NEU: Fornax-10 ... schneckenradloses System (!)

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Hallo Wolfgang, hallo Astrofreunde!

Testergebnisse (PE), Preise und neue Produkt-Fotos sind nun online:
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=13&lng=de#mont-f10-fx

Testfotos / Astrofotos sind unterwegs.

Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/bild/mont-f10-fx-1.jpg

Fröhliche Eiersuche wünscht:

lajos
 
Hallo Lajos,

irgendwie erschließt sich mir die Alternative zur Astrotrac nicht so recht. Die Fornax ist, entgegen deiner vollmundigen Ankündigung, doch nur 15% günstiger (464,00 Euro bei TS für die 320X), sie ist mehr als doppelt so schwer und auch nicht genauer. Zusätzlich braucht man wohl bei der Fornax aber noch eine Steuerung. Worin liegen also die Vorteile der Fornax??

CS,
Martin
 
Hallo Martin!

Es ist immer mehr als gefährlich in Forum die Frage beantworten, warum ein "hauseigenes" Produkt besser als ein anderes.
Ich mag eben deshalb keine daten von Konkurrentprodukten sammeln, noch weniger diese zu veröffentlichen, kann ich aber Deine Frage ohnedies leider nicht zu beantworten.

Oder nur der Preis nicht niedrig genug?
(Preise wurden anhand erster Serie kalkuliert - vielleicht lässt sich was noch machen, wenn ich die Gesamtkosten von 2. Serie durchblicke)


Preise (Stand 5. April 2010)
FORNAX / ASTROTRACK laut TS Homepage,

Tangentialarm 399€ / 464€
Steuerung (FS2 verwendbar, oder) 179€ / inkl.
Polhöhenwiege 179€ / 325€
Polarscope 39€ / 115€
Gesamtpaket (nach Rabattierung) 617 oder 720€ / 904€

Gewicht Tangentialarm: 1280 gramm / 1100 gramm
Gewicht Polhöhenwiege: 680 gramm / 1000 gramm
Gesamtgewicht: 1960 gramm / 2100 gramm

CS: lajos

 
Hallo Lajos,

nein, mir geht es nicht darum dass du nicht "billig genug" bist... Aber du hast die Fornax als "preiswerte Alternative" zur AstroTrac beworben. Von daher hast du den Vergleich ja gewollt...

Was die Preiskalkulation angeht ist die Fornax also bei der Polhöhenwiege und beim Polar Scope billiger. Ansonsten ist sie sogar teurer da man eine separate Steuerung braucht.

Was deine Gewichtsangabe angeht: Du hast hier in diesem Thread angeführt dass ein Gesamtgewicht unter 2,5 KG nicht realisierbar wäre ohne einbußen bei der Stabilität. Jetzt schreibst du das Gesamtgewicht läge bei 1.900 Gramm... Wie soll ich das jetzt deuten? Ist die Fornax jetzt weniger stabil als vorher oder hast du dich beim ersten Mal verwogen?

Weißt du, es geht gar nicht darum ob die eine oder andere billiger oder leichter ist. Mir geht es darum dass du diese Monti als Alternative anpreist, sie aber nachdem was ich hier sehe, keine Alternative darstellt da sie weder besser noch günstiger ist.

Zur Ehrenrettung muss man allerdings sagen dass der Listenpreis bei Baader deutlich höher ist und die Fornax dann deutlich billiger ist. Davon dass der Preis bei TS allerdings eine befristete Rabattaktion ist, habe ich nichts entdeckt - vielleicht habe ich auch nicht genau genug geguckt.

Viele Grüße,
Martin
 
Hallo Martin!

Danke für Deine konstruktive Kritik, ich habe es mehrmals durchgelesen und dadurch einige Ideen bekommen. Es ist immer nützlich, wenn man einen quasi Eigenprodukt von anderen Blickwinkel betrachtet.

Ich würde empfehlen statt über Vor- und Nachteile, oder "Labordiagramme" zu diskutieren, lieber die erste Fotoergebnisse abwarten. Zwei Geräte von die erste Serie (insg. 10 Stk) fliegen in Mai nach Namibia (und auch zurück).

Bald kann ich's genau beantworten, ob die Gewichtsersparung die Stabilität verschlechtert hat, oder (hoffentlich) doch nicht.

Die (Aktions-)Preise kann ich erst dann überdenken, wenn die Herstellungskosten von 2. Serie (40 Stk) mir genau bekannt sind. Den Preis zu reduzieren ist einfach und kann (fast) jeder - bringt aber nicht immer das erhofften Resultat. Mein Ziel ist die F10 durch verschiedene Ergänzungen (u.a. Doppel-Platform) und Änderungen (z.B. die 2. Serie hat besseren Motor) wettbewerbfähig machen.

Den Vorsprung von AstroTrac fühle ich wohl - ich kenne aber auch das Potential, was in der Fornax-10 Montierung steckt.


CS: lajos
 
Hallo Astrofreunde!

