Neuling sucht Erstausstattung (EAA/Astrofotografie)

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3. Bei den Okularen habe ich das Prinzip verstanden und kann das ja gut über die gängigen Webseiten prüfen, welches Bild ich am Ende sehe. Aber auch hier die Frage: Gibt es Marken die man so grundsätzlich empfiehlt?
Hallo Cap,

es gibt eine simple Antwort : Okulare über 300 Euro sind quasi immer gut.
Televue und Explorer Scientific haben solche im Angebot

Soll es billiger sein , wird es schwierig :
Okulare ist schwierig , denn es gibt viele individuelle Entscheidungen : 60 ,70, 80 oder 100 Grad Bildwinkel ?? Oder Augenabstand : der eine kommt mit 10 mm klar , der andere mit 22 mm ??
Und eigentlich muss man das Teleskop schon vorher wissen :
Blende 4 erfordert teure Okulare, Blende 6 oder 10 dann gehen auch preiswerte.
Okulare muss man eigentlich testen vor dem Kauf, genau wie Schuhe ( ich bestelle Schuhe wie auch Okulare im Internet nur wenn ich vorher weiß, dass sie passen)
Mein Angebot : wenn du zufällig in der Nähe von Heilbronn wohnst, kannst du gerne mal durch meine Okulare durchschauen und auch durch meinen 200/800 Skywatcher.


1. Was ist der Unterschied/Nachteil bei den PDS Varianten?

==> das meiste wurde oben schon gesagt : PDS ist immer der Skywatcher Name für Foto-optimierte Newtons mit großem Fangspiegel und 1:10 Feintrieb.
Skywatcher hat bei den F5 Newtons eigentlich immer beide Varianten im Angebot , mit und ohne PDS.
Es gibt PDS Versionen mit 5, 6 , 8 , 10 und 12 Zoll .
Der Verkaufsname ist "Skywatcher Explorer PDS"

Gruss
Markus
 
Mein Angebot : wenn du zufällig in der Nähe von Heilbronn wohnst, kannst du gerne mal durch meine Okulare durchschauen und auch durch meinen 200/800 Skywatcher.
Moin Markus,

herzlichen Dank für dein Angebot. Leider wohne ich ein gutes Stück weit weg.

Eine weitere Frage hat sich noch für mich ergeben: Beim Onlineshop der Teleskopspezialisten wird aufgeführt, dass beispielsweise die EQ6R gefettet und nachgeschnitten wird. Ist das etwas was zwingend notwendig ist? Ist das ein Service der sich lohnt?
 
Hallo Cap,

Beim Onlineshop der Teleskopspezialisten wird aufgeführt, dass beispielsweise die EQ6R gefettet und nachgeschnitten wird. Ist das etwas was zwingend notwendig ist? Ist das ein Service der sich lohnt?
das ist bei Herrn Kloss so üblich, dass alles vor dem Versand ausgepackt und überprüft wird und gegebenen Falls justiert, nachgestellt, ... ... ... .
Der Austausch des Fett bei Montierungen ist sicherlich sinnvoll. So weit ich weiß wird nicht immer hochwertiges verwendet.
Kurzum, ich halte es für sinnvoll, auch wenn es die Auslieferung etwas verzögert.
Habe damals auf meinen C8 zwei Tage länger gewartet, dafür war er überprüft und justiert.

Gruß
Mathias
 
Eine weitere Frage hat sich noch für mich ergeben: Beim Onlineshop der Teleskopspezialisten wird aufgeführt, dass beispielsweise die EQ6R gefettet und nachgeschnitten wird. Ist das etwas was zwingend notwendig ist? Ist das ein Service der sich lohnt?

Nur um Mißverständnisse zu vermeiden: es wird nicht die EQ6R gefettet, da steht: "Das Stativgewinde wird von uns gefettet und nachgeschnitten", damit ist wohl die Polhöhenschraube gemeint und nichts sonst.

Daß das Gewinde nachgeschnitten werden muß, halte ich für Händlergarn. Das Gewinde schneidet sich durch die Schraube durch Gebrauch von selbst nach: die Schraube ist aus Stahl, das Gewinde aus Aluguss - rate mal wer gewinnt. Ich würde nur von Zeit zu Zeit das Fett ersetzen, damit der Abrieb vom Aluguss nicht für zusätzlichen Abrieb sorgt.

Gruß
Andreas
 
Sie meinen wahrscheinlich tatsächlich nur die lange Schraube des Stativs.
Hatte selber zumindest bei einem EQ5 Stativ ein bescheidenes Gewinde gehabt.
Die ganze Montierung neu schmieren ist nicht mal eben gemacht.
 
Cuiv, The Lazy Geek nennt die Stellar Mate Pro übrigens den ASI-Air Killer :).

Gruß
Andreas
Und nutzt es mittlerweile auch nicht mehr. Am Ende bleibt er immer wieder bei N.I.N.A. hängen. Frank hatte das Stellar Mate auch mal testweise und wollte ein Review machen. Leider hat nichts funktioniert. Gnädigerweise gibt's auch kein Review.

Intuitiv würde ich sagen Asiair ist das Mittel der Wahl. Einfacher geht es für einen Einsteiger nicht. Und es funktioniert out of the Box. Bei der Air sehe ich das Problem, dass man ein Teleskop braucht, dass den gesamten Chip oder vielmehr beide Chips ausleuchtet. Perspektivisch heißt das auch, dass man bei der Mono-Varianten dann auch die 2"-Filter verwenden muss. Wie und ob das Teil noch gut läuft, wenn das Teleskop kein Vollformat ausleuchtet, kann ich nicht beantworten.

Quattros sind für die Fotografie sicher besser aufgrund der hohen Lichtstärke. Aber mal im Ernst: einen Einsteiger einen f/4 kollimieren lassen? Da ist doch der Frust vorprogrammiert, zumal solche Geräte (natürlich in Abhängigkeit vom Komakorrektor wesentlich empfindlicher auf Backfokus und Tilt reagieren. Ich würde einen 6 Zoll Skywatcher PDS in den Raum werfen (in f5). Die bilden gut ab und wenn man später etwas mehr Lichtstärke möchte, kann man immer noch einen Nexus verwenden. Oder halt einen kleinen Refraktor.

Montierung: Da kommt es darauf an, wie oft man schleppen will/kann. EQ 5 würde ich nicht empfehlen. Die gerät recht schnell an ihre Grenzen. Dann eher eine HEQ5 oder - wenn es das Budget zulässt - eine HD-Montierung (ZWO AM5, Umi 17R/S oder irgendein anderer Klon - die gibt es mittlerweile ja auch wie Sand am Meer).

Die ASI 2600 MC Pro ist eine gute Kamera und ich kann mir nicht vorstellen, dass die so schnell zum alten Eisen gehört.

StellaVita: Wäre auch eine Möglichkeit. Ich bin da noch vorsichtig, das Teil steckt quasi noch in den "Kinderschuhen" und ich lese da geteilte Meinungen darüber. Interessant aber allemal.

