Neuling undschon viele Fragen

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Wolfie

Neues Mitglied
Hallo

Bin neu hier. Habe mich schon immer für die Astronomie interressiert, bin aber nie dazu gekommen, es als mein Hobby zu machen. War nach der Schulzeit viel beschäftigt und da war keine Zeit für mein Hobby.

Aber jetzt zu meinen Fragen:

Da ich neu bin, möchte ich wissen, welche Bücher über die Asttronomie ihr mir empfehlen könnt.

Auch was der Bereich Teleskop angeht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet. Möchte mir ein Teleskop zulegen. Es wird aber am Anfang nur einfaches und preiswertes Teleskop werden. Damit ich nicht die Katze im Sack kaufe, wäre ich froh, wenn ich ein paar Tipps von euch bekommen könnte.

Mein Gebiet werden die Planeten und Asteroiden, Kometen und Meteoriten sein. Nun zur Frage. Kann man die Apollo-Typ-Asteroiden und die Aten-Typ-Asteroiden mit enen Telsskop sehen?

Gruß Wolfie
 
Hallo Wolfie,

willkommen im Forum!

Gleich zu deinem Hauptthema Meteoriten u.s.w.
Es gab vor einigen Wochen eine Diskussion zum Thema:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...863/Re_Gutes_Meteoriten_Buch_auf_D#Post549863
Das Buch von Rolf W. Bühler ist ein Standardwerk. Leider nur noch antiquarisch zu bekommen.

Allgemein zur Literatur:
Der dtv-Atlas bietet für wenig Geld einen Überblick und viel Information.
Ansonsten gibt es hier ein Unterforum für Literatur. Dort stellst du bei Bedarf am besten noch eine gesonderte Anfrage. Dort ist die Aufmerksamkeit dann auch grösser.

Als Einsteiger-Info und Beratung hat sich bewährt:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
weiter:
http://www.deepsky-brothers.de
http://www.taunus-astronomie.de

Du hast dir, wie ich finde, ein sehr interessantes Interessengebiet ausgesucht. Asteroiden bleiben übrigens bei der Beobachtung immer sternförmige Punkte. Aber die Bewegung (auch im Verlauf von wenigen Tagen) zu verfolgen, ist interessant. Aber dazu gehören einige Zusatzüberlegungen.

Das wärs für den Augenblick.
Mit Grüssen,
Joachim

 
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Hallo Wolfie,

willkommen im Forum und beim Hobby der Astronomie. Vielleicht hast du schon eine Weile mitgelesen.

Dein Interessengebiet ist mal was anderes, auch wenn ich vermute, dass beim Erforschen des Himmels das eine oder andere aus dem extrasolaren Raum hinzukommen könnte.
Über die Helligkeit dieser von dir genannten Asteroiden ist mir leider nichts bekannt, daher ist es für mich schwer zu sagen, ob diese gesehen werden können. Da weiß vielleicht noch ein anderer Threadteilnehmer was zu berichten.

Für die Meteoriten brauchst du nur dein gutes Auge und den richtigen Augenblick. Die Termine der speziellen Meteoritenströme solltest du aus der Literatur herausfinden - hier hilft ein astronomischen Jahrbuch, z.B. vom Kosmosverlag.

Das Gebiet Kometen ist sehr interessant und wird hier im Forum im Bereich 'Beobachtung - visuell' häufig angesprochen. Ein interessanter Link dazu geht auf Winnies Homepage (google mal nach Winnies Kometenseite), auch mit hervorragenden Karten aktuell beobachtbarer Kometen und deren Bahnen. Dafür benötigst du übrigens ein Teleskop mit guter Öffnung, hohem Kontrast und großem Feld für das Auffinden.

Die Planeten sind gerade vergleichsweise mau, da weit weg oder in ungewohnter Lage. Dafür brauchst du ein Gerät, welches hoch vergrößern kann und dabei auf Farbfehler verzichtet.

Die Anforderungen für Kometen und Planeten beißen sich etwas, aber typischerweise ist ein Newton-Reflektor hierfür ein gangbarer Kompromiss. Das hängt vom verfügbaren Budget ab - das Wort "wenig" aus deinem Eingangsthread ist da sehr dehnbar.

Ach ja, auch die Teleskopgrößen sind unterschiedlich. Ein Newton auf einfacher Dobsonmontierung ist preiswert, aber groß.
Ein kleiner Refraktor ist sehr einfach zu transportieren/ zu verstauen, leistet aufgrund geringerer Öffnung aber weniger.

