Neuling möchte sich in Deep sky rein arbeiten, bitte um Hilfestellung

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Neuling 123

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Also erstmal Hallo an alle, ich hab jetzt mal so ne Stunde hier die Threads durchschnüffelt, puhh.. da liegt noch viel Arbeit vor mir, ich hab noch unendlich viel zu lernen. Den Tipp mit der Volkssternwarte als Anfänger werde ich schnellstmöglich umsetzen. Trotzdem bitte ich euch um Tipps bezüglich des Kaufs von meinem Equipment, was würdet ihr mir Empfehlen? Mein Ziel ist es die schönen Nebel zu sehen,also Deep sky, eventuell über den PC, ich dachte an sowas wie ein 8 er Dobson, eventuell gibt es da bestimmt noch anderes, da lass ich mich gerne von eurer Erfahrung inspirieren(gebe zu mit meinen 61 fällt es mir nicht leicht mich mit all der Vielfalt dieses Hobbys auseinander zusetzen, aber ich werde es versuchen). Also ich würde nachdem was ich hier so bis jetzt gelesen habe sagen 1000-1500 muss ich zu Anfang mal investieren, und dann nacharbeiten wenn ich was einigermaßen vernünftiges haben möchte, lach, vor 3 Tagen fand ich schon 600 viel,naja so ist das wenn man von was keine Ahnung hat, aber es soll ja zumindest funktionieren und Spass machen, auch wenn es nicht nur am Equipment liegt, wie gesagt ich bemühe mich zu lernen. Freue mich über Tipps von euch. Also ich habe einen Transporter da würde ich das Teil transportieren können und mir was dunkles außerhalb suchen, dann hab ich was gelesen von ner Handy app zum Objekte finden, das würde mir auch gefallen, Dobson oder doch was anderes? Welchen Unterbau,? Motor manuell? Keine Ahnung, in dem Dschungel, darum möchte ich euch um Hilfe bitten. Lieben Gruss Sigi
 
Du hast Eingangs die Volkssternwarte erwähnt. Mach das.
Du musst ja erst mal wissen was du möchtest. Dort kannst du vieles ausprobieren, du kannst viel fragen, es kann dir dort geholfen werden. Und irgendwann wirst du selbst wissen was du dir kaufst.
 
Hallo Sigi,

willkommen im Forum!
Mein Ziel ist es die schönen Nebel zu sehen,also Deep sky, eventuell über den PC

das geht nur mit EAA oder Astrofotografie. Letzteres ist mit viel teurem und technischem Aufwand verbunden und braucht viel Zeit und wird nur mit viel Erfahrung gut. Dann aber bekommst Du als Belohnung wirklich schöne Fotos von DeepSky Objekten (DSO).

Der Seestar wäre der schnellste und technisch unkomplizierteste Weg, in EAA einzusteigen, denn den brauchst Du nur hinstellen, einschalten und der Rest geht wie von selbst. Aber das Gerät hat halt nur eine sehr kleine Optik und zeigt Dir viele der schönen DSO auch nur winzig klein.

Ein 8-10" Dobson mit Goto Montierung wäre auch eine Möglichkeit, ist aber ein Riesending und einigermaßen schwierig zu bedienen.

Astronomie ist ans sich schonmal ein Gebiet, das einiges Wissen erfordert, um sich da einigermaßen sicher bewegen zu können. Man sollte sich am Himmel etwas auskennen, damit es wirklich Spaß macht, will ich damit sagen. Für EAA solltest Du Dich etwas mit Computern auskennen, damit Du klarkommst. Sonst bleibt nur ein Smart Teleskop wie der SeeStar.

Mein Tipp: nimm erstmal das Gas raus! So schnell und kreuz und quer wie Du hier die verschiedensten Systeme in den Raum wirfst... die Frage, was das Richtige für Dich ist, kann Dir keiner so pauschal beantworten. Um das einschätzen zu können, brauchst Du etwas mehr Einblick in die Sache. Also bitte erstmal einen Verein, eine Sternwarte oder einen erfahrenen Astrokollegen suchen und da mitgucken und möglichst verschiedene Systeme mal anschauen.

Oder Du fängst halt mit irgendwas an und lernst die Dinge selbst kennen. Dieser Weg ist aber steinig und teuer. Wobei jeder von uns sowieso mehrere Teleskope hat und sich in dem Hobby immer wieder mal neu orientiert.

