Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astroshop

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Reihenfolge ?

Tach,

Welche Vor-und Nachteile erwartet ihr von meinem Einsteiger- Teleskop?

das solltest du selbst wissen, denn du hattest ja deine Gründe
dich ausgerechnet für das Teleskop zu entscheiden.

Es ist immer eine "super Idee" erst zu kaufen und danach zu fragen.

Nu isset bestellt und wenn es da is und du eine Weile damit
beobachtet hast kannst du ja den anderen Forenusern erzählen
was Sache is.

Und tschüß, Karsten
 
Re: Reihenfolge ?

Hallo Karsten,

Grund dafür waren u.a. die 114mm Öffnung und der Parabolspiegel.

Und natürlich der Preis, dem allen Gerecht dürfte das für den Anfang reichen.


lg
 
Re: Reihenfolge ?

Hey, Ronny,

Parabolspiegel -> Ja, ist schonmal ein guter Gedankenansatz
Preis -> Spielt immer eine Rolle, aber 120€ sind einfach zu wenig

Meine Empfehlung:

Nimm die Möglichkeit wahr, das Teil zurückzuschicken (Widerruf nach Fernabsatzgesetz).

Warum?

Diese Newton ist für den Einstieg denkbar ungeeignet. Das superschnelle Öffnunggsverhältnis von F/4,3 wird nur bei Okularen im Preisbereich > 200€ (eher noch viel mehr) zu einer zufriedenstellenden Abbildung führen. Das gesamte Konzept dieses spezielle Gerätes mitsamt der Montierung steht einfach auf tönernen Füßen, es ist einfach "falsch". Ein versierter Amateur wird das Gerät nicht verwenden wollen, wenn überhaupt auf einer anderen Montierung als Zweitgerät o.ä., ein Anfänger bekommt ein quasi nicht handhabbares Teleskop.

Alternativen?

Erst zurückschicken - dann nochmal fragen vor dem Kauf ;-) Und da solltest Du dann auch sagen, was Du dir überhaupt von "der Astronomie" erwartest an visuellem Erlebnis.

Grüße,
Pascal
 
Re: Reihenfolge ?

Hallo,

hatte nur geringes Budget zur Verfügung.Und mir als oberste Grenze 150 Euro gesetzt.Und verfüge nicht die Erfahrungen wie einige hier.Jedes Telseskop hat seoinen eigenen Himmel. Und die 114 er Öffnung sammelt,so finde ich,ordentlich Licht.

Denke ,habe damit das bestmöglichste daraus gemacht.
Im Gegansatz zu den eher mit kleineren Optiken ausgestatteten 76/700 oder 80/1000 und dergleichen.

Hat jemand schon erfahrung mit Astroshop gemacht?


Gruss an alle.
 
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Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Ronny,

das Teleskop hat folgende Vorteile:
gute Übersicht
gute Qualität bei kleinen Abmessungen
Einsatz mit sehr schmalbandigen Filtern möglich

und folgende Nachteile
untermontiert
sehr justageempfindlich
verlangt teure Okulare, zumindest, wenn Randschärfe wichtig
hohe Vergrößerung nur mit kürzestbrennweitigen Okularen o. Barlow

Grüße

fquadrat
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

hi zurück,

was ist aus eurer sicht das beste teleskop das man für 130 euro sagen wir mal bekommt.


lg
 
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Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Ronny,
ich verweise wieder auf den allzubekannten 8" Dobson, denn da gilt wieder Viel Öffnung für nicht viel Geld!
Das ist dieser hier:
8" Dobson
Da geht auch schon einiges an Deepsky und an Planeten auch!
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Zitat von newtonsebi:
Hallo Ronny,
ich verweise wieder auf den allzubekannten 8" Dobson, denn da gilt wieder Viel Öffnung für nicht viel Geld!
Das ist dieser hier:
8" Dobson
Da geht auch schon einiges an Deepsky und an Planeten auch!

... und den gibts für 130 EUR ?)

