NEQ-5 Mängel oder nur Justieren erforderlich?

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Marty_McFly

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Hallo Zusammen,

das wird mein erster Beitrag in diesem Forum und ich hoffe auf viele Diskussionen und möchte damit erst mal alle grüßen.

Ich beschäftige mich seit Kindheit mit dem Universum und alles was damit zusammenhängt. Seit etwas mehr als einem Jahr versuche mich an der Deep-Sky-Fotografie ohne Nachführung mit meiner Canon 600D und den Objektiven 18-55mm und 55mm-250mm (genauere Bezeichnung habe ich nicht im Kopf, sind aber nicht die lichtstärksten Objektive). In der Zwischenzeit habe ich an einer eigenen Idee einer Nachführung gebastelt, die zwar fertig ist aber ich bisher nicht ausprobieren konnte.

Als Montierung hatte ich mich für eine gebrauchte NEQ-5 entschieden und versuche mich gerade als absoluter Rookie die Einnordung hinzukriegen. Dazu habe ich mir diverse Videos angeschaut und Beiträge gelesen. Mir ist jetzt gestern Abend aufgefallen, dass der Skalenring an der RA-Achse beim Drehen der Achse rutscht (bei gelöster Schraube) also als Beispiel nicht von 0 Uhr auf 12 Uhr dreht, wenn ich die Achse um etwa 90° drehe. Das gleiche gilt für den Polsucher-Skalaring, der ebenfalls rutscht. Darüberhinaus kann ich den Polsucher in seiner Achse bewegen, er sitzt als nicht bocksteif in der Montierung. Jetzt ist meine Frage, ob ich das neim Online-Shop reklamieren soll oder das normal ist, weil ja viele im Internet davon berichten, dass man den Polsucher oft noch nachjustieren muss. Aber diese Mängel scheinen mir zu groß, oder liege ich da falsch. Auch die Folie auf dem Polsucher-Skalaring ist halb am abfallen. Für mich wirkt es einfach mangelhaft. Oder sind das einfach die Dinge, die man selbst hinbasteln muss?
 
Hallo Unbekannter!

Die Skalen sind mir vollkommen Wurst, weil sowieso massiv ungenau.
Kenne keinen, der damit arbeitet...
 
Hallo,

die Skalen an der Montierung sind 'Zierrat' und hatten für mich noch keinen praktischen Nutzen. Du brauchst sie aber auch nicht. Was Du machen solltest ist, den Polsucher zu justieren, so dass er, wenn man die Stundenachse dreht immer auf das gleiche Objekt zielt. Eine Anleitung dazu gibt es im Netz (z.B. hier )

Dann kannst Du nachdem Du die Montierung in der Waage hast (Wasserwaage, oder Dosenlibelle) nach der Kochab Methode (auch dazu findet sich einiges im Netz z.B. hier ) einordnen. Es gibt auch Apps die Dir zeigen wo genau Polaris gerade relativ zum genauen Himmelspol steht. Ist aber eigentlich nicht nötig.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo,

Danke schon mal für die Antworten.

Man (Profis) benutzt die garnicht?! Irgendwie scheinen mir die ja doch ganz sinnvoll zu sein, für Situationen die ich noch nicht kenne :D Ich will ja auch ein mangelfreies Produkt gekauft haben.

Wie dem auch sei, ich werde die beiden Anleitungen mal durchgehen. Danke dafür. Fragen kommen sicher noch.

Später muss ich ja mein Eigenbau auf Polaris ausrichten können. Das wird noch spaßig.

 
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Hallo!

Zitat von Xylophon:

Profi bin ich keiner, sondern reiner Amateur. Ich benutze die Skalen schon manchmal. Dass sie sich bei dieser Art Montierung sehr leicht drehen lassen, würde ich als normal ansehen, ich kenne es nicht anders.

Wenn ich ein Objekt aus einem Katalog suchen will indem ich es nach RA und Dec einstelle, richte ich zuerst die Montierung per Polsucher einigermassen auf den Polarstern aus. Für visuelles Beobachten muss man sich da wirklich keine große Mühe geben, wenn Polaris überhaupt im Polsucher zu sehen ist, reicht es mir meistens schon...
Dann stelle ich einen einfach zu findenden Stern von Hand ein und drehe die Skalen auf dessen RA und Dec Werte. Schon kann ich andere Objekte anhand ihrer Koordinaten einstellen. Bei meiner EQ-5 (ohne „N“ vorne dran) lassen sich diese Skalen übrigens mit Klemmschrauben feststellen. Das hält nicht bombenfest, aber für eine Beobachtungsnacht reicht es.

