NEU! 8" F/2,8 ED Astrograph - 55mm Back Fokus

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Hallo Immo,

danke für den Hinweis.

Mit Wolfi bin ich darüber in Kontakt - lass Euch überraschen.

CS
Egon
 
Hallo Freunde,

ich kanns bestätigen, ich hatte Ende der letzten Woche ein sehr aufklärendes Telefonat mit Egon.

Weiteres kommt !!

Viele Grüße

Wolfi
 
Hallo Egon,

schade das Du nicht auf meine "Hilferufe" zwischen den Zeilen ein gegangen bist !

>>ASA hat sich auf lichtstarke Astrographen spezialisiert, weil "normale Newtons" mit durchschnittlichen Korrektoren schon am Markt erhältlich sind.

Naja, ich habe in einen sehr guten HS und FS investiert der sich vor den ASA Spiegeln mit Sicherheit nicht verstecken muss. Nicht ohne guten Grund, für gute Astrofotos brauche ich eine gute Optik, nicht unbedingt schnell, aber richtig gut. Aber ich will eben nicht mit 12" 1000 mm BW zum 127millionsten Male M31 ablichten.

>>>Wenn du mit den Parakorr zufrieden bist ist das ja ok.

Bin ich ja nicht, sonst wäre ich ja still geblieben.

Nimm Dir mal ne Atik 4000 her, bastele den Paracorr dran, dazwischen fummelst Du Wolfis 9mmm OAG, dahinter kommt dann dein 2" Fira ! Nun hänge das ganze Spiel mal an einen stabilen CFK Tubus mit einen Auszug der nicht wackelt. Dann fällt die sofort auf, dass das alles Mist und instabil ist. Wackelt und verbiegt sich ohne Ende.
Du stellst Dir sofort die Frage, warum muss ich mit so einem Wackeldackel arbeiten nur weil ich nicht genug Backfocus habe um einen ordentlich stabil zu verbindenen OAG da rein zu bauen. Dann kann man auch mit dem Spielzeugblechtubus rum basteln und äregt sich auch nur rum.
Und dafür kann Wolfi sicher nichts. Sein OAG ist eben so wie er ist weil nicht mehr Platz ist. Und dann ist er optimal. Also habe ich wieder mal einen weiteren Versteifungsring in Auftrag gegeben der das Filterrad gegen den vorderen Teil des Image Trains abstützen wird. Nur weil so wenig Platz ist das mit Gewinden gearbeitet werden muss an die man normalerweise nicht mal einen Sack Watte hängen würde.
Da ich wenig, eher nichts, von Optikrechnerei verstehe, ist mir aber nicht klar, warum man nicht, die Zeit ist reif dafür, einen 3" Korrektor ala Paracorr rechnet der 65 mm Backfocus hat. Wo liegt das Problem ??

>>>Die ASA 1,8 Barlow vignettiert selbst bei Kleinbild nur 10%!

Ja, aber hier brauchen wir über 100 mm Backfocus wenn ich es recht im Kopf habe, wie um Himmels Willen willst Du das stabil und verwindungsteif hin bekommen ?? Warum ist der BF so extrem groß ?

Du siehst also, ich bin ganz und gar nicht zufrieden und wäre mehr als froh um einen guten Korrektor der meine Wünsche erfüllt.

Aber seis drum, der Blöde hat keine Lust sich in die Standard 08-15 Astrofotografie ein zu reichen und will nicht die Standards ablichten. Dann muss er eben selbst sehen wie er das hin bekommt.

Das ist doch das Fazit, Backfocus geht nicht, warum auch immer und deshalb nimm eben was es gibt. Gut, dann kaufe ich mir eine Sbig mit internem Guidechip und hab die Probleme nicht mehr.
Aber warum soll ich einen Haufen geld für eine Kamera ausgeben die am Markt lange nicht mehr das Non plus Ultra ist, nur weil der Guidechip vorhanden ist.

Sorry, andere können auch Kameras bauen.

Wer ist in der Lage mir zu erklären warum ein Komakorrektor 55 mm Abstand zur Brennebene verlangt und alle anderen Korrekotren nicht sauber funktionieren ?

Danke !