Anbei sind die neue F10 Resultate:

Periodisches Fehler mit 5,5kg Zuladung gemessen:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/bild/mont-f10-fx-4.jpg

Gewichtsersparnis durch Umgesetzte Auflagepunkt:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/F10_Befestigung-Achse.jpg

Testfoto mit 200mm Brennweite und 5 minuten Beleuchtung (Bildausschnitt Mitte, Anklicken für 1:1 Maßstab)
http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/F10_test_200mm_5min_crop.jpg
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/F10_test_200mm_5min_crop.jpg

Testfoto mit 1000mm Brennweite und 4 minuten Beleuchtung (Bildausschnitt Mitte, Anklicken für 1:1 Maßstab)
http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/F10_test_1000mm_4min_crop.jpg
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/F10_test_1000mm_4min_crop.jpg

Kommentare und weitere Verbesserungsvorschläge erwarte ich gerne.

CS: lajos
 
Hallo Astrofreunde!

Nachdem die erste 10Stk Serie (in Osteurope) vergriffen wurde, kommen die neue F-10-er (40 Stk Serie) ab Pfingsten an die Markt.

Bis zur Wochenende werden wir anhand der Gesamt-Herstellungskosten die Preise neu rechnen können.
Eine ca. 12-14% Preisreduktion sieht möglich zu sein.

Mehr Info:
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=13&lng=de#mont-f10-fx
Neue Preise am Wochenende.

CS: lajos


 
...und nun die frisch kalkulierte Preise:
(Serienherstellung hat einige Vorteile...)

Tangentialarm für FS2 vorbereitet: 349€ (bisher 399€)

Tangentialarm mit UrsaMinor Steuerung (Sid/Lun/Sol): 449€ (bisher 578€)
Pohöhenwiege / Gabel: 159€ (bisher 179€)
Fornax Kugelkopf aus Perunal (Al.Zn.Mg.Cu Legierung): 115€ (neu)
220V/12V Netzteil: 12€
Polarscope: 39€
Alutripod: 49€

Alle Fornax-10 sind einzel nummeriert und haben mit Meade TDM gemessene PE-Protokoll.

Vorführung an der ATT.


CS: lajos






 
Hallo,

Tangentialarm für FS2 vorbereitet: 349€ (bisher 399€)

Tangentialarm mit UrsaMinor Steuerung (Sid/Lun/Sol): 449€ (bisher 578€)

Eine Erklärung für die Bezeichnung "Tangentialarm" ist mir nicht bekannt, ich finde an dieser Konstruktion keine Tangente sondern lediglich ein Kreissegment, also einen RADIALANTRIEB.

Der Unterschied ist aus technischer Sicht nicht trivial - wie ich meine ...

Johann
 
Hallo Johann!

Ja, Du hast recht! Danke für die Aufmerksamkeit!

Nur die silberfarbige Dingsbungs als "Radialtrieb" umzunennen wäre richtig? Oder was würdest Du vorschlagen?

CS: lajos
 
Zitat von lajos:
Hallo Johann!

Ja, Du hast recht! Danke für die Aufmerksamkeit!

Nur die silberfarbige Dingsbungs als "Radialtrieb" umzunennen wäre richtig? Oder was würdest Du vorschlagen?

CS: lajos

Naja, ich habe mir im Treff die Finger wund geschrieben und das nicht nur über die Bezeichnung ...
... da hast du dich etwas weniger für die Aufmerksame Betrachtung der vorliegenden Konstruktion bedankt :) ....

Es ist ein Friktionsgetriebe (oder Reibradantrieb) auch wenn das weniger werbewirksam klingt


Johann
 
Hallo Astrofreunde!

Support für Fornax-10.
Hier ist die deutschsprachige Bedienungsanleitung mit Bilder:
http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/pdf/Bedienungsanleitung_Fornax-10.pdf

Und hier ist ein Testfoto mit F10 durch einen Celestron C5 (F=1250mm) - die Sterne bleiben Punktförmig.
http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/TestphotoM57_Fornax10_C5_1250mm.jpg
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/mont-f10-fx/TestphotoM57_Fornax10_C5_1250mm.jpg

CS: lajos
 
Hallo Lajos,

verrätst Du und noch die Belichtungszeit von M57?

Gruß
Martin
 
hallo Martin,

es waren etwa 20x1 Minute bei M57, der ziemlich hoch stand. Das C5 hing daher mehr oder weniger an einer Seite der Fornax runter und übte Hebelwirkung auf den Radialarm aus, dadurch gab es bei etwa 20% der Fotos leichte Striche statt Sterne, die konnte ich nicht verwenden. Das Problem wird durch ein U-Profil beseitigt, welches über dem Kopf befestigt wird und ein kleines Gegengewicht halten kann.