Viele Grüße
Maximilian

PS: „mängelfreies Produkt“? So etwas gibt es nicht. Wir sind alle nur Menschen und machen Fehler.
 
Zitat von Xylophon:
Hallo,

Danke schon mal für die Antworten.

Man (Profis) benutzt die garnicht?! Irgendwie scheinen mir die ja doch ganz sinnvoll zu sein, für Situationen die ich noch nicht kenne :D
...

Also wenn Du einen Tick genauere Skalen haben willst, würde ich mir an Deiner Stelle mindestens die Losmandy G11 holen und die NEQ5 zurückgeben ;)

http://www.teleskop-express.de/shop...Montierung-2-Achsen-Steuerung-und-Stativ.html

 
Hallo,

nochmal danke für die Antworten. Ich glaub ich muss mein Problem nochmal beschreiben. Es geht nicht um die Genauigkeit der Skala oder dass ich es nur mal einstellen muss. Es geht darum, dass selbst wenn ich den Ring der Skala festschraube, dann müsste er ja der Drehung der RA-Achse folgen. Z.B. eben von 0 Uhr auf 12 Uhr wenn ich die Achse um etwa 90° drehe. Das macht er eben nicht! Es verrutscht auch mit festgezogener Schraube, es folgt der Drehung der Achse nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass die Achse sich schwerer drehen lässt, wenn ich die Schraube festdrehe. Also irgendwas stimmt da nicht, entweder ein Mangel oder ich mache es noch falsch (<- genau das ist meine Frage).

Ich denke mal, dass mir nichts anderes übrig bleibt als mal den Polsucher rauszunehmen (denn der sitzt auch nicht bombenfest!) und nochmal zu fixieren. Dann sehe ich auch mehr.

Es geht mir nämlich genau darum, was Maximilian beschrieben hat: Schnelleres Aufsuchen eines Objekts mit den beiden Skalen.

Achja, was mir noch einfällt. Die Polhöhe lässt sich mal schwer auf unter 30° drehen! Da fängt die Schraube an zu klemmen. Ich muss mich mal heute Abend wieder dransetzen... :confused:
 
Hi,

die Skala sollte sich direkt mit der Achse mitdrehen wenn die Klemmung der Achse gelöst wurde. Wenn die Achse mit dem Motor bewegt wird dreht sich diese nicht mit, zumindest bei meiner EQ6. Leider ist das eine Krankheit bei den EQ5 das dem nicht immer so ist. Das solltest Du erst mal beheben.
Danach muß der Polsucher justiert werden. Dazu gibt es von den Österreichischen Kollegen eine gute Anleitung:

https://teleskop-austria.at/information/pdf/polarF52_Einnorden_20150205.pdf

Danach kannst Du die Skala und den Polsucher wie beschrieben benutzen. Übrigens, ich nutze nur die Skala und den Polsucher. Und ich mache oft auch Langzeitbelichtungen um die 20 Minuten zwar mit Guiding aber ohne Probleme mit der Bildfelddrehung. Eingescheinert hab ich noch nie. Mit Polsucher und Skala geht das viel schneller und auch genau genug wenn die Vorarbeit stimmt.

Gruß Markus
 
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Hi ,
das haben alle NEQ5.
Ich habs damals mit der Achse verbunden/ Klebestreifen.
Du darfst die Schraube nur ganz locker festziehen, fast gar nicht.Du muss halt ganz langsam drehen.
Ich weiss was du meinst.
Und wenn Leute schreiben brauchst die Skala nicht oder was du damit machst genau das. Den 18:00 oder 12:00 Punkt einstellen und dann soweit drehen Skala mit mit HA uebereinander stimmt.
Dann Polaris in den kleinen Kreis , dann zurueck Parkposition.
Da braucht man auch wieder die SKALA wenn man Strich auf der Montierung gemacht hat.
Ich benutzte immer die Skala an der AZ-EQ6. Jetzt nicht mehr da Polemaster.
Gruesse
Claude

 
Ok sehr gut! Eure Antworten beruhigen mich sehr!! Und vielen Dank für die Links zu den Anleitungen.

Kurze Frage noch, weil ich nichts kaputt machen will: Der Einsatz von WD-40 an den Polhöhen-Stellschrauben (auch generell) macht die ganze Konstruktion ist nicht kaputt, oder? Wie oben gesagt, die klemmen bei etwa 30°. Zum Justieren des Polsuchers muss ich noch deutlich weiter runter.
 
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Moin Namenloser!

(Wir sprechen uns hier im Forum mit Vornamen an! Grußformel am Ende wäre auch nett.)

