Neueinsteiger in die astronomie

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Petra.

Neues Mitglied
Hallo alle zusammen auf dem Astro forum!! ?
Ich möchte mich vorstellen:
Ich heiße Petra und bin ein absoluter Neuling auf dem Gebiet!!!
Nach einigen Monaten Recherche habe ich nun einige Fragen an euch:
Ich habe eine kleine ost-Terrasse in karlsruhe hagsfeld (liegt genau zwischen oststadt und stutensee). Laut blue marble lichtverschmutzung ist da schon einiges an Licht zu erkennen!!! Sieht man da überhaupt noch was?
Ich habe mir zwei Favoriten die in meiner Preisklasse liegen ausgesucht!
1. Bresser messier 6" Planeten dobson.
2. Bresser messier 6" dobson.
Was ist eure Meinung zu diesen Teleskopen?
Ich freue mich über eure Antworten und sag bis dahin tschüss
Gruß Petra ?
 
Was ist eure Meinung zu diesen Teleskopen?
Beim Planeten-Dobson konnte ich eben in der Beschreibung nichts über einen parabolischen Hauptspiegel finden.
Bei der normalen Version steht das extra dabei.

Ein 6" Dobson kann schon eine Menge zeigen und fast das gesamte Budget steckt in der Optik.
ich würde nur noch andere Marken in die Auswahl hinzunehmen. z.B. Skywatcher / GSO ...

Gruß,
Holger
 
Hi Petra,

6 Zoll Dobson ist gut für den Einstieg.
3 Dinge sollte man aber bei den Angeboten prüfen:
  • Parabolischer Spiegel,
    ist mM ein Muss
  • 2 Zoll Okularauszug,
    ist nicht unbedingt ein Muss, man kann aber besseres zusätzliches Zubehör und Okulare dann benutzen
    an 2 Zoll kann man per Adapter immer auch das kleinere 1,25 Zoll Zubehör benutzen
  • Leuchtpunktsucher statt (untauglicher) optischer Sucher,
    die Meinungen gehen hier auseinander ;)

Beigefügte Okulare sind nur mittel, aber meistens ok.
Wenn keine dabei sind muss man zusätzlich Geld dafür ausgeben, kann aber auch gleich bessere kaufen.
2 reichen ersteinmal.

Gruß
Peter

PS: da nicht angegeben, gehe ich beim Bresser Planeten Dobson von einem nicht parabolischen Spiegel aus
=> nicht kaufen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Petra,

zuerst einmal herzlich willkommen im Forum :).

Ich gehöre auch noch zu den Neulingen. Bin auch mit einem sogenannten ,, Einsteigerteleskop '' angefangen und würde heute alles anders machen.
Alleine das Wort ,, Einsteigerteleskop '' ist schon blöd. Genauso wie bei vielen anderen Hobbys gibt es auch in der Astronomie das Einsteigerwort. Wenn man dann diesen Einsteigergegenstand dann auf ein brauchbares Niveau ausbauen kann mag das aber noch ok sein. Aber in der Astronomie geht das mit Einsteigersets in der Regel nicht. Diese verstauben dann irgendwann irgendwo im Haus und man kauft sich alles neu so wie ich es auch getan habe. Die Montierung ist meistens unterdimensioniert und wackelig, die Okulare eher wenn überhaupt Mittelmaß, kurz alles sehr einfach gehalten. Ich würde mit meinen bisherigen Erfahrungen nachdem ich mir überlegt habe dieses Hobby auszuüben eine ausbaufähige stabile Montierung kaufen um z. B. einen Motor nachzurüsten. Die Optik sollte zumindest 2 Zoll Okulare aufnehmen können, der Okularauszug einen sogenannten Feintrieb haben, wenn es ein Newton wird sollte dieser wie schon von Peter erwähnt einen parabolischen Hauptspiegel haben. Ok das kostet zwar etwas mehr Geld aber dafür nutzt Du diese Dinge dann sehr lange und hast sofort viel Freude und auch Spaß am beobachten.

Eine Empfehlung auszusprechen ist schwer. Ich persönlich ziehe eine parallaktische Montierung wie z. B. diese hier vor: Skywatcher Montierung EQ5 .
Der Grund ist das ich diese Montierung für Beobachtungen sowie für die Fotografie nutzen kann. Meine ist mittlerweile mit einem Motor ausgerüstet. Wenn diese Montierung nach Norden ausgerichtet ist muss ich bei Beobachtungen so gut wie gar nicht nachführen. Einfach beobachten und genießen.
Später kann diese Montierung auch mit einem Goto Set ausgebaut werden.