A bisserl sollte man schon auf die "Limits" des Fragestellers achten ... oder ihn zumindest vorher davon "überzeugen", dass es sinnvoller ist, etwas mehr zu investieren, weils sonst kaum was wird ... :)
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Zwei wesentliche Nachteile:
- Die Montierung EQ1 ist unterdimensioniert. Hier gehört eine EQ3 drunter. Wenn schon der Händler selbst sagt "nur visuell nutzbar...." da hätten paar Alarmglocken schrillen müssen.
- 500 mm sind ziemlich kurzbrennweitig. Das Instrument schafft, wenn der Spiegel hält was der Händler verspricht, wenigstens 200x. Dafür sind Extrembrennweiten nötig, die teurer sind als das übernächste Komplett-Teleskop. Zu den Okularanforderungen allgemein wurde schon etwas gesagt, das Gerät erfordert eigentlich ziemlich aufwendige Typen. Das ist zwar *auch* Geschmackssache, aber mindestens in der mittleren Hälfte sollte das Bild scharf sein. Mit Plössls nicht zu schaffen.

Was nu?
- Entweder in einen Dobson umbauen. Hier steht, wie das geht. Es bleibt die Okularproblematik, aber Weitfeldbeobachtungen sind gut möglich. Diese erfordern aber dunklen Himmel. Planeten bleiben problematisch.
- Oder dort anrufen, das stornieren und einen Dobson kaufen. Wenns nicht so teuer werden soll, diesen hier:
13 cm Öffnung

Es ist derselbe Händler, es sollte keine Probleme geben.
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Oh sorry, habe 300.- gelesen :blush: :mauer:
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hast nicht falsch gelesen, waren grad vorher 300.-

Viele Grüße,
Johann
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Ronny,

es gibt eigentlich nur zwei Alternativen: die eine hast Du da liegen, die andere wäre dasselbe Teleskop in lang, als 114/900: das lange bildet mit billigen Okularen besser ab, wackelt aber dafür auf der kleinen Montierung noch mehr... Interessant wären evtl diese Röhren von Kson: http://www.teleskop-werkstatt.de/Dobson_135mm.html, leider gibt es damit noch kaum Praxiserfahrungen da relativ neu auf dem Markt. Vorteil wäre das etwas "langsamere Öffnungsverhältnis" (114/900 ist langsamer als 114/500) von f6,3 bzw. f8 bei den Kson-Teleskopen im Vergleich zum 114/500. Da sie als Dobson auf die wackelige Montierung verzichten gibt es recht viel Teleskop für's Geld. Qualität scheint üblicher Durchschnitt zu sein, es gab bisher zumindest nirgendwo Klagen.

Sonst gibt es noch den Tipp: schau mal im Gebrauchtmarkt des Forums...


Viele Grüße Felix

 
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Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Moin!
Ich besitze den 114/900 und bin damit eig. ganz zufrieden WENN da nicht das Stativ wäre! Das ist nicht der Knaller deswegen werde ich das ganze Set auch verkaufen aber die Optik vom 114/900 ist OK
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Ehe du uns jetzt ncoh weitere Teleskope vorlegst: Insgesamt ist es so, dass du das bekommst, was du bezahlst. Und ein Präzisionsinstrument für 150€ zu erwerben, das ist schon eine schwere Aufgabe.
Insgesamt gilt die Regel, dass man etwa die Hälfte des Budgets in eine Montierung investieren sollte. Die Pakete der Versender sind alle untermontiert, weil die Käufer sich an den optischen Parametern orientieren - so wie du jetzt gerade.
Ausnahme ist der Dobson.
Vom letzten Teleskop wird abgeraten, weil es eine brennweitenverlängernde Linse enthält und sich deshlab serh schwer justieren lässt.
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Heißer Tip! Schau mal im Bieteforum, da gibt es momentan 6" für 150 euro

Gruß Deadlock
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Praktisch jedes Komplettangebot ist zu schwach montiert. Kann mann den Anbietern maximal teilweise anlasten (der von Dir gewählte Anbieter ist renomiert und ok), denn leider sehen halt zuviele auf die "Primärdaten" wie Öffnung, Vergrößerung. Du ja auch ;-)

Ist ein bischen wie die lustigen 8fach-Kern PCs, die mann anfangs allen ernstes mit 256MB Hauptspeicher verkauft hat.

Im Gegensatz zum PC-Beispiel läuft ein Update bei der Montierung aber auf eine komplette Neuanschaffung hinaus.