Dann gibt es noch eine Aufnahme von M51 (mit 0,8 Korrektor), 30x1,5 Minuten, da war das C5 zentral über dem Kopf befestigt, und wirklich jede Aufnahme war absolut brauchbar für den Stack:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-shop.at/testphotos/Fornax-10/M51_20100629_C5_KellerRed_Fornax-10.jpg

und eine von M13 30x1,5 Minuten, ebenfalls wie M57 in Zenitnähe, mit seitlich hängendem C5 (0,8 Korrektor), hier waren etwa 3/4 der aufnahmen brauchbar:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-shop.at/testphotos/Fornax-10/M13_20100627_C5_KellerRed_small.jpg

Bilder rechtsklicken und Grafik anzeigen wählen, dann vergrössern mit dem "+" Symbol.

ich schätze, mit Gegengewicht ist speziell bei zenitnahen Objekten in dem System noch einiges mehr drin. Die Ganggenauigkeit ist verblüffend.

lg Tommy
 
hallo Johann,

wir danken für deine positive, konstruktive, sachdienliche und nicht zuletzt wie immer gutgemeinte Kritik!

nö, kein Bastlerteil, wir nennen das Modular-Bauweise. Wer mit langer Brennweite und entsprechendem Hebel und Gewicht arbeiten will, braucht es, wer mit Kamera und 300mm Tele unterwegs ist, der braucht es wirklich nicht.

lg Tommy



 
Zitat von TSZ_Tommy:
hallo Johann,

wir danken für deine positive, konstruktive, sachdienliche und nicht zuletzt wie immer gutgemeinte Kritik!

Hallo Tommy,

ich denke nicht, daß Kritik gutgemeint sein muß, Kritik ist generell eine Beurteilung eines Istzustandes auf Basis von Erfahrungswerten oder wie in diesem Fall auf Basis von technischen und physikalischen Grundlagen - ich meine damit die Beiträge im Treff, in denen ich ziemlich eindeutig auf geltende technische Grundlagen hingewiesen habe. Daß diese Aufarbeitung und Nachberechnung eines am Markt befindlichen Produktes nicht wirklich auf Interesse gestoßen ist, ist eine Tatsache welche zu akzeptieren ist und ich habe damit auch kein Problem. Ein Problem habe ich eigentlich eher mit der Tatsache, daß die Vertriebsfirma diese Grundlegenden Betrachtungen ablehnt und ihre eigenen physikalischen Gestze entwickelt .....

Gruß
Johann




Das hier meinte ich:



Hallo,

ich sehe das etwas kritischer, weil im Gegensatz zur Astro Track bei der Fornax kein formschlüssiger Antrieb durch eine Gewindespindel sondern ein kraftschlüssiger Antreib über ein Reibrad eingesetzt wird.

Die langen Hebelarme welche wenig Biegesteifigkeit und Verwindunggssteifigkeit aufweisen werden eine Parallelität der Achsen zueinander nicht gewährleisten. Es wird also zu einem seitlichen Abdriften des Reibrades kommen und diese durch "Schlupf" in irgend einer Form zu kompensieren sein. Beim Spiendelantrieb ist diese Steifigkeit sowieso nicht erforderlich, weil keine Momente eingeleitet werden !

Es entstehen hier bei der Fornax Krafteinleitungen, welche bei einer Gewindespindel ausgeschlossen sind. Das Sauberhalten und Trockenhalten der Reibflächen ist gerade im Feldeinsatz nicht unkritisch.

Der Reibradantrieb bzw. die Lagerung der Antriebsachse wird ausschließlich durch den Schrittmotor erledigt. Laut Datenblatt des Herstellers ist allerdings zu berücksichtigen:

* max zul. Radialkraft bei einer Ausladung von 20mm von 20N
* max. Axialkraft 7N
* axiales Spindelspiel bei 10N = 0,075mm
* radiales Spindelspiel bei 5N = 0,025mm

Eine externe Antriebswelle mit eigener Lagerung wäre also eher doch erforderlich.

Die vom Händler im schwarzen Forum angegebenen Fertigungstoleranzen der Reibräder sind somit mit 0,003mm wenig aussagekräftig, da ganz andere Abweichungen durch Verdreh.- und Biegebewegungen auftreten.

* Das Abtriebsrad der F 10 hat einen Dm von 432mm und das Antriebsrad einen Dm von 8mm (errechnet sich aus der Angabe i = 54)

Haftreibung zwischen den Rädern wird so ca. µ = 0,15 sein ..
Gleitreibung wird so ca. µ = 0,12 sein ... -beides geschätzt!-

Ob die zul. Flächenpressung bei Linienauflage! und den eingesetzten Werkstoffen ausreicht um einen vernünftigen Einsatz von mehreren Jahren - geschenkt ist das Teil ja auch gerade nicht - zu gewährleisten würde ich eher kritisch sehen.

Ich würde mich bei der Astro Track Technik wohler fühlen, und wesentlich weniger Stauraum benötigt sie auch. Eine Spindel zu ersetzen wäre ggf. weniger problematisch als gleich ein beschädigtes Abtriebsrad wenn das Dingen im Felde mal gegen eine Kante stoßen sollte und sich ein Eck in der Reibfläche wiederfinden sollte, weil das Teil völlig ungeschützt und offen ist..