Als Optik könnte man z. B. mit diesem Newton beginnen: Skywatcher Teleskop N 130/650 Explorer 130PDS OTA.


Viele Grüße

Michael
 
Nun ja, ich kenne sie nicht, aber Bresser ist eine Firma, die (wie viele andere) ihre Logo auf chinesische Produkte fabriziert, dass gerade diese zu den besten Geräten zählen würde ich nicht als erwiesen ansehen. Aber vielleicht verwendet jemand diese Produkte und ist auch glücklich damit.

Anfangs wird man wohl mit allem glücklich, was Interesantes am Himmel zeigt. Insofern ist es vielleicht auch egal, womit man einsteigt. Beim Wiederverkauf geben die kleinen oder günstigen Geräte dann weniger her, als die etwas teureren Marken, aber 1/3 des Preises muss man wegrechnen, sobald man ein Ding bezahlt hat.

Das gilt aber für alle Marken (mehr oder weniger) und ob Skywatcher oder Bresser draufsteht, scheint nicht gar so wichtig, aber im Zweifelsfall würde ich zum Mainstream und damit eher zu Skywatcher greifen, Bresser ist da m.E. kein wirklich besserer Anbieter.

lg
Niki
 
Ich heiße Petra und bin ein absoluter Neuling auf dem Gebiet!!!
Nach einigen Monaten Recherche habe ich nun einige Fragen an euch:
Ich habe eine kleine ost-Terrasse in karlsruhe hagsfeld (liegt genau zwischen oststadt und stutensee). Laut blue marble lichtverschmutzung ist da schon einiges an Licht zu erkennen!!! Sieht man da überhaupt noch was?
Hallo Petra,

Ja! Du wirst sicher etwas sehen. Für den EInstieg, eine gute Wahl. Ich würde den kleinen Tischdobson nehmen, also aus Deiner Liste die Nr. 2 aber ich würde, einfach weil ich viel gute Erfahrung mit der Marke Skywatcher gemacht habe, das Pendant von Skywatcher nehmen. Der Link führt Dich zugleich auf den Händler, den ich Dir wärmstens empfehlen kann. Dort bekommst Du wirklich fundierte Beratung und es gehen "echte" Menschen ans Telefon. Ausprobieren einfach anrufen. Lass DIch beraten.

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Petra,

Ja! Du wirst sicher etwas sehen. Für den EInstieg, eine gute Wahl. Ich würde den kleinen Tischdobson nehmen, also aus Deiner Liste die Nr. 2 aber ich würde, einfach weil ich viel gute Erfahrung mit der Marke Skywatcher gemacht habe, das Pendant von Skywatcher nehmen. Der Link führt Dich zugleich auf den Händler, den ich Dir wärmstens empfehlen kann. Dort bekommst Du wirklich fundierte Beratung und es gehen "echte" Menschen ans Telefon. Ausprobieren einfach anrufen. Lass DIch beraten.

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
Vielen Dank für die Antwort
Das Pendant von skywatcher sieht gut aus, nur habe ich gehört daß durch den offenen teil zu viel streulicht ins gerät kommt und das dann wiederum schlecht für Beobachtungen ist!
Auf meiner Terrasse ist leider viel Licht durch strassenlaternen und weitere unfugsbeleuchtungen (leider)!!
Ist es da dann nicht besser einen geschlossenen Tubus zu verwenden?
Gruß petra
 
Nun ja, ich kenne sie nicht, aber Bresser ist eine Firma, die (wie viele andere) ihre Logo auf chinesische Produkte fabriziert, dass gerade diese zu den besten Geräten zählen würde ich nicht als erwiesen ansehen. Aber vielleicht verwendet jemand diese Produkte und ist auch glücklich damit.

Anfangs wird man wohl mit allem glücklich, was Interesantes am Himmel zeigt. Insofern ist es vielleicht auch egal, womit man einsteigt. Beim Wiederverkauf geben die kleinen oder günstigen Geräte dann weniger her, als die etwas teureren Marken, aber 1/3 des Preises muss man wegrechnen, sobald man ein Ding bezahlt hat.

Das gilt aber für alle Marken (mehr oder weniger) und ob Skywatcher oder Bresser draufsteht, scheint nicht gar so wichtig, aber im Zweifelsfall würde ich zum Mainstream und damit eher zu Skywatcher greifen, Bresser ist da m.E. kein wirklich besserer Anbieter.

lg
Niki
Lieber Niki
Vielen Dank für deine Antwort!
Viele Grüße petra
 
Hallo Petra,

zuerst einmal herzlich willkommen im Forum :).