Nochmal zur Klarstellung:
Die Deklinationsskala (Gradeinteilung) sollte eigentlich fest sein, denn die +90°-Marke zeigt auf den Himmelsnordpol (nicht den Polarstern!) - und um die Achse rotiert nunmal die restliche Himmelskugel.

Der RA-Skalenring ist eher für die Einstellung des Stundenwinkels gedacht, sie hat an einigen Montiereungen deshalb eine zweite, der RA gegenläufige Skala. Deshalb ist sie auch drehbar und an älteren / besseren Montierungen mit Feststellschraube gesichert. Das Prinzip erläutern Anleitungen zur Auffindung der Objekte nach Teilkreisen (mal im Netz suchen!). Siehe dazu auch den Wiki-Artikel "Stundenwinkel", Abschnitt "Stundenwinkel und äquatoriale Montierung".

Alles in Allem also ziemlich kompliziert, aber so wurden früher Positionen am Himmel eingestellt. In jeder besseren Sternwarte stand dazu eine Sternzeituhr, die man zur Ermittlung des Stundenwinkels brauchte.

Heutzutage nutzt man als Amateur die Starhopping-Methode mit Sternatlas, stellt die RA eines bekannten Objekts auf den TK ein und hangelt sich von dort weiter oder hat einen Compi am Teleskop (Selbstschubsen per Decoder oder elektrisch per GOTO).

Nochwas:
> Zum Justieren des Polsuchers muss ich noch deutlich weiter runter.

Was?! Der Himmelspol hat in unseren Breiten einen Höhenwinkel von 48° bis 55°, je nach Standort. Wieso also "weiter runter"?! ?)

Natürlich kannst du die Gewinde leicht fetten, Vaseline geht auch.
 
Hi Musikinstrument,
nur als Randergänzung zu Micha:
Vergiß WD40 - das ist KEIN Schmiermittel, sondern besteht zuvorderst aus Waschbenzin. Das ist eher Rostlöser als Schutz oder gar Schmierung!
Nimm Vaselin oder ein richtiges verseiftes Mittel wie Lithiumfett....
Gruß
Thorsten
 
Hallo Micha,

>Was?!

Ja,
zum Justieren des Polsucherfernrohrs muß der Namenlose schon weiter runter, bis die RA genau in waagerechter Stellung ist.
Danach den Höhenwinkel wieder einstellen.

Gruß
Wilfried.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Wilfried!

> muß der Namenlose schon weiter runter, bis die RA genau in waagerechter Stellung ist.

Komische Methode, mir nicht bekannt - und ich hab' schon einige EQ-Montierungen ausgerichtet, das kannste mir glauben...
Ich nutze die Erfindung der Wasserwaage zur horizontalen Ausrichtung. :cool:
 
Hi,
da kann ich mich Micha nur anschliessen, brauch doch nicht die RA in waagerechter Stellung zu haben um eine Polsucherjustierung zu machen.

Gruesse
Claude
 
Hallo Claude,

warum nicht?
Da kann ich Dir aber eine GP Vixen-Bedienungsanleitung empfehlen, wo die Justierung des Polsuchers genau beschrieben ist. Das gilt auch für die EQ5. Scheinbar hast Du die Unterlagen nicht? Beschreibe doch mal wie Du das machst.

Gruß
Wilfried
 
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Hallo,

also ich justiere meinen Polsucher auch grundsätzlich, indem ich ihn auf einen sehr weit entfernten Punkt einstelle und die Rotation um die Rektaszensionsachse beobachte. Dazu kann man einen sehr weit entfernten Kirchturm oder auch einen Baum anpeilen. Da kann es sein, daß man die Rektaszensionsachse fast waagerecht stellen muß.

Da man das auch gut tagsüber machen kann, ist es sicher praktisch, wenn man die Rektaszensionsachse fast waagerecht stellen kann. Ich brauche das eher selten, weil ich weit entfernte Gebirge habe, an denen ich Bäume oder Felsen einstellen kann.

Aber um den Polsucher grundsätzlich einzustellen, also so, daß seine optische Achse mit der Rotationsachse zusammenfällt, ist das schon praktisch.

Wenn man diese grundsätzliche Justierung gemacht hat, muß man natürlich nicht mehr die Polachse so weit herunterholen.

Grüße

*entfernt*
 
Es ist vollkommen egal, wohin der Polsucher bei seiner Justage zeigt, hauptsache ein feines Ziel wie das Ende einer Antenne etc. Der Winkel der Polwiege hat nichts mit der Rotation der RA-Achse zu tun.