Gruß
Johann



Hallo,

bitte um Überprüfung meiner Berechnung, auf Basis des Datenblattes:

Drehmoment des Motors: Md=0,15Nm
Reibradradius: r=0,004m
max. zul. Radialbelastung bei Ausladung von 20mm: Fn max. = 20N
Fr = Radialkraft = Reibkraft

Zur Übertragung der vollen Motorleistung ergibt sich:

Md = Fr*r
Fr = Md/r
Fr = 0,15Nm / 0,004m
Fr = 37,5N

Fn = Normalkraft = Anpresskraft = Radilalbelastung der Motorwelle
µ = Reibwert (bestenfalls 0,15 Stahl/Alu)

Fr = Fn*µ
Fn = Fr/µ
Fn = 37,5N / 0,15
Fn = 250N

Fn = 12,5*Fn zul.

Umgekehrt gerechnet, mit Fn = 20N ergibt ein übertragbares Md von:

Fr eff. = Fn max. zul. * µ
Fr eff. = 20N * 0,15
Fr eff. = 3N

daraus folgt ein übertragbares Drehmoment von:

Md eff. = Fr eff. * r
Md eff. = 3N * 0,004m
Md eff. = 0,012 Nm das wären gerade einmal 8% der Motorleistung

kann das sein ?

Viele Grüße



Hallo Hartwig,


Zitat:

Ich verstehe Deine Rechnung nicht wirklich, Du muesstest sie mal naeher kommentieren.



Ganz einach:
1) der Motorhersteller erlaubt eine radiale Belastung von 20N
2) Die Antriebsmomente werden ausschließlich durch Reibung übertragen
3) Reibung entsteht ausschließlich durch Normalkraft (Anpresskraft) und Reibwert
4) Das Motordrehmoment würde zur Übertragung 250N Anpresskraft erfordern
5) Das ist unzulässig - siehe Motordatenblatt !
6) das zulässige übertragbare Drehmoment bei Einhaltung der max. zul. Anpresskraft von 20N ist somit lediglich ca. 0,012Nm
7) Ergebnis: leider eine maschinenbautechnische Fehlkonstruktion

Ich hoffe doch, daß diese mechanischen Grundlagen nicht wieder als Händlerhetze missverstanden werden

c.s.
Johann

Nachtrag:

man darf selbstverständlich auch über eine weitere Verbesserung der Astro Track nachdenken, die Drehachse und der ausschwenkbare Polsucher sind sicher nicht die mechanische Topkonstruktion. Vielleicht könnte man den Stativpunkt versetzen und den Polsucher in die Drehachse verlagern - übrigens ein guter Ansatz bei der Fornax!
Auch darf man über Zubehörpreise an der Astro Track nachdenken.

Was ich allerdings für völlig daneben halte, ist eine rein rechnerisch schon total fehldimensionierte Konstruktion zum Betatest weiterzugeben - wenn das Schule macht, dann brauchen wir alles Grundwissen welches vorliegt nicht mehr anzuwenden und dürfen uns der Astrologie zuwenden oder dem Würfelspiel. Kommt doch auch niemand auf den Gedanken, eine M10 Schraube in ein M8 Mütterchen zu drehen. Ein wenig sollten Grundlagen auch in der Amateurastronomie gelten.





Hallo Ulf,
Hallo Jürgen,

Ein Schrittmotor hat ja keine kontienuierliche Drehung sondern eben Einzelschritte. Diese Einzelschritte führen zu ständigen Beschleunigungen und Verzögerungen von Null auf ein Maximum. Diese NICHT gleichmäßig auftretenden Kräfte bzw. Momente müssen erst einmal über den Reibradantrieb aufgenommen und ohne Beschädigung verdaut werden.
Hier hat einer der Diskussions-Teilnehmer schon einmal aus diesen Gründen eine Zwischenachse als "Dämpfung" vorgeschlagen. Weiters wäre dann auch die Anpresskraft vom Motorlager weg und ebenso die Wellenbiegung mit Achsabweichung.
Daß ein Funktionieren der derzeitigen Konstruktion trotz Überschreitung von Kräften nicht ausgeschlossen ist, das ist gut möglich - allerdings ist das dann eine teure Fehlentwicklung die gerade mal so geht oder eben nicht geht oder nur bis zum Tag X funktioniert weil die dauernden Überlastungen usw. usw.

Vergesst bitte nicht, daß hier die vollen Kräfte und Momente sowie Biegebelastungen auf eine Motorwelle mit 4mm Durchmesser wirken.

Die Anpresskraft ist nicht einmal über eine messbare Federspannung justierbar und bei 20N sehe ich mir getrost den Schlupf an.

Bei der Astro Track wirken auf die dünne Spindel ausschließlich Zug.- u. Druckkräfte, das Moment durch die Gewindereibung kann man vergessen.

NIEMAND käme auf die Idee, dem Schrittmotor eine fliegende Schnecke dranzuknallen und dann ein entsprechendes Schneckenradsegment zu ziehen bzw. Drücken und dabei wären da die Kräfte sogar wesentlich geringer weil ein Formschluß bestünde ...

Derartige Motoren finden im Direktantrieb mit Reibrädern Verwendung in Druckern um Papier über Gummiwalzen zuzuführen - nur so als Vergleich ! Bei astronomischen Gerätschaften ist der Einsatz und die Nachschaltung von Getriebestufen hier ja bestens bekannt und auch daß da die Antriebs-Kräfte durch externe Lagerungen aufgenommen werden.

