Neues Skywatcher Smart-Teleskop?

Mario Stroblmayr

Aktives Mitglied
Skywatcher bringt offenbar ihr erstes Smart-Teleskop auf den Markt.

Sieht ... gewöhnungsbedürftig aus.

https://www.facebook.com/opticalvisionltd/posts/pfbid0t1atk8F9zdPGuc4RssxJVSHLPHrmKH6uMcY7xTaPL1bpwGULPC39JtH2xv14RrN8l
Noch ein Foto: https://www.facebook.com/photo/?fbid=1750923043709727&set=pcb.1750922350376463

Die Besonderheit könnte (Gerüchten zu Folge) sein, dass man zusätzlich durchsehen kann (Okular oben mittig).
Ob dies über einen kleinen Bildschirm im inneren oder einen zusätzlichen Strahlengang realisiert wird, weiß bisher noch niemand.

Was sagt ihr dazu? Ich finde persönlich, das Gehäuse sieht etwas zu viel nach Plastik und Spielzeug aus ...

Ist vielleicht jemand von euch bei der Imaging World in Nürnberg und kann uns mit mehr Details versorgen?

Grüße, Mario
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen Design-Award gewinnen sie damit sicher nicht. Spannend ist das Okular oben drauf.

CS, Ralf
 
Erinnert mich irgendwie an ne Taucherglocke :D

IMG_3061.jpeg

(Quelle: frei verfügbares Bild von Pixabay.com)


Bin jedenfalls gespannt, was das Teil kann :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Die ersten Infos aus Nürnberg sind da:

Name: ORBIS 60EDX
60/300
IMX585 und IMX662 Chip für die beiden Kameras
128 GB Speicher und ein 10.000 mAh-Akku
Zusätzlicher Okularauszug für Wechselokulare um es visuell zu nutzen.



Quelle (unter anderem): Delta Optical Polska
 
Zuletzt bearbeitet:
1791183068406.png


Für alle die den "Taucherhelm" noch nicht bestaunen konnten.

Naja, ich finde es spannend, welche Dynamik im Markt durch die Smarties reinkommt. Der Kampf um spezielle Nischen wird härter. Die Öffnung scheint sich an den aktuellen Modellen zu orientieren, das etwas unglücklich platzierte - ich vermute - Weitwinkel über der Hauptoptik, und oben scheint ein echtes Okular verbaut... Aus der "Ohrmuschel" werde ich noch nicht schlau... ich bin gespannt was daraus wird. Ich taufe das Teil für mich auf jeden Fall schon mal "Sputnik".

Aber hier noch die Keynotes aus dem französischen Bericht des Messebesuchers:

- Das Gerät heißt wohl Sky-Watcher ORBIS 60EDX
- 60mm Öffnung, wie sich aus dem Namen ableitet
- Verbautes Okular und damit Hybrid-Smartie, der visuell und astrofotografisch genutzt werden kann
- Verbaute Sensoren: Sony IMX585, STARVIS 2 mit 8,3 Millionen Pixeln im Format 3840 × 2160 sowie ein IMX662 an der 2. Kamera
- 128 GB interner Speicher
- 10000-mAh Akku

Und mit der Hybridfunktion und der Verwendbarkeit von (wechselbaren?) Okularen gibt es wieder ein neues, spannendes Einstiegsgerät. Schauen wir mal, was dann tatsächlich final auf dem Datenblatt und Preisschild steht.

CS
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die "Ohrmuschel" hätte ich zwei Theorien anzubieten, falls das kein Ohr für die Sprachsteuerung sein soll :) : Umschalter für den Klappspiegel, oder Fokussierung vom Okular.
 
Für die "Ohrmuschel" hätte ich zwei Theorien anzubieten, falls das kein Ohr für die Sprachsteuerung sein soll :) : Umschalter für den Klappspiegel, oder Fokussierung vom Okular.