Der große Mist ist die Justage des Polsuchers über die drei Madenschrauben, die man nur minimal verdrehen darf...; das ist tendenziell zum Ausflippen.
Weil ich nicht weiß, was für ein Gewinde die exakt haben, konnte ich diese Madenschrauben auch noch nicht gegen Rändelschrauben austauschen.

Ist da jemand schlauer?
 
Moin!

> Der Winkel der Polwiege hat nichts mit der Rotation der RA-Achse zu tun.

Ganz genau.

> Wenn man diese grundsätzliche Justierung gemacht hat, muß man natürlich nicht mehr die Polachse so weit herunterholen.

Ja, ist nachvollziehbar, aber nicht unbedingt nötig. Wenn einem die Polschraube im Weg ist, dreht man sie halt kruzfristig raus, stellt dann den Polsucher auf ein entferntes Objekt ein und gut ist. (Zur Not kippt man ein wenig das Stativ, indem man ein Bein kürzer macht) Große Einstellgenauigkeit braucht es dabei sowieso nicht. Entweder man beobachtet rein visuell (wie ich), dann juckt einen so'n Polsucher sowieso nicht. Früher habe ich den Polarstern einfach Pi mal Daumen duch die Polachse eingestellt, das reicht für die Zwecke. Fotografisch macht die Polsuchereinstellung ja auch nur ein paar Belichtungsminuten Sinn, entweder man scheinert ein, die GOTO-Nachführung hat eine entsprechende Ausgleichsfunktion oder nutzt die Daten eines Guiders, wie's sowieso die meisten Leute heute beim Fotografieren machen - früher hing man mit FK-Okular hinterm Leitrohr, bis einem die Augen tränten. Einen Polsucher hatte damals auch niemand.
 
Hallo Zusammen,

Mein (Spitz-) Name ist Eichi, so werde ich zumindest von jedem genannt :)

Also natürlich ging es mir darum, die Polhöhe auf 0-10° zu drehen, damit ich durch den Polsucher ein weit entferntes Objekt sehen kann, um den Sucher zu justieren. Aber es ging auch mit Vaseline nicht. Das Ding blockiert einfach bei knapp unter 30°. Also habe ich es mit Büchern so weit gekippt bis ich das Nachbargebäude in etwa 100-150m (sollte ja eigentlich mehr sein) sehen konnte. Und es ist bereits justiert! Und wackelt usw tut es auch nicht, beim ersten Mal rumspielen habe ich wohl diesen Eindruck gewonnen, weil diese "doofen" Skalen rumgerutscht sind. Übrigens auch beim Polsucher kann man die Ring einfach schieben. Ich glaub ich freunde mich mit dem Ding langsam an. Ich muss jetzt mal dem Umgang mit diesen Skalen lernen und das Einnorden üben. Ich gehe die Tage mal die Anleitungen durch, Fragen folgen bestimmt ;)

Beste Grüße
Eichi
 
Hi,
ganz einfach bei mir zb habe ich kein Turm um anzuvisieren , also nehme ich Haueser wie Dachkante ,Kaminecke uns.
Da ist die Ra auch nicht gerade .
Trotzdem bekommt man den Polsucher eingestellt ,
Es ist egal wie die RA Achse steht , hauptsache man kann durch Polsucher schauen wenn man die RA achse dreht .
Zusaetzlich verfuege ich ueber Winkelsucher :

http://www.teleskop-express.de/shop...k-mit-Zusatzvergroe-erung-fuer-Polsucher.html

Trotzdem klappt es gut und such kein verrenken mehr oder auf den Knien rumrutschen oder sonst was .
Jetzt habe ich seit Monaten den Polmaster , damit norde ich super ein und brauch kein Polsucher mehr respektive Justierung

Gruesse
Claude
 
Zitat von Xylophon:
Ok ich habe bereits eine für euch leichte Frage: wie funktioniert denn die Kochab-Methode für Polsucher mit einer Strichplatte wie die zweite von rechts in folgender Anleitung? Die in etwa ist in meine NEQ-5 eingebaut.

https://teleskop-austria.at/information/pdf/polarF52_Einnorden_20150205.pdf

Da ist doch eigentlich kein Polaris eingezeichnet, oder?

Im Oberen rechten Quadranten siehst Du drei kurze Kreisabschnitte mit je einer Jahreszahl und zwei kurze Begrenzungslinien. Polaris muss innerhalb der beiden begrenzenden kurzen Linien auf den Abschnitt, der zu der aktuellen Jahreszahl gehört.

Grüße,
Klaus
 
Hallo,
> Der Winkel der Polwiege hat nichts mit der Rek-Achse zu tun.
Wer hat denn was anderes behauptet? Jeder soll seinen Polsucher ausrichten wie er möchte. Ich richte mich jedenfalls nach der VIXEN Methode, und komme damit zu einer präzisen Ausrichtung.Wenn man die als komische Methode Bezeichnet, na bitte.

