Neues Teleskop und ein paar Erklärungen der Profis

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Sokram

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Guten Abend, habe schonmal erlaubt mich vorzustellen und möchte auch gleich mal ein paar Infos sammeln.
Ich habe seit 2 Jahren ein Teleskop von Bresser Optik, hat damals knapp 270,- gekostet. Mittlerweile strebe ich nach mehr... Mehr Sterne, mehr farbenfrohe Sachen ....
Ich bin sicher schon der 2153ste der nach einer kaufberatung sucht ^^.
Das Problem ist das ich mit den meisten technischen Bezeichnungen nichts anfangen kann... Bzw nicht weiß was für meine Zwecke am gebräuchlichsten wäre,
Mal ein paar Eckdaten :
Würde gerne Fotos von dem machen können was mich interessiert, hauptsächlich deepsky Objekte, Nebel und was sonst noch schillert und bunt ist ^^
Würde gern bis 1500,- ausgeben soweit erforderlich.
Vielleicht etwas was nicht allzuschwer zu bedienen ist.
Ich hoffe ihr könnt mir evtl helfen bei meiner Entscheidung, bzw dabei was am meisten Sinn machen würde für mich.
Vielen Dank :-)
 
Hallo Sokram (bestimmt nicht dein echter Name)!

Welches Bresser-Teleskop besitzt du denn?

Gruß Thomas
 
Moin

Zitat von Sokram:
Das Problem ist das ich mit den meisten technischen Bezeichnungen nichts anfangen kann... Bzw nicht weiß was für meine Zwecke am gebräuchlichsten wäre,

Ein Teufelskreis, denn das, was für deine Zwecke am gebräuchlichsten ist, kannst nur du selbst entscheiden...

In Sachen Montierung ist die Sache noch recht einfach, denn für die Astrofotografie (DSO, lange Belichtungszeiten) kommt nur eine EQ-Montierung in Frage. Alle anderen Montierungstypen verursachen früher oder später Bildfehler!

Bei der Wahl der Optik ist die Sache jedoch schon sehr individuell. Welche Kamera bzw. welcher Sensor wird verwendet? Welche DSO sollen fotografiert werden? Denn daraus ergibt sich die benötigte Brennweite der Primäroptik. Linsenteleskop oder Reflektor? Wie sieht´s mit der Nachführkontrolle aus? Off-Axis oder per Sucher/Leitrohr? Standalone oder Laptop? Energieversorgung? ...

Wie du unschwer erkennen kannst, ohne dass du dich mit dem "Fachchinesisch" und dem *entfernt* intensiv befasst, wird das nichts mit der Astrofotografie!


Zitat von Sokram:
Würde gerne Fotos von dem machen können was mich interessiert, hauptsächlich deepsky Objekte, Nebel und was sonst noch schillert und bunt ist ^^
...
Vielleicht etwas was nicht allzuschwer zu bedienen ist.

Was wäre denn entsprechend einfach zu bedienen? Wann wird es schwer? 5 Teile nach draußen tragen, zusammenstecken und mit der Fotografie loslegen kannst du auf jeden Fall vergessen! Sofern du keine Betonsäule im Garten anlegen willst, fängt jede Fotosession damit an, dass du:

- Stativ sicher und im Wasser aufstellen
- Montierungskopf aufsetzen
- Montierungskopf auf den Pol ausrichten
- Optik und Gegengewichte in "Balance bringen"
- Polausrichtung prüfen ggf. Montierung einscheinern (zwingend erforderlich wenn kein AutoGuider zur Verfügung steht!)
- Objekt aufsuchen oder erst mal Goto-Alignment
- Objekt auf dem Chip arangieren (Bildaufbau)
- Fokallage der Kamera prüfen
- Autoguider einrichten (Leitstern suchen, Achslage bestimmen)
- Belichtungsreihe starten

Zitat von Sokram:
Würde gern bis 1500,- ausgeben soweit erforderlich.

Mit oder ohne Kamera? Stromversorung? Sonstiges Zubehör?
 
Hallo Sokram,

"nicht allzu schwer zu bedienen" und Astrofotografie schließt sich weitestgehend aus. Lies dir mal die Liste von Markus (Sodiac) durch, und das ist nur der Anfang... Bis das erste schöne Deepskyfoto aufgenommen ist, ist es ein weiter Weg.