CS.Oli
 
Hallo Sigi,

willkommen im Forum!


das geht nur mit EAA oder Astrofotografie. Letzteres ist mit viel teurem und technischem Aufwand verbunden und braucht viel Zeit und wird nur mit viel Erfahrung gut. Dann aber bekommst Du als Belohnung wirklich schöne Fotos von DeepSky Objekten (DSO).

Der Seestar wäre der schnellste und technisch unkomplizierteste Weg, in EAA einzusteigen, denn den brauchst Du nur hinstellen, einschalten und der Rest geht wie von selbst. Aber das Gerät hat halt nur eine sehr kleine Optik und zeigt Dir viele der schönen DSO auch nur winzig klein.

Ein 8-10" Dobson mit Goto Montierung wäre auch eine Möglichkeit, ist aber ein Riesending und einigermaßen schwierig zu bedienen.

Astronomie ist ans sich schonmal ein Gebiet, das einiges Wissen erfordert, um sich da einigermaßen sicher bewegen zu können. Man sollte sich am Himmel etwas auskennen, damit es wirklich Spaß macht, will ich damit sagen. Für EAA solltest Du Dich etwas mit Computern auskennen, damit Du klarkommst. Sonst bleibt nur ein Smart Teleskop wie der SeeStar.

Mein Tipp: nimm erstmal das Gas raus! So schnell und kreuz und quer wie Du hier die verschiedensten Systeme in den Raum wirfst... die Frage, was das Richtige für Dich ist, kann Dir keiner so pauschal beantworten. Um das einschätzen zu können, brauchst Du etwas mehr Einblick in die Sache. Also bitte erstmal einen Verein, eine Sternwarte oder einen erfahrenen Astrokollegen suchen und da mitgucken und möglichst verschiedene Systeme mal anschauen.

Oder Du fängst halt mit irgendwas an und lernst die Dinge selbst kennen. Dieser Weg ist aber steinig und teuer. Wobei jeder von uns sowieso mehrere Teleskope hat und sich in dem Hobby immer wieder mal neu orientiert.

CS.Oli
Vielen Dank Oli, ich werfe mit Absicht alles in den Raum ohne Gas zu geben, suche mir dann raus wie ich meinen Weg gehen möchte, das hat mir schon bisschen weiter geholfen, also wenn das so klein zu sehen ist fällt der SeeStar leider schon mal flach, gut.
 
Hatte ich ja gesagt das ich das tun werde, was ich möchte hätte ich ja auch geschrieben, und Erfahrungen habt ihr ja sicherlich auch, darum bitte ich ja auch hier um Tipps um zu lernen. Danke.
 
Nun ja, wenn Du im WhatsApp-Stil mit 10er Dobson und Seestar kommst, macht es den Leuten hier nicht einfacher.
Deep Sky Objekte sind erwähnt, aber was will man eher machen, visuelle Beobachtung oder schöne bunte Bilder produzieren (EAA, Astrofotografie)?
 
Moin,

also wenn das so klein zu sehen ist fällt der SeeStar leider schon mal flach, gut.
Das wirst du aber bei jedem Teleskop in irgendeiner Form haben.
Manche Objekte sind zu groß für ein Teleskop (passen nicht ganz ins Blickfeld, muss nicht unbedingt schlimm sein) und andere sind halt so klein, dass man sie entweder gar nicht sieht oder halt nur klein im Bild.

Du hast jetzt aber den Vorteil, dass es im Winter viele Objekte gibt die hell (recht gutes Ergebniss mit wenig Belichtungszeit) und recht groß sind.
Also passend für zB das Seestar, aber auch generell für den Anfänger jeder Art.

Schau dir mal diese Seite an:
Wenn du auf "Imaging Mode" klickst kannst du verschiedene Telekope und Kameras auswählen (bzw die Daten selber eingeben).
Anschließend kannst du oben ein Objekt wählen.
Du kannst natürlich auch Okulare wählen.
So sieht du grob was rein passt.


Es wäre halt gut zu wissen wo du hin willst.
Visuell, EAA oder "richtige" Fotografie.
Da liegen, alleine vom Preis her, Welten zwischen.