Johann





noch ein paar Zitate aus dem Motordatenblatt:

Bei unzulässig hohen Radialkräften oder bei äußeren Schlägen, wird die innere Welle gekrümmt und der Rotor kann den Stator berühren. Hierdurch
kann es zu einer Beschädigung des Rotors oder Stators kommen, so dass sich Mikropartikel im Luftspalt festsetzen und somit Geräusche und
Blockierungen verursachen können.

c) Direkt-Antrieb
Schrittmotoren haben im unteren Drehzahlbereich das höchste Drehmoment und ermöglichen
mit den Nanotec Mikroschritt-Treibern noch akzeptable Rundlauf-Eigenschaften
bis ca. 2 U/min.Andere Motoren benötigen hierzu oft ein Getriebe, um die geforderten Drehzahl- und Kraftanforderungen
zu erfüllen. Direkt-Antriebe reduzieren die Systemkosten und erhöhen gleichzeitig
die Betriebssicherheit und Lebenserwartung.
Bei reduziertem Platzbedarf sowie bei hohen ext.
Trägheits-momenten sind natürlich Getriebe zur Leistungs- und Kraftanpassung unerläßlich.

Rundlaufgenauigkeit: 0,05 mm
Rechtwinkligkeit: 0,1 mm
Konzentrizität: 0,075 mm

Anmerkung:
2 U/min entsprechen an der Stundenachse bei i=54 einer tatsächlichen Drehzahl von 1 Umdrehung in 27 Minuten, erforderlich ist allerdings eine Umdrehung in 24 Stunden, das wäre dann 1/53 der empfohlenen Mindestdrehzahl

Ob man bei dieser Gesamtkonstruktion von tragbaren Kompromissen sprechen kann, muß jeder für sich beantworten - meine Meinung dazu ist eindeutig.

c.s.
Johann




Hallo,


Zitat:

Die Astrotrac ist der Platzhirsch , aber nur mit total
überteuertem Zubehör zu kriegen.
Ja , sogar das Batteriefach muss man extra kaufen.
Polsucher kostet 140€....etc...
Polhöhenwiege weit über 400€...
etc....

Die Preise in England sind auch nicht gerade viel besser ,
drum hoffe ich , dass die Fornax10 richtig einschlägt , um
dem Platzhirsch mal richtig Konkurrenz zu bieten.



Kein Problem, müßte nur jemand bei denen die unnötigen Fehler eliminieren, kostet nicht die Welt und dann funzt das Teil.
Mit einer Zwischenwelle und Sicherung gegen seitliches Abdriften erschlägst du gleich mehrere Fliegen:

1) Reibrad darf größer werden z. B. 16mm anstatt dzt. 8mm
2) daher Momentenübertragung günstiger, weniger Flächenpressung bei gleicher Anpresskraft (weil konvex gegen konvex drückt !)
3) höhere Anpresskraft zulässig - da nicht über Motorlager
4) einstufige Zahnriemenuntersetzung (z.B. 1:5) zwischen Motor und Reibgetriebe dämpft Einzelschritte - auch zweistufig sollte leistbar sein (Zahnradpaar und Riemen ? !
5) zusätzliche Untersetzung über Riementrieb erhöht Motordrehzahl
6) daher besseres Laufverhalten
7) Achsfehlstellung durch Lagerspiel des Motors und gebogener Motorwelle eliminiert.

Ein paar Punkte gäbe es noch, aber nachdem die ja noch nicht einmal die Kritik und Berechnungen auf Basis des Motordatenblattes aufgegriffen haben ist hier Schluss

So, nun habe ich für die Ungarn gratis die Fornax 10 umkonstruiert und dem Händler ein paar Tipps gegeben.

c.s.



Hallo,

zwischenzeitlich ist das Gerät am Markt erhältlich und wird so beworben


Zitat:

l

FORNAX-10 ist eine neuentwicklung aus Ungarn. Die Reisemontierung für Kleinteleskope besteht aus folgendem Einzelteilen:

- Tangentialarm mit Aufsatzplatte und Motor (an den Bilder das silberne Teil) kann entweder an der Polhöhenwiege oder auch direkt an einem Fototripod befestigt werden.



Das ist nicht korrekt, weil genau das ist es exakt nicht ! Es ist eben kein Tangentialarm sondern genau das Gegenteil, nämlich ein Kreissegment. Um einen Tangentialarm handelt es sich bei der Astro - Track. Die F 10 ist ein RADIALANTRIEB und keinesfalls ein Tangentialantrieb ! !

Der wesentlichste Unterschied zwischen einem Tangentialarm - welcher früher viel öfter als Deklinationsantrieb Verwendung fand - und einem Kreis-(segment)-Antrieb ist seine nicht gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit bei konstanter Drehzahl der Anteriebsspindel.

Johann
 
servus Johann,

entschuldige bitte dass wir nicht die Kapazität haben, sämtliche Posts aller Poster in allen Foren zu lesen. Du hättest es ja auch an uns schicken können.