Ich gehöre auch noch zu den Neulingen. Bin auch mit einem sogenannten ,, Einsteigerteleskop '' angefangen und würde heute alles anders machen.
Alleine das Wort ,, Einsteigerteleskop '' ist schon blöd. Genauso wie bei vielen anderen Hobbys gibt es auch in der Astronomie das Einsteigerwort. Wenn man dann diesen Einsteigergegenstand dann auf ein brauchbares Niveau ausbauen kann mag das aber noch ok sein. Aber in der Astronomie geht das mit Einsteigersets in der Regel nicht. Diese verstauben dann irgendwann irgendwo im Haus und man kauft sich alles neu so wie ich es auch getan habe. Die Montierung ist meistens unterdimensioniert und wackelig, die Okulare eher wenn überhaupt Mittelmaß, kurz alles sehr einfach gehalten. Ich würde mit meinen bisherigen Erfahrungen nachdem ich mir überlegt habe dieses Hobby auszuüben eine ausbaufähige stabile Montierung kaufen um z. B. einen Motor nachzurüsten. Die Optik sollte zumindest 2 Zoll Okulare aufnehmen können, der Okularauszug einen sogenannten Feintrieb haben, wenn es ein Newton wird sollte dieser wie schon von Peter erwähnt einen parabolischen Hauptspiegel haben. Ok das kostet zwar etwas mehr Geld aber dafür nutzt Du diese Dinge dann sehr lange und hast sofort viel Freude und auch Spaß am beobachten.

Eine Empfehlung auszusprechen ist schwer. Ich persönlich ziehe eine parallaktische Montierung wie z. B. diese hier vor: Skywatcher Montierung EQ5 .
Der Grund ist das ich diese Montierung für Beobachtungen sowie für die Fotografie nutzen kann. Meine ist mittlerweile mit einem Motor ausgerüstet. Wenn diese Montierung nach Norden ausgerichtet ist muss ich bei Beobachtungen so gut wie gar nicht nachführen. Einfach beobachten und genießen.
Später kann diese Montierung auch mit einem Goto Set ausgebaut werden.

Als Optik könnte man z. B. mit diesem Newton beginnen: Skywatcher Teleskop N 130/650 Explorer 130PDS OTA.


Viele Grüße

Michael
Lieber Michael
Vielen Dank für deine Antwort!!
Ich verstehe was du meinst! Leider habe ich eine sehr kleine 3x3 Meter große Terrasse! Wenn ich da ein reguläres stativ aufstelle kann ich mich wahrscheinlich nicht mehr groß bewegen, da ja noch Tisch, Stuhl und Pflanzen Kübel rumstehen!! Darum bin ich auf die dobsonmontierungen gekommen! Zack das teleskop grad auf den Tisch und gut!
Viele Grüße Petra
 
Hi Petra,

6 Zoll Dobson ist gut für den Einstieg.
3 Dinge sollte man aber bei den Angeboten prüfen:
  • Parabolischer Spiegel,
    ist mM ein Muss
  • 2 Zoll Okularauszug,
    ist nicht unbedingt ein Muss, man kann aber besseres zusätzliches Zubehör und Okulare dann benutzen
    an 2 Zoll kann man per Adapter immer auch das kleinere 1,25 Zoll Zubehör benutzen
  • Leuchtpunktsucher statt (untauglicher) optischer Sucher,
    die Meinungen gehen hier auseinander ;)

Beigefügte Okulare sind nur mittel, aber meistens ok.
Wenn keine dabei sind muss man zusätzlich Geld dafür ausgeben, kann aber auch gleich bessere kaufen.
2 reichen ersteinmal.

Gruß
Peter

PS: da nicht angegeben, gehe ich beim Bresser Planeten Dobson von einem nicht parabolischen Spiegel aus
=> nicht kaufen ;)
Hallo Peter
Vielen Dank für deine Antwort
Du meinst der bresser Planeten dobson hat keinen parabolischen Spiegel (dieses Gerät war mein Favorit). Was hat er denn anstelle?
Der 6 Zoll hat einen parabolischen Spiegel?
Vielen Dank schonmal
Viele Grüße petra
 
Hi Petra,
Darum bin ich auf die dobsonmontierungen gekommen! Zack das teleskop grad auf den Tisch und gut!
ja das sollte aus meiner Erfahrung funktionieren, auf alle Fälle mit dem 6"/Zoll Dobson.
Ab 8", bzw. Brennweite 1200mm muss man den Dobson eher auf den Boden stellen, dann könnte es knapp werden.