Dein Vorhaben sich genauer zu informieren (mittels Literatur) ist da sehr hilfreich. Daraus ergeben sich bestimmt konkretere Vorstellungen. Schon deine Mobilität oder die Himmelsqualität deines Haupteinsatzortes kann beeinflussen.

Du siehst, es sind noch ein paar Punkte, welche für eine Einstieg in eine Empfehlung bekannt sein müssten (Budget, Größe, Himmelsqualität).
Lass' uns noch ein paar Informationen zukommen - dann wissen wir einfach mehr. Umso besser wird das Ergebnis.

Viel Spaß beim Schmökern,
Stefan
 
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Hallo Wolfie,
willkommen hier im Forum.
Da ich bisher damit noch nix am Hut hatte, habe ich mal zum Thema "Apollo-Typ-Asteroiden" gegoogelt.
Ein Treffer war das hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Apollo_asteroid
Daraus entnehme ich, daß die Teile absolute Helligkeiten zwischen 14 und 21 mag haben. Das sind dann eher Objekte für ein großes Teleskop (so ab 18" Öffnung) oder für den fotografischen Nachweis.
Mit den "Aten-Typ-Asteroiden" sieht es ähnlich aus.

Beides wird aber wohl mit Deinen Vorstellungen von "einfach und preiswert" nicht machbar sein.

Nichts desto trotz ein spannendes Thema! Vielleicht kann man so etwas ja über ein Remote-Teleskop im Internet (Aufnahmen in Auftrag geben, Zeit mieten) oder über fertige Aufnahmen von großen Teleskopen (Bild-Archive) angehen.

Kometen-Beobachtung ist ein schönes Thema und der Hinweis auf Winnies Seiten fiel ja schon. Dafür eignet sich ein lichtstarkes Gerät mit großen Gesichtsfeld, z.B. ein Refraktor 102/500 oder 120/600, jeweils azimutal montiert.
Damit kann man dann schön den Himmel abscannen.
Da man dabei sicher auf den Geschmack kommt, spricht auch nix dagegen, mal einen Schwenk in die Milchstraße oder auf andere interessante Himmelsregionen/Objekte zu machen.
Kometen brauchen einen dunklen Himmel zur Sichtung.

Planeten sind mit den o.g. Teleskopen eher schwierig, da das Bild bei den großen Öffnungsverhältnissen von f/5 durch chromatische Abberation bei hohen Vergrößerungen bunt wird. Die hohe Vergrößerung braucht man aber für Planeten.
Das ruft eigentlich nach einem "farbreinen" Zweitgerät wie z.B. lange Fraunhofer ab f/10, Maksutov-Cassegrain, Newton ab f/8 etc.
Bei Planeten muss es nicht absolut dunkel sein, dafür zählt hier hauptsächlich gutes Seeing.

Dein Standort und der Himmel bestimmen bei beidem, was geht.
Die Ansprüche sind nur unterschiedlich.

Meteoriten-Ströme sind was für's freie Auge bzw. ein weitwinkliges Fernglas. Hier findest Du die wichtigsten: http://www.skytrip.de/meteor.htm
Im Liegestuhl oder auf einer Isomatte in einer lauen Frühlings-, Sommer- oder Herbstnacht echt ein Erlebnis!

Soviel erstmal von mir dazu...
 
Hallo zusammen

Vielen Dank für die Tipps. Habe mir für den Anfang bei weltbild ein Buch über die Astronomie bestellt.

Das mit den Asteroiden und so muss ich ja erstmal ruhen lassen, da die Anforderungen für eine Beobachtungen mir fehlen.

Ich habe ein bisschen gegooglet und auf der Seite www.astroshop.de ein Teleskop entdeckt. Würde mich freuen wenn ihr eure Meinung dazu sagt, ob es sich loht es zu kaufen. Soll für Anfänger geignet sein. Man kann mit ihm Planeten und Mond beobachten. Hier ein paar Daten zu den Teleskop:

Omegon Teleskop N 76/700 AZ-1
Bauart: Newton
Öffnung: 76
Brennweite: 700
Maximale sinnvolle Vergrößerung: 150-fache

Kann auch unter
www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-76-700-az-1/p,13760
angeschaut werden.

