Neue Celestron-Montierung CGEM

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:biggrin:
Kein Problem für mich! Ich bin 2m groß - da ist das Stativ selbst bei einem Refraktor mit oder ohne Zenitspiegel zu niedrig... Aber die Säule kommt!!!
:totlach:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo CGEM Besitzer,

kann man die Montierung auch über Cardes du Ciel oder ein anderes Programm ansteuern ?

Wenn ja, wie geht das.

Frank
 
Ja Frank das geht!

Also ich mache das so:

Laptop mit USB zu RS232 Adapter an ein RS232 Kabel verbinden, dass auf der Gegenseite den kleinen (zweiten) RJ Stecker der Handbedieneinheit der CGEM hat.

Einstecken und dann - ich nehme Stellarium - im Programm Stellarium mit ALT+O die Teleskopsteuerung aufrufen, COM Port wählen und sagen, dass es eine Celestron NextStar kompatible Ansteuerung ist und - fast vergessen - oben auswählen "direkte Ansteuerung".

Dann starten ("START") und Du kannst auf ein Objekt zentrieren und die Montierung fährt dort hin...

Du kannst auch Sichtkreise (°) eingeben und anzeigen lassen für Dein Scope...

Mit welchem Programm möchstest Du das den machen?
Soll ich Dir Screenshots per Email senden?!

Gruß
T.E.
 
Hallo Terrorernie ?

ich würde es schon gerne mit Cardes du Ciel machen.

Frank
 
Hi Frank,

damit habe ich es noch nicht gemacht...
Das Programm habe ich nicht - ist das kostenlos?!

geht dort aber bestimmt genauso - Du musst halt ein Kabel haben, dass Du in die Handbox steckst - dann den COM Port auswählen und die Art der Steuerung definieren - ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei CdC so viel anders ist, oder?

Gruß
Ernie
 
Hallo Ernie,

ja das Programm ist kostenlos.
Ich habe die Montierung heute mit CdC angesteuert - geht aber nur mit ASCOM Treiber.


Gruß
Frank
 
Hi Frank,

ich glaube, dass ist auch bei Stellarium der Fall - ich meine, ich hätte gelesen, dass in der Version 1.14 der ASCOM Treiber integriert ist...

CdC werde ich mir auch mal besorgen, wenn das kostenlos ist - habe schon viel darüber gelesen.

Bist Du mit der ASCOM Ansteuerung unzufrieden? Was genu möchtest Du erreichen mit der Steuerung durch CdC?

Gruß
t.E.
 
Hallo Leute,

mal ne Frage zum betreiben der CGEM über carte du ciel.Muß man vor dem anschliesen an den Rechner mit der Montierung ein Alignment durchführen ? Irgendwie muß der Rechner ja wissen wo die Montierung steht?!
Bei meiner alten LXD55 musste ich vorher ein Aligment durchführen um es mit carte du ciel steuern zu können.

Vielen Dank und viele Grüße aus Leipzig.

David.
 
Hallo zusammen,

ich wollte mich auch noch mal melden und meine letzten Erfahrungen kundtun.

Endlich konnte ich meinem Händler die gewünschten Messwerte schicken. Meine CGEM hatte einen mechanischen Fehler in der Schnecke, den der Autoguider nicht mehr ausgleichen konnte. Mein Händler schickte mir umgehend eine neue Montierung.

Am letzten Wochenende hatte ich endlich Zeit und das richtige Wetter, um die getauschte CGEM zu testen.

Mein Setup sah wie folgt aus:
Newton 150/750mm, mit ALCCD5 an 400mm Leitrohr. Die Kamera hatte ich verbunden mit dem ST4-Kabel an der Montierung. Meine von mir vorgenommenen Werte zum Standort waren noch in der Steuerung. Ich musste nur die Ortszeit und das aktuelle Datum neu eingeben.