Was ich machen würde (kann jeder für sich entscheiden):

- Kleinen 70mm Apo Refraktor mit Reducer/Flattener
- Astrocam mit IMX585
- Skywacther AZ Gti als Montierung
- zB Raspberry Pi mit Stellarmate (es geht natürlich auch ein Notebook/Mini PC mit entsprechender Software -> Sharpcap)
- Okulare, Zenitspiegel und Sucher

Was du damit machen kannst:
1. Visuell beobachten
Du schnallst, das kleine Teleskop auf die Montierung und verbindest ein Handy/Tablet mit der Montierung.
So kannst du Objekte automatisch anfahren und musst nicht selber Suchen (selber Suchen geht natürlich trotzdem).
Steckst den Zenitspiegel und ein Okular ein und schon kanns losgehen.
Das Teleskop ist kein Lichtmonster wie ein 8er oder 10er Newton/Dobson, dafür ist es schön handlich und passt auf die Az Gti.

2. EAA
Du schnallst das kleine Teleskop auf die Montierung und verbindest es mit dem Raspberry Pi mit Stellarmate (oder Notebook/ Mini PC).
Schraubst den Reducer/Flattener ein und verbindest die Kamera.
Anschließend fährst du wieder ein Objekt an und lässt fotografieren und die Bilder live "stacken"
Mit jedem Bild wird das Bild immer besser.
Wenn du Spaß dran hast kannst du später das Bild noch weiter bearbeiten.

3. "richtige" Fotografie
Die AZ Gti kann man nicht nur im AZ Modus benutzen (nur geeigent für visuell und EAA) sondern auch im EQ Modus (so wie man ihn für die Fotografie braucht).
Dazu gibt es von Skywatcher eine Polwiege und ein Gegengewicht.
Das Aufstellen ist bei eienr EQ Montierung ein wenig aufwendiger -> Einnorden (dazu gibt es Tools in Stellarmate oder Sharpcap).
Anschließend gehst du vor wie bei EAA nur, dass du die Bilder am Ende in einer speziellen Software stackst und bearbeitest.


Das sind jetzt natürlich viele Fachbegriffe, wenn du dich da aber ein wenig einlist/Videos schaust/hier fragst hast du da einen groben Plan von.
Man wird ja nicht mit dem Wissen geboren;)

Als ich angefangen habe, habe ich eine ähnliche Kombi benutzt und war sehr zufrieden.

Es gibt natürlich auch viele andere Möglichkeiten.
Allerdings kann man so einiges Abdecken und schauen was einem gefällt und ggf. dahin wieder aufrüsten.
Natürlich ist das Setup ehr auf EAA/Fotografie ausgelegt, aber um visuell ein wenig Spaß zu haben ist das nicht verkehrt.


Grüße
Brian
 
Hallo Sigi,

ich muss erst einmal mit deinem ersten Text klar kommen. So ganz ohne Absätze liest sich das sehr schwer und im Anschluss die vielen Kurz-Posts, schwierig da den Überblcik zu behalten.

Ich starte mal gleich selbst mit ein paar Fragen:

- Welche Vorerfahrungen hast du ? Schon durch ein Teleskop geblickt ?
- Wie sind die Bedingungen vor Ort ?
- Schon eine Kamera vorhanden ?
- Mehr Deepsky oder auch Planeten / Mond usw... ?

Für Deepsky braucht es kein so großes Teleskop.
Montierung / Teleskop / Kamera das muss dann sehr gut aufeinander abgestimmt werden.

Gruß,
Holger
 
Wenn du mit wenige Aufwand viel Ergebnisse erzielen willst, dann ist der Seestar unschlagbar.
Angehangene Aufnahme hat insgesamt gerade mal 40 Minuten Zeit beansprucht...und das inklusive auf und Abbau des Seestar( 5 min) , eigentliche Aufnahme ( 30 min) und Nachbearbeitung ( 5min) .

Da brauche ich länger für den auf und Abbau, wenn ich mein APO mit Montierung in den Garten schleppe.

Ok, die Bilder werden dann natürlich auch ( meist) besser , mit mehr Auflösung.
Aber wenn ich Aufwand , Kosten und Ergebnis in Relation setzte , dann fällt die Wahl klar auf den Seestar .

Einziges Manko ...mit dem Seestar wird alles ein bisschen Langweilig.
Das ganze Probieren und Basteln fällt weg , die Spannung , ob mit mit den neuen Settings das Guiding noch was besser hin bekommt, ob das Autofocus gut funktioniert, ob der Meridian Flip wohl klappt....Aufbau, Konfiguration und Fehlersuche sind für mich ein Teil vom Spass an dem Hobbie.