Gruß Wolfie
 
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Hallo Ralf,

das war ja schon recht konkret. Für Kometen ist so ein Fraunhofer-Refraktor in kurzer Bauweise sehr gut geeignet.
Aufgrund der genannten Themen könnte das auch ein erster Hauptansatzpunkt sein. Die Preise für diese Geräte sind verlockend gering - bis auf die Okulare, die sollten schon sorgfältig ausgewählt werden.

Doch eben, war ja auch von dir erwähnt, eignen sich diese Geräte überhaupt nicht für Planeten. Das Bild des hellen Planeten ist umgeben von bunten Halos - Details sind kaum auszumachen.

Doch Details können wir uns sparen, bis der Autor noch etwas zu seinen Umgebungsparametern am Beobachtungsort geschrieben hat. Da lässt die Angabe 'Deutschland' noch keinen eindeutigen Rückschluss zu ... ;)

CS,
Stefan
 
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Hallo Wolfie,

das verlinkte Gerät fällt m.E. unter....Spielzeug.

Kometen - großes Feld, große bis mittlere AP
Planeten - hohe Vergrößerung, kleine AP

Das ist also nicht ganz so einfach unter einen Hut zu bringen, zumal für beide Schwerpunkte auch ein Mindestmaß an Öffnung her muss.

Die bereits verlinkten Seiten bieten Dir die Möglichkeit, dich zu informieren, nutze dieses Angebot.
Zum Beispiel sind die Zusammenhänge zwischen Teleskopbauart, Öffung, Brennweite, Gesichtsfeld, AP (Austrittspupille) nur mit einem gewissen Maß an Wissen um Optik zu verstehen.

Unabhängig davon würde ich einen 6" F/6 Newton, eventuell als Dobson, für einen guten Kompromiss halten.
Ein Gerät von Orion UK ist schon auf dem Markt, ein weiteres von GSO kommt gerade eben an den Start.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Wolfie,
das sehe ich genauso wie der Günther: Spielzeug!

Im Beschreibungstext steht ja auch "für erste spielerische Versuche bei der Himmelsbeobachtung".

Schau Dir mal in Ruhe die oben verlinkten Seiten an, lies Dir dort alles durch zum Thema Einsteiger-Beratung und mach Dich mit den Fachbegriffen der Teleskop-Optik etwas vertraut.

Wenn Du uns dann noch verrätst, wie Dein Budget aussieht und wie in etwa Dein Beobachtungsstandort, dann können wir gern weiterhelfen.
 
Hallo zusammen

Jetzt will ich erstmal sagen wo ich her komme. Habe ich zuletzt vergessen. Ich komme aus Annaberg-Buchholz, Sachsen, Erzgebirge. Wenn wir klaren Himmel haben, sehen wir schon ein paar Sterne, aber durch die Straßenbeleuchtung ist es nicht leicht.

Und danke das ihr mich aufgeklärt habt. Ich hätte wohl möglich die Katze in Sack gekauft. Könnt ihr mir nicht ein paar Teleskope oder Refektoren empfehlen. Der Preis sollte die 200 €-Marke nicht überstreiten. Soll ja was für den Einstieg sein. Auf den verlinkten Seiten dauert das Suchen so lange.

Gruß Wolfie
 
Hallo Wolfie,

das verlinkte Gerät hat leider mehr Nachteile, als Vorteile.
Einzig der Preis ist okay.

Die Montierung taugt nichts, da wackelt alles. Vielfach sind in dieser Preisklasse ganz eklatante Konstruktionsmängel enthalten, welche die Nutzung derart einschränken, dass einem das Hobby vergehen kann. Da kannst du mit einem 10*50 Feldstecher für den gleichen Preis mehr erreichen.

Wenn Teleskop, dann sollte es zielführend sein, dir den Einstieg zu erleichtern. Bei wenig Budget ist besonders darauf zu achten, denn hier ist jeder Euro in das richtige zu investieren.

Ganz wichtig:
- Wie hoch ist das Budget?
- Wo/wie ist dein Beobachtungsort (Stadt/Land - Balkon/Wiese)?
- Wie mobil willst/kannst du sein (aufsuchen eines Beobachtungsplatzes)?
- Welche Lagerfläche hast du?

Einfach schreiben.

CS,
Stefan
 
Hallo Wolfie,

da hat sich was überschnitten ...

Für das Beobachten sollest du einen dunklen Ort aufsuchen. Falls du nicht mobil bist, so sollten die Straßenlaternen wenigstens nicht zu sehen sein. Besser, sogar viel besser ist es, wenn du ein Stück raus kannst aus dem Lichtermeer.