Zunächst hatte ich die Montierung per Polsucher eingenordet. Ich hatte mir als Testobjekt M101 ausgewählt. Geguidet hatte ich mit PHD. Die RA-Achse tat genau was sie sollte und beschrieb eine Abweichung von +/- ca. 0.5 Pixel. Die Dec-Achse ging nach einiger Zeit immer in den Keller. Vielleicht reichte die Genauigkeit meiner Einnordung nicht aus? Also, noch mal alles von vorn mit Polaralignment auf Spica. Das Guiding blieb unverändert. Auch ein Übergewicht auf der Ostseite brachte keine Linderung. Dann mal ein Test mit angesetzter EOS 7D. Die Dec-Achse lief sofort im Limit +/- ca. 1 Pixel. Jetzt machte mir die RA-Achse Probleme und scherte nach unten aus. Die kommende Wolkenfront beendete dann meinen Test und ich packte erstmal ein.

Fazit:
Die ausgetauschte CGEM scheint besser zu laufen. Die Motoren sind leiser und rasseln nicht so. Die jetzigen Probleme schiebe ich erstmal auf meine mangelnde Erfahrung. Irgendetwas mache ich wohl noch falsch?! Werde wohl noch weiter testen müssen, um den Fehler zu finden.

Gruß Wolfgang
 
Moin Wolfgang,

freut mich zu hören, dass die "Neue" besser läuft :applaus:!!

Also, ich muss sagen, dass ich so vorgehe:

0) CGEM so genau ich kann auf Polaris einstellen (ich drehe die DEC Achse um 90° und schaue durch's Loch und zentriere sogut ich kann, denn ich habe keinen Polsucher - brauche ich ja auch nicht)

1) Anknipsen, alles einstellen (Uhr & Datum)

2) 2 Star alignment durchführen (2 Sterne im Osten, die etwa am Äquator und ca 90° auseinander stehen) 2/3 Calib Sterne dazu im Westen - ich nehme dafür ein 12mm Fadenkreuzokular in 3x Barlow - leicht unscharf fokussiert steht mein Stern immer genau zwischen den Doppelfäden das Okulars

Fertig, dann

3) Einen Stern suchen, der etwa an Schnittstelle Meridian/Äquator steht (oder etwas darüber, aber nicht zuuu hoch) und einstellen

4) Polar Alignment auf diesen Stern starten
Fertig - dann Monti ausschalten und Schritte 1 bis 2 wiederholen


Dann das Objekt (im Osten) anwählen welches ich fotografieren will, M-GEN am Leitrohr Sterne suchen lassen, je nach Seeing die Werte anpassen und loslegen

Ich habe neulich mehrmals hintereinander 20min belichtet ohne Ausreißer (2x Barlow, also 1.200mm mit 400er Leitrohr)
(an M57).

Entweder habe ich einfach nur Glück mit meiner CGEM, oder das Stetup und die Einrichtung passt zu meinem Equippment.



Ist bestimmt genauso wie Du das auch machst, aber vielleicht hilft es (etwas) weiter...

Gruß
T.E.

PS: ...da fällt mir ein - die Ausbalancierung ist wichtig - je nachdem auf welcher Seite ich fotografiere sorge ich für (moderates) Ungleichgewicht.
 
Hallo Ernie,

erstmal vielen Dank für Dein Setup!
Ich wollte erstmal ohne große Software-Unterstützung der Montierung an das Problem herangehen. Half mir bei meiner ersten CGEM auch.

Ich hoffe ich kann bald mehr berichten!

Gruß Wolfgang
 
Hallo,

370 Beiträge und noch keine einzige Angabe zum Schneckenfehler?!

Klar spielt dieser durchs guiden weniger eine Rolle.

Dennoch ist ein kleiner PE beim Planetenfotografieren sehr angenehm.

Also, es wird doch mittlerweile jemand seinen PE gemessen haben!