Ich dachte auch erst ein "Haltegriffe", das wäre aber zu einfach... Ich würde dort auch den Fokus fürs Okular verbauen... und bin auch bei der Idee des Klappspiegels bei Dir... über das "Ohr für die Sprachsteuerung" lache ich immer noch :D
 
Quelle Opticsl Vision, offizieller Facebook Beitrag:




Für die FB Verweigerer: :sneaky:

"Hier jetzt mal ein paar mehr Informationen, bevor die Spekulationen noch wilder werden 😉

Das Orbis hat ein 60mm Objektiv (4-linsiges ED Design) mit 300mm Brennweite (f/5)
Es werden, im Gegensatz zur Konkurrenz, die original Sony Sensoren IMX 585 (Starvis 2) mit 8,3 Mio Pixeln (3840x2160) für das Teleskop und der IMX 662 für die Weitwinkelkamera (Milchstraße, Zeitraffer, Szenerie) verwendet.

Den größten Unterschied zu allen anderen Smart-Teleskopen dürfte jedoch die Möglichkeit sein, dass man über ein Klappspiegel auch einmal durch das Gerät hindurchschauen und es wie ein echtes Teleskop verwenden kann. Es hat einen 1 1/4 Zoll Anschluss mit einem Helikalfokusierer.

Es wird mit einem 128GB Speicher, sowie eine 12.000 mAh Akku (Laufzeit etwa 8 bis 10 Stunden) ausgestattet sein, sowie einen USB-C Anschluss mit Schnellladefunktion. Dieser kann aber auch als Speichererweiterung direkt mit einem USB Stick bestückt werden (man muss also nicht extra das ganze Teleskop am PC anstöpseln, um an die Bilder zu gelangen).

Here is some more information before the speculation gets even wilder 😉

The Orbis features a 60mm objective lens (4-element ED design) with a 300mm focal length (f/5).

Unlike the competition, it uses genuine Sony sensors: the IMX 585 (Starvis 2) with 8.3 megapixels (3840x2160) for the telescope itself, and the IMX 662 for the wide-angle camera (Milky Way, time-lapse, scenery).

However, the biggest difference compared to all other smart telescopes is likely the ability to look through the device itself—thanks to a flip mirror—and use it like a traditional telescope. It features a 1.25-inch eyepiece holder with a helical focuser.

It comes equipped with 128GB of storage and a 12,000 mAh battery (offering a runtime of approximately 8 to 10 hours), as well as a USB-C port with fast-charging capability. This port can also be used for storage expansion by plugging in a USB drive directly (meaning you don't have to connect the entire telescope to a PC just to access your images)."
 
Den größten Unterschied zu allen anderen Smart-Teleskopen dürfte jedoch die Möglichkeit sein, dass man über ein Klappspiegel auch einmal durch das Gerät hindurchschauen und es wie ein echtes Teleskop verwenden kann.
Einspruch ;-)

Das Unistellar eVscope 2 und Odyssey Pro verfügen beide über ein Okular und ermöglichen damit die direkte Beobachtung.

CS
Peter
 
Einspruch abgelehnt – Unistellar verbaut elektronische Okulare, du schaust also auf ein Display, nicht direkt durch das Okular und klassisch durch das Teleskop.

Beste Grüße,
Alex
 
Es gibt so ein Konzept, mit Kamera und echtem Okular, von Spectrum Optical (Astro 53) seit einiger Zeit im low-end Bereich.
"Rustikal" umgesetzt wie man so liest, kein Wunder bei $300.
Aber das Konzept an sich ist interessant (Ausführung 4 minus).

Clear Skies
Martin
 
Es sieht so aus, aber man sieht halt genau das selbe wie auf dem Handy-Display: Ein gestacktes Bild, oder ggf. einen Live-Stream. Immerhin hat man das Gefühl, in ein Teleskop zu schauen. Wobei gerade das eVscope ein recht mieses Display hatte; durch sowas wie das Pegasus Smarteye habe ich noch nicht geschaut.