Anyway, eine Empfehlung beruht auf Kenntnisse über das, was jemand möchte. Einfach so kann ich es machen wie der Verkäufer und dir ein Gerät empfehlen, von dem ich weiß, dass es einiges abdeckt, nicht zu teuer ist, aber wahrscheinlich nur der Orientierung dient oder wahlweise erweitert werden muss.

Das wäre so ein Gerät:

http://www.teleskop-express.de/shop...-900mm-mit-Montierung---Stativ---ab-8-J-.html

Was bei dem Gerät irgendwie nicht geht ist der Sucher ... da frage den Händler, ob er dir einen 8*50 Sucher dranmacht.
Dazu ein 15mm TS SW Weitwinkeloku für 50€ und den Sternenatlas (Karkoschka).
Alles zu den Kometen holst du dir von Winnies Kometenseite - Planeten sind sicherlich auch über das Internet zu lokalisieren.

Mit dem Gerät kannst du alles beobachten - auch Kometen und Planeten.
Aber das Gerät hat eine parallaktische Montierung und ist damit unhandlich sowie garantiert nicht auf einem Fahrrad zu transportieren.

_______________________________
Das hier jedoch schon:
http://www.teleskop-express.de/shop...her-Refraktor-80-400mm---Tubus-mit-Optik.html

Du brauchst noch ein Fotostativ/azimutale Montierung, eine Befestigung für diese Montierungen, Zenitspiegel und ein 25mm Super Plössl und 9mm TS SW. Damit geht vieles außer hohe Vergrößerungen und Planeten.

Aber so ganz wohl ist mir nicht dabei, einfach so ein paar Gerät zu nennen, ohne Einschätzung deiner Kenntnisse, Motivationen etc.

Lass' uns d'rüber reden :huhu:

CS,
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfie,
in der Preisklasse wird es schwierig...aber vielleich wäre ja der 130/650 Dobson ein Möglichkeit. Heritage 130/650 Allerdings mit dem Problem der Okularfrage.Bei einem so schnellen Öffnungsverhältnis steigen die Anforderungen an die Okulare doch recht stark an.
Zudem brächte man noch einen Tisch oder ähnliches um auf eine vernünftige Einblickhöhe zu kommen.Oder man kann das ganze auf ein eventuell vorhandenes(?)Stativ Adaptieren?

Grüße Rainer
 
Hallo Wolfie,
hhmmm - ich höre da die Ungeduld raus...
Kann ich ja verstehen, ging mir genauso.
Das kostet aber in aller Regel Lehrgeld!

Aus genau dem Grund kann ich's nur nochmal wiederholen: belies Dich auf den o.a. WebSites (das ist mal ein Abend statt Fernsehen) - tu Dir den Gefallen.
Die Teleskope bei den Händlern gibts auch morgen noch.
Wenn Du dafür nicht die Geduld oder Ausdauer hast, wäre ein anderes Hobby ev. besser geeignet.
Auch zur beobachtenden Hobby-Astronomie gehört ein Mindestteil an theoretischen Grundlagen, damit man etwa die gleiche Sprache spricht. Dank Internet geht das heute aber sehr zügig, die Lernkurve früher war wesentlich flacher...

Du wirst dann ev. auch verstehen, warum es garnicht so einfach ist, jetzt hier zu sagen: kauf DAS und Du wirst damit glücklich.

Mach Dir selber ein Bild von den unterschiedlichen Teleskop-Typen und Ihren Eigenheiten, dann wird Dir sicher schnell klar, was Du selber willst und wie Du es erreichen kannst.
Wenn dann noch technische Fragen sind, helfen wir sicher gerne weiter.

Eine weitere gute Möglichkeit wäre, mal ein Teleskop-Treffen zu besuchen oder Anschluss an eine kleine Beobachtergruppe in der Region zu finden. Schneller kann man nicht durch verschiedene Teleskope durchsehen und Erfahrungen sammeln/Meinungen bilden.

Ich mache jetzt erst mal keine konkreten Gerätevorschläge (obwohl ich da für 200,- schon so eine Idee hätte), denn wie Du sicher rausfinden wirst, gehört da noch ein wenig mehr dazu (Stichworte sind Okulare, Rotlicht, Sternenatlas, Hocker, warme Klamotten...).
 