Gruß
Martin

 
Hi Leute,

nach meinem "Urlaub" konnte ich am Sonntag meine Monti erstmals richtig mit Guidemaster testen. Bisher hatte ich ja immer ohne Guiding mit der CGEM fotografiert, da meine HEQ5-MCU mit Guiding sehr gut läuft und ich damit noch etwas fotografiert habe. Nun ist die HEQ5 weg und die CGEM musste ran. Zuerst 240 Sek. getestet, die Einstellungen in Guidemaster hatte ich noch von der HEQ5 drinne. Also 3 Min. gingen ohne Probleme, dann waren 5 Min. angesagt, auch keine Probleme. Dann auf M31 geschwenkt und versucht 10 Min. zu guiden ... ohne Erfolg. Nach ca. 4 Min. driftete sie mir in Deg. weg. Das Gleiche dann nochmals versucht und nach knapp 5 Min. wieder das Problem. Habe auch mal die empfohlenen Einstellungen hier aus dem Forum getestet, leider ohne Erfolg. Zweimal konnte ich dann noch 8 Min belichten, danach wieder die Probleme. Manchmal auch schon nach 1 Min. Da ich ja den Thread hier von Anfang an mitverfolgt habe, muss ich schlimmes vermuten.

Gruß und CS

Thomas
 
Hallo Martin,

dann will ich dich mal erlösen. ;-)

Meine hat etwa +/- 20" Schneckenfehler. Die Kurve ist ziemlich regelmässig und kommt ohne steile Flanken. Entstanden ist die Messung mit einem 4,5 Zoll Apo mit 2x Barlow-Linse bei 1610 mm Brennweite und einer Atik 2HS (7,4µm Pixelgröße)

Link zur Grafik: http://www.r3d3y3.org/data/own/PE_CGEM.jpg


Ich guide 805mm Aufnahmebrennweite mit der Atik an nem 500mm Leitrohr. Klappt recht gut, wenn auch noch nicht perfekt. Unten ein 5 Minuten belichtetes und auf 200% vergrößertes Rohbild vom Zentrum von M31.

Link zur Grafik: http://www.r3d3y3.org/data/own/ausschnitt-300sek.jpg

Für ein 8 Minuten Foto hats nicht gereicht (siehe unten: 8 Minuten - Ausschnitt - auf 200% vergrößert). Da hab ich schon deutliche "Eiersterne". Mal sehen wann/ob/wie ich das noch wegkrieg. ;-)

Link zur Grafik: http://www.r3d3y3.org/data/own/ausschnitt-480sek.jpg

Ich bin auf jedenfall sehr zufrieden mit meiner CGEM. Klar gibt es bessere Montierungen. Aber zu dem Preis eine wirklich gute Montierung.


LG und Clear Skies
Florian
 
Hallo,

Ich bin mal so frech und grabe den Thread wieder aus, bevor ich einen neuen aufmache.

Ich bin frischer CGEM-Besitzer, in Ermangelung klaren Himmels bin ich bisher ueber Trockenuebungen nicht hinaus gekommen. Dabei sind mir jedoch ein paar Sachen aufgefallen, bei denen ich einfach mal die Meinung von ein paar CGEM-Cracks hoeren wuerde.

1. Meine CGEM hat sowohl in RA als auch in DEC deutliches Spiel. Wenn ich bei geklemmten Achsen am Achsenkreuz ruettele, klackt es deutlich hin und her, Das Spiel ist, wenn man die Gegengewichtsstange beobachtet auch sichtbar. Normal?

2. In DEC ist die Montierung schoen leichtgängig und reagiert empfindlich auf Gewichtsverlagerung. In RA ist das leider nicht so, da geht sie recht schwer und es ist schwierig eine gute Balance zu finden. Ist das bei euch auch so?

3. Bei hoher Verfahrgeschwindigkeit (Stufe 9), regelt die Montierung normalerweise die Geschwindigkeit beim loslassen der jeweiligen Richtungstaste langsam herunter um ein abruptes stoppen zu verhindern. Bei einer Richtung in RA geht das bei meiner CGEM jedoch nicht. Die Montierung stoppt nach loslassen der Richtunstaste schlagartig, das sieht ziemlich ungesund aus, vor allem wenn 15kg draufgeschnallt sind. Ist das normal?

Vielen Dank schon mal für eure zahlreichen Antworten.

Gruss, Thomas
 
Ich hab mal AUch eine Frage:

Wenn ich die Monti wirklich gut Einnorde und das Dreibein Waagerecht ist.. die Koordinaten sind eingegeben -> Dann ist der erste Aligmentstern wirklich WEIT WEG....

Ist das Bei Euch auch so?