Ich sags mal ganz klar, mit wenig Öffnung kommt man ne Weile klar, es gibt immer ein paar schöne Objekte. Wenn aber die Montierung schon wackelt weil in Australien grad wer heftig in der Nase gebohrt hat, macht es bald keinen Spaß mehr und das Teil landet garantiert da wo wohl die meisten Einsteigerteleskope landen ... im Keller.

Die EQ 1 würde ich allerdings primär nicht wegen dem Wackeln ablehnen sondern weil ich schlicht Angst um mein Instrument hätte, hält sich ja kaum selber, das Ding. Reicht allenfalls für das schon legendäre Lidlteleskop, welches ja auch mit der EQ-1 ausgeliefert wurde.

Wenn es absolut unmöglich ist, mehr locker zu machen, seh nach gebrauchtem oder Du besorgst Dir einen Dobson. Das bestellte Teil könnte mann bei etwas Bastelfertigkeit natürlich auch "Dobsonifizieren" und die unausgepackte EQ 1 gleich auf ihhhBay verhöckern. Vielleicht ist das ein Weg für Dich.

Die Optik vom 114/500 ist eigentlich ok, aber wie oben schon angedeutet, braucht es schon gute Okulare.

Frag in Zukunft besser VORHER hier, glaub mir erspart Dir vieles ;-)

nv

ps: Achja auch wenns nicht hier hergehört, aber mir ist kürzlich wieder ein Einsteigerset unter die Augen gekommen, mit dem berühmt-berüchtigten Sonnenfilter zum Einschrauben ins Okular! Sollte so etwas dabei sein: Mülltonne auf, "Filter" rein, Mülltonmne zu!!!! Wann wird dieser Mist endlich verboten?
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Ronny,
jetzt hast Du schon einmal daneben gelangt. Aber statt die gut gemeinten Ratschläge von den Forenteilnehmern in Erwägung zu ziehen, stellst Du alle möglichen unbrauchbaren Angebote eines bestimmten Händlers hier vor. Was soll das?
Wenn man Dir sagt, die Montierung sei für den kurzen 114/500 zu schwach, fragst Du, ob Du auf der gleichen Monti den wesentlich längeren 114/900 nehmen sollst.
Auf wirklich ernst gemeinte Vorschläge, mit denen Du Spass haben könntest, gehst Du nicht ein. Nochmal, vergiss bei Deinem viel zu geringen Budget die Montierung und kauf, wenn Du schon Geld ausgeben willst einen Dobson, am besten gebraucht.
Vielleicht solltest Du auch mal zu einer nahe gelegenen Volkssternwarte gehen oder zu einem Astro-Verein und dich beraten lassen. Geh mal zu einem Teleskoptreffen, schau Dir Geräte an, schau durch Geräte durch. Wenn du dann den Horizont ein wenig geweitet hast, denk noch mal übers Geld ausgeben nach, bis dahin spar es dir.

Herzliche Grüße,

Gottfried
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo astroronn,

ich kann mich nur anschließen: Erst (bei anderen) testen und Basiswissen in Büchern und im www anlesen, dann kaufen. So erspart man sich eine Menge (Montierungs-) Frust.

Auch ich kann es nur betonen: An der Stabilität der Montierung sollte keinesfalls gespart werden. Ein solide montierter Vierzöller macht viel mehr Freude als ein Sechs- oder Achtzöller, der bei der kleinsten Berührung wie ein Dackelschwanz wackelt, was selbst genaues Scharfstellen oft unmöglich macht.

Ich habe es erst wieder gestern mit meinem 70/900mm-FH gemerkt: Als ich ihm eine NEQ-3 spendierte, war es ein Quantensprung, was Stabilität und Fokussierbarkeit angeht. Es konnte bei hohen Vergrößerungen gleich viel feinfühliger und genauer als mit der EQ-2 fokussiert werden.

Und nun stelle dir einen 114/900er (doppelte Öffnung) nach meiner Schilderung auf der EQ-2 oder gar EQ-1 vor. Selbst die EQ-3 dürfte da grenzwertig sein (ich weiss, wie da ein 5'' MAK mit viiiiiel kürzerem Tubus bereits zittert. :erschreck: Als Anhaltspunkt sei die Tabelle der Deep-Sky-Brothers genannt, wenn es doch parallaktisch sein soll: http://deepsky-brothers.de/SinnvKombiTEL_Monti.htm Diese Tabelle ist jedoch auch subjektiv und von den individuellen Stabilitäts-Ansprüchen abhängig (siehe meine 114mm-Einschätzung).