Du meinst der bresser Planeten dobson hat keinen parabolischen Spiegel (dieses Gerät war mein Favorit). Was hat er denn anstelle?
Der 6 Zoll hat einen parabolischen Spiegel?
Sieht so aus.
Wenn parabolischer Spiegel in der Beschreibung nicht aufgeführt ist, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kugelspiegel. Das ist die billigere Variante zu einem Parabolspiegel. Leider werden gerade im Einsteigerbereich Teslekope/Newtons mit Kugelspiegel angeboten.
Ein Kugelspiegel hat Abbildungsfehler gegenüber einem Parabolspiegel.
Er ist daher trotz des billigeren Preises nicht empfehlenswert.

Der 6" Planeten Dobson hat auch eine viel zu grosse Brennweite und damit grosse Öffnungszahl f/8.
Der ist hauptsächlich für Planeten geeignet (Aha, deswegen der Name ;) ).
Für einen Einsteiger und eigentlich auch überhaupt ( ;) ) ist ein Teleskop mit niedrigerer Brennweite und kleinerer Öffnungszahl f/5 oder f/6 besser geeignet.
Bei der beobachtenden Astronomie geht es ja, da die Objekte so lichtschwach sind, ausser Planeten, um Lichtsammelleistung und nicht Vergrösserung.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Petra,

ja das sollte aus meiner Erfahrung funktionieren, auf alle Fälle mit dem 6"/Zoll Dobson.
Ab 8", bzw. Brennweite 1200mm muss man den Dobson eher auf den Boden stellen, dann könnte es knapp werden.


Sieht so aus.
Wenn parabolischer Spiegel in der Beschreibung nicht aufgeführt ist, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kugelspiegel. Das ist die billigere Variante zu einem Parabolspiegel. Leider werden gerade im Einsteigerbereich Teslekope/Newtons mit Kugelspiegel angeboten.
Ein Kugelspiegel hat Abbildungsfehler gegenüber einem Parabolspiegel.
Er ist daher trotz des billigeren Preises nicht empfehlenswert.

Der 6" Planeten Dobson hat auch eine viel zu grosse Brennweite und damit grosse Öffnungszahl f/8.
Der ist hauptsächlich für Planeten geeignet (Aha, deswegen der Name ;) ).
Für einen Einsteiger und eigentlich auch überhaupt ( ;) ) ist ein Teleskop mit niedrigerer Brennweite und kleinerer Öffnungszahl f/5 oder f/6 besser geeignet.
Bei der beobachtenden Astronomie geht es ja, da die Objekte so lichtschwach sind, ausser Planeten, um Lichtsammelleistung und nicht Vergrösserung.

Gruß
Peter
Tolle info ? Vielen Dank
Wie oft im Jahr kann man denn das teleskop nutzen? (Wolken, Regen hier in Deutschland)
Gruß
Petra
 
Wie oft im Jahr kann man denn das teleskop nutzen? (Wolken, Regen hier in Deutschland)
kommt auf deinen Standort und deine Motivation an. ;)

Also wenn man, wie ich, eine mittelmässige Motivation und Standort hat, so 4-10 mal im Monat.
Also so einmal die Woche (oder gar nicht) bis mehrere Tage hintereinander bei einer der seltenen klaren Perioden.

Im Moment habe ich gefühlt seit Monaten nicht mehr beobachtet. ;)
Ich bin auch jemand, der nicht bei jeder Gelegenheit und Wetter rausgeht (= mittlere Motivation).

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie oft im Jahr kann man denn das teleskop nutzen? (Wolken, Regen hier in Deutschland)
Gruß
Petra
Hallo,
Gegenfrage: Wie oft hast du Wolken und Regen im Jahr?
Du kannst entweder die Wolken-Regentage zu Hause aussitzen, das nicht viele Tage verspricht, oder kannst auch Beobachtungshopping machen, in dem du da hinfährst, wo es klarer Sternhimmel hat. :ROFLMAO:
Da kannste die Beobachtungstage erheblich erweitern. ;)

Kurz, deine Frage ist nicht beantwortbar.
 
Hallo Petra,

wenn Mond und Planeten wichtiger sind als Deep-Sky ist so ein Planeten Dobson mit 1200mm Brennweite vorteilhaft.
z.B. gehen auch günstige Okulare recht gut.

Mir ist das mit dem Fehlen eines Hinweises auf einen Parabolspiegel in der Bresser Beschreibung aufgefallen.
Daher würde ich eher zu z.B Skywatcher oder GSO usw... tendieren, kostet ja kaum mehr.