Gruß

Kai
 
Hallo Thomas,

ein gewisses Achsspiel habe ich auch. Das ist wohl normal. Es verändert sich aber etwas bei frostigen Bedingungen. Ich habe aber während des Guidings mittels eines Autoguiders noch nie Probleme gehabt. Also keine wegdriftende Dec-Achse, von der manch anderer hier geplagt ist.

Auch die Schwergängigkeit in RA-Achse habe ich auch. Ich verschiebe das Gewicht in beide Richtungen immer so bis ich trotzdem eine ganz leichte Bewegung habe. So stelle ich den Bereich fest und merke mir die Mitte. Davon rücke ich dann immer etwas wieder heraus für die Ostlastigkeit.

Auch das abrupte Anhalten habe ich ebenfalls. Da habe ich mir aber bisher auch noch keine Gedanken drüber gemacht.

Zumindest bei mir hat sich die CGEM als sehr zuverlässige Montierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten erwiesen. Ich kenne die EQ6 nicht, aber für mich passt das Preis/Leitungsverhältnis bei der CGEM.

Hoffe das hilft etwas.

Gruß,

Michael
 
Hallo Michael,

vielen Dank für deine Antworten. Dann bin ich ja etwas beruhigt. Von der Bedienung und Stabilität her finde ich die CGEM auch klasse, hatte leider noch nicht die Gelegenheit sie in freier Wildbahn zu testen.

Gruß,
Thomas
 
Hallo Thomas,

meine CGEM hat in DEC gar kein spiel, in RA nur ganz wenig, so viel wie von dir beschrieben sollte es nicht sein, denke ich. Zu viel Spiel in DEC kann Probleme beim guiding machen, sollte man aber einstellen können. An der 3" Aufnahmeklemme sind drei Inbusschrauben zur Befstigung, die lösen sich gerne mal, das dann wie Spiel in DEC aussehen kann, festgeschraubt ist es dann weg. :-)
Meine CGEM stoppt scheinbar auf direkt, durchs Okular sieht man dann aber, das sie unbemerkt noch fein einstellt aber sie bremst vorher schon ein klein wenig ab von der hohen Geschwindigkeit ;-).

Grüße,

Thorsten

 
Hallo liebe CGEM-User,

die Funktionalitäten der Steuerung der CGEM und der neuen CGE Pro scheinen ja vergleichbar zu sein, teste gerade eine CGE Pro: Gibt es eine Möglichkeit die GoTo-Geschwindigkeit bei Ansteuerung vom PC zu begrenzen? Ich benutze SkyMap Pro und möchte nicht unbedingt mit 5 Grad pro Sekunde positionieren.


Gruß,
Peter
 
Hallo zusammen,

ich wollte mich mit meiner Umtausch-Montierung auch noch mal zurückmelden.

Mit dem Autoguiding bin ich bisher nicht noch richtig weitergekommen. Es läuft eher schlecht als recht.
Mein Setup sieht folgendermaßen aus:
Optik: Meade LXD 75 Newton 152/762 inzwischen modifiziert mit Steeltrack OAZ und Kohlefaser Fangspiegelspinne.
Guiding: ALCCD5 an 67/400 mm Beroflex mit PHD V1.11.0