CS,

Ulrike
 
Hallo Ulrike,

Frank hatte das Stellar Mate auch mal testweise und wollte ein Review machen. Leider hat nichts funktioniert. Gnädigerweise gibt's auch kein Review.

ich muß fairerweise sagen, daß ich nicht dagegen argumentieren kann, da ich Stellar Mate selbst nicht benutzt habe, auch wenn ich schon einige Male mit dem Gedanken gespielt hatte. Nun bin ich bei einer kleinen Linux-Box hängen geblieben, mit INDI/EKOS was einfach fantastisch gut funktioniert, und was ich so auch einem Einsteiger empfehlen würde. Diese Oberfläche gibt es Open Source aber nicht in Apple-Like, wie vom Thread-Ersteller gewünscht, von daher die Alternative Stellar Mate, die den selben Unterbau verwendet.

Und genau das macht mich stutzig: Es gibt so viele Leute, die mit INDI/EKOS die besten Erfahrungen gemacht haben, inklusive meiner einer. Was mir bei negativer Kritik zu Stellar Mate immer wieder auffällt: daß sie immer pauschal ist, im Sinne von taugt nichts, nichts geht ... keiner sagt mal genau, was genau nicht geht. Kritik, die nicht sagt was genau nicht geht ist unfair, denn man kann sie nicht verifizieren/falsifizieren.

Intuitiv würde ich sagen Asiair ist das Mittel der WaNhl. Einfacher geht es für einen Einsteiger nicht. Und es funktioniert out of the Box.

Mag sein, daß es das einfachste ist. Damit machst Du den Einsteiger aber total von einem einzigen Hersteller abhängig, der andere Hersteller nicht auf seiner Plattform haben will - wollen wir das, ist das richtig? Er wird doch niemals wieder von ZWO loskommen, wenn er schon als Einsteiger darauf festgelegt wird, und du nimmst ihm die Vielfalt an Geräten, die der Markt hergibt.

Bei der Air sehe ich das Problem, dass man ein Teleskop braucht, dass den gesamten Chip oder vielmehr beide Chips ausleuchtet. Perspektivisch heißt das auch, dass man bei der Mono-Varianten dann auch die 2"-Filter verwenden muss. Wie und ob das Teil noch gut läuft, wenn das Teleskop kein Vollformat ausleuchtet, kann ich nicht beantworten.

Hm, ich finde das etwas verwirrend. Ich stelle mal klar:

Welche Filter-Durchmesser Du verwenden kannst hängt von der Kamera und vom Teleskop ab - nicht von der Steuerbox.
Der Quattro 200P leuchtet Vollformat aus, da kannst du Filter bis 2" verwenden.
Ich verwende gerade eine Mono-Kamera mit 1,25" Filtern, da der Chip des Sensors IMX585 kleiner ist als 1,25".
Eben eine solche Kamera würde ich zum Einstieg auch empfehlen, sie ist nicht zu teuer, aber der Themenersteller fängt wohl zunächst optisch an.

Quattros sind für die Fotografie sicher besser aufgrund der hohen Lichtstärke. Aber mal im Ernst: einen Einsteiger einen f/4 kollimieren lassen? Da ist doch der Frust vorprogrammiert, zumal solche Geräte (natürlich in Abhängigkeit vom Komakorrektor wesentlich empfindlicher auf Backfokus und Tilt reagieren.

Schade, daß man den Leuten ständig Angst einredet, sie könnten einen F4 Newton nicht kollimieren. Ich war selber einmal Einsteiger, und bin es eigentlich immer noch, und ganz ehrlich: ich hab's auf Anhieb hinbekommen. Es gibt tolle Anleitungen, und es ist echt nicht schwer.

Das Geheimnis liegt vielleicht darin, die richtigen Werkzeuge zu haben oder sie richtig zu benutzen, die paar Handgriffe zu kennen, die man machen muß. Der Rest ist ein Kinderspiel. Aber genau an dem Werkzeug scheitern meiner Ansicht nach die meisten, die Probleme mit dem Kollimieren haben: sie stecken den Laser in den OAZ, vertrauen darauf, daß er okay ist, ohne zu schauen ob er richtig sitzt, womöglich noch mit den originalen zwei Klemmschrauben am OAZ, und ohne zu schauen was passiert wenn man den Laser dreht, da kann das Ergebnis nur Frust sein.

Wenn's mal Probleme beim Kollimieren gibt helfe ich gerne.

Gruß
Andreas
 
Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Als Einsteiger will man ein möglichst ohne Umwege funktionierendes System, jedenfalls trifft das auf mich zu. Das bot vor 2 Jahren nur die AsiAir. Klar braucht man dann ZWO Kameras. Der einzige Nachteil dieser Kameras ist, dass sie teurer sind als die Konkurrenz. Wer weniger ausgeben will oder muss, der kann inzwischen auf Stellarmate oder Touptek gehen und nimmt ein paar Kinderkrankheiten in Kauf. Viele erfreuen sich ja auch daran, solche neuen Systeme durch Basteleien zu optimieren. Ich möchte hingegen, dass es sofort funktioniert. Bei der Stellarmate war von Systemabstürzen zu lesen, das war ja auch bei der ersten Version der Fall. Es gibt aber bestimmt auch Tausende zufriedene Nutzer. Am Ende muss es jeder selbst ausprobieren, Erfahrungen anderer können nur Hinweise geben, die man dann mit den eigenen Bedürfnissen abgleichen kann.

Die Touptek Stellavita kommt der AsiAir am nächsten, aber sie hängt eben auch ein paar Jahre der AsiAir hinterher. Wenn es Touptek gelingt, das ambitionierte Ziel zu erreichen, alle gängige Hardware zu unterstützen und ähnlich stabil zu laufen, wird es die AsiAir zu spüren bekommen. Noch scheint das nicht der Fall.

LG Olaf
 
Und genau das macht mich stutzig: Es gibt so viele Leute, die mit INDI/EKOS die besten Erfahrungen gemacht haben, inklusive meiner einer. Was mir bei negativer Kritik zu Stellar Mate immer wieder auffällt: daß sie immer pauschal ist, im Sinne von taugt nichts, nichts geht ... keiner sagt mal genau, was genau nicht geht. Kritik, die nicht sagt was genau nicht geht ist unfair, denn man kann sie nicht verifizieren/falsifizieren.
Hi Andreas,

