neue Überarbeitung von Jupiterdaten

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DonRoberto

Aktives Mitglied
Hallo Planetenfreunde,
ich habe das schlechte Winterwetter genutzt um alte Jupiteravis
von diesem Jahr neu mit Avistak 2.0 aufzubereiten.
Das sind meine besten von 2010, glaub ich zumindest.
Eigenlich wollte ich nach dem Planetentag noch ein paar Avis aufnehmen, aber es ergab sich keine brauchbare Nacht mehr.
Hier der Link
meine besten Jupiter von 2010

beste Grüße
Robert
 
Hallo Robert,
beeindruckend...die Bilder gehören eindeutig mit zu den besten Jupiterbildern die ich hier bisher gesehen habe.Ein C14 ist natürlich auch nicht die schlechteste Ausrüstung.

Gruß Günter
 
Servus Günter,
vielen Dank für das Lob.
Ja das C14 ist wirklich gut, was man nicht von allen behaupten kann.
Eigentlich bin ich noch Neuling in der Planetenfotografie, und ich bin auch sehr zufrieden was ich in diesem Jahr erreicht habe.
Dennoch gibt es noch viel zu tun. In diesem Forum zeigen viele Fotografen ausgezeichnete Resultate von denen ich mich gerne inspirieren lasse.

beste Grüße
Robert
 
Hallo Robert!
Ein Weltklasse Bild. Mit eines der besten Jupis in dieser Saison!
:super: :augenrubbel: :hochachtung: :respekt: :respekt2:
 
Hallo Robert,

Deine Bestbild-Zusammenstellung von Jupiter 2010 gefällt mir sehr. Bei solch guten Resultaten schaue ich gerne mal genauer hin und bin versucht damit zu "experimentieren", um ggf. für die eigene Bildbearbeitung etwas hinzuzulernen.

Bei dem Oppositionsbild - links unten - fiel mir auf, dass die im Süden aufgereihten, dunklen Spots von blauen und roten "Nebenspots" begleitet sind, die mir auf eine nicht perfekte Farbkonvergenz hinzuweisen scheinen. Probeweise habe ich dann die in Fitswork angebotene Funktion "Farblayer zurechtrücken" ausprobiert, wobei ich diese Spotreihe als Referenz markiert hatte. Durch diese Nachbearbeitung gewinnt das Bild erkennbar an Detailzeichnung.

In diesem Zusammenhang würde ich gerne wissen, wie lange Du die einzelnen Farbauszüge belichtet hast, und wie lange die gesamte Bildaufnahme mit allen vier Farbauszügen und den dazwischenliegenden Einstell-Pausen gedauert hat. Ich vermute nämlich, dass die Farbsäume aufgrund der Rotationsbewegung des Planeten während der Aufnahme entstanden sind. Bei dem Auflösungsvermögen Deines offensichtlich hervorragenden C14 sollte man die gesamte Aufnahmeprozedur in weniger als 30 s abwickeln, wenn man erkennbare Einbußen in der Detailzeichnung vermeiden will.

Bei der Vorstellung meiner monochromen Jupiterserie von Anfang September hatte ich in einer Animation zeigen können, wie weit sich die Jupiter-Oberfläche im Abstand von jeweils einer Minute bewegt. Im Hinblick auf diesen Vergleich schätze ich, dass Deine Farbauszüge in einem jeweiligen Abstand von mehr als einer Minute aufgenommen wurden.

In demselben Thread hatte ich auch vorgeschlagen, wie man den Rotationseffekt durch "gemorphte" Farblayer eliminieren kann. Die Stärke eines solchen Verfahrens würde sich insbesondere bei größeren Teleskopen - wie Deinem C14 - zeigen ...

Gruß, Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jan,
entschuldige die späte Antwort. Ich war in der Zahnklinik.
Danke für dein Lob und die Zeit die Du Dir genommen hast.
Genaue Zeitangaben kann ich Dir jetzt nicht auf die schnelle sagen, aber Du hast recht. Ich muß schneller werden!!! Vergleichsexperimente mit R-RGB ohne IR-Paß haben gezeigt das Einzellheiten bei der IR-RGB Aufnahme verschmiert worden sind.
Ich muß jetzt etwas Zeit finden deinen Thread zu lesen.
Danke für den Link.

beste Grüße
Robert
 
Hallo Robert,

sehr schöne Aufnahmen!

Mir fällt auf, dass die Aufnahmen in der Mitte Jupiters relativ scharf sind und dann zu den Rändern in der Schärfe nachlassen.
Jan hat das Thema bereits in einem anderen Thread problematisiert. Hast du die Referenzpunkte auf die Mitte ausgerichtet?

Viele Grüße
Michael
 
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