Hallo Wolfie,

nochmal zu den Preisen.
Es gibt ein Fernglas 10x50 von Teleskop-Service für ca. 100 Euro. Das ist keine Spielerei. Dazu noch die Isomatte oder den Liegestuhl von Ralf (denn bei 10-fach musst du deinen Kopf anlehnen) und einen einfachen Sternatlas. Denn du brauchst als Anfänger irgendetwas weitwinkliges, damit du dich am Himmel orientieren kannst. Es ist schon mal befriedigend, wenn man die Objekte auf der Karte auch am Himmel wiederfindet.

Der von Stefan angesprochene Refraktor 80/400 ist auch eine Möglichkeit. Aber auch selbst in Grundausstattung nicht ganz billig. Bleibt aber unter 200 Euro. Nicht jedermanns Sache.

Die andere Sache:
Man kann gebraucht etwas kaufen, und auch eine Dobson-Monti selbst bauen. Das ist nicht so schwierig. Es gibt Anleitungen im Netz und wir helfen auch dabei. Beim Gebraucht-Kauf heisst es aber clever sein. Und man braucht Basis-Infos.
Dabei sind Newtons F/6 oder F/8 immer erste Wahl und preisgünstig.

Mehr fällt mir zu Thema "unter 200 Euro" im Moment nicht ein. Oder halt eine Sparkasse anlegen.

Mit Gruss, Joachim

 
Hallo JoachimRiehn

Da werde ich mich erstmal ausgiebig durch die ganzen Links lesen, die du mir mitgeteilt hast.

Und was das Teleskop angeht, werde ich mich erstmal mit einen Fernglas zufrieden geben. Bin erst 26. Habe noch viel Zeit um mir ein ordendliches Teleskop zu kaufen.

Werde zwar dann nicht so viel mitreden können, aber wenn ihr eure Beobachtungen ins Netz stellt, reicht mir das fürn Anfang.

Weiss du vielleicht, wo man Katalog für Teleskope bekommt? Habe schon bei einigen Unternehmen nachgeschaut. Ohne Erfolg. Und im Zeitschriftenhandel könnnen sie mir auch nicht weiterhelfen.

Gruß Wolfie
 
Hallo nochmal,

Katalog?
Die Chinesen GSO und Skywatcher gibt es fast bei jedem Händler. UK-Orion und Meade habe glaube ich feste Vertragshändler. U.s.w...
Es gibt in diesem Sinn keinen Universalhändler und auch keinen Universal-Katalog. Jeder gedruckte Katalog wäre vielleicht auch in einem Monat veraltet. Hier kann man einen älteren Katalog ordern:
http://www.intercon-spacetec.de/

Und ansonsten gilt ein alter Rat: Kaufentscheidungen, auch wenn sie gefällt sind, überschläft man am besten erst mindestens zweimal. Vielleicht hat ja auch jemand hier im Forum noch eine Idee. Schau mer mal!

Mit Gruss, Joachim
 
Hallo Wolfie,

noch was zu dem Buch. Ich habe mir auch vor einiger Zeit mal bei so einem der nervigen Anrufe von Weltbild vorlesen lassen, was es zu Astronomie denn so gab (die machen schonmal keinen Unterschied zwischen Astronomie und... diesem... Horoskope... Dings!). Am ende blieb ein Buch übrig und ich habe mir das für wenig Geld aus nur einem Grund bestellt: Ich wollte wissen, was man da heute so auf den unbedarften Leser loslässt.
Hui! War das eine Erfahrung, sage ich Dir! In dem Buch gab es so etwas wie einen Textfluss nur am Rande, alles auf den Seiten war voll mit Bildern, Bilderklärungen und eingeschobenen Info-Kästen. War das wüst! Eine wirkliche Vermittlung von Informationen fand da nicht statt und so war es auch das Gegenteil von einem Hilfsmittel zum Teleskopkauf. Es war eher so eine Art Marketing-Bibel.

Vor dieser Art Buch möchte ich wirklich warnen. Auf diesem Niveau kann selbst wenn irgendwann mal gute Absichten existiert haben nur pauschalisiert werden und das führt eigentlich zwangsläufig zum Fehlkauf.