Mirrosky hat einen 127 Mak mit Guidescope kombiniert, bei dem man wahlweise ein echtes Okular oder die Kamera am Hauptteleskop hat. Keine Ahnung, ob das was taugt, ihre Produktseite Mirrosky hat nicht mal https, wenn sie denn mal lädt.

Beste Grüße,
Alex
 
Mirrosky hat einen 127 Mak mit Guidescope kombiniert, bei dem man wahlweise ein echtes Okular oder die Kamera am Hauptteleskop hat. Keine Ahnung, ob das was taugt, ihre Produktseite Mirrosky hat nicht mal https, wenn sie denn mal lädt.

Der MAK ist erst mal rein visuell.
Natürlich könnte man da wie an jeden anderen MAK auch eine CAM anschließen, die wäre aber nicht smart.
Das eigentliche Smartteleskop zur DS Fotografie ist nicht der MAK sondern ausschließlich der 50mm ED.
Der MAK ist lediglich dort mit auf der Montierung drauf.
Er verfügt von Haus aus über keine CAM und ist daher erst mal ausschließlich nur visuell nutzbar.
Die Werbung mit dem MAK als Smartteleskop ist irreführend.
Das eigentliche Smartteleskop ist der 50mm ED.
Das Ganze ist also mit einem Seester S50 zu vergleichen auf dem sich zusätzlich noch ein ganz gewöhnlicher und erst mal nur rein visuell nutzbarer MAK befindet.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,
interessant wird sicher auch die softwareseitige Umsetzung seitens Skywatcher.
Hier sind Dwarflab und ZWO mittlerweile sehr weit- und bringen ständig neue Features.
Obgleich mich ZWO mit dem sprechenden Stern nicht wirklich anspricht.
Anyway- bin gespannt wie Skwatcher hier aufholen möchte und welche Innovation kommen mag.
Allein eine hybride Nutzung mit visuell 60mm löst bei mir kein Kaufreflex aus.
CS Thomas
 
interessant wird sicher auch die softwareseitige Umsetzung seitens Skywatcher.
Hier sind Dwarflab und ZWO mittlerweile sehr weit- und bringen ständig neue Features.
Obgleich mich ZWO mit dem sprechenden Stern nicht wirklich anspricht.
Anyway- bin gespannt wie Skwatcher hier aufholen möchte und welche Innovation kommen mag.

Na ja so ganz bei null fängt Skyatcher hier ja auch nicht an.

Die SynScan App oder die Star Adventurer Console gibt es ja schon lange so das zumindest mit der App Steuerung der Montierung schon mal viel Erfahrung vorliegt letztlich sogar mehr als bei Dwarflab und co.
Skywartcher stellt Montierungen ja schon paar Jahre länger her.
Auch mit Plate Solving hat man im Konzern schon Erfahrung und war mit dem StarSense Explorer von Celestron sogar Pionier auf dem Gebiet.
Vorher gab es den SkyScout zur Orientierung am Himmel


Wem das jetzt verwirrt Celestron gehört wie Sywatcher zu Synta.
Und wenn wir schon bei Celestron sind da gibt es ja schon das Origin.

Das Orbis könnte also einen Ableger der Origin App erhalten die der Konzern ja schon längst hat.
Oder zumindest wird man auf den dort gesammelten Erfahrungen aufbauen.

Was Skywatcher und Celestron von allen anderen Smartteleskop Herstellern unterscheidet ist das sie seit Jahrzehnten Hersteller von Teleskopen und Montierungen sind.
Diese Langjährige Expertise haben alle Anderen nicht.
Ich erwarte daher von der Optik im Orbis EDX ein Level wie wir es von der Esprit Serie her kennen.
Ich erwarte bei Skywatcher also von der Optik deutlich mehr als von ZWO beim Seestar oder von Dwarflab bei ihren Teleskopen.
Diese Beiden sind was Optik anbelangt ja blutige Anfänger bzw müssen diese eh bei anderen Herstellern zukaufen.
Skywatcher und Celestron haben dagegen eine Jahrzehnte lange Tradition in der Teleskopfertigung.

Grüße Gerd
 
Zurück
Oben