ich spreche nur aus eigener Erfahrung - ich habe es mit Stellarmate probiert und es leider nie zum laufen bekommen. Es gibt auch viele Berichte von Usern, denen es ähnlich geht. Es hat schon seinen Grund, weshalb sich die Software bis heute meiner Auffassung nach nicht richtig durchsetzen konnte. Das hat nichts damit zu tun, dass die Bedienung zu kompliziert wäre, sondern einfach nur damit, dass das nicht stabil läuft. Und Stellarmate gibt es auch nicht erst seit gestern. Da wundert es mich umso mehr, dass die das irgendwie scheinbar nicht hinbekommen. Aber ja, natürlich gibt es auch immer Nutzer, die damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Mag sein, daß es das einfachste ist. Damit machst Du den Einsteiger aber total von einem einzigen Hersteller abhängig, der andere Hersteller nicht auf seiner Plattform haben will - wollen wir das, ist das richtig? Er wird doch niemals wieder von ZWO loskommen, wenn er schon als Einsteiger darauf festgelegt wird, und du nimmst ihm die Vielfalt an Geräten, die der Markt hergibt.
Das Einfachste ist ja exakt das, was der TE möchte - zumindest für den Anfang. Er kennt die Philosophie von Apple und viel anders agiert ZWO auch nicht. Das kann man jetzt richtig finden oder nicht, aber es hat natürlich auch den entscheidenden Vorteil, dass man sich um die Kompatibilität keine Gedanken mehr machen muss. Die einzelnen Komponenten arbeiten problemlos zusammen. Darüber hinaus steht es dem TE ja frei, später auf N.I.N.A. oder eine andere Steuerungssoftware seiner Wahl zu wechseln (und natürlich kann man von ZWO loskommen - ZWO ist keine Einstiegsdroge). Ich bin nur eine Verfechterin davon, zumindest den Einstieg möglichst einfach zu halten. Gerade weil ich mich noch an meine ersten Schritte in Sachen Astrofotografie so gut erinnern kann.

Hm, ich finde das etwas verwirrend. Ich stelle mal klar:

Welche Filter-Durchmesser Du verwenden kannst hängt von der Kamera und vom Teleskop ab - nicht von der Steuerbox.
Der Quattro 200P leuchtet Vollformat aus, da kannst du Filter bis 2" verwenden.
Ich verwende gerade eine Mono-Kamera mit 1,25" Filtern, da der Chip des Sensors IMX585 kleiner ist als 1,25".
Eben eine solche Kamera würde ich zum Einstieg auch empfehlen, sie ist nicht zu teuer, aber der Themenersteller fängt wohl zunächst optisch an.
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Der Filterdurchmesser hängt natürlich von Teleskop und Kamera ab. Bei der Air hat man eben zwei Chips vorn auf der Kamera, insofern benötigt man eben auch eine gute Ausleuchtung und die liefert längst nicht jedes Teleskop. Das wollte ich nur zu bedenken geben. Den IMX585 finde ich auch reizvoll, man sollte nur bedenken, dass 2,9um Pixel noch weniger verzeihen als 3.76um Pixel von IMX571. Dafür ist der Sensor aber auch kleiner.

Schade, daß man den Leuten ständig Angst einredet, sie könnten einen F4 Newton nicht kollimieren. Ich war selber einmal Einsteiger, und bin es eigentlich immer noch, und ganz ehrlich: ich hab's auf Anhieb hinbekommen. Es gibt tolle Anleitungen, und es ist echt nicht schwer.

Das Geheimnis liegt vielleicht darin, die richtigen Werkzeuge zu haben oder sie richtig zu benutzen, die paar Handgriffe zu kennen, die man machen muß. Der Rest ist ein Kinderspiel. Aber genau an dem Werkzeug scheitern meiner Ansicht nach die meisten, die Probleme mit dem Kollimieren haben: sie stecken den Laser in den OAZ, vertrauen darauf, daß er okay ist, ohne zu schauen ob er richtig sitzt, womöglich noch mit den originalen zwei Klemmschrauben am OAZ, und ohne zu schauen was passiert wenn man den Laser dreht, da kann das Ergebnis nur Frust sein.

Wenn's mal Probleme beim Kollimieren gibt helfe ich gerne.

Gruß
Andreas
Das finde ich dann schon bewunderswert. Als ich das erste Mal meinen f/5 justieren wollte, war danach alles komplett verstellt und ich bin erstmal eine Stunde zum Weinen in den Keller gegangen. Natürlich kann es so sein, dass der TE auch einen f/4 auf Anhieb kollimieren kann, aber die Regel wird das nicht sein und ich finde es wichtig, darauf hinzuweisen, dass das unter Umständen mit Schwierigkeiten verbunden sein könnte.

CS,

Ulrike
 
Hallo zusammen,

die Begrünungen der verschiedenen Möglichkeiten sein Setup, aus was auch immer es besteht, zu steuern sind nachvollziehbar, von beiden Seiten, aber auf Dauer genauso fruchtlos wie Diskussionen über Dobson, Refraktor oder Spiegel und den Mischformen.

Letztendlich muss jeder seinen Weg selbst finden, um das zu erreichen was er gern hätte.
Mal geht's schneller, mal geht's langsamer.
Der meine zu EAA hat gut 4 Jahre gedauert. Ich kenne die Argumentation für die visuelle Beobachtung, genauso wie die für die klassische Astrofotografie. Alle nachvollziehbar und plausibel.
Bei mir hat sich halt rauskristallisiert, dass EAA für mich den meisten Spaß an der beobachtenden Astronomie beinhaltet. Gründe kann man, wenn man mag, in den verschiedensten Threads nachlesen.
Ebenso verhält es sich bei der Steuerung des Astro-Geraffel.
Bei mir sind es eben zwei Notebooks, bei einem unter W11 mit SharpCap für EAA. Für mich der praktikabelste Weg das zu erreichen was ich will.

Aber, wiederholend, das kann nur jeder für sich heraus finden.
Was natürlich nicht heißen soll, das man Vor- und Nachteile der anderen Variationen nicht aufzeigen soll und auch sachlich und fachlich diskutieren soll.
Habe mich ja selbst an der Diskussion beteiligt. Verschiedene Möglichkeiten aufweisen ist vollkommen legitim.
Es sollte aber nicht in einen "Glaubenskrieg" oder "Missionierung" enden.

Schlussendlich hat sich Cap, wenn ich es bei nochmaligem schnellen überfliegen richtig verstanden habe, das er erstmal, mit Begründung, visuell anfängt.
Da ist meine Meinung hier auch hinlänglich bekannt.
Halte ich für gut.

Alles andere kommt dann später. Egal welche Richtung dann eingeschlagen wird.

In diesem Sinne :coffee: :teleskop:

Gruß
Mathias
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Meinungen und den regen Erfahrungsaustausch. Genau, derzeit ist mein Plan, zunächst visuell zu starten, um mich mit der Astronomie, dem Teleskop und der Montierung vertraut zu machen. Eine Montierung ist nun bestellt. Beim Astroshop gab es die EQ6R für 1550. Wie ich finde ein guter Preis. Beim Teleskop bin ich noch auf der Suche und wühle mich durch Videos, Test etc…. Es bleibt spannend
 
Hallo zusammen,

kleines Update meinerseits. Nach langem hin und her ist es für den Anfang nun ein SVBony 503 (102 mm) geworden. Die Montierung ist auch eingetroffen und ich mache mir aktuell Gedanken für den Erstaufbau. Ein passendes Netzteil für die EQ6R fehlt mir derzeit noch. Netzteile/Adapter gibt es ja wie Sand am Meer von billig bis teuer.

Wie sind da euere Erfahrungen? Braucht es ein “spezielles” Netzteil aus dem Astroshop oder reicht die Massenware von Amazon aus? Wenn es qualitativ und vor allem für die Montierung besser ist, wenn ich ein hochwertiges Netzteil kaufe, bin ich gerne bereit mehr Geld auszugeben. Allerdings habe ich die Vermutung, dass am Ende alles aus der gleichen Fabrik aus Fernost kommt.