Bei der Fornax ist ein im Montierungsbau seit langem sehr erfahrener Mann am Werk. Das heisst nicht dass er nicht auch mal Fehler machen kann, aber dafür stehen wir dann garantiemässig auch gerade. Wir mögen es nicht, wenn unsere Kunden unzufrieden sind.

Wir werden daher hier keine konstruktiven Einzelheiten diskutieren, weil wir wissen dass in der Fornax auch Entwicklungen stecken, die wir nicht ohne weiteres offenlegen werden. Wir wollen ja nicht die Konkurrenz fördern ;-)

Aber du bist herzlich eingeladen, ein Modell nach deinen Vorstellungen auf den Markt zu bringen, Vielfalt belebt die Szene! In dem Sinn wünschen wir dir alles Gute.

lg Tommy

PS: Ganz bescheiden möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Fornax-10 wunschgemäss und sehr rund funktioniert, wie meine Testfotos belegen. Hast du vielleicht überlesen.
 
Servus Tommy,

Wir werden daher hier keine konstruktiven Einzelheiten diskutieren, weil wir wissen dass in der Fornax auch Entwicklungen stecken, die wir nicht ohne weiteres offenlegen werden. Wir wollen ja nicht die Konkurrenz fördern ;-)

Meine Überlegengen beziehen sich ja ausschließlich auf die Kraftübertragung unter Verwendung eines serienmäßig hergestellten Motors mit zugehörigem Datenblatt und den darin angeführten Einsatzgrenzen nebst Toleranzen und Lagerspielen .... alles für Jedermann nachlesbar ...

Ich sehe darin keinerle Konstruktionsleistung der Fornaxbauer. Auch das Fehlen externer Führungen bzw. Lagerungen der "Antriebswelle" ist keine besondere Leistung der Konstrukteure. Als einzige Leistung erkenne ich diesbezüglich die Leistung der Motorenhersteller an, welche ein so robustes Teil konstruiert haben, daß es bei total missbräuchlicher Verwendung nicht sofort den Geist aufgiebt und trotz allem brauchbare Ergebnisse Liefert !!

Gruß
Johann
 
Hallo Johann,

Deine Rechnung ist ja Richtig nur unterstellst Du das unbedingt die volle Motorleistung übertragen werden muss.
Wie kommst Du darauf?
Ist es nicht eher wahrscheinlich das der Motor wesentlich mehr Leistung bringt als überhaupt erforderlich und das da auch Absicht dahinter steckt weil der Starke Motor eben belastbarere Lager als ein schwacher hat.

Du hast doch die Lösung schon selbst gebracht.

Umgekehrt gerechnet, mit Fn = 20N ergibt ein übertragbares Md von:

Fr eff. = Fn max. zul. * µ
Fr eff. = 20N * 0,15
Fr eff. = 3N

daraus folgt ein übertragbares Drehmoment von:

Md eff. = Fr eff. * r
Md eff. = 3N * 0,004m
Md eff. = 0,012 Nm das wären gerade einmal 8% der Motorleistung

kann das sein ?

Ja das kann sein!
Was wirklich interessiert ist doch die zulässige Unwucht die ich mit meinem ganzen Gerödel was da drauf kommen soll erzeugen kann ohne das es Probleme gibt.
Hierfür ist doch nicht das Drehmoment an der kleinen 8mm Rolle von Aussagekraft.
Du vergisst das der Radialarm wesentlich länger als 4mm ist.
Es kann bei korrekter Lagerbelastung also eine Kraft von 3N Übertragen werden welche auf den Radialarm mit schätzungsweise 300mm Lange wirkt.
Das Moment auf der Drehachse der Fornax ist also 3N *03m = 0,9 Nm.

Ich kann mir also zb. im Abstand von 0,9m eine Unwucht von 102g (Gewichtskraft 1N auf Meereshöhe) erlauben ohne das eine Überlastung stattfindet, das sollte hinzubekommen sein.
Ich kann mir nicht vorstellen das zb. die Purus eine solche Unwucht schaffen würde.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

das ist so nicht ganz korrekt, weil der Einzelschritt aus einer Beschleunigungs und Verzögerungsphase besteht und eigentlich gar nicht aus einer gleichmäßigen Bewegung. Das ist auch der Grund, weshalb man mit 3N Anpresskraft sicher nicht auskommt und mit Schlupf zu kämpfen hätte. Die Winkelabweichung der Motorachse zur Abtriebsachse bei angegebenem Lagerspiel kommt als Konstruktionsfehler hinzu ...


Der folgende Teil des Datenblattes stimmt ebenfalls nachdenklich:


noch ein paar Zitate aus dem Motordatenblatt:

Bei unzulässig hohen Radialkräften oder bei äußeren Schlägen, wird die innere Welle gekrümmt und der Rotor kann den Stator berühren. Hierdurch
kann es zu einer Beschädigung des Rotors oder Stators kommen, so dass sich Mikropartikel im Luftspalt festsetzen und somit Geräusche und
Blockierungen verursachen können.

c) Direkt-Antrieb
Schrittmotoren haben im unteren Drehzahlbereich das höchste Drehmoment und ermöglichen
mit den Nanotec Mikroschritt-Treibern noch akzeptable Rundlauf-Eigenschaften
bis ca. 2 U/min.Andere Motoren benötigen hierzu oft ein Getriebe, um die geforderten Drehzahl- und Kraftanforderungen
zu erfüllen. Direkt-Antriebe reduzieren die Systemkosten und erhöhen gleichzeitig
die Betriebssicherheit und Lebenserwartung.
Bei reduziertem Platzbedarf sowie bei hohen ext.
Trägheits-momenten sind natürlich Getriebe zur Leistungs- und Kraftanpassung unerläßlich.