Grüße

Richard
 
Hi Richard,

der hier hat z.B. 70mm BF:

http://www.teleskop-express.de/shop...Astrograph---50mm-voll-korrigiertes-Feld.html

Allerdings ist für mich das Konzept Newton für die Astrofotografie mit CCD Kameras inkl. dem ganzen von Dir angesprochenen Problemen eh fragwürdig. Denn das einzige Scope, welches ich bisher von einem kommerziellen Hersteller gesehen habe, welches das ganze elegant gelöst hat, ist dass hier:

http://www.dreamscopes.com/pages/07/16inDAtube-10.htm

Allerdings "mucho pesos !" :-)

Insofern haben die ganzen RC, Cassegrain etc. aus meiner Sicht dafür die bessere Eignung, da hier das Gewicht des Imagetrain problemlos und an der richtigen Stelle angebracht wird und das ganze dann auch nicht so azentrisch wie bei einem Newton.

Das also Flattener, um auf Deine Frage zurückzukommen mit genug BF gerechnet werden und auch funktional hergestellt werden können, beweisen die obigen Beispiele. Wahrscheinlich ist der Bedarf bisher nicht erkannt worden - anders lässt sich das m.E. nicht erklären. Uns sind wir doch mal ehrlich. Seit wann gibt es denn in steigender Zahl geeignete Teleskope für die immer größer (und daher auch schwerer werdenden) CCD's ?

LG

Immo

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Immo,

aber wenn Du wenigstens halbwegs gute und vor allem bezahlbare Astrofotografie mit größerer Offnung / BW betreiben möchtest bleibt Dir ja nur der Newton. Alles Andere von der Stange ist 08-15 und erfüllt den gehobenen Anspruch bei Weitem nicht.

Der velinkte Orion Astrograph ist doch wieder genau das was niemand haben will. Viel zu wenig BW, der OAZ sieht, naja, lustig aus, die Tubuswand ist viel zu dünn. Da kann man auch Blech nehmen, das verwindet sich genau so. Alles in Allem sauteuer und nicht zu Ende gedacht.

Das hat Shane Santi von Dream, mit dem ich in regelmäßigem Kontakt stehe, alles umgangen und baut die besten Newtons der Welt ! Sehe ich wie Du. 30.000 USD kann ich aber nicht bezahlen. Montierung und KAmera kommen dann ja dazu ! Seine 4" Korrektoren sind auch für den stabilen OAG gerechnet und werden soweit ich weiß auch in der gleichen Schmiede gemacht wie die Asa's.

Ein 12" RC ist dagegen, wenn es ordentlich sein soll, genau so nicht bezahlbar.

Es ist zum heulen ! Das Wetter auch ! Am Betsen verkauft man den ganzen Krempel und sucht sich ein Hobby das man bezahlen und auch ausüben kann.

Hab ehrlich die letzten zwei Monate sehr oft daran gedacht.

Grüße

Richard
 
Hallo Richard,

so, jetzt kommen wir langsam auf den Punkt. Ab einem gewissen Niveau wachsen automatisch die Ansprüche. Will man mit großer Brennweite / Öffnung arbeiten so oder so. Und nun wird es nicht nur exponentiell teurer, sondern selbst das "teure" Amateurequipment ist nicht frei von Fehlern und Kompromissen. Das musste ich leidlich erfahren und lernen. Mein persönliches Fazit lautet daher: "Lieber klein, dafür fein :-)". Ich versuche alles im überschaubaren Rahmen zu halten. D.h. ich will kein sauteures Equipment mehr um mich dann ärgern zu müssen das es nur Staub ansetzt. Ferner ist auch dieses, wie oben erwähnt, oft mit nervigen Fehlern behaftet.

Daher haben wir auch Verclause aufgelöst (Besitz verpflichtet nämlich auch). Stattdessen habe ich wieder eine G11 mit OVision Worm (genau so präzise wie das ganze Encoder gedöns) nur dass ich in 5,00min Fotobereit bin ;-). Kann das ganze mit Scope aufgebaut lassen. Wenn klar, trage ich es am Stück auf den Bakon, 10min. später laufen die ersten Bilder rein - fertig.

Alles andere möchte ich nicht mehr und da wo Du gerade zu stehen scheinst, stand ich vor ca. 6 Monaten auch. Nach Verclause wollte ich eigentlich nur noch Dobsonieren - ohne den ganze Technikfuzzi.

Aber der f....g Bug ;-)

LG

Immo ... der Dich gut verstehen kann....
 