Ich vertrete den Standpunkt, dass der wirklich richtige Weg ist, das Teleskop und sein Zubehör so weit zu verstehen, dass man selbst eine Entscheidung treffen kann. Dazu muss man nicht eine Matheformel können, es reicht wirklich ein solider Eindruck von der Praxis. Den bekommt man beim Besuch einer Beobachtergruppe oder wenigstens einer Beobachtungsnacht mit einem erfahrenen Sternfreund. Du solltest Möglichkeiten erkunden, wie das in Deiner Umgebung möglich ist. Der Support im Forum hier und auf Webseiten (meine ist ja schon verlinkt) ist eine weitere Unterstützung, die um so besser wirkt, je mehr eigene Erfahrungen Du auch hast.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven

Ich habe Stunden bei verschiedenen Anbietern nach Fachliteratur gesucht. Es werden immer die gleichen Bücher angeboten. Und Bücher in Englisch bestelle ich nicht, da ich mit der Sprache nicht vertraut bin. Besitze nur Grundkenntnisse in Englisch. Da ist ein Buch in Englischen sinnlos. Habe mich dann für Weltbild entschieden. Hat auch nicht viel Geld gekostet.

Was das Teleskop angeht, habe ich mich entschieden, noch ein bisschen zu warten. Will mich erstmal durch die ganzen Bücher durchlesen. Werde mir aber für den Anfang ein Fernglas zulegen, um die Sterne zu beobachten.

Mal noch eine Frage. Auf der Seite von astronomie.de wird auch die Software Redsift 7 angeboten. Bin schon an Überlegen, ob ich sie mir kaufe. Das Problem ist, ich weiß nicht, welche Systemanforderung die Software hat. Vielleicht kannst du mir weiterhelfen.

Gruß Wolfie
 
Hallo Wolfie,

Werde zwar dann nicht so viel mitreden können, aber wenn ihr eure Beobachtungen ins Netz stellt, reicht mir das fürn Anfang.

ein großes Gerät ist noch lange kein Garant irgendwo mitreden zu können. Ich kenne Leute, die haben mit ihrem ins blaue gekauften Newton nix gefunden und diesen entnervt wieder verkauft.

Und eine Beobachtungsnacht unter gutem Himmel kann mit einem Feldstecher viele Objekte enthalten.

Je mehr Informationen du sammeln kannst, sei es hier im Forum, sei es auf Teleskoptreffen oder bei anderen Gelegenheiten, desto besser weißt du, was hinter welchem System steckt. Wurde ja schon weiter oben geschrieben.

Selbstverständlich möchte man auch irgendwann (am besten recht schnell...) mal was sehen - das macht ja einen großen Teil der Astronomie aus. Von daher verstehe ich deine Ungeduld - mache dich aber bei einem Einsteigergerät, wie ich sie beispielhaft genannt habe, damit vertraut bald dem Wunsch nach etwas Ordentlichem oder einer Aufrüstung konfrontiert zu werden - sollte das Hobby noch Bestand haben.

Ach ja, die bunten Kataloge vergesse bitte - die sehen schön aus und sollen Appetit machen, aber manche der Angaben sind haarsträubend oder irreführend. Im besten Falle blumig ...

CS,
Stefan
 
Hallo Wolfie,
Ehe du Geld für ein Planetariumsprogramm Ausgibst,schau dir mal Stellarium an.Das ist Freeware Bietet schon allerhand und es bleibt auch mehr Geld im Sparstrumpf für dein zukünftiges Teleskop ;)

Grüße Rainer
 
Hallo Wolfie,

im Kosmos-Verlag gibts nette Bücher auf Deutsch. z.B. "Astronomie für Einsteiger" von Celnik/Hahn. Das ist lesenswert, wenn man noch gar nix über Teleskope und Astronomie weiss.

Ansonsten: sieh Dir Swens Homepage und www.deepsky-brothers.de an.