23.02.2011
Hatte die Nacht fürs Autoguiding genutzt. Hatte brav ein 2 Sterne Alignment mit einem Calib-Stern vorgenommen. Anschließend ein Polar-Alignment auf einen Stern 45° über dem Horizont und kurz vorm Meridian vorgenommen. Als nächstes die Montierung kurz ausgeschaltet und erneut ein 2 Sterne Alignment mit einem Calib-Stern vorgenommen. Im Osten hatte ich auf das Leo-Triplet schwenken lassen. Die Kalibrierung in PHD wollte nicht starten. Probleme mit dem ST4-Port? Irgendwie scheinen keine Steuerimpulse zur Montierung zu kommen. Hatte dann das ST4-Kabel abgeklemmt und den Ascom-Port gestartet. Kalibrieren ging schon mal. DEC-Achse brach immer wieder nach unten aus, ob es am Getriebespiel liegt?! Parameteränderungen innerhalb von PHD brachten (Max DEC-Duration) keine Abhilfe. Hatte immer wieder neu kalibriert, mit und ohne Barlowlinse vor der ALCCD5.
03.03.2011
Hatte wieder versucht im Guiding weiter zu kommen.
Nach Polar-Alignment wieder PHD gestartet und den Graphen aktiviert. Ich versuchte im Osten zu guiden. Nach einiger Zeit brach die DEC-Achse diesmal nach oben aus. Parameteränderungen in PHD brachten keine Linderung. Dann ging ich in die Steuerung der Montierung und veränderte die Werte für Anti-Backlash positiv und negativ auf 50. Die Montierung reagierte. Sobald im Graphen der Wert nach oben extrem wurde, machte es „Klack“ und die Kurve ging sofort wieder nach unten. Schaukelte sich hoch und wieder "Klack" dann ging's wieder nach unten usw.
Einmal-Belichtungen von 5m gelangen, aber keine Serien. Nach einiger zeit brach die DEC-Achse aus und ließ sich nicht mehr einfangen.
04.03.2011
Weitere Guidingversuche
Diesmal machte ich meine Guidingversuche Richtung Nordost. Kalibrierung über den ST4-Port gelang wieder nicht. Hatte dann wieder über die Ascom-Schnittstelle die Guidingkamera steuern lassen. Nach einiger Zeit manchmal früher, manchmal später bricht die DEC-Achse einfach aus und bleibt dort, nach oben oder unten, je nach Güte des Polar-Alignment vermute ich. Habe das Gefühl, dass die DEC-Achse zu viel Spiel hat. Änderungen der Werte für Anti-Backlash in der DEC-Achse brachten nichts. Gewichtsänderungen an der Gegengewichtsstange hatten auch keinen spürbaren Effekt.

Weiß nicht mehr was ich machen soll? Vielleicht habt ihr einen Tipp oder eine Idee, was ich noch machen könnte?

LG, Wolfgang

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Wolfgang,
meine Meinung ist, dass nicht die CGEM das Problem ist, sondern das Guiding.

Irgendetwas funktioniert mit Deiner Guiding Software nicht...

Kannst Du ebentuell mal ein anderes Guidingprogramm als PHD nutzen? Nur mal so, zum testen?!

Gruß
Ernie
 
Hallo Ernie,

werde mal mit Guidemaster versuchen zu testen. Hatte bisher damit kein Bild bekommen und sah nur streifen. Mal schauen ob es mit der neusten Version besser geht?

Gruß Wolfgang
 
Hallo zusammen

Hallo Wolfgang,

Ich hatte kürzlich genau die gleichen Probleme mit PHD wie von Dir beschrieben. Allerdings nutze ich die Version 1.12.0.

Den Drift der DEC Achse konnte ich mit einer Anpassung in PHD und einer leichten Gewichtsverlagerung (Übergewicht -> Tubusöffnung) entgegen wirken. Mit einer Belichtungszeit von 0.5 sec und einer veränderung der Standard Einstellung für die "Max Dec duration (ms) " auf 300 konnte ich einigermassen gut Nachführen (ca. 4 Stunden). Die DEC Achse pendelte geringfügig um die Null Achse.

Guiding mit 80/600ED Alccd5-PHD / Aufnahme: 8"GSO Newton + EOS

Gruß Mirco
 
Hallo,

seit kurzer Zeit bin ich ebenfalls Besitzer der CGEM.
Zuvor habe ich mit einem 770mm f/7-Teleskop auf einer CAM überwiegend visuell erste Erfahrungen gesammelt,
Bin allerdings noch in der Einsteigerphase und habe mit der neuen CGEM erhebliche Probleme hinsichtlich der Nachführung.
Nach dem Lesen des Threads habe ich folgende Methode zur Einnordung probiert:
1. Home-Position (Nord-Süd-Ausrichtung sollte gut sein, ebenso die Polhöhe)
2. Zwei-Sterne-Alignment (mit zwei Sternen westlich des Meridians, Sirius und Rigel),
3. eine Calib.-Stern östlich des Meridians hinzugefügt (Regulus),
4. Polar Alignment am Sirius
5. Montierung ausgeschaltet, mit gelösten Klammern die Achsen in die Home-Position zurückgestellt,
6. dann wieder 2. u. 3.
(Ostlastigkeit und Tastensteuerung oben/rechts berücksichtigt)
Danach wurden Ziel-Sterne nahezu exakt in die Okularmitte gefahren.
Allerdings zeigen Fotos (bei siderischer Nachführung aber ohne Guiding) erschreckende Bewegungen:
Link zur Grafik: http://www.astro.heydkamp.net/Bilder/IMG_0384b.JPG
Ausschnitt bei 100%-Crop 25s, ISO 640, 1500mm, f/14.
Ich denke, bei 25s und dieser Brennweite sind Strichspuren unvermeidbar, allerdings auch diese Sprünge?