Beispiel Amazon: Spannungswandler 230V auf 12V Adapter Zigarettenanzünder 6A 72W Transformator KFZ Netzadapter Auto Steckdose AC auf DC Wandler Netzteil für Autostaubsauger Autokühlschrank Reifenfüller: Amazon.de: Elektronik & Foto

Beispiel Astroshop: Omegon Universalnetzteil 12V / 6A Zigarettenanzünderbuchse
 
Gratulation zum Kauf des Teleskops und der Montierung! Ein Anfang ist gemacht.

Zum Netzteil: die Montierung ist nicht ganz so empfindlich wie die Kameras, was z.B. Oberwellen betrifft, es kann daher auch ein Einfaches sein. Es soll aber 2A Dauerlast und 4A Spitzenlast vertragen können, diese Infos zur Dimensionierung. Darauf achten, das Netzteil niemals zu verpolen, dagegen ist die Montierung nicht gesichert, glaube ich. Ich würde es mit der Leistung des Netzteils nicht übertreiben. Ist die Mechanik mal aus irgend einem Grund zu schwergängig, kann ein moderates Netzteil evtl. verhindern, daß man sich das Board himmelt.

Wenn man die Sache etwas wissenschaftlicher angehen will, ein vielleicht etwas ausgefallener Tipp: ich z.B. verwende das Labornetzteil Voltcraft FSP-1122. Diese Spannungsquelle hat mehrere Vorteile:
  • sie bringt genau die Leistung, die zur Montierung paßt

  • sie ist stabilisiert (hält die Spannung auch unter Last bis zu einer gewissen Grenze)

  • sie ist galvanisch vom Netz getrennt (trifft auf keines der Schaltnetzteile zu) wird also niemals Probleme mit Erdschleifen machen

  • das eingebaute Amperemeter gibt einen Hinweis darauf, ob die Mechanik zu schwergängig ist, z.B. bei der Justage des Backlash.
Letzteres finde ich ungemein praktisch. Man erkennt ein mechanisches Problem schon lange bevor man es dem Motor anhören kann, z.B. während eines Slews. Die Montierung zieht während eines Slews sehr gleichmässig Strom, wenn also der Zeiger während des Slews nicht auf der Stelle stehen bleibt und hin und her wandert, läuft etwas nicht rund.

Überdenke die Wahl auch unter dem Aspekt, ob es passieren kann, daß es mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen kann.

Gruß
Andreas
 
Die Zeit des ersten Aufbaus von der Montierung und dem Teleskop rückt näher. Eine Sache bereitet mir jedoch noch Kopfzerbrechen. Wenn ich einnorde, muss ich über die Azimuth und Polhöhen Schrauben die Einstellung der Montierung vornehmen. Immer eine Seite lösen und die andere Seite festziehen, um Beschädigungen zu vermeiden. Aber woher weiß ich, wie fest ich anziehen muss oder ob die gelöste Seite nicht zu locker ist? Angenommen ich würde beide Seiten komplett lösen. Wie tastet man sich daran? Gibt es irgendwelche guten Tipps/Vorgehensweisen?

Ich bin immer etwas paranoid, wenn man mit so teurem Equipment hantiert, da ich die Angst habe, dass etwas kaputt gehen könnte.

Bin über jeden Hinweis dankbar :).

Beste Grüße Cap
 
Hallo Cap.



Ich habe hier interessiert mitgelesen, bin auch Neueinsteiger und ich hoffe, es ist ok wenn ich mich hier einfach mal einklinke.

Mir ging es nämlich genau wie Dir, immer wieder mal geisterte mir über Jahre diese Idee durch den Kopf ein eigenes Teleskop zu kaufen. Und dann hab ich mir das erste Teleskop kürzlich endlich (zum 50. Geburtstag) geleistet, hab allerdings geschummelt und es wegen der Wetteraussichten 2 Wochen vorher gekauft und auch gleich ein hochwertiges 2" Okular mitbestellt.

Natürlich habe ich mich mit den gleichen Fragen beschäftigt wie Du, aber ich habe mich für ein anderes Teleskop entschieden. Bei mir ist es das Skywatcher 200p (200/1000) mit EQ5 Pro goto Montierung geworden. Ich bin aber dann doch eher vergleichsweise ungeduldig, wenn ich ein neues "Spielzeug" habe 😉, wenn ich das ausnahmsweise so nennen darf. Und deswegen hat das auch schon am gleichen Abend im Garten gestanden.

Die Schrauben an Deiner EQ6R Montierung sind bestimmt ähnlich robust wie die an meiner EQ5 Montierung. Ich find, es lässt sich damit ziemlich einfach bedienen. Wenn man eine Schraube löst und die andere nachzieht, dann bewegt sich die Montierung ganz fein nach, sowohl bei der Azimut- als auch der Polhöheneinstellung. Ich hab das Teleskop bei Tageslicht aufgestellt, Stativ im Wasser, grob mittels Kompass eingenordet und grob die Polhöhe voreingestellt. Die Feineinstellung hab ich dann gemacht, sobald ich den Polarstern sehen und anvisieren konnte. Du brauchst da jedenfalls keine Scheu haben, so leicht gehen die Schrauben oder Gewinde in der Montierung nicht kaputt. Leicht festziehen hat bisher gereicht. Versuch macht kluch.

Diese winzigen Schräubchen für die Polarsucherjustage sind da allerdings deutlich empfindlicher. Da hab ich ein Gewinde vermurkst, das ging ziemlich fix.

Ich weiß noch nicht, ob ich das reparieren werde. Mal sehen. Es geht auch ohne. Ich richte das Rohr mittels der besagten Schrauben so aus, daß Polaris ziemlich genau mittig im Okular zu sehen ist, danach mach ich ein 3-Star-Alignment mit der Synscan Pro App so exakt wie ich kann. Danach trifft das Teil ziemlich genau jedes gewünschte Objekt. Macht Spaß! 🙂

Ich hab mir ein noch einen UHC Filter, Mondfilter für das 2" Okular und einen C2 Filter für den aktuellen Kometen zugelegt. Letzteren hab ich noch nicht testen können, aber der UHC Filter bringt schonmal eine Kontrastverbesserung in meinem Garten. Hier gibt's viel Streulicht und eine Großstadt erhellt den Himmel.

Nebel und Galaxien sind sehr schwer oder gar nicht von meinem Standort aus zu sehe, auch von Andromeda nur das Zentrum als milchiger Fleck. Saturn und Jupiter sind dagegen sehr gut zu sehen, 1,25" Zoomocular von SVbony hab ich mir dafür noch seperat zugelegt. Das war es wert. Und aucv der Mond ist viel schöner durch das Teleskop. Durch das 2" 32mm Weitwinkel Okular mit Mondfilter lässt sich der ganze Mond sehr schön beobachten, mit dem Zoom Okular + 2x Barlowlinse kann man Ausschnitte am Rand so nah heranzoomen, das man Konturen der Kraterlandschaft sieht, wie man sie sonst nur von Astrofotografien oder aus dem TV kennt. Also Sonnensystem Beobachtung würde ich nicht so weit zur Seite schieben. Ich glaube, das ist so ziemlich das interessanteste, was visuell beobachtbar ist. Für Deepsky braucht es vielleicht doch eher Kameraunterstützung.