Rundlaufgenauigkeit: 0,05 mm
Rechtwinkligkeit: 0,1 mm
Konzentrizität: 0,075 mm

Anmerkung:
2 U/min entsprechen an der Stundenachse bei i=54 einer tatsächlichen Drehzahl von 1 Umdrehung in 27 Minuten, erforderlich ist allerdings eine Umdrehung in 24 Stunden, das wäre dann 1/53 der empfohlenen Mindestdrehzahl


Grüße
Johann
 
Hallo,

Johann hat nicht unrecht. Den Anpressdruck über die Motorenwelle zu erzeugen ist wohn nicht der Weisheit letzter Schluss und könnte intelligenter gelöst sein. Und das der Reibzapfen mit nichten über die gesammte Fläche am Tangentialarm anliegt, ist auch klar. Davon konnte ich mich persönlich überzeugen.
Ansonsten eine gute Konstruktion. Gruß Martin
 
Hallo zusammen,

wenn ich hier mitlese, muß ich immer wieder an jene Aerodynamiker -also Leute vom Fach- denken, die rechnerisch einwandfrei bewiesen haben, dass Bienen und Maikäfer nicht fliegen können.

Gruß Kurt
 
liebe Forumsteilnehmer,

ich möchte darauf hinweisen, dass die Fornax-10 inzwischen grössere Motoren verbaut hat als in obigen Rechnungen angenommenen. Weiters, dass das Gerät funktioniert wie die Fotos belegen, und wir für etwaige Fehlfunktionen unsere Garantie anbieten, die niemanden unzufrieden im Regen stehen lässt. Auch nach Ablauf der Garantiezeit werden wir immer mit dem Kunden zu einer Einigung gelangen, die für beide Seiten passt.

Die Diskussion mit dem bis vor kurzem gesperrten User Sofi99, dessen Einstellung zu unserer Firma leidlich bekannt ist, und dessen Verhalten auch zu seiner Sperrung geführt hat, halte ich für komplett fruchtlos und ziehe es vor, mich höflich zu verabschieden.

Für Fragen und weitere Infos stehe ich gerne per mail zur Verfügung, ich bitte um Verständnis.

lg Tommy

PS: Die Auflage des Reibrades kann mit dem Abschlussring so eingestellt werden, dass es flächig aufliegt.
 
Hallo !

Ich habe mir erstmals seit 2003 erlaubt Unterstellungen an die Moderatoren zu melden. Meine Kritik an der F 10 ist rein auf Basis der Datenblätter, mechanischen Grundlagen, und Mathematik.

Mfg

Johann


Die Diskussion mit dem bis vor kurzem gesperrten User Sofi99, dessen Einstellung zu unserer Firma leidlich bekannt ist, und dessen Verhalten auch zu seiner Sperrung geführt hat, halte ich für komplett fruchtlos und ziehe es vor, mich höflich zu verabschieden.
 
Hallo Johan,

Das ist auch der Grund, weshalb man mit 3N Anpresskraft sicher nicht auskommt und mit Schlupf zu kämpfen hätte.

Wer spricht denn von 3N Anpresskraft ich zitiere mal aus Deinem Beitrag

max zul. Radialkraft bei einer Ausladung von 20mm von 20N

Es sind ja 20N zulässig, sogar bei 20mm Ausladung
Die 3N sind die von Dir Selbst ausgerechnete übertragbare Kraft bei 20N Anpresskraft, diese ist vollkommen ausreichend.

Du hast einfach nicht die Untersetzung bei der ganzen Sache berücksichtigt und das übertragbare Drehmoment des Motors ausgerechnet, gefragt ist aber das Drehmoment der Stundenachse an der Fornax und da ist das Verhältnis bei angenommenen 300mm Radius des Radialarmes 300/4 = 75 dementsprechend ist das Drehmoment durch diese Untersetzung 0,012Nm * 75 = 0,9Nm auf der Stundenachse der Fornax was absolut ausreichend ist.

Das ist schon ein ziemlicher Schnitzer den Du Dir da erlaubt hast!

Die Winkelabweichung der Motorachse zur Abtriebsachse bei angegebenem Lagerspiel kommt als Konstruktionsfehler hinzu ...