Ganz sicher bin ich mir auch nicht bei Schritt 5 der Einnordungsprozedur nach dem Polar-Alignment.
Ist die Montierung mit gelösten Klammern (ausgeschaltet), oder per Handsteuerung (dann ja eingeschaltet) oder mit den Polblock-Stellschrauben zurückzudrehen (ausgeschaltet)?

Vielen Dank für Tipps!

CS,
Udo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Udo,
vielleicht nicht notwendig, aber ich mache immer mit zwei oder drei Calib Sternen rum, bevor (!) ich mit Polar alignment weitermache.
Nach dem Polaralignment, wenn die CGEm "CGEM READY" zeigt, schalte ich sie komplett aus, löse die Klemmungen und stelle sie in die Indexmarken zurück. Dann Strom an, Uhrzeit neu eingeben - der Rest stimmt ja noch - und dann ein volles Alignment mit allen vier Calib Sternen!

Ein Anfanhren der Sterne erfolgt IMMER mit OBEN und RECHTS als die letzten Tastendrücke.

Der Polaralignment Stern sollte in der Nähe des Schnittpunktes von Meridian und Äquator liegen. ich fahre nach dem ersten Alignment von Hand an die Stelle und lasse über IDENT einen Stern identifizieren, den ich dann zentrieren lasse und von dort aus das Polar Alignment starte.

Der Sprung in Deinem Bild kann viele Ursachen haben.
Hier würde ich versuchen sukzessive vorzugehen.
Richtiges Alignment ist der erste Schritt,
Dann würde ich versuchen über PEC oder Backlashkompensation das Verhalten zu optimieren.
Das setzt natürlcih vorraus, dass der Sprung nicht vom Okularauszug, der Montage des Rohres auf der CGEM oder von der Kamera kommt, die sich bewegt (z.B. durch Kabelzug).

Gruß
Ernie
 
Hallo Ernie,

vielen Dank zunächst für Deine Tipps.
Wenn das Wetter mal wieder mitspielt, werde ich noch einmal alles so durchführen, wie es bei Dir z. B. funktioniert.
Auch ein Transport zu einem Platz mit der Möglichkeit des Polarstern-Aligns ist geplant (im Garten habe ich keine Sicht auf Polaris).
Suche den Fehler zunächst bei mir, denn im Moment kann ich Montagefehler (OAZ, Teleskop bzw. Kamera) nicht sicher ausschließen. Möchte erst bezüglich Einnordnung und Goto mehr Sicherheit erlangen, bevor ich den bereitliegenden MGEN einsetzen werde.

Liebe Grüße und CS,
Udo
 
Ähm, Udo - der Vorteil der CGEM ist doch, dass Du gerade eben KEINE Sicht auf Polaris brauchst!!!!!!!!!!!

Das Polar Align funktioniert mit einem Stern am Schnittpunkt von Meridian udn Himmelsäquator! Polaris brauchts Du beid er CGEM überhaupt nicht!

Mach mal die Einnordung so wie ich oben geschrieben habe und auch das Polar Align (ohne Polaris ;)), dann such nach mechanischen fehlern im System - und nutze PEC und die Backlash Kompensation wie im Hanbuch beschrieben.

So klappt das auch, wobei Du natürlich von einer 1,400 € Montierung bei 1,50mm auch keine Wunder erwarten darfst (ohne Guiding).

Gruß
Ernie
 
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