CS

Klaus
 
Hallo Wolfie,

Stellarium ist der richtige Hinweis. Das Programm erlaubt durch die Landschaftsdarstellung zu erkennen, wie so die Größenverhältnisse am Himmel sind - bei Sternkarten geht das leicht verloren. Viele Einsteiger halten die Plejaden ja für den kleinen Wagen.
Die kostenlose Software Cartes du Ciel bietet Dir gegenüber Stellarium mehr Daten über die Himmelsobjekte. Das Programm ist gewissermaßen Katalogorientiert.
RedShift kenne ich in der Version 3 und ich habe neulich einen schnellen Blick in die kostenlose Redshift 7 geworfen - bzw. ich weiß nicht ob kostenlos, aber RS 7 Launcher war auf der CT-CD dabei. Da fehlten mir in dieser RS 7 Version einige Angaben aus Redshift 3, die ich Regelmäßig nutze. Vielleicht habe ich sie auch nicht auf den von RS 3 bekannten wegen gefunden. RS 3 bietet schöne Verläufe über die Objektsichtbarkeiten im Verlauf eines bestimmten Zeitraums. Zum Beispiel kann man sich über einen Zeitraum die Veränderung des scheinbaren Durchmessers des Mars anzeigen lassen und so den Zeitraum bestimmten, in dem die Beobachtung besonders lohnenswert ist. Genauso kann man sich bei anderen Objekten anzeigen lassen, wann es in den Nachtstunden am Himmel steht, usw.
Wenn ich im Werbevideo richtig aufgepasst habe, muss man eine Kaufversion von Redshift nehmen, um das geliefert zu bekommen. Ich glaube, ich bin da aber mit Redshift 3 bereits gut aufgehoben und von daher kann ich Dir empfehlen, bei Interesse vielleicht nach einer gebrauchten Version ausschau zu halten.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven

Stellarium reicht für den Anfang. Wie ist den die Bedienung von Redshift 3? Wie du schreibst bis du mit Redshift 3 vollkommen zufrieden. Habe bei Weltbild einen Kommentar gelesen, in dem ein Käufer das neue Redshift schlecht redet.

Würde mich freuen, wenn du mir ein paar Daten für die Systemanforderungen von der Redshift 3-Software mitteilst. Will ja nicht eine Software kaufen und dann schafft mein Notebook das nicht. Ist ein ganz normaler Notebook mit Standardausrüstung.

Gruß Wolfie
 
Zitat von Wolfie:
Würde mich freuen, wenn du mir ein paar Daten für die Systemanforderungen von der Redshift 3-Software mitteilst.

Hi!

Um einfach mal beim Hersteller für die aktuelle Version nachzuschauen:

Betriebssystem: WinXP/Vista
CPU-Typ: Athlon/Pentium 1,5 GHz
Arbeitsspeicher: 512 MB
Grafikauflösung: 1024 x 768
Farbtiefe: High Color (16 Bit)
Festplattenspeicher: 1,0 GB
Audio: 16 Bit

Das ist natürlich das aktuelle Redshift 7; Redshift 3 ist von 1998 - wenn dein Laptop merklich jünger als 10 Jahre ist und Quicktime drauf läuft, dürfte auch Redshift 3 drauf laufen...

Als abgespeckte Version gibt's Redshift 7 Launcher auch ohne c't-CD zum freien Download, Link ist hier.

Eine nicht ganz so abgespeckte Einsteiger-Version von Redshift soll übrigens ab diesem Jahr auch vielen Celestron-Teleskopen beiliegen.

Gruß,
Allex
 
Hallo Wolfi,

willkommen im Forum und Glückwunsch zu der Entscheidung es mal mit der Astronomie zu probieren.
Wir erleben es hier oft, dass Einsteiger zuallererst fragen, welches Teleskop sie kaufen sollen, es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein solches Gerät unabdingbar für jeden Hobby-Astronomen ist. Schon mit freiem Auge kannst du viel entdecken. Hast du den Sternenhimmel schonmal wirklich "aktiv genossen"? Hast du versucht mit einer Sternenkarte bewaffnet die Konstellationen zu finden, einzelne Sterne zu entdecken? Alleine mit freiäugiger Beobachtung kann man ein Leben lang Spaß haben, natürlich brauchts dafür Geduld.

Das Gebiet, mit dem du dich beschäftigen möchtest, ist hochspannend, jedoch aber schon recht speziell. Mach dir klar: Selbst Ceres, der fast 1000 km im Durchmesser misst, wird in keinem (dem Amateur zugänglichem Teleskop) irgendwie anders ein ein Lichtpunkt wirken, wie ein Stern eben. Andererseits ist es interessant das Himmelsareal zu zeichnen und die Bewegung der Asteroiden von Tag zu Tag nachzuverfolgen. Auch dafür sind natürlich viel Fleiß und Geduld nötig!
Kometen sind zumeist lichtschwach, weil sich ihre (zumeist schon geringe) Helligkeit auf eine nicht selten beachtliche Fläche am Himmel verteilt. Lichtstarke Geräte sind hier klar im Vorteil. Insgesamt ist der Vorschlag einen 102/500er Fraunhofer zu kaufen da schon sehr vernünftig, allerdings ist auch dieses Gerät ein Spezialist: Weite Himmelsareale, lichtschwache Objekte und Sternhaufen werden fantastisch aussehen, und alleine durch die Milchstraße mit ihren tausenden von Sternen zu "surfen" dürfte dich vom Hocker hauen, allein der Ästhetik wegen ;-) Des Weiteren ist der 102/500er sehr kompakt und lässt sich mit einem guten Stativ wunderbar betreiben. Was nicht gut funktioniert, sind hohe Vergößerungen, die du für die Planetenbeobachtung brauchst.
EIne Andere Möglichkeit wäre das 20x80-Fernglas von TS für 200 bzw. 120 Euro (mit etwas einfacherer Optik), das ebenfalls transportabel, aber nicht so lichtstark wie der 102/500er ist. Andererseits ist das Handling natürlich genial einfach und die Anblicke, die sich ergeben, eine Wucht.