Und da überlege ich jetzt auch, was für mich als Einsteiger mit dem geringsten Aufwand und Fachwissen den größten Erfolg bringt. Und dabei bin ich auf die Zwo Asi 585 MC air gestoßen. Die scheint alle Kriterien zu erfüllen, die Dir und mir wichtig sind, einschließlich live Stacking auf einem mobilen Endgerät. Total unkompliziertes Teil mit allem drin, ersetzt asi air und guiding Kamera. Braucht nur Strom, das war's. Was hält denn hier die Comunity von dieser Kamera? Taugt die was für Einsteiger und Eigenbedarfs Gelegenheitsfotografen oder für Deepsky Beobachtungen mittels live Stacking am Bildschirm? Ich finde das Astroshop Video auf YT zu dem Gerät ziemlich vielversprechend. Dann könnte das auch was für Dich sein, Cap.



Viele Grüße und klare Nächte

Ralph
 
Übrigens, die Steuerung der Montierung über Wifi per Synscan pro App und in Verbindung mit Stellarium Plus App macht richtig Freude. Wenn die Verbindung stabil ist, natürlich. Das ist ein kleines Manko der Synscan App, das ich mit einem älteren Smartphone, das ich jetzt nur dafür benutze, und der älteren App Version aus dem Play Store gelöst habe.

Dann gibt es in der SynScan App z.B. unter Zubehör eine Option "Glanzstücke der Nacht" Objekte, die besonders gut zu beobachten sind. Und hier fand ich die offenen Sternhaufen h Persei und x Persei, die ich in meinem Weitwinkel Okular beide zusammen sehen kann. Von allen Sternhaufen, die bisher gesucht habe, bieten diese beiden "Geschwister" den schönsten Anblick. Kleine Empfehlung am Rande.
Ich bin auch offen für Vorschläge, was man sonst noch besonders gut visuell beobachten kann.
 
Ein paar meiner Erfahrungen. Auch Neuling.

Thema Netzteile. Wichtig ist es, Spannungsspitzen zu vermeiden. Die teuren Netzteile sind gleiche Massenware, m.E. bloß teurer. Also einfach genau schauen, wie viel Saft Euer Equipment verträgt, das ist die erste wichtige Sache.

Ich habe aktuell folgendes (12V, 5A):


oder


Nutzen tue ich das mobil mit einer Jackery Explorer 500V2: https://www.amazon.de/dp/B0FL2J6Y8M?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1

Hatte mehrere zur Sichtung, bei einem fehlte CE-Zertifizierung, das andere war nicht neuwertig. Die verlinkten sind Neuware, ist anständig verarbeitet und funktioniert tadellos. Wenn man 100% Spannungsspitzen ausschließen will, müsste man Sicherungen in das Kabel einbauen oder ein entsprechendes Messgerät zwischen bauen wie weiter oben erläutert, das ist mir aber zu aufwändig.

Insgesamt gesehen kommt heutzutage alles aus China. Ein Blick auf die Wertigkeit, Beschriftungen und allgemeiner Qualitätskriterien geben meist schon Aufschluss. Auch findest Du zu allen Kabeln meist Datenblätter. Kurzum: Manches Spezialkabel ist auf den zweiten Blick weniger "speziell" und teuer, wie es scheint. Auf Prüfzeichen und Qualitätsmerkmale würde ich aber immer schauen. Hier musst Du schauen, wie weit Du Deinen "inneren Kontrolletti" auslebst.

Thema Astrokamera.

Die 585MC Air ist sicher auf den ersten Blick der perfekte Allrounder. Kernproblem beim Thema Astrofotografie bleibt eben das "Kostenmanagement". Du bekommst für 1000€ eine passable Astrokamera inklusive ASIair und Guidingsensor. Das ist preislich nahezu unschlagbar, für die Ergebnisse die Du damit erzielen kannst. Was im Einstieg die eierlegende Wollmilchsau ist, ist aber fortführend gedacht eben doch der Kompromiss hinsichtlich der Kosten. Wenn die 585 erstmal die einzige Kamera bleibt, macht man damit m.E. nichts falsch, sprich man lebt gut mit dem Kompromiss.

Schau Dir definitiv Dein "Sichtfeld" mit Deinem Equipment an. Da ergeben sich beim Thema Astrofotografie mit der 585 dann eben auch Fragen nach Reducern, da das Sichtfeld recht klein ist. Das ist aber eben auch Geschmackssache. astronomy.tools

Grundlegend auch hier nochmal der Hinweis auf notwendige Flatterner/Reducer und den nötigen Backfokus, der unbedingt eingehalten werden muss. Wenn das alles klar ist, Haken dran, ansonsten gerne nochmal melden/PN.

Die Entscheidung für oder gegen die 585 kann Dir niemand abnehmen. Es ist viel Geld und ein super Einstiegsangebot. Wenn die 585 irgend wann aber den Ansprüchen nicht mehr genügt, brauchst Du auch wieder ASIAir und Guiding. Sprich, was Du anfangs gespart hast, kommt hinten wieder drauf. Das ist aber an diesem Angebot für Einsteiger ein gangbarer Kompromiss.

CS Thomas
 
Hi Thomas.

Ja, also ob die Ergebisse mit der zwo asi 585 mc air meinen Ansprüchen gerecht sein könnten, das ist halt für mich eine Kaufentscheidende Frage. Ich würde gerne ein paar Fotos sehen, die damit gemacht wurden, habe aber bisher nichts gefunden. Das wäre hilfreich.

Vielleicht hat ja hier jemand so'n Teil und kann da mehr zu sagen.

Zum Thema Reducer und Flattener hab ich schonmal was gelesen, mich aber noch nicht näher damit beschäftigt. Ich denke, eins nach dem anderen. Vielmehr beschäftigt mich in dem Zusammenhang, welche Filter für brauchbare Fotografien von verschiedenen Objekten zusätzlich noch gebraucht werden. Da gibt's ja eine riesige Auswahl und das geht auch noch ganz schön ins Geld. Mit der Kamera allein ist es also noch nicht getan.

Gruß
Ralph
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Thomas.

Ja, also ob die Ergebisse mit der zwo asi 585 mc air meinen Ansprüchen gerecht sein könnten, das ist halt für mich eine Kaufentscheidende Frage. Ich würde gerne ein paar Fotos sehen, die damit gemacht wurden, habe aber bisher nichts gefunden. Das wäre hilfreich.

Vielleicht hat ja hier jemand so'n Teil und kann da mehr zu sagen.

Zum Thema Reducer und Flattener hab ich schonmal was gelesen, mich aber noch nicht näher damit beschäftigt. Ich denke, eins nach dem anderen. Vielmehr beschäftigt mich in dem Zusammenhang, welche Filter für brauchbare Fotografien von verschiedenen Objekten zusätzlich noch gebraucht werden. Da gibt's ja eine riesige Auswahl und das geht auch noch ganz schön ins Geld. Mit der Kamera allein ist es also noch nicht getan.