Das mit der Stabilität gilt übrigens auch für Dobsons. Bei gegebenem Tubus gibt es zum Teil erhebliche Stabilitätsunterschiede. Also auch hier: erst testen, dann kaufen.

CS und VG Christian
 
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Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo zusammen,

jetzt muss ich jauch mal meine 2cent dazugeben: Warum sollte man nicht mit so einem unterdimensionierten Teil anfangen? Man wächst in die Materie besser rein, merkt was geht und was nicht. Gerade auch bei dem was Christian zu seinem 70er Fraunhofer auf der NEQ-3 gesagt hat, man hat dann wieder ein "neues Gerät". Auch wenn man mal neue Okulare ausprobiert: gleich wieder ein neues Gefühl. Muss ich wirklich immer gleich mit einem nahezu perfekten Gerät einsteigen und mir dann von den Profis Tipps geben lassen, weil ich nicht checke was hinter dem Ganzen steckt? Richtiges Verständnis für dieses Hobby kann man meiner Meinung nach nur bekommen, wenn man ausprobiert, wenn man sich steigern kann. Wem die Materie gefällt, der bleibt auch am Okular, wenn die Bilder nicht so beeindruckend sind wie auf den Fotos. Und da setze ich lieber nur 130 € in den Sand als die 300 für den 8"-Dob (die entsprechenden Okularempfehlungen noch nicht eingerechnet).

So, das wollte ich nur mal kurz zu diesem Thema los werden.

Viele Grüße,
Markus
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Markus,

das Problem ist jedoch, dass Frust vorprogrammieert ist, wenn die Unterdimensionierung zu stark wird. Bestes Beispiel ist die azimutale Montierung des "Tchiboskop" 76/700: gute Optik auf extremster Wackelmontierung. Kein Wunder, dass man da als Einsteiger die Lust verliert und das Gerät im Keller landet.

Als ich den 70/900er auf EQ-2 hatte, war die Stabilität zwar grenzwertig, aber zumindest zum Schnellspechteln (dafür habe ich mir das Gerät angeschafft) noch akzeptabel. Da konnte man mit Fingerspitzengefühl auch Hochvergrößerungen (in Bezug auf die Öffnung) noch scharfstellen. Mit der NEQ-3 ist es nur um eine Größenordnung einfacher und präziser.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine gewisse Grundstabilität ist trotz deiner durchaus berechtigten Gedanken Grundvoraussetzung für erfolgreiches Beobachten.

CS und VG Christian
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

// Warum sollte man nicht mit so einem unterdimensionierten Teil anfangen?

Es ist auch kein großes Problem wenn die Öffnung am Anfang klein ist, der Okularsatz spärlich ist die Barlow fehlt oder ähnliches.

Aber ein solcher Newton auf der EQ-1 ist doch ein Witz. Was bringt das, wenn beim Scharfstellversuch das Objekt schon komplett aus dem Gesichtsfeld zittert? Ich habe diese Montierung (allerdings nur als Gag weil ich mir ein Lidl-Leitrohr mal geholt habe) und kenne sie zur genüge. Wenn Du die Welle zum Nachführen in der Hand hältst überträgt sich da schon das Zittern aufs Bild.

Sorry aber die EQ-1 (bzw. vor allem das Standardstativ) ist nun mal indiskutabel und ich kenne genug Leute die mit Pauken und Trompeten Hobbyastronom werden wollten, es aber am ersten Abend schon aufgaben und eben fast immer weil mann außer Rumgezitter nicht viel gesehen hat. Nicht schwer zu erraten welche Montierung das meistens war ...

Hier will ja niemand eine Losmandy oder sonstwas teures aufschwatzen, aber eine EQ-3 (im Notfall vielleicht EQ-2) ist in meinen Augen die unterste Klasse und das GERADE für einen Einsteiger. Die EQ-1 taugt allenfalls für die allerkleinsten Einsteigerrefraktoren (aber auch dafür nur eingeschränkt). Nie und nimmer für einen Newton der genannten Größenordnung.

Mit einer lausigen Montierung einsteigen zu wollen ist ein Kardinalfehler.

nv
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

hallo Markus,

super, dann können wir Beratung ja gleich sein lassen!