Sollte es sich ergeben, dass Astronomie "dein Ding" ist, wäre der klassische 200/1200er Newton die Option schlechthin. Ausgerüstet mit einem 38 mm 2" Okular mit 70 Grad scheinbarem Gesichtsfeld ergibt sich ein reales Gesichtsfeld von gut zwei Grad. Der Preis übersteigt dein Limit allerdings, deswegen solltest du dir das ganze gut durchdenken und dich zuerst mit dem Himmel beschäftigen, um ein Gefühl für die Astronomie zu bekommen. Von einem Tag auf den anderen geht das nicht. Bleib am Ball!

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfie,

also Redshift 3 habe ich eingesetzt auf einem Pentium 133. "Notebooks" - gab es damals schon sowas? Damals gab es diese Koffer, die man Laptop nannte. ;) Also es wird gehen, denke ich.

Die Bedienung - eigentlich recht einfach. Das Ding springt Dich mit dem Himmel zur Systemuhrzeit an und ist m.W. mit München als Standardstandort eingestellt. Achja, damals waren festplatten noch zu klein für solche Scherze, ich habe mir damals die CD auf die Platte kopiert und lasse es so ablaufen, musste aber etwas tricksen, glaube ich - oder musste ich nur von Hand die Exe verknüpfen? Naja, es gibt ja virtuelle CD-Laufwerke. Damit geht es für Jedermann.
Man wählt seinen Standort, ungefähr kann man auch auf einer kleinen Karte klicken, wo man auf der Erde sitzt, und das war's auch schon. Dann gibt es einen Objektfilter in dem man die Objektauswahl und andere Darstellungsmerkmale einstellen kann (z.B. Sternbilder als Hilfslinien, Zeichnungen oder "Gemälde" - oder gar nicht). Klickt man auf ein Objekt, bekommt man dazu Daten angezeigt, macht man einen Doppelklick auf eine Stelle, wird der Punkt in die Bildmitte gebracht, Zoom kann man übers Menü einstellen. Im Prinzip ist es das.
Ich würde das 7er nicht unbedingt schlecht reden, aber da 3er reicht mir und es hat mich damals ja auch einen spürbaren Betrag an Geld gekostet, da sehe ich nicht ein, nochmal ordentlich nachzulegen, ohne wesentlichen Mehrwert zu bekommen. Ich nutze Redshift zur Vorausberechnung von Ereignissen und Sichtbarkeiten von Objekten im Sonnensystem, um auf die schnelle zu schauen, wie lange in dieser "Neumondphase" der Mond noch nicht am Abendhimmel stört zum Beispiel. Dafür ist eben die 10 Tage Tabelle zu jedem Objekt super - ich klicke den Mond an, wähle "Daten" und sehe die Auf- und Untergangszeiten für die nächsten 10 Tage. Und wenn ich will auch für ein Jahr.
RS 3 ist für mich das passende Werkzeug. Das ganze geht mit RS 7 auch, ich weiß nicht genau, mit welcher Bezahlversion und wie man an die Daten kommt, aber es geht, denke ich.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven

Habe im Internet etwas recherchiert. Es gibt auch eine Einsteiger-Version von Redshift 7 und kostet 20,00 Euro. Hat aber die gleichen Systemanforderungen wie RS 3. Braucht aber mehr Speicherplatz.

Redshift 3 wird vermutlich nicht auf Vista funktionieren. Habe das schon mit anderen Programmen probiert. Man müsste das ganze Programm von Redshift 3 umschreiben, damit es auf Vista funktioniert.

Werde es mir nächsten Monat zulegen.

Gruß Wolfie
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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