Gruß an Alle
Wilfried
 
Hallo Wilfried,

jetzt sei nicht pampig, Dir will sicher keiner an's Bein pinkeln. ;)

Mir schien diese Feststellung nur nötig, damit Eichi nicht krampfhaft versucht, alles nur in der Horizontalen zu machen.

Wenn Du mit der Vixen-Methode gut klarkommst, passt das doch auch.

Mensch, hier geht's ja manchmal zu, wie in einem deutschsprachigen Forum. Vermutlich in vielen Fällen nur, weil man sein Gegenüber und dessen Emotionen nicht sieht. :biggrin:
 
Hallo Peter,

ich hatte eigentlich von Dir ein anderes Vokabular erwartet.

MfG
Wilfried
 
Sorry, ich bin freundlich, aber versteh' Deine Reaktion nicht.

=> Hallo Moderatoren, bitte löscht alles ab #1264727 - 18/01/2017 16:43, auch meine diese letzte Antwort in diesem Faden: Es bringt uns nicht voran und ist OT.

 
Zitat von kapees:
Im Oberen rechten Quadranten siehst Du drei kurze Kreisabschnitte mit je einer Jahreszahl und zwei kurze Begrenzungslinien. Polaris muss innerhalb der beiden begrenzenden kurzen Linien auf den Abschnitt, der zu der aktuellen Jahreszahl gehört.

Grüße,
Klaus

Also das hatte ich im Prinzip verstanden. Aber ich sehe bei meinem keinen kleinen Kreis, wo ich den Polarstern reinmanövrieren muss, sondern nur einen Kreis mit den Markierungen von 0, 3, 6 und 9 im 90° Abstand, worauf dann Polaris je nach Jahr liegen muss.

Also mein Verständnis wäre dass ich einfach einer der Linien bei 0, 3, 6 oder 9 benutzte, Kochab darauf setze und dann Polaris auf den Kreis manövriere. Und bin dann bereits fertig.

Oder wie es auf einem mitgelieferten Blatt steht, die Position von Polaris auf einer App nachschauen und Polaris dahin schieben, aber mir scheint das etwas schwierig.

Ich habe beim letzten shoot übrigens bemerkt dass der Polarstern garnicht so hell ist. Hoffe Kochab ist leichter zu finden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Eichi,

schau dir zur Kochabmethode mal das an: http://www.heiko-schaut-ins-all.de/hsia/index.php?option=com_content&view=article&id=68&Itemid=86

Einfacher lässt sich das wohl kaum erklären, geschweige denn bebildern.
Bei der Justage des Polsuchers für die Methode musst Du 'nur' darauf achten, dass das kleine Kreuz in der Mitte auch beim Drehen der Montierung immer auf dem selben Punkt bleibt, sowie dass eine dieser beiden Achsen so fluchtet, wie deine Gegengewichtsstange. Den rest - also das allnächtliche Einnorden - erklärt ja schon das Bild.

Bzgl. Polaris/Kochab: Polaris hebt sich nicht extrem von anderen Sternen im Polsucher ab, wenn man erstmal grob in die Richtung peilt - ist aber definitiv der Hellste. Dafür hab ich so eine winzige Schlüsselanhänger-Taschenlampe mit fiesem weiss-gelblichem Licht als zusätzliche Polsucherbeleuchtung: Wenn ich die einschalte, bleibt nur Polaris übrig, der Rest verschwindet. Bei ungedimmter Rotbeleuchtung gibt es den selben Effekt, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt.
Kochab dagegen sieht man im Polsucher nie. Der ist weit außerhalb des Gesichtsfelds. Man peilt den ja auch nur über die Gegengewichtsstange an - für das unbewaffnete Auge ist der in der Gegend eh das hellste Objekt, heller als die anderen der Konstellation abgesehen von Polaris. Und man erkennt ja schon an der Konstellation, ob man da wirklich Kochab zum Peilen verwendet, oderdoch einen der anderen.

cs
Jürgen
 
Hallo Micha,

natürlich haben wir unsere GP oder EQ5 X mal ausgerichtet. Aber darum ging es nicht. Es geht um die Justierung des Polsuchers selbst. Genau wie man schon mal einen Justierlaser justieren muss,ist das auch bei einem Polsucherfernrohr der Fall,und das hat nichts mit der Ausrichtung einer Monti zu tun. War wohl alles ein kleines Missverständnis.

Gruß
Wilfried
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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