NGC6992.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sigi,

Habe die Texte jetzt auch mal überflogen und neben all den sinnvollen Tipps, die bisher hier gekommen sind, kannst du ja auch mal in diesen Beitrag schauen.
Darin bekommst du ein kleines Gefühl dafür, was du visuell erwarten kannst und warum es einen erheblichen Unterschied macht, ob wir hier über visuelle Astronomie oder eben Astrofotografie reden.
Ansonsten klare Empfehlung wenn möglich ab in die Sternwarte und mal live erleben was möglich ist.

Gruß
Andreas
 
Hallo Siggi,

willkommen im Forum,

Mein Ziel ist es die schönen Nebel zu sehen,also Deep sky, eventuell über den PC, ich dachte an sowas wie ein 8 er Dobson,
da hast Du wohl die vielen, schönen und bunten Bilder im Kopf.
Das wird erst was mit der Astrofotografie, entweder klassisch oder mit EAA.
Ein Dobson, Newton in der Rockerbox, ist (meist) ein rein visuell ausgerichtetes Teleskop. Für den Start im visuellen Bereich bestens geeignet. Einfach zu bedienen, standfest, bis 10, 12" noch gut transportabel.
Für die Astrofotografie eher ungeeignet. Es gibt Möglichkeiten deinen Dobson fototauglich zu machen. Ist mit mehr Kosten und Aufwand verbunden.

PC-Steuerung und die Bilder, die eine Kamera liefern auf diesen zu bringen, erfordert technische-/Computer-Affinität, Einarbeitung in diverse Software, und nach ein paar Dinge mehr.

Also ich würde nachdem was ich hier so bis jetzt gelesen habe sagen 1000-1500 muss ich zu Anfang mal investieren,
kommt drauf an was Du erreichen möchtest, welche Ansprüche Du hast und wie Du Beobachten möchtest.
Visuell geht günstiger.
EAA geht auch günstiger.
Klassische Astrofotografie geht ins Geld.

dann hab ich was gelesen von ner Handy app zum Objekte finden, das würde mir auch gefallen,
entbindet Dich nicht davon sich mit dem Himmel auseinander zu setzen. Wenn man nicht weiß wo das ist, was mir die Handy-App da vorschlägt, wird das nichts.
Es gibt GoTo-, Push To- und ähnliche Systeme die einem das Auffinden erleichtern, aber Selbstläufer oder Vollautomatismus ist das nicht.
So was wie "Vollautomaten" gibt es auch.
Nennt sich Smart-Scope. Hinstellen, einschalten und hübsche Bilder auf das SmartPhone/Tablet geliefert bekommen. Es gibt mittlerweile relativ günstige Teleskope dieser Art, aber die Platzhirschen liegen da doch ein gutes Stück drüber.

Dobson oder doch was anderes? Welchen Unterbau,? Motor manuell? Keine Ahnung, in dem Dschungel,
Der Dobson bringt seinen "Unterbau", die so genannte Montierung mit.
Motor, also das schon erwähnte GoTo oder manuell, kannst nur Du entscheiden.
GoTo macht das System teuer und verkleinert so die Optik.
Im visuellen nicht ganz so prickelnd, wenn es Dir, wie Du sagst, um Nebel, Galaxien u.ä geht. Da braucht es Öffnung.
Fotografisch geht es auch kleiner und da ist GoTo mit der implementierten Nachführung, und parallaktische Montierung Pflicht.
EAA muss auch Motorisiert, GoTo/Nachführung, sein. Parallaktisch muss nicht.

Also auf in die Volkssternwarte und fragen und sich die verschiedenen Systeme anschauen und auch durch schauen.
Kontaktaufnahme zu gleichgesinnten in Deiner Nähe sind auch zu empfehlen.
Man kann natürlich auch in den Einzelkämpfermodus gehen. Mühsamer, schwieriger, evtl. teurer, usw. usw..

Lies Dich in die Materie ein.
Bücher, Internet, ... ... ...
Mach Dich vertraut mit den verschiedenen Teleskoptypen, den verschiedenen Montierungen, ... ... ...
 
Nun ja, wenn Du im WhatsApp-Stil mit 10er Dobson und Seestar kommst, macht es den Leuten hier nicht einfacher.
Deep Sky Objekte sind erwähnt, aber was will man eher machen, visuelle Beobachtung oder schöne bunte Bilder produzieren (EAA, Astrofotografie)?
Naja, ich hatte ja eigentlich geschrieben das es mein Ziel ist Nebel zu beobachten, von fotografieren hatte ich nichts erwähnt.
 