Gruß
Ralph
Hi Ralph,

wenn Du Fotos, oder generell Ergebnisse von Astro-Equipment sehen möchtest, kannst Du auf Astrobin schauen:


In den Filterfunktionen kannst Du Teile eines gewünschten/Deines Setups suchen und Dir Astrofotos dazu anschauen.

Wähle dort einfach die gewünschte Kamera aus. Beachte aber den "Rest" des Setups. Kombinations-Suchanfragen gehen glaube ich nur mit kostenpflichtigem Account. Man muss es also differenziert betrachten. Man kann sich aber zumindest mal Orientieren, was mit welchem Equipment möglich ist. Oftmals liegt der Teufel aber im Detail. Belichtungszeiten und benutzte Filter kann man sich auch mal anschauen, das eröffnet dann eine konkretere Vorstellung zum Thema.

Das Thema Bildkorrektur ist Teleskopspezifisch. Sprich, hier musst Du streng bei Deinem Setup bleiben. Was ich Dir auch empfehlen kann, ist die Nutzung einer KI zum Thema. Dort kannst Du für Dich spezifische Fragen schneller und besser recherchieren (lassen). Die Ergebnisse sind bei konkreter Fragestellung ziemlich beeindruckend. Chat GPT z.B. https://chatgpt.com Du kannst dort auch Dein komplettes Setup eingeben und fragen, was benötigt wird und wichtig ist, oder spezifische Verständnisprobleme gut klären. Die kostenfreie Version limitiert zwar die Anzahl der Fragestellungen, aber man kann sich das auch auf mehrere Tage aufteilen. Ich nutze das mittlerweile sehr gerne.

Thema Filter. Es kommt letztendlich immer darauf an, was Du fotografieren willst. Dein Setup unterscheidet sich dann immer ziemlich. Für Planeten benötigst Du in der Regel einen UV/IR Filter und meistens auch ein spezifisches Kamera-/Teleskop Setup (hohe Brennweite), um wirklich passable Bilder zu machen. Je nach Standort ist ein Filter gegen Lichtverschmutzung empfehlenswert, das sind bsp. UHC Filter. Im Bereich DSO (Deep Space Objekte) wie Nebel usw. gibt es das L-RGB Verfahren, dort werden mit Monochrom Kameras und der Verwendung von mehreren Farb-Filtern tolle Ergebnisse erzielt. Davon rate ich Dir als aber Einsteiger ab. Zu aufwendig und nur mit Monochrom-Kamera umsetzbar. Dann gibt es im Bereich der Farbkameras noch SHO - steht für 3 spezifische Nebelfilter (H-alpha, SII und OIII) die auf das Bild nacheinander belichtet werden - auch die sind teuer und aufwendig. Ich würde Dir daher für den Einstieg erstmal zu Dualbandfiltern raten. Die gibt es in unterschiedlichen Qualitätsstufen und entsprechenden Preis. Ein guter Filter ist z.B. der Optolong L-Pro, der aber auch je nach Größe mit 130-150€ zu Buche schlägt. Das ist aber ein klassisch guter Dualbandfilter, mit dem man tolle Bilder machen kann und den Kauf meist nicht bereut. Bei Astrobin kannst Du übrigens auch nach Filtern filtern ... ;-)

Ich würde Dir aber da grundsätzlich zusprechen einen schritt nach dem anderen zu machen. Filter kann man reaktiv kaufen, bspw. weil Kontraste oder Farben nicht wie gewünscht dargestellt werden. Schau da aber wirklich erstmal bei astrobin. Dort bekommst Du ein Gefühl, was wie möglich ist - aber eben auch was man für Equipment, Aufwand und schlussendlich auch und v.a. Belichtungszeiten und Umgang mit dem Gerät braucht. Mach Dir aber auch bewusst, dass man bei Astrobin sicher spektakuläre Schnappschüsse sieht - das ist quasi die "Modenschau", dort aber eben auch mitunter alles im Setup optimiert ist - und das schließt exzessive Bildbearbeitung der Rohaufnahme mit ein. Die passiert meist mit einem Programm namens PixInsight, welches die Qualität der gezeigten Bilder nochmal deutlich anhebt. Aber das ist nochmal ein anderes Thema, wo Du Dich Schritt für Schritt nähern kannst.

Bei weiteren Fragen immer gern

CS
Thomas
 
So, Ralph ich habs mal fix rausgesucht:

Hier ein Link zu Bildern, die man mit Deinem Teleskop (so wie ich es verstanden habe) gemacht hat:


Da kannst Du erstmal durchschauen. Du wirst merken, dass sich je nach Motiv die Kameras und benutzten Filter wiederholen. Da bekommst Du erst einmal ein Gefühl.

Und hier für die ASI585 - (für die "Air" Variante sind noch nicht so viele Bilder im System, der Sensor/Chip ist aber bei der 585 generell identisch)


Viel Spaß bei stöbern. Beachte rechts vom Bild immer die genauen Spezifikationen des Setups. Es ist wie gesagt nur eine Orientierung und kein Garantieschein. ;-)

CS Thomas
 
Mein Senf:
ASIair ist top - nur für Planeten ist es etwas langsam! Daher würde ich für Deepspace zu ASI2600MC AIR greifen! Da ist alles drin was man eh braucht, und hat ne TOP Cam! Für Planeten später braucht man weder guiding noch ASIair - aber sowieso ein anderes Teleskop, und ne andere Cam… daher spricht jetzt nix gegen die Air!
Teleskop würde ich ein APO mit rund 80mm Öffnung nehmen in deinem Fall - oder sogar nur 72mm. Mir wäre die Justierei der Newtons zu nervig…
Später dann das Askar 103
Montierung - das hatten wir erst neulich…
Nimm ne Harmonic! Hersteller zweitrangig…
 
Hi Ralph,

wenn Du Fotos, oder generell Ergebnisse von Astro-Equipment sehen möchtest, kannst Du auf Astrobin schauen:


In den Filterfunktionen kannst Du Teile eines gewünschten/Deines Setups suchen und Dir Astrofotos dazu anschauen.

Wähle dort einfach die gewünschte Kamera aus. Beachte aber den "Rest" des Setups. Kombinations-Suchanfragen gehen glaube ich nur mit kostenpflichtigem Account. Man muss es also differenziert betrachten. Man kann sich aber zumindest mal Orientieren, was mit welchem Equipment möglich ist. Oftmals liegt der Teufel aber im Detail. Belichtungszeiten und benutzte Filter kann man sich auch mal anschauen, das eröffnet dann eine konkretere Vorstellung zum Thema.

Das Thema Bildkorrektur ist Teleskopspezifisch. Sprich, hier musst Du streng bei Deinem Setup bleiben. Was ich Dir auch empfehlen kann, ist die Nutzung einer KI zum Thema. Dort kannst Du für Dich spezifische Fragen schneller und besser recherchieren (lassen). Die Ergebnisse sind bei konkreter Fragestellung ziemlich beeindruckend. Chat GPT z.B. https://chatgpt.com Du kannst dort auch Dein komplettes Setup eingeben und fragen, was benötigt wird und wichtig ist, oder spezifische Verständnisprobleme gut klären. Die kostenfreie Version limitiert zwar die Anzahl der Fragestellungen, aber man kann sich das auch auf mehrere Tage aufteilen. Ich nutze das mittlerweile sehr gerne.

