4,7 ICS GND kostet 8775,- Euro und als 14,5'' f/4,7 ICS GND PFS 9225,- Euro. Da fällt der Mirrage nun wirklich nicht aus dem Rahmen schon gar nicht in Anbetracht der modernen Konstruktion.


Viele Grüße Felix
 
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