Naja, ich hatte ja eigentlich geschrieben das es mein Ziel ist Nebel zu beobachten, von fotografieren hatte ich nichts erwähnt.
im Prinzip schon, durch diese getroffen Aussage
Mein Ziel ist es die schönen Nebel zu sehen,also Deep sky, eventuell über den PC,
wie schon erwähnt, ich bin mir da sicher das Du mit "schönen Nebel" die ganzen Bilder, die es so gibt, in Deinem Kopf rum schwirren.
Visuell ist alles da Oben schwarz/weiß/gräulich. Farbe kommt erst mit der Fotografie in's Spiel. Und PC impliziert Kamera, wenn man von einer Astrokamera ausgeht.
DSLR brauch nicht zwingend einen PC. Die meisten haben ein eigenes Display.
 
Was du mit what's app Stil meinst, versteh ich auch nicht, ich habe einige Threats gelesen und meine das man 200 mm für deep sky Beobachtungen haben sollte und Spiegel und keine Linse, auch die Rockerbox etc, andere diskutierten ob dann 8 oder 10,da würde dann gesagt 10 hätte mehr probleme bei f6 an den Rändern mit Genauigkeit usw, ich gehe davon aus das das für euch Profis Begriffe sind, wo ihr sofort wisst um was es dabei geht, deswegen habe ich einfach die Stichwörter als Frage gestellt, WHATS app Stil versteh ich nicht was du damit meinst. Ich denke ich habe eigentlich verständlich ausgedrückt was ich suche, und wenn ich es falsch ausdrücke, dann sorry.
 
Also möchtest du nur visuell beobachten?

Du hast also doch kein Interesse am Seestar oder an der Nutzung eines PCs?
Das brauchst du nur für EAA/Fotografie.


Wenn du wirklich nur visuell beobachten willst und genug Geld und Platz da ist nimm ein 10" Dobson oder größer.
(Gewicht muss natürlich auch beachtet werden)

Ich nenne da immer gern die Dobsons von Galaxy (gibts bei Intercon Spacetec).
Bin mit meinem 8er sehr zufrieden gewesen.

Ich würde bei einem Dobson auch auf dem Gebrauchtmarkt schauen.
Da bekommst du mehr fürs Geld und du kannst mehr in Okulare (gute sind wichtig!!!) investieren.


200 mm für deep sky Beobachtungen haben sollte und Spiegel und keine Linse
Also ich beobachte gern mit meinen 127mm Maksutov Sternkaufen.
Geht auch.
Ich habe auch ein 130mm Newton, damit kann man auch sehr schön beobachten und man hat keine große Tonne.
Mit meinem 70mm Apo Refraktor beobachte ich aber auch gern.
Ob Linse oder Spiegel ist erstmal egal.
Spiegel hat halt den Vorteil, dass da viel Öffnung günstiger ist als bei einem Linsenteleskop.
Außerdem wiegt ein Refraktor mit 200m schon ordentlich...
 
Hallo Siggi,

willkommen im Forum,


da hast Du wohl die vielen, schönen und bunten Bilder im Kopf.
Das wird erst was mit der Astrofotografie, entweder klassisch oder mit EAA.
Ein Dobson, Newton in der Rockerbox, ist (meist) ein rein visuell ausgerichtetes Teleskop. Für den Start im visuellen Bereich bestens geeignet. Einfach zu bedienen, standfest, bis 10, 12" noch gut transportabel.
Für die Astrofotografie eher ungeeignet. Es gibt Möglichkeiten deinen Dobson fototauglich zu machen. Ist mit mehr Kosten und Aufwand verbunden.

PC-Steuerung und die Bilder, die eine Kamera liefern auf diesen zu bringen, erfordert technische-/Computer-Affinität, Einarbeitung in diverse Software, und nach ein paar Dinge mehr.


kommt drauf an was Du erreichen möchtest, welche Ansprüche Du hast und wie Du Beobachten möchtest.
Visuell geht günstiger.
EAA geht auch günstiger.
Klassische Astrofotografie geht ins Geld.


entbindet Dich nicht davon sich mit dem Himmel auseinander zu setzen. Wenn man nicht weiß wo das ist, was mir die Handy-App da vorschlägt, wird das nichts.
Es gibt GoTo-, Push To- und ähnliche Systeme die einem das Auffinden erleichtern, aber Selbstläufer oder Vollautomatismus ist das nicht.
So was wie "Vollautomaten" gibt es auch.
Nennt sich Smart-Scope. Hinstellen, einschalten und hübsche Bilder auf das SmartPhone/Tablet geliefert bekommen. Es gibt mittlerweile relativ günstige Teleskope dieser Art, aber die Platzhirschen liegen da doch ein gutes Stück drüber.