Das Einsteiger bei der Fülle an Angeboten schwer den Durchblick haben können ist klar, und dass sie von den Erfahrungen anderer die schon weiter forgeschritten sind profitieren, ist Sinn eines Forums.

Im Gegensatz zu dir bin ich doch der Meinung dass das Geld für nen 8" Dobs etwas weniger in den Sand gesetzt ist als das für einen Mini-Bleistift-Wackeldackel.

Puh, jetzt musste ich meinen Zynismus aber schwer unter Kontrolle halten!

lg Tommy
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Zitat von juristicus:
Muss ich wirklich immer gleich mit einem nahezu perfekten Gerät einsteigen
Nein, es muss natürlich nicht perfekt sein. Aber leider sind genug Aussteigerteleskope auf dem Markt, sodass es schwer ist, ein geeignetes günstiges Einsteigerteleskop zu finden. Darüber, was noch akzeptabel ist, kann lange gestritten werden - aber ein wackliges System, dass sich nicht einstellen, nachführen oder scharfstellen lässt, ist nur als Deko-Element geeignet. Da merkst du nämlich nur, was alles nicht geht.

Auch ein kleiner 60mm-Refraktor macht Spaß, wenn er auf einer ausreichend stabilen Montierung steht und keine Teile verliert - das kann ruhig ein Eigenbau a la Bowlingball oder Pipemount sein.

Gruß,
Alex

Edith meint: Drum wird bei kleinem Budget auch gerne ein Fernglas empfohlen - die Mechanik ist in der Regel brauchbar, man kann schon einiges sehen (wenn man weiß, wo man hinschauen muss und was einen erwartet), und es ist nicht nur für Astro brauchbar
 
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Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

// Aussteigerteleskope

Rofl .. der ist gut. Muß ich mir merken.

// Edith meint: ... ein Fernglas empfohlen

Sehr guter Einwurf, kann besser geeignet sein, als so manche Krückenlösung. Vor allem ist ein gutes Fernglas auch später immer noch sehr nützlich und damit eine gute Investition.

nv
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Nachtvogel,

zu
Zitat von nachtvogel:
Die EQ-1 taugt allenfalls für die allerkleinsten Einsteigerrefraktoren (aber auch dafür nur eingeschränkt)
wäre zu sagen, daß auch mehr geht, sofern man weiß, was.

Bei mir darf sie sich um einen 80/400er Farbwerfer kümmern, dessen geringe Maximalvergrößerung das Wackeln nur wenig vergrößern kann, und um einen 90/1250er MC, der die Montierung wegen seiner kleinen Masse und des kurzen Tubus' (Hebelarm) wenig fordert. Diese beiden Instrumente gehören zu den wenigen, welche die EQ-1 verträgt, aber als Reiseteleskoppärchen ist das Duo auf der Montierung eine nette Sache.

Grüße

fquadrat
 
Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Tommy,

ich wollte doch nicht meinen 70/900er empfehlen. Es tut mir leid, wenn das so rüberkam. Es war als Vergleich gedacht, wie wichtig die Montierung ist.

Zur EQ-1 fällt mir nur eine sinnvolle (!) Verwendung ein, und das ist jetzt nicht ironisch gemeint: Ein Sternfreund hatte den SkyWatcher 90mm MAK auf einer EQ-1 mit kleinem Tischstativ (ich glaube es war die kurze Säule mit drei Ausklappfüßen) auf einen stabilen Gartentisch gestellt. Ich war fasziniert davon, wie schwingungsarm das ganze war, bei gleichzeiger schneller Betriebsbereitschaft. Eine ideale Kombi für schnelle Mond- und Planetenbeobachtungen.

Ansonsten ist die EQ-1 in der Tat unbrauchbar, da spreche ich aus Erfahrung...

Edit: @fquadrat: Da haben wir wohl die gleiche Erfahrung gemacht, warst schneller.

CS und VG Christian
 
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Re: Neuling wagt Einstieg mit Teleskop von Astro

Hallo Tommy,
Zitat von Kerste:
Auch ein kleiner 60mm-Refraktor macht Spaß, wenn er auf einer ausreichend stabilen Montierung steht und keine Teile verliert...
ganz meine Meinung :super: auch wenn es als Haupt-Arbeitsgerät schon was in Richtung 6- bis 8-Zoll sein sollte, zumindest für mich.

CS und VG Christian
 
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