Auch das Budget ist mit 1500 EUR recht dünn. Für Montierung, Optik, Guiding, Kamera und alles was man sonst noch braucht wirst du selbst auf dem Gebrauchtmarkt kein komplettes Setup bekommen. Und was dann noch an Adaptern, Filtern, Bahtinovmasken, Kabeln, Stromversorung usw. dazu kommt bedenkt man meist anfangs nicht.

Fang doch daher erst mal "klein" an, indem du ein für Astrofotografie tauglich Montierung (z.B. HEQ 5) und eine ebensolche Optik, die auf die Montierung passt (z.B. ein 6" f5 Newton) kaufst und damit Erfahrung sammelst. Alles weitere würde ich dann nach und nach machen.

CS,
Markus
 
Hallo,

Zitat von markus_kausb:
"nicht allzu schwer zu bedienen" und Astrofotografie schließt sich weitestgehend aus. Lies dir mal die Liste von Markus (Sodiac) durch, und das ist nur der Anfang... Bis das erste schöne Deepskyfoto aufgenommen ist, ist es ein weiter Weg.

und dabei habe ich bewusst die EBV außen vor gelassen, die anfangs mehr Zeit "frisst" als das ganze Photonensammeln selbst.
 
Hallo Sokram,

Ich habe vor ca. einem Jahr so angefangen:
Ich habe mir eine NEQ 6 gekauft und darauf erstmal nur mit meiner DSLR und einem ganz normalen 18-135mm Objektiv angefangen. Und glaube mir, ich war damit gut bedient.

Damit kannst du, wenn du sauber einnordest, ca. Bilder 1,5 Minuten lang belichten ohne dass die Sterne zu Eiern werden.
Mit diesem Setup konnte ich schon sehr schöne Ergebnisse erzielen. Wenn du dann die Technik soweit beherrscht, kannst du dann langsam über Guiding und größeren Brennweiten nachdenken.

Also auch mein Tipp wie schon von den anderen, fang erstmal klein an und mach einen Schritt nach dem anderen, dann ersparst du dir auch viel Frust ;)

Viele Grüße,
Martin

 
Hallo,

wie die anderen schon geschrieben haben wird es mit deinem Budget und aktuellen Wissenstand nicht sehr einfach mit Deepsky anzufangen.

Was mit deinem Budget ganz gut funktionieren würde, wäre Planeten und Mond Fotografie (auch Sonne in Weißlicht mit entsprechenden Filter) oder eben eine gute Montierung mit einem vernünftigen Objektiv für den Anfang.

Für Deepsky brauchst du auf jeden Fall eine gute Montierung, eine HEQ5 ist mMn zwar geeignet, aber sobald es etwas mehr wird an Gewicht schon sehr grenzwertig. Würde eher zu einer NEQ6 Raten, gibt ab und zu mal gebraucht zu kaufen.



Grüße
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Guten Morgen, tut mir leid das ich jetzt erst antworte, aber viel Arbeit und musste mich erstmal durch eure Kommentare lesen :-P, vielen Dank schon einmal für eure zahlreichen Antworten :-)

Ich sehe schon, das es nicht grad einfach wird ....
Wie sieht es denn aus wenn ich vorerst auf die Fotografie verzichte und zumindest ein erweiterbares teleskop kaufen würde das ich erstmal "gucken" kann... Denn wenn die Beträge so unermesslich steigen ist es wohl erstmal besser das ich mich reinwüchse bevor ich mir den Keller vollstelle .

Zur Montagemöglichkeit habe ich eine dachterasse mit 360• Umsicht, auf dem Land, also auch nicht zu hell...
Könntet ihr mir vielleicht sagen wodrauf ich beim Kauf dringend achten sollte... Lese viel von Belichtungszeit usw, wofür ist das gut?oO
Viele Anleitungen beinhalten zb auch eine Angabe von Lichtbogen sec. Usw... Sagt mir alles nigs... Und Wiki hilft nicht immer ganz verständlich .
 
Ganz ehrlich, lies das hier: "Digitale Astrofotografie: Grundlagen und Praxis der CCD- und Digitalkameratechnik"

Ist ein verdammt dickes Buch, aber all deine Fragen sollten dort beantwortet werden!

Und was das kaufen betrifft, so würde ich an deiner Stelle erstmal NICHTS kaufen (außer dem oben erwähnten Buch). Falls du feststellen solltest, dass dich das Thema Astrofotografie doch irgendwie überfodert und sei es durch den Zeitaufwand, dann wäre die Ausrüstung zum Beobachten eine gänzlich andere als diejenige, die man sich Stück für Stück mit dem Ziel Fotografie zulegen könnte...

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Noch als Ergänzung...