Der Dobson bringt seinen "Unterbau", die so genannte Montierung mit.
Motor, also das schon erwähnte GoTo oder manuell, kannst nur Du entscheiden.
GoTo macht das System teuer und verkleinert so die Optik.
Im visuellen nicht ganz so prickelnd, wenn es Dir, wie Du sagst, um Nebel, Galaxien u.ä geht. Da braucht es Öffnung.
Fotografisch geht es auch kleiner und da ist GoTo mit der implementierten Nachführung, und parallaktische Montierung Pflicht.
EAA muss auch Motorisiert, GoTo/Nachführung, sein. Parallaktisch muss nicht.

Also auf in die Volkssternwarte und fragen und sich die verschiedenen Systeme anschauen und auch durch schauen.
Kontaktaufnahme zu gleichgesinnten in Deiner Nähe sind auch zu empfehlen.
Man kann natürlich auch in den Einzelkämpfermodus gehen. Mühsamer, schwieriger, evtl. teurer, usw. usw..

Lies Dich in die Materie ein.
Bücher, Internet, ... ... ...
Mach Dich vertraut mit den verschiedenen Teleskoptypen, den verschiedenen Montierungen, ... ... ...
Das fand ich suuuuper nett und hilfreich. Vielen herzlichen Dank. Denke die EAA Sache gefällt mir, komplett automatisiert mag ich nicht, da ist die Seele raus find ich. Und klar werd ich mich am Himmel kundig machen, aber so paar technische Hilfen finde ich schon gut. Also nochmal danke!
 
im Prinzip schon, durch diese getroffen Aussage

wie schon erwähnt, ich bin mir da sicher das Du mit "schönen Nebel" die ganzen Bilder, die es so gibt, in Deinem Kopf rum schwirren.
Visuell ist alles da Oben schwarz/weiß/gräulich. Farbe kommt erst mit der Fotografie in's Spiel. Und PC impliziert Kamera, wenn man von einer Astrokamera ausgeht.
DSLR brauch nicht zwingend einen PC. Die meisten haben ein eigenes Display.
 
Außerdem wiegt ein Refraktor mit 200m schon ordentlich...
wenn der dann noch bezahlbar wäre ;).
So weit ich weiß ist im Amateur-Bereich bei 150mm Schluß. Selbstbau ausgenommen.

da bin ich mir sicher das da das Stakato von kurzen, nicht informativen Einwürfen gemeint.
Hier werden üblicherweise ganze Sätze geschrieben.

Also möchtest du nur visuell beobachten?

Du hast also doch kein Interesse am Seestar oder an der Nutzung eines PCs?
Das brauchst du nur für EAA/Fotografie.
jep, das ist alles etwas undifferenziert.
obwohl das ja erwähnt wurde :unsure:.

Wiederhole mich da gerne,
Also auf in die Volkssternwarte und fragen und sich die verschiedenen Systeme anschauen und auch durch schauen.
Kontaktaufnahme zu gleichgesinnten in Deiner Nähe sind auch zu empfehlen.
Man kann natürlich auch in den Einzelkämpfermodus gehen. Mühsamer, schwieriger, evtl. teurer, usw. usw..

Lies Dich in die Materie ein.
Bücher, Internet, ... ... ...
Mach Dich vertraut mit den verschiedenen Teleskoptypen, den verschiedenen Montierungen, ... ... ...
das wäre recht sinnvoll.
 
Hättet ihr ein spezielles Dobson als Tipp wo ich mein Ziel drauf aufbauen könnte? Andere Frage, kann man die See Star Bilder irgendwie größer bekommen, ist da noch ein Weg möglich?
 
Vielen herzlichen Dank. Denke die EAA Sache gefällt mir, komplett automatisiert mag ich nicht, da ist die Seele raus find ich. Und klar werd ich mich am Himmel kundig machen, aber so paar technische Hilfen finde ich schon gut.
kein Thema.
EAA ist auch fein, aber... beileibe nicht trivial.
Die gesamte Ansammlung von technischen Helferlein, die es so gibt, muss auch beherrscht werden.
Da spielen viele Faktoren mit, bis das alles so rund läuft, wie man sich das vorstellt.
Bemühe mal die Suchfunktion hier im Forum. Da gibt es mittlerweile reichlich Threads die sich mit EAA beschäftigen.
 
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