Hi Immo,

das Ihr da unten aufgehört habt wunderte mich schon. Sehr oft habe ich bei hier bewölktem Himmel auf Eure Allsky geschaut und Euch beneidet.
Was hab ich denn im letten Jahr mit meinem Kram hin bekommen. Gerade mal 5 oder 6 Bilder. Die Jahre davor waren es immer so gut 15 - 20. Wegen Bastelei die wenige Zeit klaren Himmels verschenken müssen.
Egal, klein und fein ist genau das was ich ja nicht will. So ein kurzbrennweitiges Gerät geht halt an meinem Interesse völlig vorbei.
Ich bin ja durchaus bereit zu basteln, aber an einigen Stellen klappt das überhaupt nicht. Leider eben an den zentralen Stellen wo es um Steifigkeit und Stabilität geht. Was ich konnte hab ich getan. CFK Tubus, dicker fetter OAZ etc. Aber wenn dann die Kamera mit Gerödel an einenm wenige zehntel mm dicken Gewinde hängt und sich schon biegt wenn ich das Scope bewege, was bringt dann der Rest ?

An einem 08/15 Newton mit 900 mm BW ist das völlig Wurscht weild ie beiden Speigel sehr "nahe" beieinander stehen. beim 12,5" ist der Abstand der Komponenten aber so groß, das 1/10 mm Kippen oder verbiegen deutliche Dejustage verursachen die man sehen kann. Und Du machst nix.
Grüße

Richard
 
Hallo Richard,

da gibt's bei uns den Spruch:"...man schaut immer nur dran hin aber nicht hinein..."., will sagen, was wettertechnisch in Verclause an Vorteilen zu finden ist, gibt's wo anders dafür als Nachteile. Nichts im Leben ist 100% und alles hat immer zwei Seiten.

Nun, wenn Du nicht klein und fein willst, sondern groß und damit aufwändig musst Du tatsächlich mit dem naturgemässen Aufwand leben. Hochauflösende Astrofotos sind nun mal das aufwändigste, was man sich raussuchen kann ;-)

Insofern hilft auch of der Blick auf das Erreichte - und da kannst Du doch zufrieden sein !

LG

Immo
 
Hi Frank,

aus meiner Sicht dürfte unter den preisgünstigsten das Planewave das tauglichste sein. Alles andere wird dann doch ganz schnell teuer RCOS etc..

CS

Immo
 
Hallo ,

Vixen hat offensichtlich die Bedampfung des asphärischen
Hauptspiegels nicht im Griff :
früher gab es ab und zu mal ein gutes Exemplar unter
deutlich mehr schlecht korrigierten "Gurken" . Unter aktuelleren Exemplaren ,die ich in den letzten 3 Jahren in die Hände bekam , war kein gutes dabei....

Gruß
CS
 
Schade, wär auch zu doof, wenn die Ware mal halten würde, was die Werbung verspricht...
 
Hallo Frank,


ganz ehrlich, dann wird's eng. Billig und toll gibt's leider nicht...
Alles andere wird immer kompromissbehaftet sein und mit größerem
"gebastel" einhergehen. Selbst das teure Equipment muss getestet und oft genug
noch vom User verbessert werden. Die Basis stimmt dann aber wenigsten in den meisten Fällen schon mal...


CS

Immo
 
hallo Frank,

na da kenn ich aber genügend Fälle wo die Linse erst mal schräg ankommt und erfolgreich reklamiert werden muss, und die OAZe sogar zerbröseln, und nicht mal die billigsten. Flattener passen oft nicht zu den Objektiven oder machen Reflexe, Tuben haben schlechte thermische Kompensation für Fokusdriften, und so weiter. A gmahte Wiesn ist das leider auch nicht immer, speziell bei schweren Kameras und Filterrädern.

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

das mag sein. Aber fehlerhafte Optiken so oder so würde ich zurück schicken. Es gibt APOs da stimmt in den Allermeisten Fällen die Qualität. TEC, AP, Takahashi.

Man sollte aus meiner Erfahrung heraus nur APOs kaufen die einen eigenen Flattener Reducer haben. Auch hier oben genannte Firmen.

Aber das alles ist ebenso für mich die Oberkannte. Und etwas im 2-4000€ Bereich mit langen Brennweiten gibt es eben da auch nicht.

CS Frank
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Frank,

warum kein ACF? Ich will den Thread hier aber nicht hijacken, wir sollten das vieleicht in einem anderen Thread ausdiskutieren.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Wolfi,

ihr habt ja jetzt den Astrographen offiziell auf der Shop-Seite. Gibt es denn schon evtl. erste Testbilder bzw. Erfahrungen?

schöne Grüße,
Christoph
 
Hallo Richard,

Philipp Keller hat auf meinem Auftrag in den letzten zwei Wochen an einen Parakorr änhlichen 2" Koma Korrektor gerechnet.
Das Ergebnis ein ca. 70 mm langer 2" Korrektor mit 70 mm Backfokus. Der originale Fokus wird 45mm nach außen "gelegt" und kann somit an fast allen konvetionellen Newton verwendet werden.
Optimiert auf f4 speziell von 200 - 300 mm Öffnung ( für größere empfehlen wir 3" Wynne). Auch bei Kleinbild sind die Spot sehr gut, jedoch nimmt die Vignettierung zu.
Die Brennweite wird um den Faktor 1,75 verlängert.
Bei 450-650 nm sind die FWHM Spots bis 30mm unter 0,01 mm!!
Hier die Daten des ASA 2" Coma Corrector

CS
Egon
www.astrosysteme.at

 
Hi Torsten,

Sorry, 1,175 ist der richtige Verlängerungsfaktor siehe Zemax (pdf).