Der folgende Teil des Datenblattes stimmt ebenfalls nachdenklich:

Was sollte mich da nachdenklich stimmen?
Die Technischen Daten sind völlig normale Werte, auch ein separates Lager hätte ein ähnliches Spiel.
Das die Fornax ganz hervorragend funktioniert ist einfach ein nicht wegzuleugnender Fakt was sogar mit einem TDM Protokoll eindrucksvoll bewiesen ist.
Einen solchen Nachweis hab ich vom Konkurrenzmodell noch nicht gesehen!
Was soll jetzt diese Stichelei mit dem Lagerspiel?
Das ist unbestreitbar bewiesen kein Problem!

Wie ich oben noch mal gezeigt habe sind auch keine unzulässig hohen Radialkräfte nötig, es ist alles im grünen Bereich weshalb ich mir bezüglich einer Beschädigung des Motors auch keine Sorgen machen brauch.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

Wer spricht denn von 3N Anpresskraft ich zitiere mal aus Deinem Beitrag

Da ist wirklich ein grober Schnitzer passiert, aber das kommt davon wenn man seine eigenen Beiträge nach Monaten der Erstellung selbst kommentiert ohne nochmals durchzusehen ... sorry !!

Was sollte mich da nachdenklich stimmen?
Die Technischen Daten sind völlig normale Werte, auch ein separates Lager hätte ein ähnliches Spiel.

Was soll jetzt diese Stichelei mit dem Lagerspiel?
Das ist unbestreitbar bewiesen kein Problem!

Das ist nicht vergleichbar, weil bei fliegender Anordnung jeweils 2x das Spiel im Lagerabstand in die Gegenrichtung auftritt und deshalb ein Winkelversatz der Achsen zueinander entsteht, der bei einer ordentlichen Achs-Lagerung (Anpresskraft wirkt zwischen den Lagern !!) vermieden wird.

Wie weiter oben vom Händler geschildert, ist die Motorachse zur Abtriebsachse justierbar, das mag sein, ändert allerdings nichts an der Tatsache, daß durch die Lagerungsspiele eine schräg im Gehäuse verlaufende Rotorachse entsteht.

Da kann man herumdiskutiern bis man schwarz oder auch grün wird, es ist eine Tatsache, daß maschinenbautechnisch zumindest ausserhalb der üblichen Regeln gebaut wurde und dazu stehe ich auch, ohne wie der Händler gleich beleidigend zu werden. Wer sich die Motordaten ansieht, kann nur zum Schluß kommen, daß diese Konstruktion keiner Beurteilung durch Sachverständige standhalten würde.

Nachdem das aber nur ich so sehe, vergessen wir es einfach ....


Johann
 
Hallo Johan,

also eine fliegende Anordnung ist ja nun nichts Ungewöhnliches oder gar eine unordentliche Lagerrung die kein vernünftiger Konstrukteur verwenden würde.
Ich kann Dir unzählige Beispiele nennen wo das so gemacht wird.
Hast Du zb. Gabeln an Deinem Auto wo das Rad dann „ordentlich“ zu beiden Seiten gelagert ist?
Ich nicht, selbstverständlich liegen die Räder Außen in einer fliegenden Anordnung.

Sicher hast Du auch eine Gabelmontierung für Dein Teleskop?
Also ich habe eine Deutsche mit fliegender Telleskoplagerrung.
Und dann hab ich noch was ganz verbotenes zum schnellspechteln, die Vixen Porta, ich bin sicher beim Anblick dieser Montierung wird Dir ganz übel.
Ich bin jedenfalls Hochzufrieden mit dem guten Stück.


Wenn Du auf das Spiel hinauswillst, da würde ich mir um das Axiale Spiel einer Schnecke oder der Gewindespindel der Astro Track mehr Sorgen machen.
Ich möchte hier jetzt nicht in einen Wettbewerb des Schlechtmachens eintreten.
Die Astro Trac ist ebenfalls eine sehr schöne und gut funktionierenden Lösung.
Möchte ich aber unbedingt so wie Du bei der Fornax ein Haar in der Suppe finden gelingt mir das auch dort.

Da kann man herumdiskutiern bis man schwarz oder auch grün wird, es ist eine Tatsache, daß maschinenbautechnisch zumindest ausserhalb der üblichen Regeln gebaut wurde und dazu stehe ich auch,

Ja es ist einfach Fakt das die Fornax hervorragend arbeitet was das TDM Protokoll glasklar zeigt da kannst Du in der Tat Diskutieren bis zum erbrechen, diesen Fakt bekommst Du nicht weg.
Was die üblichen Regeln betrifft siehe meine Beispiele oben. Öffensichtlich sind sehr sehr viele nach Deiner Meinung keine Sachverständigen??? :o

Grüße Gerd
 
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Hallo,

also eine fliegende Anordnung ist ja nun nichts Ungewöhnliches oder gar eine unordentliche Lagerrung die kein vernünftiger Konstrukteur verwenden würde.
Ich kann Dir unzählige Beispiele nennen wo das so gemacht wird.


Ja natürlich, alles eine Frage der Anwendung und der Lagerbauarten und eben der Dimensionen bzw. Anforderungen ....


In den Maschinenbaubetrieben in denen ich tätig war / bin dürfte sich ein Konstrukteur bei so einer Auslegung wie der F 10 einen neuen Job suchen .....

...und nun Schluß, bringt ja eh nichts hier ....
 
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