Zitat von Sokram:
Ich sehe schon, das es nicht grad einfach wird ....
Wie sieht es denn aus wenn ich vorerst auf die Fotografie verzichte und zumindest ein erweiterbares teleskop kaufen würde das ich erstmal "gucken" kann...

Ja es wird nicht einfach und ein erweiterbares Teleskop in deinem Sinne gibt es nicht! Zum Beobachten (mit dem Auge) kommt es bei DSO vorwiegend auf die Öffnung an, während die Montierung in den Hintergrund rückt. Zum Fotografieren ist die Montierung jedoch das A und O und das Teleskop muss anderen Anforderungen genügen als "nur" einer max. Öffnung!

Zitat von Sokram:
Viele Anleitungen beinhalten zb auch eine Angabe von Lichtbogen sec. Usw... Sagt mir alles nigs... Und Wiki hilft nicht immer ganz verständlich .

Lichtbögen kenne ich nur iVm. Elektrizität, falls du aber Bogenminuten und Bogensekunden meinst, dann gehört das schon in´s Grundwissen eines Astrofotografen, denn nur darüber kannst du dir irgendwann herleiten, welches Objekt mit welchem Teleskop und welcher Kamera überhaupt fotografiert werden kann.

Du wirst dich also Wohl oder Übel neben der reinen Orientierung am Gerät/Himmel auch mit Mathe und Physik auseinandersetzen müssen...
 
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Hallo Markus,

bitte versuche als allererstes, bei Dir in der Nähe Kontakt zu anderen Spechtlern zu bekommen. Sollte in Bremerhaven nicht schwierig sein.

Astronomieverein

Geh mit denen zum Beobachten und guck Dir von ihnen die Bedienung vom Teleskop auf parallaktischer Montierung, das Einnorden der Montierung und die Bedienung von Planetariumssoftware (CdC, Stellarium, Guide9, ...) ab. So lernst sehr schnell in der Praxis, welcher Fachbegriff was ist.

Da sich die Erde nicht nur um ihre eigene Achse dreht (Tag/Nacht), sondern auch innerhalb von 1 Jahr um die Sonne, dauert es mindestens 1 Jahr, bis Du alle "Objekte der Saison" einmal gesehen hast. :)

Während Du bi den Sternfreunden quasie "in die Lehre" gehst, kannst Geld in den Sparstrumpf stecken. Für ne vernünftige Fotoausrüßtung brauchst nämlich etwa doppelt so viel, wie Dein jetziges angedachtes Budget. Aber Du kannst auch etliche Sachen gebraucht kaufen, dann wirds ca. 1/3 günstiger. Oder Du wirst Mitglied in dem Verein und kannst dann eventuell vorhandenes Fotogerödel mitbenutzen. So hab ich das vor 20 Jahren gemacht. Heute hab ich was eigenes, aber für den Anfang war das schon sehr Geldbeutelschonend. :D

Ich habe seit 2 Jahren ein Teleskop von Bresser Optik, hat damals knapp 270,- gekostet. Mittlerweile strebe ich nach mehr... Mehr Sterne, mehr farbenfrohe Sachen ....
Das Problem ist das ich mit den meisten technischen Bezeichnungen nichts anfangen kann... Bzw nicht weiß was für meine Zwecke am gebräuchlichsten wäre,

wenn Du mehr als Sonne (immer mit entsprechend sicherem Filter!), Mond und Planeten sehen möchtest, mußt Du zwingend die Grundlagen lernen. Denn am Himmel hängt kein Schild mit der Aufschrift "ich bin der Andromedanebel" oder so. Du mußt schon wissen, wohin Du Dein Teleskop schwenken sollst...

"Goto" ist ne feine Sache, aber es ersetzt nicht das Wissen, welcher Stern zu welchem Sternbild gehört, wie er heißt und wo Du ihn am Himmel findest. Denn vor dem "Goto" der Montierung kommt das Alignment. Da wirst von der Montierung aufgefordert, den Stern "XY" mittig ins Okular zu bugsieren. Und dann auch noch nen 2. und 3. Stern. Nur so kann die Montierung sich ausrechnen, wohin das Teleskop guckt und dann den Anfahrtsweg zu den gewünschten Fotozielen ausrechnen.

Würde gerne Fotos von dem machen können was mich interessiert, hauptsächlich deepsky Objekte, Nebel und was sonst noch schillert und bunt ist ^^
Würde gern bis 1500,- ausgeben soweit erforderlich.