Zum Wetter: Das wird noch, ist halt zur Zeit schwierig.
Vorteilhaft wäre eine kühle griffbereite Lagerung des Teleskops, so kann auch mal eine kleine Wolkenlücke ohne Auskühlzeit ausgenutzt werden.

Gruß,
Holger
 
kommt auf deinen Standort und deine Motivation an. ;)

Also wenn man, wie ich, eine mittelmässige Motivation und Standort hat, so 4-10 mal im Monat.
Also so einmal die Woche (oder gar nicht) bis mehrere Tage hintereinander bei einer der seltenen klaren Perioden.

Im Moment habe ich gefühlt seit Monaten nicht mehr beobachtet. ;)
Ich bin auch jemand, der nicht bei jeder Gelegenheit und Wetter rausgeht (= mittlere Motivation).

Gruß
Peter
Danke ?
 
Hallo Petra,
das ist groß genug für alles.
Auf meiner Terrasse ist leider viel Licht durch strassenlaternen
Gegen das Licht das die Laternen in den Himmel strahlen, kannst du leider nichts machen. Aber vielleicht kannst du dafür sorgen, daß du nicht direkt in die Lichtquellen schaust und das Licht nicht direkt auf dein Teleskop leuchtet ? ( Zaun, lichtdichte Planen )

Gruß Uwe
 
Hallo Freunde

Für einen Einsteiger und eigentlich auch überhaupt ( ;) ) ist ein Teleskop mit niedrigerer Brennweite und kleinerer Öffnungszahl f/5 oder f/6 besser geeignet.
Bei der beobachtenden Astronomie geht es ja, da die Objekte so lichtschwach sind, ausser Planeten, um Lichtsammelleistung und nicht Vergrösserung.
Da haben wir sie wieder, diese Halbwahrheiten!

Das 6" F5-Dobson kommt mehrheitlich mit einem 1 1/4"-Okularauszug daher und erreicht damit ein wahres Gesichtsfeld von 2,06 Grad. Ein 6" F8-Dobson mit einem 2"-Okularauszug erreicht 2,2 Grad!
Kommt ein 6" F5-Dobson doch mal mit einem 2"-Okularauszug daher so ist das immer mit einem vergleichsweise sehr großen Fangspiegel verbunden, der im 6"-Bereich dann unnötig Kontrast kostet. Und mehr Licht sammelt der auch nicht, denn der große Fangspiegel reduziert die Lichtsammelfläche! Ich mache noch einmal darauf aufmerksam, daß die Bildhelligkeit in erste Linie von der entsprechenden Austrittspupille bestimmt wird und nicht vom Öffnungsverhältnis. In diesem Falle zeigt sogar die F8-Optik bei gleicher Austrittspupille das helle Bild da die wirksame Lichtsammelfläche durch einen kleineren Fangspiegel bei 6"-Öffnung größer ist!

Wollte ich noch einmal mit kleinem Geld neu Anfangen so fiele meine Wahl ganz klar auf einen 6" F8-Dobson mit Parabolspiegel kleinen Fangspiegel und 2"-Okularauszug! Dazu noch ein Übersichtsokular mit 38-42mm Brennweite und ein 5mm Okular zur Maximalvergrößerung und dann kann es los gehen mit der Beobachtung.

Das Teil von Bresser hat wieder mal einen turmhohen Okularauszug in Verbindung mit einem unnötig großen Fangspiegel, was Kontrast kostet. Eine alte Krankheit!

Erst wenn das Ding mir zu schwer und sperrig ist dann greife ich zu einen 6" F5-Dobson, wohl wissend das mir dieses Gerät Nachteile bei Kontrast, Okularverträglichkeit und ein stärkere Empfindlichkeit gegen eine leichte Dejustage bringt!

Ich habe mit so einem F8-Newton schon Erfahrungen sammeln können. Vergrößerungen bis 250-fach gehen damit problemlos. Ich erinnere nochmals daran wie einige stolze Besitzer von ihren F8-Tal-Newton schwärmten und das obwohl die Dinger zeitweilig mit einem "Kugelspiegel" geliefert wurden. Bei F8 spielt das bei weiten nicht so eine große Rolle wie bei F5. Eine F5-Optik mit Kugelspiegel??? Nein, das geht absolut ganz und gar nicht, da ist spätestens bei 100-fach schluß mit lustig.

Ein F8-Dobson wird mit Sicherheit einen Anfänger begeistern denn der zeigt das was eine 6"-Spiegeloptik können sollte und auch kann!

Gruß Peter
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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