Thema Filter. Es kommt letztendlich immer darauf an, was Du fotografieren willst. Dein Setup unterscheidet sich dann immer ziemlich. Für Planeten benötigst Du in der Regel einen UV/IR Filter und meistens auch ein spezifisches Kamera-/Teleskop Setup (hohe Brennweite), um wirklich passable Bilder zu machen. Je nach Standort ist ein Filter gegen Lichtverschmutzung empfehlenswert, das sind bsp. UHC Filter. Im Bereich DSO (Deep Space Objekte) wie Nebel usw. gibt es das L-RGB Verfahren, dort werden mit Monochrom Kameras und der Verwendung von mehreren Farb-Filtern tolle Ergebnisse erzielt. Davon rate ich Dir als aber Einsteiger ab. Zu aufwendig und nur mit Monochrom-Kamera umsetzbar. Dann gibt es im Bereich der Farbkameras noch SHO - steht für 3 spezifische Nebelfilter (H-alpha, SII und OIII) die auf das Bild nacheinander belichtet werden - auch die sind teuer und aufwendig. Ich würde Dir daher für den Einstieg erstmal zu Dualbandfiltern raten. Die gibt es in unterschiedlichen Qualitätsstufen und entsprechenden Preis. Ein guter Filter ist z.B. der Optolong L-Pro, der aber auch je nach Größe mit 130-150€ zu Buche schlägt. Das ist aber ein klassisch guter Dualbandfilter, mit dem man tolle Bilder machen kann und den Kauf meist nicht bereut. Bei Astrobin kannst Du übrigens auch nach Filtern filtern ... ;-)

Ich würde Dir aber da grundsätzlich zusprechen einen schritt nach dem anderen zu machen. Filter kann man reaktiv kaufen, bspw. weil Kontraste oder Farben nicht wie gewünscht dargestellt werden. Schau da aber wirklich erstmal bei astrobin. Dort bekommst Du ein Gefühl, was wie möglich ist - aber eben auch was man für Equipment, Aufwand und schlussendlich auch und v.a. Belichtungszeiten und Umgang mit dem Gerät braucht. Mach Dir aber auch bewusst, dass man bei Astrobin sicher spektakuläre Schnappschüsse sieht - das ist quasi die "Modenschau", dort aber eben auch mitunter alles im Setup optimiert ist - und das schließt exzessive Bildbearbeitung der Rohaufnahme mit ein. Die passiert meist mit einem Programm namens PixInsight, welches die Qualität der gezeigten Bilder nochmal deutlich anhebt. Aber das ist nochmal ein anderes Thema, wo Du Dich Schritt für Schritt nähern kannst.

Bei weiteren Fragen immer gern

CS
Thomas
Danke Thomas, auch für die Links in Deiner zweiten Nachricht.

Ich nutze auch gerne KI, unterhalte mich gerne mit meinem Samsung Galaxy/Google Assist. So hab ich schon im Vorfeld meiner Kaufentscheidung reichlich Informationen bekommen. Das kostet auch nix, ist ja praktisch Teil des Betriebssystems.

Aber irgendwie fand ich, das ich in so einem Forum vielleicht auch ein bißchen von Erfahrungen anderer profitieren und was lernen kann, die KI hat schließlich noch nie selbst durch ein Okular in ein Teleskop geblickt. 🙂

Es ist auch hier ein bißchen wie beim Motorrad fahren, jeder bevorzugt irgendwie was anderes und jeder hat ein anderes Budget dafür zur Verfügung... usw.

Es geht bestimmt noch günstiger. Ich hab da gestern Fotos vom Mond und Saturn gesehen, die Mehmet Ergün mit seinem riesigen 14" Meade Teleskop und einer vergleichsweise billigen ZWO 662MC geschossen hat. Darum glaube ich, das man nicht unbedingt für jeden Zweck ein anderes Teleskop braucht. Und man muss auch offenbar nicht unbedingt eine 2600mc air für 2500€ sein eigen nennen, um ein brauchbares Foto von einem DSO zu erhalten. Da hab ich ein paar von der 662mc gesehen, die für mich qualitativ völlig ausreichen würden. Die ist ungekühlt und könnte als Guiding Kamera dienen, wenn man doch mal aufrüsten will. Zusammen mit Asi air mini wäre das auch eine smarte Alternative, die ich mir vorstellen könnte.
 
Hi Ralph,

immer gern, und da bin ich völlig bei Dir! Aus dem gleichen Grund bin ich ja auch hier! ;-)

Wie schon oftmals festgestellt, sind es eben alles nur Orientierungen und man muss für sich selbst entscheiden, mit welchem Weg man sich wohlfühlt. Und da ist man hier im Forum glaube ich auch prima aufgehoben - meine Erfahrung. Ich hatte mit meiner initialen Fragestellung zu einem "Allrounder-Teleskop" hier im Forum aber auch schon hitzigere Debatten erlebt. Der Erfahrungsschatz mancher "Althasen" ist mit Sicherheit unbezahlbar, manchmal ist das aber im Setting eines Neulings und der individuell avisierten Lern- und Umsetzungskurve nicht immer einfach zusammen zu bringen. Aber es gibt hier ja Gleichgesinnte jeglicher Klassen und Jahresringe...

PS: Die 662MC ist übrigens ausgewiesene "Planetenkamera". Das solltest Du bei Deiner Wahl differenzieren. Deshalb wirst Du bei Astrobin für die 662 auch fast ausschließlich Planetenbilder finden. Im DSO Bereich wird´s da schwammig. ;-) Die 2600er ist ausgewiesene DSO Kamera, deswegen findest Du da auch nur DSO Bilder. Der Gedanke eine 662 als Planetenkamera auch zum Guiding zu benutzen ist gut. Schieb Deine geplanten Setup-Kombination ruhig mal durch die KI, die kann auch gut berechnen was wie passt!

PS2: Die 2600er MC ist aufgrund der Konkurrenzsituation oder nicht näher nachvollziehbarer Gedanken bei ZWO in der neuen Serie preislich auf 1800€ gerutscht. Das war für mich übrigens der Knackpunkt, das Mehrinvestment nach nochmaliger Beratung in Kauf zu nehmen, und mich von der geliebäugelten 585 doch auf den Sweetspot der 2600MC einzulassen. Noch ist das Ding nicht da, aber ich bin voller Vorfreude!

Und lass Dir alle Zeit der Welt! Bei mir war das auch ein allmählicher Prozess, bis man denn für sich selbst die Sicherheit und Orientierung hat, was man will und machen möchte.

CS und ein schönes WE!
Thomas
 
Hallo Ralph,

ich hab auch nicht mit der Asi2600MC Air angefangen, sie war mir zu teuer. Irgendwann hab ich sie dann doch gekauft, weil die Ansprüche gestiegen sind und ich das Setup vereinfachen wollte. Mit AsiAir Mini und Asi585 und Asi120MM, die ich immer noch alle nutze, kommst du aber genauso gut klar, bei deutlich kleineren Kosten und kannst später um- und aufrüsten.