Das Fotografieren von Himmelsobjekten ist was gaaanz anderes als "Alltagsknipserei". Die Belichtungszeiten sind länger. Viel länger, weil die Sachen "da oben" zappenduster sind. Da reden wir über Belichtungszeiten von etlichen Minuten. Und dann viele (20, 30, 40 oder noch mehr) davon.

Du brauchst also ne Kamera, die sowas überhaupt kann. Relativ günstig sind da die Canon DSLR´s ab der EOS 450D. Immer die 3 stelligen Modelle mit Liveview. Dann ein Laptop, mit dem Du per Liveview und Bahtinovmaske vor der Optik (egal ob Fotoobjektiv oder Teleskop) scharfstellst. Du verbindest also die Kamera mit dem Laptop und bedienst sie mit dem Canon eigenen Programm EOS-Utility.

Da sich die Erde dreht, werden aus den Sternen und Motiven sehr schnell Striche. Du brauchst also noch eine Montierung, die die Erdrotation ausgleicht. Und an dieser Montierung sollten Motoren angebaut sein, die elektrisch betrieben werden. Denn sonst kurbelst Dir nen Wolf, um die korrekte Nachführgeschwindigkeit zu halten. ;)

 
Vielen Dank , das hört sich schonmal gut an... Komme ja nicht umzu zu stöbern:
Orion Dobson Teleskop N 254/1200 SkyQuest XT10g DOB GoTo
Wie wäre es mit so einem rein als Grundlage ? Soll für Einsteiger geeignet sein.
 
Hi,

meinst Du den da?

Der ist zum reinen Gucken ganz brauchbar, Fotografie kannst damit aber knicken, weil das ein Newton-Teleskop in einer Dobson-Montierung ist. Du brauchst für Deepsky-Fotografie zwingend ne parallaktische Montierung.

Und für nen Foto-Anfänger wäre ein Teleskop mit 10" Öffnung und 1200 mm Brennweite völlig oversized. Diese Brennweite ist für einen Anfänger nicht beherrschbar von der Nachführung. Außerdem benötigt so ein Teleskop ne Montierung, die man alleine kaum aufbauen kann und so viel kostet wie ein gebrauchter Kleinwagen. :mauer:

Zum Einstieg in die Deepsky-Fotografie brauchst Du entweder ein 200 oder 300 mm Festbrennweitenteleobjektiv oder aber einen kleinen Refraktor. Z.B. sowas.

Den auf so ne Montierung, dann hast noch ein bissy Luft nach oben und kannst später auch ein etwas größeres Teleskop draufsetzen. Fürs Autoguiding brauchst dann noch ne extra Kamera, da kannst diese nehmen. Die kann Autoguiding (zusammen mit dem Programm "PHD2" auf dem Laptop) und mit der kannst auch an einem anderen Teleskop mal Sonnenflecken, Mondkrater oder Planeten aufnehmen. Diese Kamera ist derzeit sowas wie die "Eierlegende Wollmilchsau". Autoguiding/Planetenkamera in einem :)
 
Der eignet sich nicht ansatzweise - und bei deinem Budget wäre nichtmal genug für Okulare übrig.

Mach es dir doch nicht unnötig schwer - Literatur zum Einstieg, um einfach ein klein wenig Basiswissen zu haben, gibt es doch zur genüge, auch online und in öffentlichen Büchereien.
Dann Anschluss an eine Gruppe Suchen, um die Gerätschaften und das ganze Gerödel drumherum kennenzulernen und um auch den Aufwand abschätzen zu können.
Je größer, desto teurer und auch schwieriger im Handling. Vielleicht wirds am Anfang 'nur' eine kleine Montierung und sehr kurze Brennweiten, also Kameraobjektive, die nicht zwingend geguidet werden müssen.
Wie klein/groß der Einstieg sein soll, lässt sich aber nicht erraten. Zuuu Klein könnte eben ne Sackgasse werden.

cs
Jürgen
 
Sag uns erstmal, welches Bresser-Teleskop du dir vor 2 Jahren gekauft hast. Ich denke mal, da kannst du drauf aufbaun.

Der von dir angedachte 10" Dobson ist schon ok, allerdings ist damit dein Budget ausgereizt. Ein paar vernünftige Okulare und Filter sollten schon mit eingerechnet werden.

Ein 6" Newton oder ein 4" ED-APO Refraktor bringen visuell schon viel Spaß. Du darfst visuell halt nicht erwarten, das du die Objekte so siehst, wie auf den vielen tollen Bilder. Das ist häufig der Grund, warum viele Anfänger mit der Astronomie nicht weitermachen.