CS
Egon
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Egon,

DAS hört sich interessant an. Das wrde genau an meinen 10" Newton passen und wär die Lösung für all meine "Probleme": 27mm Offaxisgider würde endlich dran passen, der Fokus ist jetzt mm oberhalb des vollausgefahrenen OAZ bei Benutzunf des Baader MPCCs und Sterne um 6 micron. Prima. Da wäre natürlich der Preis ......

Könnt ihr da schon was absehen?

CS Stefan
 
Zitat von starbuck:
Hallo Egon,

..... Da wäre natürlich der Preis ......

Könnt ihr da schon was absehen?

CS Stefan

Hallo Stefan,

wegen des Preises sind wir noch bei der Kalkulation.
Wir werden jedoch die gleichen Qualitätskriterien ansetzten wie bei den anderen ASA Korrektoren, d.h. CNC Arbeiten im Haus und alle Linsen im Haus vermessen.
Der Preis ist stark von der Stückzahl abhängig. Vorerst werden wir mal 20-50 Stück auflegen. Bei hundert Stück erwarte ich einen Preis von unter EUR 500,00 incl. Ust. jedoch sicher nicht unter EUR 400,00. Als Einführungspreis wird man trotz vorerst geringerer Stückzahl von diesem Preis ausgehen dürfen.

CS
Egon
 
Hallo Egon,

das klingt sehr interessant. Wann ist der Korrektor fertig.
Sucht Ihr Tester. Ich bin gerne bereit.

Hast Du ein paar Infos wie die Adaption Kameraseitig sein wird ? Welches Gewinde etc.
Mit meiner Artemis, dem 2" Fira von Atik wäre es an der Stelle genau möglich den 27 mm OAG von Wolfi zu nehmen um auf die geforderten 70 mm BF zu kommen. Viel Platz für Adapter ist jedoch nicht.
Wenn der Korrektor gut ist nehme ich den. Eigentlich wollte ich auf den 3" Wynne sparen, aber der bietet eben nur x1.

Ich freue mich auf den Korrektor.

Grüße

Richard
 
Hallo zusammen,
Hallo Immo!
Auch mir stach diese Lichtkanone ins Auge,
scheute aber bis jetzt eigentlich nur wegen des allzuknappen
Bildkreises von 25mm und wegen der ja nicht gerade großen Brennweite.
Du schreibst, dass du die Sternabbildung bemängelst.
Was siehst du da???
Ich als Laie erkenne da erst mal nichts bedenkliches,
bin erst mal begeistert.
Kannst du mal einen Bildausschnitt zeigen und
den Mangel einkreisen und deuten?
Es ist heute nicht mehr leicht zu verstehen, was gut und was schlecht ist, das deffiniert fast jeder anders.

Gruß Wolf Manfred
 
Hallo,

ich kann nicht anders und muss den Fred wieder hervor holen.

Zitat von Egon:
Zitat von starbuck:
Hallo Egon,

..... Da wäre natürlich der Preis ......

Könnt ihr da schon was absehen?

CS Stefan

Hallo Stefan,

wegen des Preises sind wir noch bei der Kalkulation.
Wir werden jedoch die gleichen Qualitätskriterien ansetzten wie bei den anderen ASA Korrektoren, d.h. CNC Arbeiten im Haus und alle Linsen im Haus vermessen.
Der Preis ist stark von der Stückzahl abhängig. Vorerst werden wir mal 20-50 Stück auflegen. Bei hundert Stück erwarte ich einen Preis von unter EUR 500,00 incl. Ust. jedoch sicher nicht unter EUR 400,00. Als Einführungspreis wird man trotz vorerst geringerer Stückzahl von diesem Preis ausgehen dürfen.

CS
Egon

Nun ist er bald lieferbar und kostet dann 660 Euro.

....einen Preis von unter EUR 500,00 incl. Ust.

Finde ich stramm und bin zu tiefst enttäuscht.
Aber was kümmert mich was ich gestern gesagt habe !!!

Grüße

Richard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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