Die 585 geht gut für Planeten, allerdings ist mir Planetenfotografie zu aufwändig, daher mache ich das selten, obwohl ich zu Beginn des Hobbys nur deswegen angefangen habe. ;) Der 585-Sensor ist super und geht genauso gut für DS. Dass sie nicht gekühlt ist, stört mich nicht, sie ist sehr rauscharm und mit späterer Bildbearbeitung sind damit gute Bilder möglich, auf meinem Astrobin Profil (Link unten) kannst Du Dir ein paar anschauen, das sind alles keine Extrembelichtungen und ich kann in Pixinsight auch nur das Nötigste. ;) Das bekämest Du also mit etwas Übung auch hin.

CS Olaf
 
Die 2600er MC ist aufgrund der Konkurrenzsituation oder nicht näher nachvollziehbarer Gedanken bei ZWO in der neuen Serie preislich auf 1800€ gerutscht.
Aber nur die ohne Air. Die 2600 mc Air kostet z.Zt. mindestens 2490€ bei Astroshop. Und die ist gem. Hersteller auch nur für Nebel & Galaxien, nicht aber für Allsky und Planeten. Letzteres kann die 585 mc air dagegen lt. technischen Daten auch, weshalb ich die hier schon aus praktischen Gründen vorziehen würde, ganz zu schweigen vom Preis-Leistungsverhältnis, wenn es denn eine all in one Lösung werden soll.
Du wirst für Deine 2600 mc pro auch Filter brauchen, die werden ja dann trotzdem noch benötigt. Außerdem eine zusätzliche guiding cam, autoguide ist da nicht drin.
Also, unter "günstigem" Einstieg verstehe ich was anderes. Klar, gibt's auch Ausrüstung zum Preis eines Neuwagen von Dacia... so gesehen. Aber dann würden wir aneinander vorbei reden. 😄

ich hab auch nicht mit der Asi2600MC Air angefangen, sie war mir zu teuer. Irgendwann hab ich sie dann doch gekauft, weil die Ansprüche gestiegen sind und ich das Setup vereinfachen wollte. Mit AsiAir Mini und Asi585 und Asi120MM, die ich immer noch alle nutze, kommst du aber genauso gut klar, bei deutlich kleineren Kosten und kannst später um- und aufrüsten.

Die 585 geht gut für Planeten, allerdings ist mir Planetenfotografie zu aufwändig, daher mache ich das selten, obwohl ich zu Beginn des Hobbys nur deswegen angefangen habe. ;) Der 585-Sensor ist super und geht genauso gut für DS. Dass sie nicht gekühlt ist, stört mich nicht, sie ist sehr rauscharm und mit späterer Bildbearbeitung sind damit gute Bilder möglich, auf meinem Astrobin Profil (Link unten) kannst Du Dir ein paar anschauen, das sind alles keine Extrembelichtungen und ich kann in Pixinsight auch nur das Nötigste. ;) Das bekämest Du also mit etwas Übung auch hin.

CS Olaf
Hi Olaf.

Wir sprechen die gleiche Sprache. Das sind Fußstapfen, in die ich treten kann. 😉

Das werde ich mir auch nochmal genau anschauen. Die asi120mm haben wohl viele als guiding cam im Einsatz, hab ich schon ein paar mal gesehen. Meinst Du, das passt zu meinem Skywatcher Teleskop 200/1000 auf EQ5 pro goto Montierung, in der Kombination mit einer asi585?

CS und Euch allen ein schönes We!
Gruß, Ralph
 
Hallo Ralph,

kannst Du uns bitte Langzeiterfahrung mit 200/1000 auf EQ5 mitteilen, beispielsweise auch erst 2026? Hintergrund der Frage ist lediglich, dass hier im Forum viele Jahre lang von solch einer Überlast abgeraten wurde... Möglicherweise kannst Du uns bessere Erfahrungsberichte liefern, vor allem nach vielen langen und schnellen GoTo-Schwenkbewegungen zu Ungunsten der Mechanik... Ist Dein Equipment jederzeit perfekt ausbalanciert?

Bevor ich nun wieder Unfug (sic) schreibe, freue ich mich über Deine zukünftigen Erfahrungswerte und wünsche Dir selbstverständlich viel Erfolg mit Deinem Equipment!

Viele Grüsse, klaren Himmel und schönen Sonntag

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ralph,

kannst Du uns bitte Langzeiterfahrung mit 200/1000 auf EQ5 mitteilen, beispielsweise auch erst 2026? Hintergrund der Frage ist lediglich, dass hier im Forum viele Jahre lang von solch einer Überlast abgeraten wurde... Möglicherweise kannst Du uns bessere Erfahrungsberichte liefern, vor allem nach vielen langen und schnellen GoTo-Schwenkbewegungen zu Ungunsten der Mechanik... Ist Dein Equipment jederzeit perfekt ausbalanciert?

Bevor ich nun wieder Unfug (sic) schreibe, freue ich mich über Deine zukünftigen Erfahrungswerte und wünsche Dir selbstverständlich viel Erfolg mit Deinem Equipment!

Viele Grüsse, klaren Himmel und schönen Sonntag

Markus
Hallo Markus.

Ja, das werde ich gerne machen. Ich habe day auch schon öfter mal gelesen. Das ist auch einer der Gründe, warum ich eigentlich eher eine All-in-One Lösung für die Astrofotografie suche. Das dürfte einer Überlastung vorbeugen.

Bisher habe ich das Teleskop noch wenig benutzt. Aber vorläufig kann ich sagen, das die Montierung problemlos und butterweich läuft. Die Geräusche lassen auch keine zu große Belastung der Motoren vermuten. Die Nachführung ist praktisch Geräuschlos und sehr präzise auch über einen langen Zeitraum, zumindest visuell betrachtet. Und ich muss dazu sagen, das ich es sogar jetzt immer mit einer Powerbank betreibe, die ich mir für zukünftig geplante Ausflüge zugelegt habe. Die längste Session dauerte ca. 6 Stunden am Stück mit mehreren großen Schwenks in alle Himmelsrichtungen. Der Akku und die Montierung haben nicht schlapp gemacht in der Zeit.

Das Teleskop balanciere ich mit meinem Zoomokular aus, das ist etwas leichter als mein 2" Okular und etwas schwerer als die Plössel Okulare. Also Durchschnittlich, nicht jederzeit perfekt ausbalanciert für die visuelle Beobachtung.
Der Montierung macht das offenbar mal nichts aus.

Wenn ich dann mit der Astrofotografie anfangen, habe ich allerdings vor, das Teleskop mit dem montierten Equipment auszubalancieren, um eine ideale Präzision zu ermöglichen. Wenn ich damit meine ersten Erfahrungen gemacht habe gebe ich gerne nochmal ein Feedback.
Vielleicht sollte ich hier irgendwo einen neuen Thread dafür aufmachen.

CS
Ralph
 
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