Gruß Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bresser Optik refraktor teleskop, 114\ 500mm , mehr steht nicht drauf ... Anleitung ist grad nicht greifbar ....
2 Okulare h20 und h8
3x barlow Lens ....aber irgendwie... Is zwar aber alles ein bisschen größer ... Aber reißt mich jetzt nicht weg.
 
Dachte Okulare usw. Sind da mit bei, und das dobson hat doch laut Beschreibung ne Montierung mit autonachführung usw?
 
Markus,

ohne theoretische Kenntnisse ein Teleskop für Deepsky-Fotografie aus dem Internet nach Preis raussuchen geht schief.

Ein Dobson ist eine azimutale Nachführung. Da kriegst Du Bildfelddrehung bei Deepskyfotografie. Also Kreise statt punktförmigen Sternen.

Vor dem Autokauf machst doch auch erstmal nen Führerschein und lernst in der Fahrschule die Verkehrsregeln (Theorie) und was das Gaspedal, Bremspedal, Kupplung, Lichtschalter, Blinker... ist. Und was der Unterschied zwischen Diesel und Benzin als Kraftstoff ist.

So isses auch mit der Astronomie. Zuerst kommt die Theorie. Dann das zu den eigenen Wünschen passende Fernrohr samt Stativ, Montierung, Okularen und sonstigen Zubehörkram kaufen. Dobsonteleskope sind "Diesel", Parallaktische Montierungen "Benziner" ;)

Oder Du mietest Dir einen persönlichen Sklaven, der das alles kann und Nacht für Nacht für Dich einstellt. Wird teuer. Ich koste 100 Euro die Stunde. :D

Spaß beiseite, genau diese Geschichte mit der Theorie lernst am schnellsten in einer Beobachtergruppe. Daher nochmal der Rat, geh mit erfahrenen Leuten raus...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Markus

Ist es zufällig das hier: http://www.bresser.de/Astronomie/Teleskope/Bresser-Pluto-114-500-EQ-Teleskop.html
Soooo übel ist das gar nicht. Klar, der Kugelspiegel ist sicher nicht der Beste und die Huygens-Okulare schon gar nicht.
Nimm es aber unbedingt bei einem Beobachtertreffen mit - mit ein paar Hilfestellungen geht damit schon was und vielleicht kannst Du es mal mit ordentlichen Okularen ausprobieren.
In jedem Fall kannst Du damit die Basics lernen:
- Aufbau, grobes Einnorden, Einscheinern
- Auswahl und Auffinden von Objekten und anschließendes Beobachten

Denkbar wäre sogar, damit Piggyback zu fotografieren oder erste Gehversuche mit einer Mond/Planetenkamera zu machen.

Das Teil wird dir also bei der Entscheidungsfindung gehörig helfen und vor allem auch, mit der künftigen Ausrüstung gut einzusteigen.

Beim jetzigen Stand der Dinge können wir eben nur sagen, was man jeweils für 1500€ zu dem Zweck für sich anschaffen würde (ob das für dich dann ideal ist, kann keiner sagen), oder dass man wesentlich mehr investieren muss um den eigenen Anforderungen an die Ausrüstung gerecht zu werden (un d die Anforderungen, was denn das absolute Minimum ist, gehen hier sehr sehr weit auseinander).

Also falls Du schon jetzt Geld ausgeben willst:
- Deep Sky Reiseführer
- 1-2 einfache Gebrauchtokulare
- 1/4" Schräubchen und kleiner Kugelkopf, um deine Kamera (oh, welche hast Du?) aufzusatteln (dieses Piggyback)
- evtl. Mond/Planetenkamera fürs Laptop. Wobei ich da noch etwas warten würde

cs
Jürgen
 
Hallo, ist ein weilchen her, hab mich mal ein bisschen schlaugemacht in der theorie. Habe dann vor 2 wochen ein Angebot von dem Nachbarn meines Bruders bekommen der sein Hobby an den Nagel gehängt hat. Habe für 600,-
Dobson 10"/1200
6 okulare,unter anderem zugekaufte seben.
1 Bresser 910/114 mit montierung.
Und haufenweise Bücher und karten/sternenatlase
Bekommen...
Bin grad dabei mich reinzufuchsen/Sternenkarten lesen lernen...
 
Ich habe auch eine kamera gefunden die wohl mit der okularaufnahme funktioniert, bin mir nur noch nicht ganz sicher was die taugt?
Omegon Kamera Proteus 120 MCI
 
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